AT156301B - Verfahren zur Herstellung poröser Erzeugnisse, z. B. Trennungsplatten für Akkumulatoren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung poröser Erzeugnisse, z. B. Trennungsplatten für Akkumulatoren.

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AT156301B
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  Verfahren zur Herstellung poröser Erzeugnisse, z. B.   Trennungsplatten   für Akkumulatoren. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur   Herstellung   poröser Erzeugnisse, z. B. 



  Trennungsplatten für Akkumulatoren, Fasermatten u. dgl., aus tierischen, pflanzlichen, mineralischen oder   künstlichen   Fasern oder Mischungen von diesen, bei welchem zwecks Bindung der Faser diese zur Gänze oder nur an bestimmten Stellen mit einem aus wässrigen Dispersion abgeschiedenem Bindemittel überzogen werden   und   hierauf die ganze Fasermasse zusammengepresst wird, so dass das Enderzeugnis als   zusammengedriiektes   Faseinetzwerk deutlich erkennbar ist. 



   Zur Herstellung von Gummistoffen ist in der deutschen Patentschrift Nr. 199728 vorgeschlagen worden, aus   vegetabilischen   oder Seidenfasern gebildete dünne und lockere Vliesse   in grösserer   Zahl zusammenzulegen, durch   Presswalzen     hindurchzuführen,   hiebei zwischen die Vliesse geschwefelte Gummilösung zu bringen, so dass ein inniges Durchtränken der Vliesse von innen nach aussen erfolgt, und vor oder nach der weiteren Verarbeitung, z. B. zu Schläuchen,   Transportbändern   u. dgl. zu vulkanisieren. Man erhält in dieser Weise   kompakte gas-und wasserundurchlässige   Massen.

   Ferner ist durch die amerikanische Patentschrift Nr. 1243370 ein Verfahren zur Herstellung von   Trennungswänden   für Akkumulatoren bekannt geworden, bei welchem mit Kautschuk überzogenes Tuch oder Gewebe, allenfalls auch Fäden, Stränge u. dgl. Material in einer Vielzahl von parallelen Lagen zu einem Block vereinigt, dieser einer Kompression unterworfen und vulkanisiert wird. worauf man den Block quer in Abschnitten zerteilt, die den Trennplatten entsprechen.

   Ein anderes Verfahren zur Herstellung von für Akkumulatoren bestimmten Scheidern aus Fasern, insbesondere Glaswolle, besteht nach der deutschen Patentschrift Nr. 506648 darin, dass die Seheider aus gelegten, locker verwebten oder mit Galatine, Wasserglas od. dgl. getränkten Fasern an den Rändern und bzw. oder einzelnen Stellen ihrer Fläche mit einem gegen den Elektrolyten beständigen Stoff, wie   Asphalt, künstlichen   oder   natürlichen   Harzen, Gummi, verklebt werden. 



   Weiter bildet den Gegenstand des österreichischen Patentes Nr.   136008   ein Verfahren zur Herstellung von festen Formstücken aus Faserstoffen, wie Baumwolle, Glaswolle, Kunstseide, Hanf,
Jute od. dgl. und organischen Bindemitteln, wie Kautschuk, Leim. Gelatine, Harz, Kunstharz od. dgl. oder Wasserglas, mit Ausnahme der gemeinsamen Verwendung von Glaswolle und Kautschuk, das darin besteht, dass Faser mit einer Mindestlänge von 25 cm in eine annähernd parallele Lage zu einer Fläche des Formstückes gebracht, sodann das Vliess mit dem Bindemittel durchgehend imprägniert und unter Druck in die   gewünschte   Form   gepresst   werden.

   Schliesslich bildet den Gegenstand des   österreichischen   Patentes Nr. 139327 ein Verfahren zur Herstellung von Steifeinlagen für   Bekleidungsstücke   aller Art aus wirr   durcheinanderliegenden   Haaren oder Fasern, gemäss welchem eine aus einem dünnen Flor aus Haaren od. dgl. gebildete Lage mit einer dünnen, die einzelnen Fasern röhrenförmig   umschliessenden   Schicht eines gummihältigen, elastischen Bindemittels, vorzugsweise Latex. überzogen und der so imprägnierte Haar-und Faserflor mittels Walzen od. dgl. gepresst wird, wobei die Haare oder Fasern an ihren Kreuzungsstellen zu einem dünnen, nachgiebigen,   gewebeähnlichen   Gefüge mit zahlreichen Löchern verbunden werden.

   Hiebei wird von einem dünnen Flor ausgegangen und eine Steifeinlage für   Bekleidungsstücke   von   gewebeähnlichem   Gefüge erhalten. 



   Die Erfindung geht von den bekannten Verfahren zur Herstellung von Polsterkörpern, wie sie beispielsweise in den englische Patentschriften Nr. 341936 und 355004 beschrieben sind, aus, betrifft 

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 Fasern aneinander kann jedes Bindemittel verwendet werden, das mehr oder weniger plastisch ist und die Fähigkeit besitzt, durch geeignete Behandlung in eine bleibende Form oder Gestalt   übergeführt   werden zu können, z. B. bituminöse Stoffe in Form ihrer Dispersionen ; vorzugsweise werden jedoch 
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 Beschaffenheit von elastischer zu elastisch harter oder sogar spröder Beschaffenheit hergestellt werden können.

   Diese Stoffe werden in der Form   nitürlieher   oder künstlicher, wässriger   Dispersionen   auf die Fasern aufgebracht und die Beständigkeit der Gestalt durch geeignete Vulkanisation erzielt. Zweck- 
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Die Wahl der verwendeten Fasern hängt von dem Zweck ab, für welchen das besondere Erzeugnis verwendet werden soll. Zur Herstellung von   R1dematten   u. dgl., bei denen gerade eine wenn auch geringe   Polsterungselastizität erwünscht   ist, können die gebräuchlichen Polsterfasern, wie tierische und pflanzliche Haare od. dgl.. mit Vorteil verwendet werden.

   In Fällen jedoch, in denen die Polsterungselastizität nicht von Bedeutung ist, ist es möglich, Fasern zu verwenden, welche im allgemeinen zufelge ihrer geringen Nachgiebigkeit und Federung   für gewöhnliehe Tapeiererwaren keine Verwendung finden.   Solehe Fasern sind z. B. verschiedene nicht gekräuselte Fasern, wie Hanf, Jute, Sisalhanf (die Fasern der Pflanze   Agive Sizel@n@), Kokosnussfasern u.   dgl., sowie auch mineralische Fasern, wie Glaswolle, Asbest usw. Fasern dieser Art können insbesondere für Trennplatten von   Akkumulatoren   und Diaphragmen Verwendung finden. Künstliche Fasern von Viskose oder andern   Zellulosearten   oder von   künstlichen   Harzen, wie Bikelit usw., können gleichfalls verwendet werden. 



   Zur Herstellung der Erzeugnisse   gemäss   der Erfindung werden die Fasern-gegebenenfalls nach einer   Vorbehandlung-ginz   oder teilweise mit dem Überzugsmaterial   überzogen.   Sodann wird, bevor das   Überzug, material   seine Fähigkeit, die Form zu ändern, verloren hat, das Gebilde durch Zusammenpressen auf einen Teil seines sichtbaren Gesamtvolumens, jedoch nicht bis zu den kleinstmöglichen   Volumen   verkleinert, so dass ein Netzwerk entsteht, welches allen Flüssigkeiten gegenüber   durchlässig   ist und dessen netzartiger Charakter für das unbewaffnete Auge noch erkennbar ist. 



   Je   meh   dem   Verwendungszweck können   die Fasern einer oder mehreren verschiedenen Vorbehandlungen, z. B. zur   Rain gang,   Färbung oder zur Erhöhung des Benetzungsvermögens, der Adhäsion oder der Schnelligkeit der Überzugsbildung unterworfen werden. 



   Wenn der Überzug nur   zum   Binden der Faser dient, genügt es. wenn er nur da und dort auf- 
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 Gebrauch die Fasern selbst soweit als möglich gegen äussere Einflüsse geschützt und auch durch den Überzug mehr oder weniger mechanisch fixiert sind. 



   Das Überziehen der Fasern mit dem Uberzugsmaterial kann je nach dessen Beschaffenheit bzw. Konsistenz in verschiedener Weise erfolgen. Die wässrigen Dispersionen des Bindemittels können in jeder bekannten Weise, z. B. durch Eintauchen der Fasern in Dispersionen oder Aufspritzen der Dispersionen auf die Fasern,   aufgetragcn   werden. Vor der Behandlung können die Fasern selbst mehr oder weniger vorgeformt werden. Es ist jedoch auch möglich, den Überzug aufzubringen, bevor eine   Formgebung erfolgt. Nachdem die Fasern mit der wässrigen Dispersion überzcgen sind, wird das Wasser   durch Trocknen teilweise oder   glanz   entfernt.

   Die überzogenen Fasern oder vorgeformten Fasergebilde werden auf ihr sichtbares endgültiges Gesamtvolumen in geeigneten Formen und Pressen oder ohne Verwendung von Formen einfach durch Pressen, z. B. zwischen Zylindern,   zusammengedrückt.   Sie werden sodann unter diesem Druck gehalten, bis sie das ihnen unter Druck gegebene Volumen auch bei Aufheben des Druckes praktisch beibehalten. Gegebenenfalls können die überzogenen Fasern auch vor dem Pressen bekannten Locherungsverfahren unterworfen werden, um eine   gleichmässige   Verteilung zu erzielen. Wenn Kautschuk als Überzugsmaterial verwendet wird, wird das Pressen vor der Vulkanisation des Kautschuks oder der   Kautschukmisehungen   vorgenommen. 



   Das Zusammenpressen der überzogenen Fasern soll bis zu einem solche Ausmass erfolgen, dass die Erzeugnisse den grössten Teil ihrer Elastizität verlieren, so dass sie in ihrem endgültigen Zustand einer dauernden Formänderung unterworfen sind. Auf diese Weise wird dem Fasergebilde, obwohl dieses seinem netzartigen Charakter und die Flüssigkeitsdurchlässigkeit beidehält, die grösstmögliche   spezifische   mechanische Festigkeit gegeben, die durch die Kombination von Faser- und Überzugsmaterial hervorgebracht werden kann. Unter sichtbarem Gesamtvolumen wird hier das Volumen verstanden, 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung poröser Erzeugnisse, z. B. Trennungsplatten für Akkumulatoren aus tierischen, pflanzlichen, mineralischen oder künstlichen Fasern, bei dem zwecks Bindung der Fasern diese zur Gänze oder nur an bestimmten Stellen mit einem aus wässriger Dispersion abge- schiedenen Bindemittel überzogen werden und hierauf die ganze Fasermasse zusammengepresst wird, EMI3.2 die also zwischen einander weite Zwischenräume frei lassen, verwendet wird und dass die Fasermasse so stark zusammengepresst wird, dass das Enderzeugnis keine oder fast keine Polsterungselastizitä behält.
AT156301D 1932-10-01 1933-09-30 Verfahren zur Herstellung poröser Erzeugnisse, z. B. Trennungsplatten für Akkumulatoren. AT156301B (de)

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