AT157571B - Indirekt geheizte Glühkathode für Entladungsröhren. - Google Patents

Indirekt geheizte Glühkathode für Entladungsröhren.

Info

Publication number
AT157571B
AT157571B AT157571DA AT157571B AT 157571 B AT157571 B AT 157571B AT 157571D A AT157571D A AT 157571DA AT 157571 B AT157571 B AT 157571B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cathode
filament
indirectly heated
length
heated hot
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Huth Erich F Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Huth Erich F Gmbh filed Critical Huth Erich F Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT157571B publication Critical patent/AT157571B/de

Links

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Indirekt geheizte Glühkathode für   Entladungsröhren.   



   Die   Erfindung bezweckt, indirekt geheizte Glühkathoden   für Entladungsröhren zu schaffen, bei welchen die Heizung mit einer im Vergleich zu den heute praktisch üblichen Spannungen hohen
Spannung erfolgt, insbesondere unmittelbar mit der vollen Netzspannung. Es wurden bereits verschiedentlich   Vorschläge gemacht,   um die Heizung von indirekt geheizten Glühkathode unmittelbar mit der vollen Netzspannung zu ermöglichen, doch haben diese Vorschläge keinen Eingang in der Praxis gefunden, offenbar deshalb, weil entsprechend diesen Vorschlägen ausgebildete Röhren entweder überhaupt nicht funktionsfähig gewesen wären oder aber, insoweit sie an sieh funktionsfähig wären, hinsichtlich Ökonomie, Anlaufzeit und Lebensdauer der Röhren nicht jenen Anforderungen entsprechen können,

   die man heute an eine Röhre mit indirekt geheizter Kathode zu stellen gewohnt ist. 



   Durch die Erfindung gelingt es nun, eine unmittelbar mit hoher Spannung, insbesondere unmittelbar mit der vollen Netzspannung, indirekt beheizte Kathode zu schaffen, welche in allen Belangen den bekannten indirekt geheizten Röhren für Niederspannung ebenbürtig ist, aber dabei die grossen Vorteile verwirklichen lässt, welche in der direkten   Anschlussmöglichkeit   an die volle Netzspannung gelegen sind. 



   Das Erfindungsprinzip, das dieses Ziel zu erreichen gestattet, liegt darin, dass der sehr dünn gewählte, u. zw. im   Durchmesser wesentlich unter 0-1 mm gehaltene   spiralisierte Heizfaden, dessen Länge in der spiralisierten Form ein Mehrfaches der Kathodenlänge beträgt, innerhalb eines Isolerkörpers von so geringen Abmessungen untergebracht ist, dass der zur   Umschliessung   dieses Isolierkörpers erforderliche   Kathodenmantel   durch eine annähernd in der   Grössenordnung   der bei Niedervoltkathoden üblichen Gesamtheizenergie liegenden Heizenergie eine Heizleistung von mindestens 1 bis 1-5 Watt pro Quadratzentimeter dieses Kathodenmantels erhält.

   Dieses Prinzip, nach welchem der Heizfaden in so "konzentrierter" Form als möglich innerhalb einer Kathode angeordnet wird, d. h. so angeordnet wird, dass von dem   Kathodenhohlraum   ein   möglichst   grosser Teil von dem Heizfaden, hingegen ein möglichst geringer Teil von Isoliermaterial in   Anspruch genommen   wird, wobei die Kathode ihrerseits wieder auf jene Grösse   beschränkt   wird, die zur Aufnahme dieses konzentriert angeordneten Heizfadens erforderlich ist, führt zu einer Kathode von ungefähr den bei Niedervoltkathoden üblichen Abmessungen, deren Oberfläche also in der Grössenordnung von etwa 4   cm2   oder darunter liegt. 



   Das Prinzip der möglichst konzentrierten Anordnung des Heizfadens innerhalb des durch den Kathodenmantel bestimmten Hohlraumes lässt sich auch durch das Verhältnis der Oberfläche des 
 EMI1.1 
 



   Um zu diesem Prinzip zu gelangen, musste mit jenen   Ansehauungen   gebrochen werden, welche vor der Erfindung in der Fachwelt hinsichtlich der Möglichkeiten der Verwendung einer hohen Heizspannung für Kathodenbeheizung als   riehtig,   galten. Die Fachleute waren nämlich der Meinung, dass   die Einführung einerhohen Heizspannung in eine indirekt   geheizte Kathode besonders starke Isolierungen innerhalb   der Kathode erforderlich ma hen, u.   zw. um   so stärkere,   je höher die Spannung gewählt wurde.

   Die Folge dieser Auffassung war, dass man schon für die Unterbringung der als notwendig erachteten starken Isolierschichten, gleichgültig ob diese durch feste Isolierstoffe oder durch das Vakuum gebildet sein sollten, grosse Kathodenvolumina für nötig erachtete, ohne dabei aber für den Heizdraht selbst nennenswerten Raum schaffen zu können. (Vgl. die amerikanische Patentschrift Nr. 1599180 und die britische Patentschrift Nr. 326617).

   Auf Grund dieser vor der Erfindung bestandenen Anschauungen 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 erreichbar und es bedurfte. wie erwähnt, einer vollständigen Abkehr von den früheren   Auffassungen.   um zu der Erfindung zu gelangen. 
 EMI2.1 
   eine bestimmte Röhrentype (Verstärkerröhre, Gleichrichterröhre, Leuchtröhre usw. ) mit einer Energie-   zufuhr aus, die nicht grösser zu sein braucht als die Energiemenge, die bei der gleichen Röhrentype bzw. für die gleiche nutzbare Kathodenleistung bei indirekter Heizung mit Niederspannung (2 bis 6 Volt)   üblich   ist.

   Aber auch wenn man nicht an die äusserste Grenze des nach der Erfindung Erreichbaren geht, so erhält man noch immer viel günstigere Verhältnisse, als sie bei irgendeinem der früheren Vor-   sehläge für indirekte Hoehspannungsheizung vorlagen.   Worauf das überraschend günstige Arbeiten der nach der weiter oben gegebenen Lehre ausgebildeten Kathoden zurückzuführen ist. ist noch nicht in allen Punkten klargestellt, doch dürfte der folgende an Hand der Erfindung gegebene   Erklärung-   versuch zumindest jene Faktoren   berücksichtigen,   die für die Wirkungsweise der Kathode bzw. der mit dieser Kathode ausgestatteten Röhre in erster Linie bedeutsam sind :

   Wird entsprechend der vorher 
 EMI2.2 
 geringen   Kathodenoberfläche   das Auslangen zu finden, so wird anzustreben sein, dass vom Heizfaden selbst eingenommene Volumen möglichst klein zu halten. Das Heizfadenvolumen wird klein, wenn der Durchmesser des Heizfadens   möglichst   klein gehalten wird. und ferner, wenn auch seine Länge möglichst klein ist. Diese beiden Erfordernisse begegnen einander, da die für eine vorgegebene Spannung erforderliche Heizfadenlänge um so kleiner wird, je kleiner der Heizfadendurchmesser ist. Im   Sinne   der Erfindung wird man daher vor allem mit einem   möglichst   dünnen Heizfaden zu arbeiten trachten. 



    Zweckmässig verwendet   man einen Heizfaden, dessen Durchmesser weniger als   0-06 mm.   vorzugsweise 
 EMI2.3 
 nicht die erforderliehe Lebensdauer haben würde, erweist sich bei der Durchführung des Gedankens   der, . Konzentration" des Heizfadens als nicht berechtigt, da sich nämlich zeigt, dass es bei der erfindung-   gemässen konzentrierten Heizfadenanordnung gar nicht nötig ist, den Heizfaden auf jene hohen Temperaturen zu erhitzen, die er insbesondere mit Rücksicht auf das ihn umgebende Isoliermaterial nicht dauernd aushalten würde, sondern dass man die Emissionstemperatur der Kathode schon mit einer vergleichsweise sehr niedrigen Heizfadentemperatur erzielen kann.

   Der verwendete dünne Heizfaden führt bei der gegebenen Spannung nur einen verhältnismässig geringen Strom, so dass die von diesem Heizfaden verarbeitete Leistung auch nur klein ist. Diese geringe zugeführte Leistung reicht beim Erfindungsgegenstand gleichwohl aus, um die Kathode zur Emission zu bringen, u. zw. deswegen, weil in diesem Falle auf jeden Quadratzentimeter der   Kathodenoberfläche   ein viel grösserer Teil der Länge des Heizfadens entfällt, als bei den vorbekannten Anordnungen,   d.     li.   zur Aufheizung jedes Quadrat-   zentimeters   der Kathodenoberfläche ein viel grössere Heizfadenlänge und damit auch Fadenoberfläche zur Verfügung steht, als bei nicht konzentriert angeordneten Heizfaden.   Dies hat zur Folge, dass.

   um   einen Quadratzentimeter der   Kathodenoberfläche   auf die   Emi8sionstemperatur   zu bringen, jede Einheit der   Heizfadenoberfläehe   nur eine verhältnismässig kleine Wärmemenge aufzubringen hat. dass es also genügt, wenn der Heizfaden mit einer verhältnismässig niedrigen Temperatur betrieben wird. Wegen dieser sich so ergebenden niedrigen Temperatur findet man aber weiterhin auch mit sehr dünnen Isolierschichten das Auslangen.

   Der Gedanke. durch   möglichste Zusammendrängung   der erforderlichen Heizfadenlänge auf einen kleinen Raum die Kathode möglichst klein zu erhalten, schafft also in weiterer Folge die   Möglichkeit, für eine nochmalige Verkleinerung der Kathode.   Wie weit man nun in der Praxis diese durch die Erfindung   möglich   gewordene Verkleinerung der Kathode treiben will, hängt   natürlich   von verschiedenen   Umständen   ab, wie beispielsweise von der Art   des verwendeten Isolier-   materials.

   von der Höhe der Heizfadentemperatur, die man innerhalb der mit Rücksicht auf eine entsprechende Lebensdauer bei dem jeweils verwendeten Isoliermaterial noch   zulässigen Grenzen   
 EMI2.4 
 zugehen nicht mehr zweckmässig wäre, von der Leistung der Kathode, die für eine bestimmte Röhrentype gefordert wird, und anderem mehr. 



   Jedenfalls ist, wie aus dem vorstehenden ersichtlich. anzustreben, dass das Verhältnis der Heiz-   fadenoberfläche   zu der wirksamen   Kathodenoberfläche     möglichst   gross ausfällt. Dazu bedarf es. wie bereits erwähnt, eines kleinen Volumens der Kathode, aber ilberdies auch noch der Ausbildung der Kathode in solcher Weise, dass dieses kleine Kathodenvolumen in eine Form gelangt, in welcher es eine möglichst kleine Oberfläche aufweist. Es wird daher im Sinne der Erfindung nicht zweckmässig sein. beispielsweise eine einzige geradlinige Spirale zu verwenden, da der zur Aufnahme dieser geradlinigen Spirale erforderliche lange Kathodenzylinder eine im Verhältnis zum Volumen dieses Zylinders ungünstig grosse Oberfläche aufweisen würde.

   Ein wesentlich verbessertes Verhältnis der Kathoden-   oberfläche   zum Volumen und damit ein verbessertes Verhältnis zwischen Heizfadenoberfläche und   Kathodenoberfläche   wird man aber beispielsweise dadurch erreichen können, dass man den spiralisierten 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 in einer entsprechend kleinen Kathode auch durch eine andere Formgebung des Fadens als der in mehrfach   hin-und hergeführten Spiralen, z.   B. durch nochmalige Spiralisierung der Drahtspirale od.   dgl.,   ausführen lässt.

   Dabei ergibt sich ein   neues überraschendes Moment, nämlich   das, dass die Verhältnisse mit zunehmender Spannung nicht ungünstiger, sondern im Gegenteil günstiger werden, u. zw. deshalb, weil sich mit zunehmender Spannung das   Verhältnis   der Heizfadenoberfläche zu der zur   Umschliessung   des Heizfadens   erforderlichen Kathodenoberf@äche   vergrössert. 



   Die Erfindung ist in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel einer Glühkathode, bei welcher ein zylindrisches, mit einer emittierenden Schicht überzogenes Röhrchen durch einen spiralisierten und mehrmals hinund hergeführten Draht beheizt wird. wobei jeder Abschnitt sich innerhalb eines beonderen Isolier-   röhrehens   befindet, während gemäss Fig. 3 und 4 die einzelnen Abschnitte des Heizdrahtes innerhalb von Kanälen eines keramischen Isolierkörpers verlaufen, der den Hohlraum der   Glühkatode ausfiillt.   
 EMI3.1 
 schicht von einem kastenförmigen, sich im wesentlichen in zwei Ebenen erstreckenden Träger getragen wird. 



   Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte, indirekt beheizte   Glühkathode bestellt aus einem hohlen   
 EMI3.2 
 wird. Dieser Heizfaden ist, wie früher erläutert. von so   grosser   Länge, dass sein Widerstand ausreicht, um bei verhältnismässig hohen Spannungen die gewünschte Heizleistung bei der gewünschten, nicht zu hohen Temperatur abzugeben. Zur gedrängten Unterbringung dieser Fadenlänge innerhalb des von der zu beheizenden Fläche eingeschlossenen Raumes wird der Heizfaden durchgehend spiralisiert und überdies in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in vier mäanderförmigen   Windungen   im Innern 
 EMI3.3 
 mässig ausfüllen. 



   Die   abgeänderte     Ausführungsform   gemäss Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von der soeben   besehriebenen Ausführungsforni dadurch,   dass an Stelle der einzelnen Isolierröhrehen ein einziger keramischer   Isolierkörper getreten   ist, welcher das ganze Innere des   hohizylindrischen Kathoden-   
 EMI3.4 
 Fig. 3 und 4 vier Kanäle) auf, durch welche die Heizfadenspiralen hindurchgeführt werden. 



   Dass eine genügende Länge des Heizfadens bei entsprechender Dicke des Fadens   innerhalb   der Glühkathode untergebracht werden kann, zeigt folgendes   Ausführungsbeispiel'  
Es sei beispielsweise die Glühkathode an ein Lichtnetz von 110-Volt-Spannung anzuschliessen. 
 EMI3.5 
 (was den üblichen Dimensionen entspricht). In diesem Fall wird eine Heizspirale verwendet, die aus Wolframdraht besteht, welcher einen   Durchmesser von 0#02 mm   aufweist. Die gesamte Heizdrahtlänge, welche in diesem Fall   erforderlieh   ist,   um   die Heizung gemäss der Erfindung durchzuführen, beträgt 170 cm.

   Ein Draht von 170 cm glatter Länge wird durch Spiralisieren leicht in eine Drahtspirale   um-   gewandelt, die je nach dem Durchmesser der Windung 80 bis 140   111m   Länge von Ende zu Ende aufweist. Diese Länge eines spiralisierten Drahtes kann innerhalb des von der   Glüh-   kathode eingeschlossenen Raumes leicht untergebracht werden, wenn der spiralisierte Draht höchstens viermal durch den   Hohlraum     hin-und hergeführt   wird. An Stelle viermaliger geradliniger   Hin-und Herfiihrung genügt auch   ein   Herumführen   der Drahtspirale in einer ziemlich steilen   Spiral-oder Schraubenwindung.   



   Bei diesem Ausführungsbeispiel beträgt   die Kathodenoberfläche 0#3 cm # x # 3 cm = 2#83 cm2.   
 EMI3.6 
 Verhältnis von   Heizfadenoberfläche   zu   Kathodenoberfläche 1   : 2-64. Dieses Verhältnis stellt noch keineswegs das durch die Erfindung erzielbare   Optimum   dar : vielmehr kann durch weitergehende Nutzbarmachung des erfindungsgemässen Gedankens der Konzentration, als dies bei dem eben behandelten Ausführungsbeispiel der Fall ist, die   Kathodenoberfläche     noch beträchtlich herabgedrückt   und damit das Verhältnis von   Heizfadenoberfläche   zu   Kathodenoberfläche   auf einen   noch wesentlich   höheren Wert gebracht werden. 



   Bei Anwendung der Erfindung ist es somit auch bei sehr dünnen Drähten möglich, eine Heizleistung anzuwenden, welche mindestens zirka 1 bis   112   Watt pro Quadratzentimeter Kathoden-   oberfläche, gewöhnlieh noch wesentlich mehr beträgt   bzw. es ist   möglich,   bei ganz normalen Glühkathodendimensionen die üblichen Netzspannungen als Heizspannung zu verwenden. 



   Die in Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform der Kathode zeigt einen kastenförmigen Körper, welcher sich insbesondere zur Benutzung in Verbindung mit kastenförmigen Röhrenaufbauten eignet. 



  In diesem Falle wird ein der Kastenform   angepasster,   annähernd   schmalrechteckiger Isolierkörper   innerhalb des Kastens vorgesehen, welcher   eine grosse Zahl   von Kanälen, im vorliegenden   Ausführungs-   beispiel sind acht Kanäle dargestellt, unterzubringen gestattet. Innerhalb dieser Kanäle wird dann der 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 spiralisierte Heizdraht hin-und hergeführt. Eine derartige Glühkathode kommt hauptsächlich für hohe Spannungen zur Verwendung. 



   In den dargestellten Ausführungsbeispielen ist der spiralisierte Heizfaden durchwegs in mäanderförmigen Windungen hin-und hergeführt. Wie jedoch bereits erwähnt, ist es fiir die Durchführung des Gedankens der.. Konzentration" des Heizfadens nicht unbedingt erforderlieh, gerade die mäanderförmige   Hin-und Herfuhrung   der Heizdrahtspirale zu wählen. Vielmehr kann auch eine andere Formgebung der Drahtspirale benutzt werden, z. B. kann die Drahtspirale nochmals spiralisiert werden.

Claims (1)

  1. Ausschlaggebend für das Eintreten des angestrebten Erfolges ist dabei immer, dass von dem durch den Kathodenmantel bestimmten H01Jlraum ein möglichst grosser Teil für die Unterbringung des Heizdrahtes ausgenutzt ist, dass also nicht, wie dies bei früheren Vorschlägen der Fall war. der Grossteil dieses Kathodenhohlraumes von der Isolierung (festes Isoliermaterial oder Vakuum) in Anspruch genommen wird.
    PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Indirekt geheizte Glühkathode für Entladungsröhren, bei welcher der Heizfaden in Spiralen, deren Länge ein Mehrfaches der Kathodenlänge ist, gewunden in einem von der Kathode umgebenen Isolierkörper geringer Abmessung untergebracht und so dimensioniert ist, dass er direkt, eventuell bei Hintereinanderschaltung einiger Röhren, an das Liehtnetz geschaltet werden kann. mit einer Heizleistung von mindestens 1 bis 11"Watt pro Quadratzentimeter des Kathodenmantels, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Heizfaden einen Durchmesser unter 0. 06 Mn. vorzugsweise 0-02 mm hat und die Gesamtheizenergie die bei Niedervoltkathoden übliche (einige Watt) ist.
    2. Indirekt geheizte Glühkathode nach Anspruch 1 mit beliebiger gesamter und spezifischer Heizenergie, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Kathode die bei Niedervoltkathoden übliche Abmessung (Grössenordnung 4 cm2) besitzt.
    3. Indirekt geheizte Glühkathode nach Anspruch l mit beliebiger gesamter und spezifischer Heizenergie, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtlänge so bemessen wird, dass das Verhältnis der Heizfadenoberfläche zu der des Kathodenmantels grösser als 1 : 4 ist.
    4. Glühkathode nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der EMI4.1 besteht (Fig. 5 und 6).
    6. Entladungsröhre, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Glühkathode nach einein der Ansprüche l bis 5. EMI4.2
AT157571D 1931-01-10 1931-01-10 Indirekt geheizte Glühkathode für Entladungsröhren. AT157571B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT157571T 1931-01-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT157571B true AT157571B (de) 1939-12-11

Family

ID=3649429

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT157571D AT157571B (de) 1931-01-10 1931-01-10 Indirekt geheizte Glühkathode für Entladungsröhren.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT157571B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE907676C (de) Gluehkathode fuer elektrische dampf- oder gasgefuellte Entladungsgefaesse
AT157571B (de) Indirekt geheizte Glühkathode für Entladungsröhren.
DE2457765C2 (de) Entladungslampe
DE744148C (de) Aus einem Hohldraht bestehender Gluehkoerper fuer Gluehlampen
DE1904105U (de) Kathode mit gluehemission.
DE692702C (de) Elektrisches Entladungsgefaess, insbesondere elektrische Metalldampflampe, mit entladungsgeheizter Elektrode
CH157162A (de) Indirekt geheizte Glühkathode für Entladungsröhren.
AT135231B (de) Indirekt geheizte Glühkathode für Entladungsröhren.
AT142011B (de) Röntgenröhre mit beweglicher Anode.
AT155082B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE639117C (de) Gasgefuellte elektrische Entladungsroehre, insbesondere zum Aussenden von Lichtstrahlen mit durch die Entladung geheizter, drahtfoermiger Gluehkathode
AT154077B (de) Stromrichteranordnung, enthaltend eine Ionenentladungsröhre mit lichtbogenartiger Entladung und niedrigem Gas- oder Dampfdruck.
AT147305B (de) Elektronenentladungseinrichtung.
AT215536B (de) Niederdruck-Quecksilberdampfentladungs-Leuchtstofflampe
DE838797C (de) Kathode fuer elektrische Entladungsvorrichtungen
AT146121B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE658836C (de) Fuer Registrierzwecke, als Aussteuerungsanzeiger und fuer aehnliche Zwecke verwendbare Glimmlampe
DE679184C (de) Wendelfoermiger Wolframleuchtkoerper fuer Iuftleere elektrische Gluehlampen
AT139592B (de) Elektrische Entladungsröhre mit einer indirekt geheizten Kathode.
DE690786C (de) Elektrisches Entladungsgefaess mit indirekt geheizter Kathode, insbesondere Senderoehre fuer Kurzwellenzwecke
DE626989C (de) Metalldrahtwiderstand mit hohem positivem Temperaturkoeffizienten
DE818536C (de) Kathode, insbesondere fuer Elektronen-Entladungsgeraete
DE736534C (de) Elektronenroehre mit einer Kathode, mindestens einem Gitter und einer Anode
AT154785B (de) Elektrische Entladungseinrichtung.
AT206536B (de) Mittelbar beheizte Vorratskathode