AT156311B - Glühdrahtkerze. - Google Patents

Glühdrahtkerze.

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AT156311B
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  Glühdrahtkerze. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Glühdrahtkerze mit einem sich frei tragenden Glühdraht. 



   Bei diesen Kerzen wird bei grosser Bruchfestigkeit des Glühdrahtes ein möglichst hoher Widerstand angestrebt, damit von der zur Verfügung stehenden Spannung möglichst   wen ; g   in Vorschaltwiderständen vernichtet werden muss. Um einen grossen Widerstand zu bekommen, muss man entweder den Draht dünn machen, dann bricht er aber leicht und in ihm kann nur wenig Heizenergie untergebracht werden, oder man muss den Draht lang machen, dann kommt er leicht ins Schwingen, wodurch er ebenfalls leicht bricht. Es sind schon Glühkerzen bekannt, bei denen zwei und mehr Glühdrähte parallel geschaltet sind. Die Parallelschaltung mehrerer Drähte hat den Nachteil, dass der Widerstand der   Glühkerze-gleiche Drahtstärke und-länge vorausgesetzt-auf   die Hälfte bzw. ein Drittél sinkt.

   Da man jedoch eine Erhöhung des Widerstandes anstrebt, ist diese Lösung unvorteilhaft. Um diese Nachteile zu vermeiden, ist gemäss der Erfindung an der inneren Elektrode ein Block isoliert angebracht, an dem je ein Ende jedes Drahtes befestigt ist, während das andere Ende des einen Drahtes mit der inneren Elektrode und dasjenige des andern Drahtes mit der äusseren Elektrode verbunden ist. 



   In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Glühdrahtkerze im Längsschnitt, Fig. 2 eine Untersicht der Kerze gemäss Fig. 1, Fig. 3 und 4 eine zweite Ausführungsform im Längsschnitt und in Untersicht, Fig. 5 und 6 eine dritte   Ausführungsform   im Längsschnitt und in Untersicht. 



   In der Fig. 1 ist mit a die stabförmige Mittelelektrode einer zweipoligen   Glühdrahtkcrze   bezeichnet. Sie ist umgeben von einer rohrförmigen Aussenelektrode b, die von ihr durch eine   Hülse c   isoliert ist und die selbst in einem Kerzenkörper d isoliert befestigt ist. Die Mittelelektrode hat an der Stirnseite eine Bohrung e, in der ein metallischer Block/isoliert befestigt ist. In diesem Block ist je ein Ende zweier Glühdrähte g und gl festgemacht. Das andere Ende des Glühdrahtes g ist mit der Aussenelektrode b und dasjenige des Drahtes gl mit der Mittelelektrode verbunden. 



   Der Vorteil dieser Erfindung besteht darin, dass zwei Drähte in Hintereinanderschaltung verwendet sind, von denen jeder dieselbe Länge und Dicke hat wie der einzelne   Glühdraht   der bisher üblichen Kerzen. Es ist somit der Widerstand des Glühdrahtes doppelt so gross, ohne dass die Dicke des einzelnen Drahtes verringert oder seine Länge vergrössert ist. 



   Bei der zweiten Ausführungsform ist von der Mittelelektrode an dem   glühdral1tseitigen   Ende ein Segmentteil weggeschnitten und an seiner Stelle ein entsprechendes   Stück   h isoliert eingesetzt. Dieses Stück entspricht dem Block t des ersten Ausführungsbeispiels. In ihm ist je ein Ende der beiden Drähte g und gl, die hier nur zu einem einfachen Bogen gewunden sind, befestigt. 



   Bei dem dritten Ausführungsbeispiel ist derjenige Teil, an dem die zusammengehörigen Enden der Glühdrähte befestigt sind, an der Aussenelektrode angebracht. Dieser Teil ist in Fig. 5 und 6 mit i bezeichnet. Er ist ein halbkreisförmiges   Rohrstück,   das an Stelle eines entsprechenden, von der Aussenelektrode weggeschnittenen Teils isoliert eingesetzt ist. In dem Teil   i   ist je ein Ende der beiden Drähte befestigt. Die beiden andern Enden der Drähte sind mit der Mittelelektrode a bzw. der Aussenelektrode b verbunden. 



   Eine Glühkerze von ganz besonders hoher Lebensdauer erhält man durch Verwendung von zwei Drähten, die nur zu einem einfachen Bogen geformt sind wie in den Fig. 3 und   5-und   deren 

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 Länge zusammengenommen nur etwa so gross ist, wie die Länge eines in üblicher Weise zu einer vollen Windung gebogenen Glühdrahtes. Der nur zu einem einfachen Bogen gewundene Draht hat bei auftretenden   Erschütterungen   eine grosse Bruchfestigkeit, weil die schwingende Masse des einzelnen Drahtes wesentlich kleiner ist als die eines Drahtes mit einer vollen Windung. Vorteilhaft wird der Draht so ausgebildet, dass er am Bogen einen grösseren Querschnitt als an den Enden hat. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Glühdrahtkerze mit zwei ineinander angeordneten Elektroden und zwei sich frei tragenden Glühdrähten, dadurch gekennzeichnet, dass an der inneren Elektrode ein Block isoliert angebracht ist. an dem je ein Ende jedes Drahtes befestigt ist, während das andere Ende des einen Drahtes mit der inneren Elektrode und dasjenige des andern Drahtes mit der äusseren Elektrode verbunden ist. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. der inneren Elektrode eingesetzt ist.
    3. Glühdrahtkerze gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der Mittelelektrode am glühdrahtseitigen Ende ein segmentförmiger Teil weggeschnitten ist und an dessen Stelle ein entsprechendes Metallstück (h) isoliert eingebaut ist.
    4. Glühdrahtkerze gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der äusseren Elektrode ein segmentförmiger Teil weggeschnitten ist und an dessen Stelle ein entsprechendes Metallstück (i) isoliert eingebaut ist.
    5. Glühdrahtkerze nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühdrähte in der Mitte einen verstärkten Querschnitt haben. EMI2.2
AT156311D 1936-02-24 1937-02-12 Glühdrahtkerze. AT156311B (de)

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