AT156234B - Auswählvorrichtung für Telegraphenapparate. - Google Patents

Auswählvorrichtung für Telegraphenapparate.

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AT156234B
AT156234B AT156234DA AT156234B AT 156234 B AT156234 B AT 156234B AT 156234D A AT156234D A AT 156234DA AT 156234 B AT156234 B AT 156234B
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AT
Austria
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armature
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scanning
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Inventor
Herbert Dipl Ing Wuesteney
Josef Ing Bauder
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Auswäblvorriebtung   für   Telegrapliluapparate.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
In Fig. 1 ist links das   Empfangsmagnetsystem   1 dargestellt, durch welches ein fast unbelasteter Anker im Takte der eingehenden Stromimpulse gesteuert wird. Der Anker wird mechanisch angelegt, um grössere Auslöseweg für die Nockenwelle zu bekommen. Der Linienstrom braucht nur die Haltekraft zu erzeugen. Auf der rechten Seite sind verhältnismässig schwere   Wählschienen-M   zur Typenauswahl zu verschieben.

   Für diese Verschiebung ist ein Vielfaches der magnetischen Kraft erforderlich, weil für diese Vorgänge nur ein Bruchteil der Zeit zur Verfügung steht, die insgesamt für eine Typenauswahl vorhanden ist und welche bei 50 Baud Telegraphiergesehwindigkeit und dem Fünfstromschrittalphabet nur   0-140   Sekunden beträgt. 



   Für die Verschiebung dieser Wählschienen ist daher zwischen Empfangssystem und Wählschienen eine Gliederkette zwisehengesehaltet, welche über Nocken von einer motorangetriebenen Welle in Bewegung gesetzt wird und dadurch die   Steuervorgänge   einleitet. 



   In Fig. 1 ist 2 der einzige Anker des Empfangsmagneten   ,.   3 die Ankerachse,. 5 ein Ankeransatz, 6 ein Hebel, welcher mit dem Anker 2 und Ankeransatz 5 fest verbunden ist. Der Anker wird im Ruhestrombetrieb in angezogener Stellung gehalten und fällt bei Unterbrechung des Ruhestromes, gezogen durch die Feder   4,   ab. Dadurch entklinkt der Ankeransatz   5   (Fig. 2) die Halteklinke 8 und die mit einer Reibkupplung vom Motor aus angetriebene   Sperrseheibe   10 beginnt sich zu drehen. 



  Dabei werden die Hebel 9 und 8 entgegen dem Zug der Feder 11   weggedrückt.   Damit für diese Entklinkung nur ein möglichst kleines Moment erforderlich wird, sind die Hebelarme 12 und 1. 3 sehr klein und 14 gross gewählt. Die Kraft der Ankerfeder 4 kann so beliebig klein gewählt werden. 



   Bei der Drehung der Nockenwelle 15 (Fig. 1) wird durch die Nocken 16 der Hebel 6 angehoben und damit der Anker 2 im Takte des Impulseinganges angelegt. 



   Durch weitere Nocken 17 wird der Hebel 18 verdreht und dabei das Zwischenglied 19, dass je Impuls einmal vorhanden ist, gegen den Ankeransatz 5 geführt. Ist nun der Ankeransatz 5 in der oberen Stellung, so bewegt sich das Zwischenglied   19   mit der Spitze 20 von a über c nach b zurück 
 EMI2.1 
 Nocken 17 ab. Die jeweilig abgetastete Ankerstellung ist in der Stellung des jedem Impuls zugeordneten Zwischengliedes festgehalten, u. zw. dadurch, dass die Zwischenglieder durch die Blattfeder 26 gerastet werden. 



   Erst wenn alle zu einem Zeichen gehörenden Impulse abgetastet sind, bewegen sich alle Hebel 18 mit den Nasen 24 auf den Schrägen 27 infolge des   Federzuges   der Feder   22   abwärts. Die   Spitzen : 20   der Zwischenglieder 19 bewegen sich alle dabei nach dem Ausgangspunkt a zurück, wobei es gleichgültig ist, ob sie vorher verdreht wurden oder nicht. Bei dem Rückgang werden aber von den bei der Abtastung verdrehten Stössern die Wählorgane 2. 3 von e nach a entgegen der Feder 28 mitgenommen. 



   Nunmehr werden die T-Hebel.   31   auf die Spitzen der Wählorgane 2. 3 gelegt, u. zw. mittels   Hebel 33, Winkelhebel 30, Nocken 29 und Feder. 32,. wobei   mit der beliebig hohen Federkraft der Feder. 32 die Verstellung beliebig grosser oder beliebig vieler Wählsehienen 34 in gebundener nockengesteuerter Bewegung vorgenommen wird. Da für jeden Impuls einer   Zeichenkombination   eine Wählsehiene oder ein Wählschienensystem vorgesehen ist, müssen die   T-Hebel 31,   Hebel   3. 3, Wählorgane : 2. 3   und die Feder 32 ebenfalls jedem Impuls zugeordnet sein. 



   Die Rastung der   Zwischenglieder. M   kann nach Fig. 3 und 4 mittels der zwei   Flächen.     36,. 37   oder nur mittels einer Fläche 38 und einer entsprechend geformten Blattfeder   35   oder 39 vorgenommen werden. 



   Durch die Einführung des Wählorgans   2. 3 wird   für das Zwischenglied 19 nur ein kleiner Einstellweg erforderlich. Das Trägheitsmoment dieses Teiles wird daher äusserst klein. Aus diesem Grunde kann die Abtastfläehe 21 mit grösserer Geschwindigkeit gegen den Ankeransatz   5   geführt werden, wodurch die Abtastgenauigkeit gesteigert wird, weil die Streustellungen des Ankers 2 und des Ankeransatzes 5 eingeengt werden. Weiter gestatten die kleinen Teile mit kleinen   Trägheitsmomenten   höchste Arbeitsgeschwindigkeiten, wobei die Auswirkung der   Massenkräfte   zu keinen schädlichen Prellungen führen und damit Zeitverluste vermieden werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> 2. Auswählvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der einzelnen Zwisehenglieder derart durch Nocken gesteuert ist, dass die Abtastbewegung der Zwischenglieder hintereinander, die Einstellbewegung sämtlicher Zwischenglieder zur Steuerung der Wählschienen jedoch gleichzeitig erfolgt.
    3. Auswählvorriehtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenglieder nur eine Abtastfläche besitzen.
    4. Auswählvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Abtastfläehe am Zwischenglied, dass die Abtastfläche sich bei der Verstellung so bewegt, dass die volle Verdrehung des Einstellgliedes auch dann erfolgt, wenn der Anker sich während der Abtastung zur Vorbereitung des nächsten Vorganges schon wieder bewegt.
    5. Auswählvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Anker abtastenden Zwischenglieder durch eine Rast in der jeweils eingestellten Bewegungsrichtung gehalten bzw. geführt werden.
    6. Auswählvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Zwischenglieder Wählorgane verstellt werden, welche die Zwisehenglieder bei der Verstellung in die Ausgangslage führen und die gleichzeitig zur Verstellung der Wählsehienen dienen. EMI3.1
AT156234D 1936-03-13 1937-03-08 Auswählvorrichtung für Telegraphenapparate. AT156234B (de)

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