DE704486C - Unmittelbar geheizte Gluehkathode mit Unterdrueckung der Endenabkuehlung - Google Patents

Unmittelbar geheizte Gluehkathode mit Unterdrueckung der Endenabkuehlung

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Publication number
DE704486C
DE704486C DEA80228D DEA0080228D DE704486C DE 704486 C DE704486 C DE 704486C DE A80228 D DEA80228 D DE A80228D DE A0080228 D DEA0080228 D DE A0080228D DE 704486 C DE704486 C DE 704486C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
suppression
end cooling
immediately heated
heating coil
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Expired
Application number
DEA80228D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Konrad Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
Priority to NL48593D priority Critical patent/NL48593C/xx
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/15Cathodes heated directly by an electric current

Landscapes

  • Solid Thermionic Cathode (AREA)
  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Unmittelbar geheizte Glühkathode mit Unterdrückung der Endenabkühlung Bei den unmittelbar geheizten Kathodenelektrischer Entladungsgefäße ist im allgemeinen-nur der mittlere Teil auf einer zur Emission ausreichenden Temperatur. Dieser Umstand macht sich besonders dann störend bemerkbar, wenn die Länge im Verhältnis zum Durchmesser klein sein muß. Solche ungünstigen Abmessungen hat man insbesondere bei Röhren, bei denen der Heizfaden senkrecht zur Röhrenachse steht. Man hat versucht, die Störungen dadurch zu vermeiden, daß man die Enden des Fadens dünner machte oder die kühleren Enden möglichst -senkrecht zur Erstreckung der Kathode aus dem Entladungsraum herausführte. Diese Anordnungen konnten nicht in allen Fällen befriedigen. Die Erfindung gibt nun einen völlig neuen Weg an.
  • Nach der Erfindung werden die Enden der Kathode von besonderenHeizwendelnumschlossen. Diese Heizwendeln geben eine zusätzliche Erwärmung der Kathodenendend -so daß wie bei den bekannten Kathoden, deren Querschnitt an den Enden kleiner ist als in dem mittleren Teil, der emittierende Teil der Kathode verlängert wird, ohne jedoch den Nachteil der bekannten Kathoden, die Querschnittsbela.-stung an diesen Stellen zu erhöhen, in Kauf nehmen zu müssen. Besonders vorteilhaft ist es, die Wendeln vom Heizstrom der Kathode durchfließen zu lassen, um auf diese Weise eine besondere Stromquelle zu ersparen. Wird die Kathode von Federn gespannt, so hat man hierbei die Möglichkeit, diese Federn ohne jede Strombelastung zu lassen, so daß die elastischen Eigenschaften in keiner Weise gefährdet werden. Will man eine Erwärmung der Federn durch Wärmeleitung noch besonders vermeiden, so kann es zweckmäßig sein, die Heizwendel beispielsweise erst in einem Abstand von z mm von der Befestigungsstelle des Kathodenfadens beginnen zu lassen. Es ist auch möglich, durch einen Isolierkörper, beispielsweise aus Berylliumoxyd, Magnesiumoxyd oder Aluminiumoxyd oder durch Zwischenschalten einer schlecht wärmeleitenden Legierung die Kathode in Bezug auf Wärmeleitung von der Feder zu trennen.
  • Da die Kathode und die Heizwendel verschiedene Aufgaben zu erfüllen haben, wird es in vielen Fällen zweckmäßig sein, sie aus verschiedenen Werkstoffen herzustellen. Wird mit Thoriumemission gearbeitet, so ist es vorteilhaft, die Wendel aus einem Wolframdraht mit geringem Thoriumgehalt herzustellen. Bei Oxydkathoden wird man vorteilhaft für die Kathode einen Nickel- oder Platindraht und für die Wendel einen Draht aus hochschmelzendem Werkstoff, wie Wolfram oder 14lolybdän, verwenden. Die Kathode kann auch aus Tantal oder Niob bestehen, während die Wendel aus Wolfram gemacht wird. Bei diesen Anordnungen ist es möglich, der Wendel eine höhere Temperatur zu geben als der Kathode. In vielen Fällen wird es auch zweckmäßig sein, der Kathode und der Wendel verschiedene Drahtquerschnitte zu geben. Beispielsweise kann man für die Wendel einen Draht mit geringerem Durchmesser benutzen. Die :Anordnung nach der Erfindung gibt auch die Möglichkeit, die Enden der Kathode im Bedarfsfalle heißer zu machen als im Mittelteil.
  • In den Abbildungen sind zwei Ausführungsbeispiele für den Gegenstand nach der Erfindung dargestellt. Nach Abb. i ist eine Kathode i zwischen zwei zweckmäßig federnden Haltern 2 und 3 gespannt. Der Heizstrom wird der Kathode durch die Stromzuführungen 6 und 7 über die die Kathodenenden umschließenden Wendeln a und 5 zugeführt. Nach Abb. 2 ist der Heizfaden i zwischeil zwei Haken oder Üsen S und 9 ausgespannt. Die Haken oder äsen greifen in die Umkehrungsstelle ein, an der der Draht von der Kathode i in die Heizwendeln 4. und 5 übergeht. Bei der Verwendung von äsen ist es möglich, besonders dünne Drähte für diese zu benutzen, um hierdurch die Wärmeabfuhr herabzusetzen. Außerdem kann dann der Wärmeübergang nur an der losen .Berührungsstelle der Haken oder Ösen stattfinden, wodurch ebenfalls die Wärmeabfuhr erheblich herabgesetzt wird, während bei der Anordnung nach der Abb. i eine Schweißstelle erforderlich ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unmittelbar geheizte Glühkathode mit Unterdrückung der Endenabkühlung, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der vorzugsweise hochemittierenden. Kathode von einer Heizwendel umschlossen sind.
  2. 2. Glühkathode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizwendeln in Reihe mit der Kathode geschaltet sind.
  3. 3. Federnd gehalterte Glühkathode nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Kathodenhalter nicht im Stromkreis der Kathode liegen.
  4. Glühkathode nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß Kathode und Heizwendel aus verschiedenen Werkstoffen bestehen.
  5. 5. Glühkathode nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß Kathode und Heizwendel verschiedene Querschnitte besitzen.
DEA80228D 1936-08-14 1936-08-14 Unmittelbar geheizte Gluehkathode mit Unterdrueckung der Endenabkuehlung Expired DE704486C (de)

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NL (1) NL48593C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907807C (de) * 1938-06-01 1954-03-29 Blaupunkt Elektronik G M B H Kathode fuer Magnetfeldroehren

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DE907807C (de) * 1938-06-01 1954-03-29 Blaupunkt Elektronik G M B H Kathode fuer Magnetfeldroehren

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