AT141018B - Nickel und Kupfer enthaltende Antimon-Zinn-Bleilagermetalle. - Google Patents

Nickel und Kupfer enthaltende Antimon-Zinn-Bleilagermetalle.

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  Nickel und Kupfer enthaltende Antimon-Zinn-Bleilagermetalle. 



   Vorliegender Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Nickel und Kupfer enthaltende Lager- metalle aus den   üblichen   Bestandteilen Blei, Antimon, Zinn und allenfalls mit bekannten Zusätzen, wie
Eisen, Kadmium, Wismut. Arsen usw., hinsichtlich ihrer Eignung als Lagermetall bedeutend verbessert werden, wenn in der erstarrten Legierung Nickel ausschliesslich in jener Modifikation zugegen ist, die nicht magnetisierbar ist und als sogenanntes   ss-NickeI   bezeichnet wird.

   Nun scheidet sich Nickel aus dem
Schmelzflusse von Nickel enthaltenden Legierungen primär zwar stets als   ss-NiekeI   aus, da der Umwandlungspunkt der nicht magnetischen in die magnetische Modifikation erst bei etwa 320  C, also unterhalb des Schmelzpunktes reinen Bleis, gelegen ist, bei weiterem Abkühlen jedoch tritt Umwandlung ein, so dass in der erkalteten   Legierung   Nickel im allgemeinen als    < .-Niekel vorliegt   ; dieses vermag, wie gefunden wurde, auf Lagermetalle bei weitem nicht jene hohe vergütende Wirkung auszuüben,   wie ss-NickeI.   



   Es wurde nun gefunden, dass die ss-Modifikation des Nickels beim Erkalten der Legierung vor
Umwandlung   geschützt   wird, wenn neben Nickel Kupfer in ganz bestimmtem   Gewichtsverhältnis   zu Nickel zugegen ist. Kupfer und   ss-Niekel   bilden bekanntlich oberhalb der Umwandlungstemperatur von Nickel eine kontinuierliche, unterhalb dieser aber eine diskontinuierliche Reihe von Mischkristallen, indem daselbst das homogene Gebiet der festen Lösungen von Kupfer und   ss-NickeI   von der Grenzkurve durchschnitten wird, längs welcher sich unter Einbusse der Homogenität die Umsetzung der   ss-Modi-   fikation in die a-Modifikation vollzieht.

   Diese letztere Reaktion muss, soll Nickel seine volle Wirksamkeit entfalten können, vermieden werden, was dann der Fall ist, wenn das Gewichtsverhältnis zwischen Kupfer und Nickel ein derartiges ist, dass bei Abkiihlung auf Zimmertemperatur die genannte Grenzkurve nicht geschnitten wird. Wie das Phasendiagramm zeigt, ist dies bei reinen Kupfer-Niekel-Legierungen dann der Fall, wenn das Gehaltsverhältnis zwischen Nickel und Kupfer unterhalb etwa], nach eigenen Versuchen unterhalb etwa   0'7   gelegen ist ; es zeigte sieh, dass dieses Verhältnis sich nicht wesentlich ändert, wenn Nickel und Kupfer Legierungsbestandteile bleireieher Legierungen sind.

   Somit ergibt sieh die wichtige und   überraschende   Tatsache, dass Vergütung von Bleilagermetallen durch Nickel dann erst vollen und überragenden Effekt bringt, wenn gleichzeitig Kupfer zulegiert wird, u. zw. in einem mindestens etwa einundeinhalbfachen Ausmasse des Nickels. Dabei soll, wie sich zeigte, der absolute Betrag an Kupfer nicht   über etwa 1'5%   der Gesamtlegierung hinausgehen, so dass der absolute Gehalt an Nickel in diesem Falle keineswegs 1% übersteigen darf und am besten zwischen   0'7   bis 0'8% beträgt. 



   Kupfer und Nickel enthaltende Antimon-Zinn-Bleilagermetalle sind bereits bekannt (siehe z. B. die österr. Patentschrift Nr.   96503   und die englische   Patentselhrift Nr. 186058). nicht aber   der Einfluss der unmagnetischen, sogenannten   ss-Modifikation   des Nickels in Hinblick   auf Lagermetalleigenschaften   und die Notwendigkeit ganz bestimmter   Bemessung   der   Kupfermenge zum Nickelgehalt behufs Er-     zielung des   Bestandes dieser Modifikation. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Nickel und Kupfer entlatende Antimon-Zinn-Bleilagermetalle, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupfergehalt etwa und mindestens das einundeinhalbfache des Nickelgehaltes beträgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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