DE575191C - Anlassmotor mit Serienerregerwicklung und Ankerverschiebung - Google Patents
Anlassmotor mit Serienerregerwicklung und AnkerverschiebungInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
- H02K7/10—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
- H02K7/12—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking
- H02K7/125—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking magnetically influenced
Landscapes
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Description
Das Anlassen von Brennkraftmotoren wird im allgemeinen durch, einen Anlaß elektromotor
bewirkt, dessen Kuppeln mit der Brennkraftmaschine durch Vermittlung eines Wanderritzels
bewerkstelligt wird. Bei solchen Anlaßmotoren ist es bekannt, eine Serienerregerwicklung
und einen federbeeinflußten verschiebbaren, das Anlaßritzel tragenden Anker vorzusehen und das letztere ohne Drehung
in den Eingriff mit dem Brennkraftmaschinenzahnrad durch die Wirkung einer Hubspulenwicklung zu bringen, deren Stromkreis
nicht durch den Anker geht, wähnend der das Drehen des Ankers bzw. des Ritzels
bewirkende Serienerregerstromkreis erst am Schluß der, Ankerverschiebung selbsttätig geschlossen
wird. Diese Einrichtung besitzt den Nachteil, daß bei dem selbsttätigen
Schließen der Serienspulenwicklung die Hubspulenwicklung durch den vorigen Stromkreis,
dessen Widerstand sehr gering ist, in den Nebenschluß gelegt wird und nur noch
einen geringen Strom erhält. Die Hubkraft dieser Wicklung wird somit wesentlich abgeschwächt,
so daß der Anker unter der Wirkung seiner Feder wieder zurückspringt
und der Stromkreis der Serienwicklung geöffnet wird. Die Hub spulenwicklung wird
nun von neuem erregt usf., wobei durch die rasch aufeinanderfolgenden Stromunterbrechungen
der Serienspule Vibrierungen entstehen und die Kontakte rasch abgenutzt
werden und zuverlässiges Anlassen in Frage gestellt wird.
Ferner sind Anlaßmotoren bekannt, bei welchen eine Serienerregerwicklung und ein
verschiebbarer Anker derart vorgesehen sind, daß die Hubspulenwicklung ebenso wie die
Serienerregerwicklung auf den Polstücken, jedoch in Reihe mit dem Anker, angeordnet
ist, während der eigentliche Erregerstromkreis selbsttätig am Ende des Ankerhubes
geschlossen wird. Diese Einrichtung ist nachteilig, weil der Anker gleichzeitig mit
dem Kupplungshub in. Drehung versetzt wird und neben geräuschvollem Gang die Kupplungszahnräder
rasch abgenützt werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Vermeidung der Nachteile der .erstgenannten
Einrichtungen dadurch, daß man die Hubspulenwicklung auf den Polen des Magnetfeldes
selbst anordnet, so daß beim Schließen der Serienerregerwicklung diese die
Wirkung der Hubspule unterstützt, so daß der Anker in seiner vorgeschobenen Kupplungslage
verbleibt. .Da ferner die Hubspulenwicklung
mit dem Anker nicht in Reihe geschaltet ist, so wird der letztere ohne jeg-
liclie Drehung bewegt, und die Kupplung erfolgt geräuschlos und ohne Abnutzung.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Abb. ι zeigt einen axialen Schnitt des Anlassers gemäß Erfindung.
Abb. 2 ist ein Schnitt des Anlassers nach einer weiteren, mit einer Verriegelung versehenen
Ausführungsform.
ίο Abb. 3 zeigt in Draufsicht die Eingriffsenden der Zähne des treibenden und angetriebenen
Zahnrades.
Mit Bezug auf Abb. ι ist ι der Anker des
■Anlassers, dessen Welle z. B. mittels eines t5 Keiles fest mit einem Zahnrad 2 verbunden
ist. Der Anker ist in der Ruhelage unter der Wirkung der Feder 3 oder ähnlichem
axial in bezug auf die Feldmagnete versetzt.
Die Schließung eines Schalterkontaktes 4 bewirkt folgende Stromkreise:
a) Stromquelle 40, Schalterkontakt 4, Kontakt 4δ, Elektromagnet 4°, Leitung 55, Masse,
wodurch der Elektromagnet 4« erregt wird und eine Kontaktplatte 5 anzieht, die sich
gegen den Kontaktzapfen 6 anlegt, welcher an
die Stromquelle durch die Leitung 41 angeschlossen ist.
b) Stromquelle 40, Schalterkontakt 4, Kontakt 4*, Leitung 56, Leitung 7, Nebenschlußwicklung
57, Leitung 58, Nebenschlußwicklung 59, Leitung 60, Masse.
Der Nebenschlußstromkreis der Feldmagnete wird geschlossen, ohne daß der
Strom durch den Anker geht, zum Zweck, das Zentrieren des Ankers in bezug auf die Pole
zu bewirken, in der Weise, daß der Anker sich nach links bewegt und dadurch einerseits
den Eingriff des Zahnrades 2 mit dem Zahnrad 8a des Brennkraftmotors und anderseits
die Verschwenkung der Kontaktplatte 9 veranlaßt, welche mit dem Kontaktzapfen 45
in Berührung kommt. Durch diese letztere wird dann der folgende Stromkreis geschlossen,
welcher bereits durch das Schließen der Kontakte 5, 6 vorbereitet wurde: Stromquelle
40, Leitung 41, Kontakt 6, Kontaktplatte 5, Leiter 42, Leiter 43, Kontaktplatte 9, Kontakt
45, Leitung 46, Leitung 47, Leitung 48, Wicklung 49, Leitung 50, Wicklung 51, Bürste 52,
Anker 1, Bürste S3, Masse 54.
Der Elektromotor wird nunmehr angelassen und bringt durch Vermittlung des mit
dem Zahnrad 8« des Brennkraftmotors im Eingriff stehenden Zahnrades 2 das Anlassen
des letzteren hervor. Sobald man aufhört, den Schalter 4 zu beeinflussen, werden die
angegebenen Stromkreise infolge des Unwirksamwerdens des Relais 4ff unterbrochen, indem
die Kontaktplatte 5 mit dem Kontakt 6 außer Eingriff, kommt. Da die Feldmagnete
nunmehr nicht mehr erregt werden, so wird der Anker 1 unter der Einwirkung der Feder
3 axial nach rechts verschoben und bewirkt eine selbsttätige Entkupplung des Zahnrades
2.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2, deren Stromkreise in bezug auf Abb. 1 etwas
abgeändert sind, ist die Ankerwelle 1 mittels eines Keiles mit dem Zahnrad 2 fest verbunden.
Der Anker ist in bezug auf die Feldmagnete' in der Ruhelage axial versetzt, und
zwar durch die Feder 3. Das Schließen des Schalters 80 bewirkt folgenden Stromkreis:
Stromquelle 40, Schalter 80, Kontakt 81,
Leitung 82, 83, Elektromagnet 84, Leitungen 85, 86, 87, Wicklung 88, Leitung 95, Wicklung
96, Masse.' Der Elektromagnet 84 wird erregt und betätigt den Kern 84°, welcher die
Ankerwelle 1 freigibt, so daß der Anker die Lage der geringsten Reluktanz annirnrnt. Die
Verschiebung der Ankerwelle 1 schließt den Kontakt 9, 92, wodurch folgender Stromkreis
geschlossen wird: Stromquelle 40, Schalter 80, Kontakt 81, Leiter 90, Kontaktplatte 9,
Kontakt 92, Leiter 93, Feldmagnet 94, Leitung 89, Feldmagnet 96', Bürste 52, Kollektor des
Ankers 1, Bürste 53, Masse.
Der Elektromotor wird angelassen und treibt das Zahnrad τ-, welches bereits auf der
axialen Verschiebung des Ankers in Eingriff mit dem Zahnrad 8a des Brennkraftmotors gekommen
ist. Sobald man aufhört, den Schalter 80 zu beeinflussen, kommt der Elektromagnet
84 außer Erregung und gleichzeitig werden die Wicklungen 88, 96 sowie die Feldmagnete
94, 96' stromlos. Die Ankerwelle verschiebt sich unter der Wirkung der Feder 3
nach rechts, und der Kontakt 9, 92 wird geöffnet, während gleichzeitig der Kern 84"
unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder die ursprüngliche dargestellte Lage annimmt
und sich vor die Ankerwelle 1 stellt, die in ihre Anfangslage bereits zurückgekehrt
ist.
Die Anwendung der Verriegelung ist erforderlich, damit die Rückprallbewegung,
welche der Anker unter der Einwirkung der Trägheit ausführen könnte, z. B. beim plötzlichen
Anlassen oder Anhalten, je nach der Lage des Anlassers oder auch infolge einer starken Beschleunigung, unschädlich, gemacht
wird. Die Feder 3 darf keine zu große Stärke aufweisen, um deren Zusammendrücken
durch die Ankermasse zu ermögliehen, so daß es nicht ausgeschlossen wäre,
daß die nachgiebige Feder infolge ihrer Eigenelastizität einen Rückprall des Ankers
verursachen könnte, wodurch das Zahnrad 2 wieder mit dem Zahnrad 8a in Eingriff kornmen
oder wenigstens ein schädlicher Stoß der Zahnräder erfolgen würde.
Um vor dem Anlassen das Ineingriffkommen des Zahnrades 2 mit dem Zahnrad 8"
zu erleichtern, ist das Eingriffseride der Zähne gemäß Abb. 3 ausgebildet.
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Claims (1)
- Patentanspruch:Anlaßmotor mit Serienerregerwicklungund Ankerverscniebung, bei welchem dasto auf der Ankerwelle sitzende Änlaßritzel ohne Drehung in den Eingriff mit dem Kraftmaschinenzahnrad durch die Wirkung einer Hubspulenwicklung gebracht wird, deren Stromkreis nicht durch den Anker geht, während der Serienerreger-Stromkreis erst am Schluß der Ankerverschiebung selbsttätig .geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubspulenwicklung auf den Polen des Magnetfeldes des Anlassers liegt und von der Erregerwicklung des Anlassers unabhängig ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR575191X | 1930-05-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575191C true DE575191C (de) | 1933-04-25 |
Family
ID=8953213
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930575191D Expired DE575191C (de) | 1930-05-03 | 1930-10-14 | Anlassmotor mit Serienerregerwicklung und Ankerverschiebung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575191C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972066C (de) * | 1946-12-10 | 1959-05-14 | Renault | Elektrische Anlasserschaltung fuer Schweroelmotoren |
-
1930
- 1930-10-14 DE DE1930575191D patent/DE575191C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972066C (de) * | 1946-12-10 | 1959-05-14 | Renault | Elektrische Anlasserschaltung fuer Schweroelmotoren |
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