DE179688C - - Google Patents

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DE179688C
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    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00—Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/32—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only
    • H04R1/34—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only by using a single transducer with sound reflecting, diffracting, directing or guiding means
    • H04R1/38—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only by using a single transducer with sound reflecting, diffracting, directing or guiding means in which sound waves act upon both sides of a diaphragm and incorporating acoustic phase-shifting means, e.g. pressure-gradient microphone
    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/44—Styli, e.g. sapphire, diamond
    • G11B3/46—Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank
    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 179688 KLASSE 42g. GRUPPE
HILMAR ROTH in BRESLAU.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1905 ab.
Der Erfindungsgegenstand ist eine Schalldose für Sprechapparate, die unter Vermeidung von Nebengeräuschen den Ton der Apparate verstärkt und eine schädliche Beeinflussung der zur Schalleitung dienenden Mittel von außen verhindert. Dies wird dadurch erreicht, daß der in an sich bekannter Weise in das Innere der Schalldose eingeführte .Schaft des Stifthalters vom Dosengehäuse durch eine gegen die Wirkung der Schallwellen unempfindliche Buchse isoliert ist, die ihn gleichzeitig gegen Verbiegen oder sonstige Einflüsse von außen sichert, und daß die der Schallrohrseite gegenüberliegende Seite der Schalldose durch eine zweite, als Resonanzboden dienende Membran geschlossen ist.
Man hat zwar zur Vermeidung von Nebengeräuschen bei Sprechmaschinen bereits vorgeschlagen, den Schaft des Stifthalters durch eine elastische Platte vom Schallrohr zu trennen, indes ist diese Anregung verfehlt gewesen, da das Dosengehäuse noch mit dem . Stifthalter in metallischer Berührung steht, so daß die angestrebte Wirkung durch eine solche' Maßnahme keineswegs zu erreichen war. Auch würde bei derartigen Anordnungen die" Anbringung der zweiten, als Resonanzboden dienenden Membran ohne die gleichzeitige Anwendung der gegen die Wirkung der Schallwellen unempfindlichen Buchse nicht ratsam sein, denn es würden ja auch die jetzt durch diese Buchse vermiedenen schädlichen Töne verstärkt werden.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt die Schalldose im Schnitt, während Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie -A-A der Fig. ι darstellt.
α ist die Schalldose, die mit zwei Membranen b, c ausgestattet ist. Die Membran b ist mit dem Schaft d, in dessen Verstärkung d1 der Stifthalter e eingeschraubt ist, in bekannter Weise verbunden. Da sich der Schaft d in seiner ganzen Länge innerhalb des Gehäuses der Schalldose befindet, "so ist er gegen Stöße u. dgl. von außen geschützt. Um nun bei Benutzung des Apparates das lästige Nebengeräusch zu vermeiden, das bisher durch die Übertragung der Schallwellen auf das Metallgehäuse verursacht wurde, ist der Schaft d durch eine gegen Schallwellen unempfindliche Umhüllung, als welche sich eine Gummi- oder Korkbuchse f gut eignet, vom Gehäuse getrennt, und zwar wird diese Umhüllung zwischen einem auf das Gehäuse aufgeschraubten Ring g und der Muffe h des Schallrohres i festgehalten, wodurch auch der Schaft d gesichert und so eine besondere Befestigung desselben am Gehäuse entbehrlich wird. Die Schallwellen können auf diese Weise keinesfalls auf das Gehäuse irgend eine Wirkung ausüben und müssen, da sie ungeschwächt zur Membran gelangen, einen vollen Ton hervorbringen, dessen Stärke
noch dadurch erhöht wird, daß der sonst jenseits der Membran nach außen entweichende Teil der Tonwellen an die zweite Membran c anschlägt, von welcher er wie von einem Resonanzboden wieder auf b zurückgeworfen wird und so ebenfalls in den Schalltrichter gelangt. Um dem Schaft d in der dehnbaren Buchse/ einen sicheren Halt zu geben, empfiehlt es sich, den Ansatz d1 desselben
ίο kantig zu gestalten und mit hohlen Seitenflächen zu versehen, da dann die durch die Ringe g, h zusammengedrückte Masse der .Buchse in die hohlen Flächen eindringt und so der Schaft sowohl gegen senkrechte Ver-Schiebung als auch gegen Drehung gesichert wird (Fig. 2).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schalldose für Sprechapparate mit in das Innere der Schalldose eingeführtem Stifthalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (d) des Stifthalters an seiner Durchgangsstelle durch das Dosengehäuse ' von demselben durch eine gegen die Wirkung der Schallwellen unempfindliche Buchse (f) getrennt ist, die ihn gleichzeitig gegen schädliche Einflüsse von außen sichert, und daß die der Schallrohrseite gegenüberliegende Seite der Schalldose durch eine zweite, als Resonanzboden dienende Membran geschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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