AT156511B - Kupplungseinrichtung für Bildschreiber. - Google Patents

Kupplungseinrichtung für Bildschreiber.

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AT156511B
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  Kupplungseinrichtung für Bildschreiber. 



   'Es ist bekannt, Schriftzeichen dadurch zu übertragen, dass Buchstaben in Punkte aufgelöst werden, die nach den Methoden der Bildtelegraphie von der Sende-zur Empfangsstelle übertragen werden. 



   Es sind bereits Verfahren zur elektrischen Übertragung von   Sehriftzeichen   bekannt, bei denen die Schriftzeichen nur einmalig aufgezeichnet werden und bei denen zwischen den Bildzeilen, aus denen die Schriftzeichen aufgebaut werden, Synchronisierimpulse   übermittelt   werden, welche die
Schreibeinrichtung mit dem Motor kuppeln. Es sind dazu mechanische Kupplungen vorgeschlagen worden, die von der Schreibeinrichtung selbst ausgelöst werden. 



   Zur Verbindung der nach Art einer Meyerschen Schneide ausgebildeten Schreibeinrichtung mit einem dauernd laufenden Motor kann eine dessen Achse umfassende Feder benutzt werden, wobei die Kupplungswirkung durch von der Sende-zur Empfangsstelle übermittelte Synchronisierimpulse ausgelöst wird. 



   Die Erfindung betrifft eine besonders einfache Bauart der die Auslösung bewirkenden Teile, sie ist im folgenden an einem Beispiel beschrieben. 



   Fig. 1 zeigt ein Bild eines Empfangsstreifens, das zur Erläuterung des der Erfindung zugrunde liegenden Verfahrens dient. Fig. 2 ist eine teilweise schematische, perspektivische Ansicht einer
Kupplung, auf die die Erfindung angewandt werden soll. Fig. 3 ist ein Aufriss der Anordnung nach der Erfindung, Fig. 4 eine Endansicht zu Fig. 3. In Fig. 1 sind ein   Empfangsstreifen   und auf ihm einige Buchstaben A, B,   C,   D dargestellt. Auf dem Streifen 1 ist für jede Bildzeile 2, die quer zu ihm verläuft, ein kurzer Synchronisierimpuls. 3, der zu Beginn der Bildzeile gegeben wird, als ein Punkt angedeutet. In dem dargestellten Beispiel werden die Buchstaben je mittels sieben Bildzeilen erzeugt. 



  In den Pausen zwischen den Buchstaben wird nicht synchronisiert, da dies nicht erforderlich ist. 



   Der Einfachheit halber sind nur die die Erfindung betreffenden Teile des Bildschreibers dargestellt. Andere Teile sind, als zum Verständnis nicht erforderlich, nicht gezeichnet. 



   Die in den Fig. 2,3, 4 dargestellte Schreibeinrichtung hat eine sogenannte Meyersche Schneide C und eine Gegenschneide S, die bestimmt ist, mit der Schneide C zusammenzuwirken, um in bekannter Weise die Impulse auf dem Streifen P aufzuzeichnen. Dieser ist nur in Fig. 3 angedeutet. 



   Die Schneide   C   ist eine   schraubengangförmige   Erhöhung eines Zylinders B. Dieser sitzt lose auf der Welle A des Motors M. Auf der Welle   A   ist in an sich bekannter Weise eine diese   umschliessende  
Schraubenfeder F angeordnet, deren eines Ende an dem Zylinder B befestigt ist, z. B. in der aus den Fig. 3 und 4 ersichtlichen Weise. Diese Feder ist bestrebt, sich zusammenzuziehen und so in reibende Berührung mit der Welle A zu kommen, und hat ein freies Ende, an welchem ein   zahnförmiger   Anschlag n angreifen kann. Wenn sich F an den Sperrzahn n anlegt, ist die Feder F ausser Berührung mit der Welle A. Dieser Zustand ist in allen drei Fig. 2,3, 4 dargestellt. 



   Die Schneide S ist an einen Hebel K angelenkt, der bei e drehbar ist. Dieser Hebel ist der Anker eines Elektromagneten Q und steht unter der Wirkung einer   Rückzugfeder   E. 



   In der Anordnung nach Fig. 2 bildet der Anschlag n einen Teil eines Hebels H, der bei d gelagert ist. Dieser Hebel ist der Anker eines Elektromagneten R und ist an eine Rückzugfeder D angeschlossen. 



   Dieser Anschlag soll nun im Sinne der Erfindung durch die in den Fig. 3 und 4 gezeichnete Einrichtung ersetzt werden. In der Anordnung nach den Fig. 3 und 4 bildet der Anschlag n einen 

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Teil einer Blattfeder/. Die Feder t hat eine Knagge a, die in den Weg der Schneide   S   ragt, nicht aber über die Schneide 0 reicht, sondern etwa   0. 1 mm   von deren Umfange entfernt ist. Die Schneide 0 hat eine Aussparung b. 



   Die Wirkungsweise ist folgende. 



   In der Anordnung nach Fig. 2 erregt jeder zu Beginn einer Bildzeile gegebene Synchronisier- impuls den Magneten R, der dann den Hebel H anzieht. Hiedurch wird das freie Ende der Feder F losgelassen. Die Feder F kommt so in ihrem Bestreben, sich zusammenzuziehen, in reibende Berührung mit der sich drehenden Welle   A   und kuppelt so den Zylinder B mit dieser Welle. Die Vorrichtung B, C   dreht sich daher mit der Welle A, bis das freie Ende der Feder F gegen den Anschlag n trifft. Denn die Feder D hat den Hebel H nach dem Aufhören des Synchronisierimpulses in die Ruhelage zurück-   gestellt. Dadurch, dass das freie Ende der Feder F gegen den Anschlag n trifft, wird sie geweitet und hiedurch frei von der Welle A. Die Vorrichtung B, 0 hört daher auf, sich zu drehen, nachdem sie eine
Umdrehung vollendet hat. 



   Der Magnet Q, Fig. 2, wird durch die Bildimpulse erregt und bewirkt mittels des Hebels K und   der Feder E,   dass die Schneide S im Takte dieser Impulse gegen die Schneide   C   gedrückt wird. 



   Da die Anordnung nach Fig. 2 zwei Magnete hat, nämlich den Magneten   R   für die   Synchronisier-   impulse und den Magneten Q für die Bildimpulse, muss eine Einrichtung vorhanden sein, durch welche von dem Arbeiten mit dem einen auf das Arbeiten mit dem andern Magneten übergegangen werden kann. Hiezu kann eine Nockenanordnung oder irgendeine andere geeignete Vorrichtung dienen. 



    Eine solche zusätzliche   Steueranordnung ist gemäss der Erfindung, die in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist, vermieden, denn hier nimmt der Magnet Q sowohl die Synehronisier-als auch die Bild- impulse auf. 



   Jeder den Magneten Q, Fig. 4, beeinflussende Impuls bewirkt mittels des Hebels K und der
Feder E, dass sich die Schneide   S   in der mit Bezug auf Fig. 2 beschriebenen Weise bewegt. Bei der
Ankunft eines Synchronisierimpulses befinden sich Zylinder B und Schneide C in der Stellung, die in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist. Die Schneide S trifft infolgedessen durch die Aussparung b hindurch 
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 kuppelt, wie dies mit Bezug auf Fig. 2 beschrieben ist. Da infolge der Anordnung der Aussparung b die Schneide S noch nicht gegen die Schneide C trifft, wird der Synchronisierimpuls nicht auf dem Streifen P vermerkt. Die nunmehr ankommenden Bildimpulse jedoch bewirken, dass die Schneide S in der beschriebenen Weise gegen die sich drehende Schneide   C   gedrückt wird.

   Nach einer Umdrehung der Vorrichtung B, C wird die Feder F wieder von dem Anschlag n erfasst und hiedureh die Drehung der Vorrichtung B, C beendet. Hiebei ist wichtig, dass die Feder t nach einer Umdrehung nicht mehr schwingt, weil es sonst geschehen kann, dass das freie Ende der Feder F nicht von dem Anschlag n erfasst und hiedurch eine Bildzeile in der Phase verschoben wird. 



   In der Einrichtung nach Fig. 3 und 4 wird also der zu Beginn einer jeden Bildzeile gegebene Synchronisierimpuls nicht von dem Bildimpuls getrennt, sondern mit ihm gemeinsam gegeben, ohne jedoch aufgezeichnet zu werden. Dass der Synchronisierimpuls nicht aufgezeichnet wird, ist in der beschriebenen Weise eine Wirkung der Aussparung b. Der Streifen P wird während des Aufzeichens im Gegensatz zu den   Start-Stop-Schreibern   ununterbrochen bewegt. Der Vorteil der neuen Anordnung liegt darin, dass ihr ein gedrängter Aufbau gegeben werden kann und dass sie in mechanischer sowie in elektrischer Beziehung einfach ist. Wenn der   Synchronisierimpuls   verwischt oder unterdrückt wird, kann nur eine Phasenverschiebung einer Bildzeile stattfinden.

   Die Lesbarkeit des Gesamtbildes wird hiedurch nicht beeinträchtigt, denn bei Fehlen des Synchronisierimpulses bewirkt das erste Bildzeichen statt des   Synchronisierimpulses   das beschriebene Kuppeln.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kupplungseinrichtung für Bildschreiber, bei welchen die Schriftzeichen auf elektrischem Wege nach Art der Bildtelegraphie in Einzelzeichen aufgelöst dadurch übertragen werden, dass eine Kupplung der nach Art einer Meyerschen Schneide ausgebildeten Schreibeinrichtung mit dem dauernd laufenden Motor durch eine dessen Achse umfassende Feder bewirkt wird, deren Kupplungswirkung durch von der Sende-zur Empfangsseite übermittelte Synchronisierimpulse ausgelöst wird, wobei die durch den Schreibmagneten bewegte Schneide beim Synchronisieren durch eine Aussparung der Meyerschen Schneide hindurchgreift, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Eingriff der vom Sehreibmagneten bewegten Schneide in die Aussparung der Meyerschen Schneide eine Blattfeder,
    die den zum Auskuppeln dienenden Anschlag trägt, so weit aus ihrer Ruhestellung gedrückt wird, dass die Kupplungsfeder freigegeben wird und einkuppelt.
AT156511D 1935-10-31 1936-10-22 Kupplungseinrichtung für Bildschreiber. AT156511B (de)

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