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Zugregler.
Gegenstand der Erfindung ist eine Weiterausbildung des Zugreglers nach dem Patente Nr. 141572, dahingehend, dass das Nebenlufteinlassorgan so eingerichtet und beeinflusst ist, dass der Zug, z. B. durch zwangläufige Änderung der Gegenbelastung des Nebenlufteinlassorgans, auch beim Öffnen der Feuertüre auf einen bestimmten Betrag herabgesetzt und beim Schliessen wieder auf den zulässigen Höchstwert erhöht wird und z. B. bei periodisch beschickten Feuerungen, entsprechend dem sich bei fortschreitendem Abbrande der Beschickung vermindernden Luftbedarfe, allmählich herabgesetzt wird. Weiter betrifft der Gegenstand der Erfindung besondere Ausgestaltungen der Einrichtungen zu dem gekennzeichneten Zwecke.
Zur näheren Erläuterung ist in Fig. 1 der Zeichnung eine Ausführungsform und Zusammensetzung einer solchen Einrichtung für stetig beschickte Feuerungen schematisch dargestellt. Dabei versinnbildlicht 1 einen Dampfkessel, 2 den Schornstein, 3 den vom Kessel zum Schornstein führenden Fuchskanal, 4 den bei jeder solchen Anlage vorhandenen Zug-Regulier-und Absperrschieber. Die Einrichtung selbst besteht hiebei aus folgenden Hauptteilen : einen zwischen dem Schieber 4 und dem Schornstein 2 angeordneten zweiten sogenannten Sicherheitsschieber 5. Weiters aus einem über einer Öffnung in der oberen Abdeckung des Fuchskanals 3 zwischen den Schiebern 4 und 5 angeordneten Ventilgehäuse 6 mit einem Ventilsitze 7, dessen Öffnung durch einen Kegel 8 verschliessbar ist. Der Kegel 8 ist an einer Spindel 9 befestigt.
Letztere ist durch eine Nabe 10 geführt, die durch Stege 11 mit dem Ventilsitze 7 verbunden und an ihrem oberen Ende mit einem Ring 12 versehen ist. Von 12 führt eine Schnur 13 um eine Scheibe 14, deren Achse 15 in einer Gabel 16 gelagert ist. Letztere ist auf einem Bügel 17 befestigt, der auf dem Ventilsitze 7 angeordnet ist. An dem linken Ende der Schnur 13 ist ein Gewicht 18 angehängt. Um d'e Spindel 9 ist eine schwächere Schraubenfeder 20 angeordnet, die sich unten auf die Nabe 10 stützt, oben gegen ein Widerlager 21 stemmt, das auf der Spindel 9
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Spindel 9, Widerlager 21 und Ring 12.
Auf einem Träger 22 sind zwei Rollen 23, 24 gelagert. Über diese ist ein Seil 25 geführt, auf dessen rechts herabhängendem Teile ein Anschlagstüek 28 und an dessen rechtem Ende ein Spanngewicht 26 befestigt ist, wogegen an dessen linkem Ende ein Spanngewicht 27 angefügt ist, das noch etwas schwerer ist als das Anschlagstück 28 und das Spanngewicht 26 zusammen.
An der hinter dem Kessel befindlichen Wand oder an sonst geeigneter Stelle ist ein Arm 29 festgemacht, der das rechte Stück des Seiles 25 oberhalb des Anschlagstückes 28 umfasst. Bei offenem Sicherheitsschieber 5 wird daher das Gewicht 27 das linke Stück des Seiles 25 so weit herabziehen, bis das Anschlagstück 28 an dem Arm 29 anliegt. An dem Gewichte 27 ist eine Schnur 30 befestigt, an deren unterem Ende ein ringförmig ausgeführtes Gewicht 37 angemacht ist. Die Schnur 30 ist so lang, dass bei ganz offenem Sicherheitsschieber 5, also in seiner tiefsten Lage befindlichem Gewichte 27 und an dem Ventilsitze 7 anliegendem Kegel 8, also in seiner tiefsten Stellung befindlichem Gewichte 18, das Gewicht 31 auf letzterem aufliegt.
Auf dem Gewichte 37 ist ein schalenförmig ausgeführtes Gewicht. 32 gelagert, das an einer Schnur 33 hängt, die an dem unteren Ende eines schweren Bügels 34 befestigt ist. Letzterer hängt an einem Seile 35, das über drei Rollen 36,.'37, 38 geführt und an einer Rolle 39 befestigt ist, die auf dem mit der Feuertür 40 fest verbundenen Scharnierbolzen 41 festsitzt.
An dem Sicherheitsschieber 5 ist ein Arm 42 befestigt, der das Seil 25 oberhalb des Spanngewichtes 26 umfasst. Doch könnte dieser Arm auch an dem Regulierschieber 4 befestigt sein.
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Um ein die Wirksamkeit der Einrichtung störendes Drehen der Gewichte 18, 31, 32 um eine ideelle lotrechte Achse zu verhindern, könnten diese, wie in Fig. 3 dargestellt, statt an je einer Schnur, an je zwei Schnüren befestigt sein, die an geeigneter Stelle durch Querarme 19 miteinander verbunden sind. Von den Querarmen brauchen dann bloss einzelne Schnüre zum Ringe 12 bzw. zum Spanngewichte 26 und zur Rolle 39 weiterzuführen. In diesem Falle müssten dann auch, statt je einer Rolle 14, 23,36 je zwei solcher mit gemeinsamer Achse angeordnet werden.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform der Einrichtung ist folgende : Ist während des Betriebes der Regulierschieber 4 der gewünschten Zugstärke entsprechend eingestellt, der Sicherheitsschieber 5 ganz geöffnet, der letztere und der an ihm befestigte Arm 42 also in den Stellungen, in denen diese in Fig. 1 mit voll ausgezogenen Linien dargestellt sind, so wird der Kegel 8 bei geschlossener Feuertür durch die Gewichte 31 und 32 und die Feder 20 an den Sitz 7 angehalten. Das Gewicht 18 balancier das aus Kegel 8, Spindel 9, Widerlager 10 und Ring 12 bestehende Aggregat gerade nur aus. Der Kegel 8 wird deshalb vom Atmosphärendruck von seinem Sitze 7 nur dann abgedrückt, wenn infolge irgendwelcher Einflüsse die Zugstärke im Fuchskanal über die während des Betriebes gewünschte steigt.
Bei einer solchen Eröffnung des Ventils tritt Luft von Raumtemperatur zu den den Fuchskanal passierenden Rauchgasen, bis diese hiedurch so stark abgekühlt werden, dass die Zugstärke wieder auf die gewünschte sinkt. So hält die Einrichtung während des Betriebes die Zugstärke auf der gewünschten Höhe. Wird der Betrieb eingestellt und sind die beiden Rauchschieber 4 und 5 geschlossen, so drückt der Arm 42, während der letzten Phase seines Niedergangs, das Gewicht 26 in jene Lage, in der dieses in Fig. 1 strichliert dargestellt ist, und hebt dadurch das Gewicht 31 und damit auch das auf diesem gelagerte Gewicht 32 von dem Gewichte 18 ab.
Der Kegel wird nun nur durch die schwache Feder 20 an dem Sitze 7 angehalten und kann vom Aussendruck schon abgehoben werden, wenn im Fuchskanal auch nur der geringste Zug bzw. Unterdruck auftritt. Worauf dann so lange Luft in den Raum zwischen den beiden Schiebern 4 und 5 eindringt, bis der Druck dort die Höhe des Atmosphärendruckes erreicht ; also kein Druckgefälle vom Feuerraum nach dem Fuchskanale vorhanden ist, infolgedessen auch nicht warme Luft aus dem Feuerraum und den Feuerzügen in den Fuchskanal und aus letzterem durch den Schornstein abströmt und der Anlage Wärme entführt. Dadurch verhindert die Einrichtung in an sich bekannter Weise die sogenannte "innere Auskühlung" der Anlage während der Betriebspausen und bewahrt sie vor den davon herrührenden Wärmeverlusten.
Wird während des Betriebes die Feuertür 40 geöffnet, so wird dabei das Gewicht 32 von dem Gewichte 31 abgehoben. So dass bei offener Tür der Kegel 8 nur durch die Feder 20 und das Gewicht 31 an dem Sitze 7 angeschaltet wird. Er wird daher vom Aussendruck schon dann abgehoben, wenn im Fuchskanal ein grösserer als jener Unterdruck herrscht, der während des Betriebes bei offener Tür gewünscht wird. Es dringt dann so lange Raumluft in den Fuchskanal ein, bis der Unterdruck dort auf die gewünschte Höhe sinkt. In dieser Weise verhindert die Einrichtung bei Öffnen der Feuertür eine unnötige Abkühlung des Feuerraumes und der Feuerzüge und ihre schädlichen Folgen.
Um bei periodisch beschickten Feuerungen die Zugstärke dem sich mit Fortschreiten des Abbrandes der Beschickung verringernden Luftbedarfe anzupassen, könnte, wie in Fig. 2 dargestellt, an Stelle des Gewichtes 32 eine gleichschwere Vorrichtung verwendet werden, bestehend erstens aus einer Schale 32, die genau wie das schalenförmige Gewicht 32 der Ausführungsform nach Fig.
1 an einer Schnur 33 befestigt ist, die an dem unteren Ende eines Bügels 34 angehängt ist, von dessen oberen Ende eine Schnur 35 um drei Rollen 36,37 und 38 geführt und an einer Rolle 39 befestigt ist, die auf dem mit der Feuertür 40 fest verbundenen Scharnierbolzen 41 fixiert ist, und zweitens aus einer Kette 42', die mittels einer Schnur 43 an dem unteren Ende eines Bügels 44 angehängt ist, von dessen oberem Ende eine Schnur 45 um Rollen 46,47 zu einen Rahmen 48 führt, an dem ein Plunger 49 befestigt ist, der in einen mit Flüssigkeit gefüllten Zylinder 50 eintaucht. An der unteren Seite des Rahmens 48 ist ein Bolzen 51 befestigt, dessen unteres, allenfalls mit einer Rolle versehenes Ende, genau über dem lotrechten Spurkranz einer Kurbenscheibe 52 angeordnet ist.
Auf dem Drehbolzen 41 der Feuertür 40 ist über der Schnurscheibe 39 ein Arm 53 befestigt, der eine Sperrklinke 54 trägt, die in ein vierzähniges Sperrad 55 eingreift. Letzteres sitzt auf einer Welle 56, deren ideelle Achse in der Fortsetzung der ideellen Achse des Scharnierbolzens 41 der Feuertür 40 verläuft. Auf dem oberen Ende der Welle 56 sitzt ein Zahnrad 57, das in ein Zahnrad 58 eingreift, das auf einer Welle 59 sitzt. Das Zahnrad 58 hat dabei praktisch nur ein Viertel so viel Zähne als das Zahnrad 57. Auf dem oberen Ende der Welle 59 sitzt die Kurvenscheibe 52.
Über der Kurvenscheibe 52 ist irgendein geeignetes Hemmwerk angeordnet. Nach Fig. 2 und 4 ein solches bestehend aus folgenden Teilen : Einem zylindrischen Flüssigkeitsbehälter 50, der durch einen Deckel 60 geschlossen ist, durch den der schon erwähnte Plunger 49 sich flüssigkeitsdicht in den Behälter 50 hinein-und aus diesem herausbewegen kann. An dem Hemmwerke ist ferner ein Regelventil 61 vorgesehen, durch das die beim Niedertauchen des Plungers 49 in den Behälter 50 verdrängte Flüssigkeit entweichen kann und ein Auffangbehälter 62, in dem diese Flüssigkeit sich sammeln kann. Mit Hilfe des Regelventils 61 kann die Geschwindigkeit des durch das Eigengewicht des Plungers oder auch durch Gewichts-, Feder-oder sonstige Kraft bewirkten Niedergangs des Plungers beliebig
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geregelt werden.
Die beim Niedergehen des Plungers von diesem aus dem Behälter 50 in den Sammelbehälter 62 verdrängte Flüssigkeit kann beim Aufwärtsdrucken des Plungers auf dem Wege durch ein im Deckel vorgesehenes, gegen den Behälter 50 zu sich öffnendes Rückschlagventil oder, wenn der Plunger bis auf dessen unteren Konus aus dem Deckel heraufgedrtiekt wurde, durch die von diesem im Deckel freigegebene Öffnung in den Zylinder 50 zurückkehren.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform der Einrichtung unterscheidet sich von der in Fig. 1 dargestellten durch Folgendes : Wird z. B. zwecks Neubeschickung des Rostes die Feuertür 40 geöffnet, so wird hiebei durch das Seil 35 das schalenförmige Gewicht- ? 2 samt dem in diesem etwa befindlichen Teil der Kette 42 von dem Gewichte 31 abgehoben, so dass bei offener Feuertür-wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 - der Kegel 8 nur durch die Feder 20 und das Gewicht. an dem Sitze 7 angehalten wird, sich deshalb auch schon dann öffnet, wenn der Druck der Aussenluft auf den Kegel 8 grösser ist als bloss die Kraft des Gewichtes. 31 und der Feder 20.
Wird nach erfolgter Beschickung die Feuertür wieder geschlossen, so wird hiebei das Seil 35 sich wieder von der Scheibe 39 abwickeln und infolgedessen auch das schalenförmige Gewicht 3 : 2 sich wieder auf das Gewicht 31 aufsetzen. Gleichzeitig wird sich das Sperrad 55 und das grosse Zahnrad 57 um 90 , das kleine Zahnrad 58 und die Kurvenscheibe 52 aber um 360 verdrehen. Hiebei stösst die Kurvenscheibe 52 den Bolzen 51 um die grösste Höhe ihres Spurkranzes in die Höhe und gibt diesen, nachdem er den höchsten Punkt des Spurkranzes passiert hat, wieder frei. Bei seiner Aufwärtsbewegung nimmt der Bolzen 51 den Rahmen 48 und den Plunger 49 mit.
Der Plunger lässt dabei die bei der
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sitzenden Schnurscheibe 66, an der dann das Seil 45 befestigt ist, an der die Kette 42 hängt. Doch könnte statt Zahnstange 63 und Zahnrad 64 auch eine an den Rahmen 48 befestigte Schnur Verwendung finden, die um eine auf der Welle 65 sitzende Schnurscheibe geschlungen ist.
Unmittelbar nach Schliessen der Feuertür wird also der Kegel 8 durch die Feder 20, das Gewicht Jjf und die Schale 32 und den auf letzterer liegenden Teil der Kette 42 an den Sitz 7 angedrückt. Gleich hierauf sucht aber der Plunger infolge seines Eigengewichtes, des Gewichtes des Rahmens 48 und durch noch andere, auf ihn wirkende Kräfte, wie Gewichte oder Federn, in den Behälter 50 niederzugehen.
Kann dies wegen Unzusammendrückbarkeit der den Behälter 50 füllenden Flüssigkeit nur in dem Masse tun, als gleichzeitig Flüssigkeit aus dem Behälter 50 durch das Regelventil 61, in den Sammelbehälter 62 aufsteigen kann. Bei diesem Niedergange hebt der Plunger 49 einen immer grösseren Teil der Kette 42 von der Schale 32 ab. So dass, je mehr Zeit seit Schliessen der Feuertür verflossen ist, je weiter also inzwischen der Verbrennungsprozess vorgesehritten ist, ein umso kleinerer Teil der Kette 42 auf der Schale 32 aufruhen wird, umso kleiner wird deshalb die Kraft sein mit der der Kegel 8 an den Sitz ? angehalten wird. Der Kegel 8 wird sich somit bei Fortschreiten der Verbrennung bei einem immer kleineren Zug und Unterdruck im Fuchskanal vom Sitze 7 abheben.
Um die Stärke des Zuges, bei der der Kegel 8 sich vom bitze 7 abhebt, theoretisch genau der Änderung des Luftbedarfes bei Abbrand der Beschickung anzupassen, müsste man statt einer kreisrunden Schnurscheibe 66 eine entsprechend unrunde verwenden.
Eine Anzahl weiterer Mechanismen, geeignet um bei Fortschreiten der Verbrennung die Zugstärke durch Beeinflussung des Nebenluftorgans zu regeln, ist in den Fig. 5-10 schematisch dargestellt. Mit 51 ist hiebei jener Bolzen oder jenes sonstige Element bezeichnet, das bei Schliessen der Feuertür nach dessen über einen gewissen Winkel (z. B. einen solchen von 90 ) erfolgtem Öffnen (wie z. B. zwecks Neubeschickung des Rostes) in die Höhe gedrückt und hierauf wieder freigegeben werden soll.
Sonst versinnbildlicht in Fig. 5 (Draufsicht) und in den Fig. 6-9 (Vorderansicht) 40 die um die Achse drehbare Feuertür. An letzterer ist ein um die gleiche Achse drehbarer Zapfen 56 befestigt. Auf diesem sitzt bei den Ausführungsformen nach Fig. 5-8 ein Arm JJ der eine Sperrklinke. 54 trägt. Diese wird durch eine Feder 76 an den Umfang eines praktisch vierzähnigen Sperrades 55 gedrückt, das gleichfalls um die Achse 41 drehbar ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist mit dem Sperrade 55 koaxial ein Zahnrad 57 fest verbunden, das in ein Zahnrad 58 eingreift, u. zw. muss, wenn das Sperrrad 4 Zähne besitzt, das Zahnrad 57 viermal soviel Zähne haben wie das Zahnrad 58.
Letzteres sitzt auf einer Welle 59, an deren anderem Ende das Lager 81 für eine halbkreisförmige Platte 82 befestigt ist, die um eine in ihrem Mittelpunkt senkrecht stehende waagerechte Achse 83 drehbar und mittels
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feststellbar ist. Auf der Platte 82 ist eine kreis-oder ellipsenförmige Platte 85 derart befestigt, dass sie auf der Platte 82 senkrecht steht und ihr Mittelpunkt mit dem Mittelpunkte der Platte 8 : Z zusammenfällt. Auf der Platte 85 ist vorzugsweise mittels einer Rolle 86 die Hubstange 51 aufgestützt.
Die Wirkungsweise ist folgende : Beim Schliessen der Feuertür, nach deren Öffnen um einen Winkel zwischen 90 und 1800 verdreht die Sperrklinke 54 das Sperrad 55, und mit diesem das Zahnrad 57 um genau 900, somit das Stirnrad 58 und die Scheibe 85 um genau 360 . Während der Umdrehung der
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Scheibe 85 um die ersten 180 wird von dieser die Hubstange 51 um die Differenz zwischen dem tiefsten und dem höchsten Punkte ihrer Oberseite gehoben.
Damit die Platte 85 der Hubstange 51 einen bestimmten Hub erteilt, muss diese um die Achse 8. 3 derart geneigt werden, dass die Endpunkte ihres zur Achse 83 senkrechten Durchmessers um die Hälfte dieses Hubes über bzw. unter der durch die Achse 83 gehenden Horizontalebene liegen oder die Hubstange 51 - in der Richtung dieses Durch-
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sowohl dadurch ändern lässt, dass man die Neigung der Platte 85 gegen die Horizontale entsprechend ändert, als auch dadurch, dass man die Hubstange 51 zwischen dem Rande der Platte 85 und deren Mittelpunkt entsprechend verschiebt-wenn erforderlich beides getan werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist mit dem Sperrade 55 koaxial eine Kreisscheibe 89 verbunden, die auf ihrer Oberseite, am äusseren Umfange auf die vier Quadranten gleichmässig verteilt, vier Hubzähne 90 besitzt.
Vor Öffnen der Feuertür am Schlusse des Abbrandes einer Beschickung stützt sich auf die tiefste Stelle des jeweils unmittelbar vor der Feuertür befindlichen Hubzahnes-vorzugsweise mittels einer Rolle 91-eine geradegeführte Stange 92, die an ihrem oberen Ende einen Bolzen 9. 3 trägt. Letzterer wird von einem Längsauge 94 eines Hebels 95 umfasst, der um eine Achse 96 drehbar ist. 96 kann in einer Führung 97 beliebig verschoben und hierauf wieder fixiert werden. An seinem rechten Ende besitzt der Hebel 95 ebenfalls ein Längsauge 98. Dieses umfasst einen Bolzen 99, der an dem unteren Ende der Hubstange 51 vorgesehen ist.
Die Wirkungsweise ist folgende : Beim Schliessen der Feuertür nach ihrem Öffnen um einen Winkel zwischen 90 und 1800 verdreht die Sperrklinke 54 das Sperrad 55 und mit diesem die Scheibe 89 um genau 90 . Dabei wird die Rolle 91 und die Stange 92, der Bolzen 9. 3 und das Auge 94 des Hebels 95 um die Höhe des Zahnes 90, der Bolzen 99 und die Hubstange 51 im Übersetzungsverhältnis der Entfernung 96 von 99 zur Entfernung 96 von 93 in die Höhe gedrückt. Die Grösse des Hubes der Stange 51 kann daher innerhalb gewisser Grenzen durch entsprechende Verschiebung der Achse 96 in der Führung 97 geregelt werden. Auch könnten die vier Hubzähne 90 der Scheibe 89 derart einstellbar ausgeführt werden, z.
B. aus Federn hergestellt werden, deren untere Enden an der Scheibe 89 angenietet sind, während deren obere Enden auf den freien Enden von Schrauben aufliegen, die in die Scheibe 89 mehr oder weniger angeschraubt werden können, dass jeweils der Zahn mit der gerade gewünschten Höhe zur Wirkung gelangt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist mit dem Sperrade 55 ein grösseres Kegelrad 100 verbunden. Dieses greift in ein Kegelrad 101 ein, das auf der Welle 102 sitzt und nur ein Viertel soviel Zähne hat als das Kegelrad 100. Auf der Welle 102 sitzt dann noch ein Exzenter 103 oder ein Doppelexzenter, eine unrunde Scheibe oder eine unrunde Scheibe auf einem Exzenter. Auf dieses Exzenter stützt sich gegen das Ende des Abbrandes der Beschickung mit einer an ihrem unteren Ende gelagerten Rolle 104 die Hubstange 51.
Die Wirkungsweise ist folgende : Beim Schliessen der Feuertür, nachdem diese um einen Winkel zwischen 90 und 1800 geöffnet war, verdreht die Sperrklinke 54 das Sperrad 55 und das Kegelrad 100 um genau 90 , letzteres das Kegelrad 101 und das Exzenter 103 um genau 360 . Während seiner Verdrehung um die ersten 1800 drückt das Exzenter 703 die Hubstange 57 um die zweifache Exzentrizität des Exzenters in die Höhe, um sie hierauf wieder freizugeben. Um dem Hube der Stange 51 eine bestimmte Grösse zu geben, muss man bei Verwendung eines Doppelexzenters oder einer auf einem Exzenter sitzenden unrunden Scheibe diese gegeneinander und gegen die Welle entsprechend verdrehen und in der gewünschten Lage fixieren.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist an dem Zapfen 56 eine Kreisscheibe 89 mit vier über die einzelnen Quadranten gleichmässig verteilten Hubzähne 90 befestigt. Bei vorgeschrittenem Abbrande der Beschickung stützt sich auf die niedrigste Stelle des entsprechenden Hubzahnes mit einer Rolle 107 eine Stange 108. Letztere kann sich um einen Bolzen 109, der in einer lotrecht geführten Stange 110 sitzt, im Sinne der Uhrzeigerbewegung verdrehen. An einer Verdrehung im entgegengesetzten Sinne wird sie durch einen an der Führung 111 vorgesehenen Anschlag 112 gehindert. Eine Feder 113 sucht die Stange 110 stets an den Anschlag 112 heranzuziehen. Am oberen Ende der Stange 110 ist ein Bolzen 93 befestigt.
Dieser wird von einem Längsauge 94 eines Hebels 95 umfasst, der, wie gemäss Fig. 7, um eine Achse 97 drehbar ist, die in einer Führung 96 verstellt und festgeklemmt werden kann. Der Hebel 95 besitzt an seinem freien Ende ebenfalls ein Längsauge 98. Dieses umfasst einen am unteren Ende der Stange 51 vorgesehenen Bolzen 99.
Die Wirkungsweise ist folgende : Beim Öffnen der Feuertür gleitet der gewählte Hubzahn 90 unter der Rolle im unteren Ende der Hubstange 108 hinweg und verdreht diese vorübergehend etwas im Sinne des Uhrzeigers. Beim Schliessen der Feuertür drückt der betreffende Hubzahn den Hebel 108, der ja im Sinne entgegengesetzt der Uhrzeigerbewegung nicht ausweichen kann, um die Zahnhöhe aufwärts. Die Hubstange 51 wird dabei soviel höher gedrückt, als die Entfernung des Bolzens 99 von der Achse 97 grösser ist als die Entfernung des Bolzens 93 von dieser. Die Grösse des Hubes der Stange 51 kann durch Verschiebung der Achse 97 in der Führung 96 geregelt werden und, wenn die Hubzähne 90 der Scheibe 89 verschieden hoch vorgesehen sind, auch dadurch, dass gerade der gewünschte Zahn unter die Rolle 107 gebracht wird.