AT15661B - Schallverstärker für Hörrohre, insbesondere Stethoskope u. dgl. - Google Patents
Schallverstärker für Hörrohre, insbesondere Stethoskope u. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Österreichische
EMI1.1
HENRY GEORGE ABRAHAM ISAAC WIEDER IN LONDON.
Schallverstärker für Hörrohre, insbesondere Stethoskope u. dgl.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Instrument, durch welches schwache Töne hörbar gemacht werden und welches sich bei Hörrohren, insbesondere bei Stethoskopen u. dgl. Vorrichtungen, anwenden lässt.
Auf der umstehenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht und zwar ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt des Instrumentes und Fig. 2 eine Draufsicht auf die Rückseite der Membran, wobei die äussere Scheibe fortgelassen ist. Eine sehr dünne Scheibe oder Membran a, deren Rand nach hinten umgebogen ist, passt genau in einen zylindrischen Teil am unteren Ende eines aus Hartgummi oder Metall bestehenden, kegelförmigen Gehäuses b. Gegen den Rand der Membran a legt sich der Rand einer Metallscheibe e an und hält ihn fest, während sich der übrige Teil der Membran in einem sehr geringen Al) stande von der Scheibe befindet, so dass die Membran in Schwingung versetzt werden kann.
Auf ihrer Rückseite hat die Metallscheibe c einen zentralen Rohransatz d, auf den sich das Ende eines Gummirohres p schieben lässt, durch welches die von der Membran verursachten Luftschwingungen auf das Ohr des Horchers übertragen werden. Auf dem zentralen Teil der Membran a ist ein aus dünnem Metall angefertigter Hohlkegel f angebracht, an dessen Spitze sich ein kleiner, kegel-oder tellerförmiger Aufsatz fI befindet. Ein Metallstab h geht quer über die Rückseite der Membran o, gegen welche er durch einen zentralen Bolzen i angezogen werden kann, dessen Vorderende in eine kleine Kugel i ausgeht.
Auf dem hinteren Ende dieses Bolzens, welcher zentral
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Mutter k, welche mit Hilfe eines durch den Rohransatz d eingeführten Schlüssels ange- zogen worden kann. Die Kugel j steht ein wenig über den Rand des Aufsatzes 9 vor. welchen man sanft an die Fläche (z. B. an die Brust) drückt, von welcher aus oder aus deren Nähe der Ton durch das Rohr e auf-das Ohr des Horchers übertragen werden soll.
Damit die Schwingungen auf die Membran a vollständig übertragen werden, ist es wesentlich, dass der zentrale Teil der Membran beständig in starrer Weise gegen die untere Kante des Hohlkegels f angedrückt wird, was durch die Mutter k geschieht, die den Stab li aiidrilekt, bis er den zentralen Teil der Membran a, wie Fig. 1 zeigt, in die Mündung dos Hohlkegels hineinbiogt und darin festhält. Diese Anordnung ist für die voll- kommone Funktion des Instrumentes durchaus wesentlich. Das Instrument ist eine rein mechanische Vorrichtung, bei welcher weder Magnetismus, noch Elektrizität Verwendung findet, und besitzt die Fähigkeit, schwache Töne ganz erheblich zu verstärken.
Um das Instrument (beispielsweise als Stethoskop) zu benutzen, hält man es mit
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beispielsweise an die Brust, dem Herz oder der Lunge gegenüber), während das äussere Ende des Gummirohros e in das Ohr gehalten wird.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 der mit Aufsatz versehene Ilohlkegel ( ) vermittels eines vorn in eine Kugol 0) aus- gehenden Bolzens (i) mit Mutter sowie eines auf der Rückseite der Membran befindlichen Stabes (h) auf diese Membran festgezogen wird, derart, dass sich der zentrale Teil der letzteren in die untere Rundung des Kegels hineinbiegt. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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| AT15661T | 1903-05-27 |
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|---|---|
| AT15661B true AT15661B (de) | 1904-03-26 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT15661D AT15661B (de) | 1903-05-27 | 1903-05-27 | Schallverstärker für Hörrohre, insbesondere Stethoskope u. dgl. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT15661B (de) |
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1903
- 1903-05-27 AT AT15661D patent/AT15661B/de active
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