AT15602B - Voltametrische Wage zum Einstellen auf bestimmte, im elektrolytischen Bade auszuscheidende Metallmengen. - Google Patents

Voltametrische Wage zum Einstellen auf bestimmte, im elektrolytischen Bade auszuscheidende Metallmengen.

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AT15602B
AT15602B AT15602DA AT15602B AT 15602 B AT15602 B AT 15602B AT 15602D A AT15602D A AT 15602DA AT 15602 B AT15602 B AT 15602B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nix 15602.   



   DR. WILI-IELM PFANHAUSER IN WIEN. 



  Voltametrische Wage zum Einstellen auf   bestimmte,   im elektrolytischen Bade auszuscheidende Metallmengen. 



     Die in   der Beschreibung des D. R. P.   Nr.   120843 beschriebene voltametrische   Wagt'     zum   Einstellen auf bestimmte, im elektrolytischen Bade auszuscheidende   Metaihnengen   ist in der Weise gebaut, dass der   Wagebalken IF   der vom Badstromkreis durchflossenen Wage einerseits die Kathoden a des Voltameters trägt, welche zum Aufnehmen der sich abscheidenden Vergìeichssubstanz dienen, andererseits mittels eines stellbaren Kontaktes mit der anderen, über das olektrolytische Bad führenden Hauptleitung in Verbindung steht, so dass nach Einstellen der Wage auf die im Voltameter abzuscheidende Metallmenge und Schliessen des Badstromkreises die Metallabscheidung im Bade solange bewirkt wird,

   bis durch die Lageänderung des Wagobalkens der Stromkreis durch Unterbrechung des an der Wage angeordneten Quecksilberkontaktes unterbrochen wird. Die Anoden b des Voltameters sind fix angeordnet und ist über die   Voltameterlosung   eine Schicht Paraffinöl P gelagert.   Um   den Stromübergang an der linken   Balkenschneide   ohne nennenswerten Spannullgs-   verlust zu bewirken, wird   in das napfartig   ausgebildete Schneidenlager L Quecksilber   ge- 
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 stand. dass die Metallausscheidung deshalb nicht genau erfolgen konnte, weil der Kontaktstift ('in Bezug auf den Quecksilbermeniskus des Napfes N nicht so genau eingestellt werden konnte, dass sich der Kontaktstift C in demselben Momente aus dem Quecksilbernapf hob.

   in   wachem der Zeiger   der Wage die Nullstellung erreichte, d. h. in dem Augen-   blickt, ale   die genaue Menge der zu wägenden Vergleichssubstanz und auch der zu be-   stimmende elektrolytische Metallniederschlag abgeschieden war. Diese Mängel waren einer-     seits dadurch hervorgerufen,   dass das Quecksilber im Napfe N am Kontaktstift C emporgezogen   wurde, so dass die Nullstellung   des Wagebalkcns zumeist überschritten war, ohne dass der Kontakt im Quecksilbernapf unterbrochen worden wäre, anderseits die genaue Finstellung des Stiftes ('in Bezug auf den Quecksilbermeniskus Schwierigkeiten bereitete
Um nun eine plötzliche und energische, d. h.

   ruckweise Unterbrechung des Arbeits-   stromes zu veranlassen, dient der nachstehende elektromagnetische Hilfsapparat.   



   Auf   der linken Balkensoite   der Wage wird ein Eisenanker A angebracht, der einem Elektromagneten M gegenüber steht. Die Magnetbewicklung ist einerseits an die Warenstange des Bades angeschlossen über die Klemmschraube   , andererseits über   den Kontaktstift 8 mit der Alarmklingel G' verbunden. Der Stift S wird derart eingestellt, dass er die elastische Feder F. welche ebenfalls in leitender Verbindung mit dem Wagebalken steht, in dem   Augenblicke berührt, als der Zeiger   die Nullstellung erreicht. Anstatt 
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 mittels der   Kiemmon und   mit der Hauptleitung und dem Badstromregulator verbundon, die Klingol mit den Klemmen G und   .   



   Der Vorgang beim Eintreten der Nullstellung und des dabei erfolgenden Schliessens des   Magnetstromkreises ist folgender : Durch Berührung   der Feder F mit dem Kontaktstift S wird die Magnetwicklung eingeschaltet, daher der Elektromagnet erregt. Der Eisen- 
 EMI2.2 
 auch den Wagebalken an. Bei entsprechender Entfernung von Eisenkern und Anker erfolgt nunmehr eine ruckweise. Bewegung des Wagebalkens um etwa 3 bis 5 mm und bringt dadurch den Kontaktstift C plötzlich und energisch aus dem Quecksilberkontakt im Napf N. 



  Die Alarmklingel ertönt gleichzeitig, wie schon bekannt, der Arbeitsstrom ist unterbrochen und durch Ausschalten mit dem Ausschalter AS hört das Signal und die Wirkung des Elektromagneten auf. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ASPRUCH: Voltametrische Wage zum Einstellen auf bestimmte, im elektrolytischen Bade niederzuschlagende Metallmengen, bei welcher der Arbeitsstrom den Wagebalken durchfliesst, wobei auf einer Seite des Wagebalkens ein stellbarer Kontakt (, C" N) zur Unterbrechung des Arbeitsstromes angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass unter der anderen Wagebalkenhälfte ein Elektromagnet angeordnet ist, welcher durch einen zweiten Kontakt in dem Augenblicke erregt wird, in welchem der Wagebalken und auch sein Zeiger die Nullstellung erreicht, zum Zwecke, eine plötzliche Unterbrechung des Quecksilber-Kontaktes (C, IV) hervorzurufen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT15602D 1903-04-22 1903-04-22 Voltametrische Wage zum Einstellen auf bestimmte, im elektrolytischen Bade auszuscheidende Metallmengen. AT15602B (de)

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