AT156670B - Bandbreitenregler bei einem Zwischenfrequenzempfänger mit selbsttätiger Scharfabstimmung durch Regelung der Oszillatorfrequenz. - Google Patents

Bandbreitenregler bei einem Zwischenfrequenzempfänger mit selbsttätiger Scharfabstimmung durch Regelung der Oszillatorfrequenz.

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AT156670B
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  Bandbreitenregler bei einem   Zwischenfrequenzempfänger   mit selbsttätiger Scharfabstimmung durch Regelung der Oszillatorfrequenz. 



   Es ist bekannt, bei Empfängern die Bandbreite an verschiedenen Stellen des Übertragungsweges gleichzeitig oder nacheinander zu regeln. Dies hat man z. B. in der Weise gemacht, dass man in Richtung auf schmalere Bandbreite gleichzeitig ein Hochfrequenz-und ein Zwischenfrequenzfilter auf schmaleres Band eingestellt hat und beim nächsten Schaltschritt ein zweites   Zwischenfrequenzfilter   auf schmalere Bandbreite. 



   Diese bekannte Reglungsart ist für einen   Zwischenfrequenzempfänger   mit selbsttätiger Scharfabstimmung allein durch Regeln der Oszillatorfrequenz aus den unten angeführten Gründen nicht anwendbar. 



   Erfindungsgemäss werden die Bandbreiteregelvorrichtungen (von Hand oder selbsttätig wirkend) im Hochfrequenzteil und im Zwischenfrequenzteil zwangläufig derart nacheinander betätigt, dass bei Einstellung auf ein schmaleres Band die Bandbreite   der Hochfrequenzkreise   erst dann um einen wesentlichen Teil ihres Regelbereiches herabgesetzt wird, wenn die Bandbreite der   Zwischenfrequenzkreise   bereits wesentlich abgenommen hat. 



   Der Vorteil liegt darin, dass bei Einstellung der Bandbreitenregelung auf einen mittleren Wert die Resonanzkurve der Hochfrequenzkreise breit bleibt und deshalb bei einer Fehlabstimmung dieser Kreise keine Verzerrungen auftreten. Eine solche Fehlabstimmung wird ja durch die selbsttätige Scharfabstimmung nicht beseitigt, sondern es wird nur eine falsch liegende Zwischenfrequenz verschoben. Erst in der Stellung auf sehr kleine Gesamtbreite, die nur in besonderen Fällen notwendig ist, werden auch die Hochfrequenzkreise so trennscharf gemacht, dass eine Verzerrung bei Vorhandensein einer Verstimmung dieser Kreise möglich ist. 



   Soll in allen drei Teilen des Empfängers die Bandbreite geregelt werden, so ist es zunächst gemäss der Erfindung wichtig, dass bei Einstellung auf schmaleres Band im Hochfrequenzteil zuletzt geregelt wird. Die Regelung in den beiden übrigen Teilen kann man so verteilen, dass zuerst das Zwischenfrequenzband und dann ausserdem noch das Niederfrequenzband geregelt wird. Die Regelung des Niederfrequenzbandes kann auch noch die Regelung des Hochfrequenzbandes überlappen oder ganz mit ihr zusammenfallen. 



   An sich ist es bekannt, eine Bandbreitenverringerung dadurch vorzunehmen, dass man zuerst im Hochfrequenzteil (oder im   Zwischenfrequenzteil)   auf schmaleres Band eingestellt und   anschliessend   die Tonblende auf dunkel geregelt hat. 



   Die Fig. 1-4 stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Fig. 1 zeigt schematisch die Verteilung der Regelwirkung auf den 270'umfassenden Drehbereich des Bandbreitenreglers. Die Stellung 0 entspricht grösster, die Stellung 270  kleinster Bandbreite. In dem Drehbereich von   0    bis   1800 wird   die Bandbreite des Zwischenfrequenzverstärkers von ihrem Höchstwert auf ihren Kleinstwert herabgeregelt. In dem Drehbereich von 180 bis   270  wird   sowohl in steigendem Masse die Bandbreite des   Hochfrequenzverstärkers   von ihrem Höchstwert auf ihren Kleinstwert herabgeregelt als auch die Wiedergabe der hohen Töne im   Niederfrequenzverstärker   beschnitten. 

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   Im Bereiche kleinerer Bandbreite werden an zwei Stellen b und c durch einen mit dem Einstellknopf verbundenen Dreharm Schalter betätigt, die bei verringerter Bandbreite auch die Wiedergabe der tiefen Töne schwächen, so dass ein zu dumpfer Gesamtcharakter der Tonhöhe vermieden wird. Der Schalter an der Stelle b schaltet einen im Niederfrequenzteil zwischen der Anode einer Röhre und dem Gitter der folgenden Röhre liegenden Kopplungskondensator von dem bei grösserer Bandbreite wirksamen Wert von z. B. 10.000   C1n   auf 1500 cm um, während in entsprechender Weise der Schalter an der Stelle c den Wert der Kopplungskapazität von 1500 auf 500cm umschaltet. 



   Es empfiehlt sich ferner, mit dem Einstellknopf einen Schalter zu kuppeln, der bei Einstellung auf grösste Bandbreite die bei kleineren Bandbreiten   wirksame,, 9-kHz-Sperre" ausschaltet, welche   gewöhnlich im Niederfrequenzteil angebracht ist und die die im Bereiche von 9 kHz liegenden hohen Tonfrequenzen   kurzschliesst.   Man kann auf diese Weise einen völlig ungestörten Sender, z. B. den Ortssender, in der Stellung auf grösste Bandbreite mit höchster Naturtreu empfangen, da auch die sehr hohen Tonfrequenzen bis 10.000   Hz   zur Wiedergabe gelangen. In Fig. 1 kennzeichnet der Punkt   a   die Stellung, in welcher ein auf der Einstellachse sitzender Reglerarm die   9-kHz-Sperre   aus-bzw. einschaltet. 



   Ein konstruktives Ausführungsbeispiel eines derartigen Bandbreitenreglers zeigt Fig. 2. Die Fig. 3 und 4 zeigen dieselbe Anordnung in zwei zu der Schnittebene senkrechten Ebenen, die in Fig. 2 
 EMI2.1 
 über die Schnur   R   und die Scheibe   8z   fest gekuppelt ist. Die Scheibe 81 trägt auf ihrer einen Seitenfläche eine Dreiviertelscheibe H, in deren Aussparung der Stift   J1   derart eingreift, dass er nur in dem Drehbereich von 0 bis   180"   (vgl. Fig. 1) den   Zwischenfrequenz-Bandbreiteregler   mitnimmt, dagegen nicht in dem Drehbereich von 180 bis 270 .

   Dabei ist angenommen, dass die zwischenfrequente Regelvorrichtung derart federnd ausgeführt ist, dass die Scheibe H im Drehbereich von 0 bis   1800 ständig   gegen den Stift in Richtung kleinster möglicher Bandbreite gedrückt wird. 



   An ihrem Ende trägt die Welle   W1   eine Scheibe   8a,   die sowohl auf ihrer Innenseite längs des Umfanges nockenartige Erhebungen NI sowie auf ihrem Umfang selbst die Noeke      trägt. Die ersteren Erhebungen      betätigen einen aus drei Federn bestehenden Klinkenschalter K1 in der Weise, dass etwa in demDrehbereich von b-c (vgl. Fig. 1) zu einem im Niederfrequenzteil liegenden Kopplungskondensator von 500 em ein Kondensator von 1000 cm parallel geschaltet ist und in dem Drehbereich von der Winkelstellung 0-b noch ein zweiter Kondensator von z. B. 10.000 cm. Die Zuschaltung kann einpolig erfolgen, wenn die anderen Pole der Kondensatoren schon miteinander verbunden sind. 



   Die Nocke      betätigt in der Stellung a den zweifedrigen Klinkenschalter   Z   in der Weise, dass nur in dieser Stellung, also bei kleinster Bandbreite, die 9-kHz-Sperre unterbrochen ist. 



   Die Betätigung der mit der Welle   W2   fest gekuppelten Regelvorrichtungen für die Bandbreite 
 EMI2.2 
 welche ihrerseits auf der Welle      sitzt. Auf diese Weise wird die Welle   Wa   nur innerhalb des Drehbereiches von 180 bis   270  des   Einstellknopfes E mitgenommen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.3 
 wenn die Bandbreite der   Zwischenfrequenzkreise   bereits wesentlich abgenommen hat.

Claims (1)

  1. 2. Bandbreitenregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandbreite des Niederfrequenzverstärkers gleichsinnig und annähernd gleichzeitig mit der Bandbreite des Hochfrequenzverstärkers geregelt wird.
    3. Bandbreitenregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Einstellknopf ein Schalter gekuppelt ist, der bei Einstellung auf grösste Bandbreite die bei kleineren Bandbreiten , virksame 9-kHz-Sperre unwirksam macht.
    4. Bandbreitenregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einstellung auf kleinere Bandbreite Schaltvorrichtungen betätigt werden, welche die Wiedergabe der tiefen Tonfrequenzen im Niederfrequenzverstärker schwächen.
    5. Bandbreitenregler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtungen die Kopplungskapazitäten im Niederfrequenzverstärker verkleinern.
    6. Bandbreitenregler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Regelvorrichtungen durch einen gemeinsamen Einstellknopf über Malteserkreuze oder Nockenscheiben erfolgt, welche die Bewegung nur in Teilbereichen des Gesamtregelbereiches übertragen. <Desc/Clms Page number 3>
    7. Bandbreitenregler nach den Ansprüchen 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der miteinander fest gekuppelten Hochfrequenz-und Niederfrequenz-Bandbreiteregelvorrichtungen über ein Malteserkreuz erfolgt, welches die Bewegung des gemeinsamen Einstellknopfes nur in angenähert dem dritten Teil des Gesamtregelbereiches überträgt. EMI3.1
AT156670D 1937-02-20 1938-02-14 Bandbreitenregler bei einem Zwischenfrequenzempfänger mit selbsttätiger Scharfabstimmung durch Regelung der Oszillatorfrequenz. AT156670B (de)

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