DE575191C - Anlassmotor mit Serienerregerwicklung und Ankerverschiebung - Google Patents

Anlassmotor mit Serienerregerwicklung und Ankerverschiebung

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DE575191C
DE575191C DE1930575191D DE575191DD DE575191C DE 575191 C DE575191 C DE 575191C DE 1930575191 D DE1930575191 D DE 1930575191D DE 575191D D DE575191D D DE 575191DD DE 575191 C DE575191 C DE 575191C
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DE1930575191D
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JOSEPH ERNEST OCTAVE LOUETTE
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JOSEPH ERNEST OCTAVE LOUETTE
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/12Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking
    • H02K7/125Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking magnetically influenced

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

Das Anlassen von Brennkraftmotoren wird im allgemeinen durch, einen Anlaß elektromotor bewirkt, dessen Kuppeln mit der Brennkraftmaschine durch Vermittlung eines Wanderritzels bewerkstelligt wird. Bei solchen Anlaßmotoren ist es bekannt, eine Serienerregerwicklung und einen federbeeinflußten verschiebbaren, das Anlaßritzel tragenden Anker vorzusehen und das letztere ohne Drehung in den Eingriff mit dem Brennkraftmaschinenzahnrad durch die Wirkung einer Hubspulenwicklung zu bringen, deren Stromkreis nicht durch den Anker geht, wähnend der das Drehen des Ankers bzw. des Ritzels bewirkende Serienerregerstromkreis erst am Schluß der, Ankerverschiebung selbsttätig geschlossen wird. Diese Einrichtung besitzt den Nachteil, daß bei dem selbsttätigen Schließen der Serienspulenwicklung die Hubspulenwicklung durch den vorigen Stromkreis, dessen Widerstand sehr gering ist, in den Nebenschluß gelegt wird und nur noch einen geringen Strom erhält. Die Hubkraft dieser Wicklung wird somit wesentlich abgeschwächt, so daß der Anker unter der Wirkung seiner Feder wieder zurückspringt und der Stromkreis der Serienwicklung geöffnet wird. Die Hub spulenwicklung wird nun von neuem erregt usf., wobei durch die rasch aufeinanderfolgenden Stromunterbrechungen der Serienspule Vibrierungen entstehen und die Kontakte rasch abgenutzt werden und zuverlässiges Anlassen in Frage gestellt wird.
Ferner sind Anlaßmotoren bekannt, bei welchen eine Serienerregerwicklung und ein verschiebbarer Anker derart vorgesehen sind, daß die Hubspulenwicklung ebenso wie die Serienerregerwicklung auf den Polstücken, jedoch in Reihe mit dem Anker, angeordnet ist, während der eigentliche Erregerstromkreis selbsttätig am Ende des Ankerhubes geschlossen wird. Diese Einrichtung ist nachteilig, weil der Anker gleichzeitig mit dem Kupplungshub in. Drehung versetzt wird und neben geräuschvollem Gang die Kupplungszahnräder rasch abgenützt werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Vermeidung der Nachteile der .erstgenannten Einrichtungen dadurch, daß man die Hubspulenwicklung auf den Polen des Magnetfeldes selbst anordnet, so daß beim Schließen der Serienerregerwicklung diese die Wirkung der Hubspule unterstützt, so daß der Anker in seiner vorgeschobenen Kupplungslage verbleibt. .Da ferner die Hubspulenwicklung mit dem Anker nicht in Reihe geschaltet ist, so wird der letztere ohne jeg-
liclie Drehung bewegt, und die Kupplung erfolgt geräuschlos und ohne Abnutzung.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele der Erfindung. Abb. ι zeigt einen axialen Schnitt des Anlassers gemäß Erfindung.
Abb. 2 ist ein Schnitt des Anlassers nach einer weiteren, mit einer Verriegelung versehenen Ausführungsform.
ίο Abb. 3 zeigt in Draufsicht die Eingriffsenden der Zähne des treibenden und angetriebenen Zahnrades.
Mit Bezug auf Abb. ι ist ι der Anker des ■Anlassers, dessen Welle z. B. mittels eines t5 Keiles fest mit einem Zahnrad 2 verbunden ist. Der Anker ist in der Ruhelage unter der Wirkung der Feder 3 oder ähnlichem axial in bezug auf die Feldmagnete versetzt.
Die Schließung eines Schalterkontaktes 4 bewirkt folgende Stromkreise:
a) Stromquelle 40, Schalterkontakt 4, Kontakt 4δ, Elektromagnet 4°, Leitung 55, Masse, wodurch der Elektromagnet 4« erregt wird und eine Kontaktplatte 5 anzieht, die sich gegen den Kontaktzapfen 6 anlegt, welcher an die Stromquelle durch die Leitung 41 angeschlossen ist.
b) Stromquelle 40, Schalterkontakt 4, Kontakt 4*, Leitung 56, Leitung 7, Nebenschlußwicklung 57, Leitung 58, Nebenschlußwicklung 59, Leitung 60, Masse.
Der Nebenschlußstromkreis der Feldmagnete wird geschlossen, ohne daß der Strom durch den Anker geht, zum Zweck, das Zentrieren des Ankers in bezug auf die Pole zu bewirken, in der Weise, daß der Anker sich nach links bewegt und dadurch einerseits den Eingriff des Zahnrades 2 mit dem Zahnrad 8a des Brennkraftmotors und anderseits die Verschwenkung der Kontaktplatte 9 veranlaßt, welche mit dem Kontaktzapfen 45 in Berührung kommt. Durch diese letztere wird dann der folgende Stromkreis geschlossen, welcher bereits durch das Schließen der Kontakte 5, 6 vorbereitet wurde: Stromquelle 40, Leitung 41, Kontakt 6, Kontaktplatte 5, Leiter 42, Leiter 43, Kontaktplatte 9, Kontakt 45, Leitung 46, Leitung 47, Leitung 48, Wicklung 49, Leitung 50, Wicklung 51, Bürste 52, Anker 1, Bürste S3, Masse 54.
Der Elektromotor wird nunmehr angelassen und bringt durch Vermittlung des mit dem Zahnrad 8« des Brennkraftmotors im Eingriff stehenden Zahnrades 2 das Anlassen des letzteren hervor. Sobald man aufhört, den Schalter 4 zu beeinflussen, werden die angegebenen Stromkreise infolge des Unwirksamwerdens des Relais 4ff unterbrochen, indem die Kontaktplatte 5 mit dem Kontakt 6 außer Eingriff, kommt. Da die Feldmagnete nunmehr nicht mehr erregt werden, so wird der Anker 1 unter der Einwirkung der Feder 3 axial nach rechts verschoben und bewirkt eine selbsttätige Entkupplung des Zahnrades 2.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2, deren Stromkreise in bezug auf Abb. 1 etwas abgeändert sind, ist die Ankerwelle 1 mittels eines Keiles mit dem Zahnrad 2 fest verbunden. Der Anker ist in bezug auf die Feldmagnete' in der Ruhelage axial versetzt, und zwar durch die Feder 3. Das Schließen des Schalters 80 bewirkt folgenden Stromkreis:
Stromquelle 40, Schalter 80, Kontakt 81, Leitung 82, 83, Elektromagnet 84, Leitungen 85, 86, 87, Wicklung 88, Leitung 95, Wicklung 96, Masse.' Der Elektromagnet 84 wird erregt und betätigt den Kern 84°, welcher die Ankerwelle 1 freigibt, so daß der Anker die Lage der geringsten Reluktanz annirnrnt. Die Verschiebung der Ankerwelle 1 schließt den Kontakt 9, 92, wodurch folgender Stromkreis geschlossen wird: Stromquelle 40, Schalter 80, Kontakt 81, Leiter 90, Kontaktplatte 9, Kontakt 92, Leiter 93, Feldmagnet 94, Leitung 89, Feldmagnet 96', Bürste 52, Kollektor des Ankers 1, Bürste 53, Masse.
Der Elektromotor wird angelassen und treibt das Zahnrad τ-, welches bereits auf der axialen Verschiebung des Ankers in Eingriff mit dem Zahnrad 8a des Brennkraftmotors gekommen ist. Sobald man aufhört, den Schalter 80 zu beeinflussen, kommt der Elektromagnet 84 außer Erregung und gleichzeitig werden die Wicklungen 88, 96 sowie die Feldmagnete 94, 96' stromlos. Die Ankerwelle verschiebt sich unter der Wirkung der Feder 3 nach rechts, und der Kontakt 9, 92 wird geöffnet, während gleichzeitig der Kern 84" unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder die ursprüngliche dargestellte Lage annimmt und sich vor die Ankerwelle 1 stellt, die in ihre Anfangslage bereits zurückgekehrt ist.
Die Anwendung der Verriegelung ist erforderlich, damit die Rückprallbewegung, welche der Anker unter der Einwirkung der Trägheit ausführen könnte, z. B. beim plötzlichen Anlassen oder Anhalten, je nach der Lage des Anlassers oder auch infolge einer starken Beschleunigung, unschädlich, gemacht wird. Die Feder 3 darf keine zu große Stärke aufweisen, um deren Zusammendrücken durch die Ankermasse zu ermögliehen, so daß es nicht ausgeschlossen wäre, daß die nachgiebige Feder infolge ihrer Eigenelastizität einen Rückprall des Ankers verursachen könnte, wodurch das Zahnrad 2 wieder mit dem Zahnrad 8a in Eingriff kornmen oder wenigstens ein schädlicher Stoß der Zahnräder erfolgen würde.
Um vor dem Anlassen das Ineingriffkommen des Zahnrades 2 mit dem Zahnrad 8" zu erleichtern, ist das Eingriffseride der Zähne gemäß Abb. 3 ausgebildet.
5

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anlaßmotor mit Serienerregerwicklung
    und Ankerverscniebung, bei welchem das
    to auf der Ankerwelle sitzende Änlaßritzel ohne Drehung in den Eingriff mit dem Kraftmaschinenzahnrad durch die Wirkung einer Hubspulenwicklung gebracht wird, deren Stromkreis nicht durch den Anker geht, während der Serienerreger-Stromkreis erst am Schluß der Ankerverschiebung selbsttätig .geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubspulenwicklung auf den Polen des Magnetfeldes des Anlassers liegt und von der Erregerwicklung des Anlassers unabhängig ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930575191D 1930-05-03 1930-10-14 Anlassmotor mit Serienerregerwicklung und Ankerverschiebung Expired DE575191C (de)

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FR575191X 1930-05-03

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DE575191C true DE575191C (de) 1933-04-25

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DE1930575191D Expired DE575191C (de) 1930-05-03 1930-10-14 Anlassmotor mit Serienerregerwicklung und Ankerverschiebung

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DE (1) DE575191C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972066C (de) * 1946-12-10 1959-05-14 Renault Elektrische Anlasserschaltung fuer Schweroelmotoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE972066C (de) * 1946-12-10 1959-05-14 Renault Elektrische Anlasserschaltung fuer Schweroelmotoren

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