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Numerierwerk.
Die Erfindung betrifft Numerierwerke, die mit einer Mehrzahl von auf einer Räderaehse drehbaren Zahlenrädern versehen sind, von denen jedes mit einem Sperrad in Verbindung steht, in das eine Sperrklinke (Greifer) eingreift.
Solche Maschinen können fortlaufend 1, 2, 3 usw. numerieren. Es ist oft wünschenswert, Nnmerierarbeiten mit Wiederholungen auszuführen, bei welchen jede Ziffer einmal oder mehrmals wiederholt wird, d. h. jede Ziffer zwei-oder mehrmals gedruckt wird, ehe die nachfolgende Ziffer gedruckt wird.
Bei Numeriermaschinen der bekannten Bauart ist es notwendig, eine besondere Scheibe in die Maschine einzubauen, um wiederholende Numerierungen vorzunehmen, und in einigen Fällen mag es sogar notwendig sein, zwei, drei oder noch mehr besondere Scheiben einzubauen, um die gewünschte Numerierarbeit durchzuführen.
Derartige Numeriermaschinen, die mit zwei oder noch mehr besonderen Scheiben, zusätzlich zu den gewöhnlichen Ziffernrädern, ausgestattet sind, sind beträchtlich grösser als Maschinen ohne diese Scheiben, und die grossen Numeriermaschinen sind unpopulär und unerwünscht, weil der Einbau derartiger Maschinen für eine kombinierte Druck-und Numerierarbeit im allgemeinen eine etwas schwieriger Sache ist.
Im allgemeinen ist der für den Einbau der Numeriermaschine zur Verfügung stehende Platz sehr begrenzt. Da es gebräuchlich ist, Druck-und Numerierarbeiten in einem Arbeitsgang auszuführen, um Zeit und Geld zu sparen, ziehen die Drucker Numeriermaschinen vor, welche so klein als möglich sind, damit dieselben einen möglichst kleinen Platz im Schriftsatz einnehmen.
In kleinen Maschinen ist es jedoch notwendig, das Einer-Zahlenrad herauszunehmen, wenn mit Wiederholung numeriert werden soll, und an Stelle des Eiller-Zahlenrades eine besondere Seheibe zur Durchführung der gewünschten wiederholenden Numerierung einzusetzen, so dass eine seehsstellige Numeriermasehine sodann nur fünfstellig druckt, weil der Rhum fair das erste Ziffernrad durch die besondere Scheibe beansprucht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Numeriermaschine zu schaffen, mit der man spezielle wiederholende Numerierungsprbeiten ausführen kann, ohne das Einer-Zahlenrad herauszu- nehmen und ohne den Umfang der Numeriermaschine zu vergrössern.
Gemäss der Erfindung ist das Numerierwerk mit einer wiederholenden Scheibe oder einem Rad versehen, das neben dem Einer-Zahlenrad montiert ist und mit demselben zusammenarbeitet. Genannte Scheibe oder genanntes Rad ist so beschaffen, dass es aus dem Gehäuse herausgenommen werden kann, ohne das Einer-Zahlenrad herauszunehmen, und mit einem doppelten Greifer zusammenarbeitet, welcher auch mit dem Einer-Zahlenrad zusammenarbeitet.
Gemäss der Erfindung wird weiterhin das Auswechseln des ganzen Satzes der Ziffernräder erleichtert.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Räderaehse im Gehäuse derart axial verschiebbar ist, dass die Zahlenräder oder einige der Räder freigelegt werden können, wobei die Räderachse während der axialen Verschiebung gegen Verdrelung geführt wird.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschau-
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Das in den Zeichnungen veranschaulichte Numerierwerk hat einen Rahmen in U-Form mit einem Bodenteil 10 und zwei Armen 11 und 12. In diesen Armen 11 und 12 sind Löcher zur Aufnahme der Räderachse 13 vorgesehen, auf welcher ein Satz Zahlenräder 14 der bekannten Konstruktion montiert ist.
In der dargestellten Konstruktion bilden sechs Zahlenräder einen Satz. Jedes Rad hat zehn Druekflächen 15, welche mit fortlaufenden Ziffern von Null bis Neun versehen sind. Seitlich zu den Druckflächen ist je ein Schaltzahnrad 16 an jedes der Zahlenräder angeschlossen.
Auf der Räderachse ist eine Kurbel 17 in U-Form montiert, welche zwischen die Arme 11 und 12 des Gehäuses passt und welche den ganzen Satz der Räder umschliesst, wie es in Fig. 1 gezeigt wird.
Diese Kurbel ist um die Räderachse schwenkbar und trägt einen Vordergreifer 18, welcher auf einem Stift 19 montiert ist, der durch die Kurbel getragen wird. Dieser Vordergreifer 18 hat Einzelteile 20 zur Zusammenarbeit mit den Zahnrädern 16. Eine Spiralfeder 21 (Fig. 8) hält die Einzelteile des Vordergreifers 20 in Eingriff mit den Zahnrädern.
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Die Räderachse ist aus ihrer normalen Lage gemäss Fig.] derart axial herausbeweglich, dass der ganze Rädersatz oder ein Rad oder mehrere Räder herausgenommen werden können, wobei die
Räderachse gegen Drehung um ihre eigene Achse während der Verschiebung gesichert ist. Zu diesem
Zweck ist die Räderachse mit einer in ihrer Längsrichtung verlaufenden Führungsnut oder mit einem
Kanal 22 versehen, und in dem Loch des Armes 12 des Gehäuses ist ein Bolzen oder eine Haltevor- richtung 23 vorgesehen, welche in diese Nute oder in diesen Kanal, wie in Fig. 4 gezeigt, eingreift.
Die Nute 22 erstreckt sich auf die ganze Länge der Räderachse, so dass die letztere zur Frei- legung des ganzen Rädersatzes axial verschoben werden kann. Die Nute ist an einem Ende 24, wie in Fig. 4 gezeigt, geschlossen, so dass die Haltevorrichtung 23 beim Zusammentreffen mit diesem Ende 24 verhindert, dass die Räderachse ganz aus dem Gehäuse herausgeschoben wird.
Auf die Zahnräder 16 wirken auch Hintergreifer 26 ein, welche auf einem Stift 26 montiert sind, der von den Armen 11 und 12 des Gehäuses getragen wird und parallel zur Räderachse 13 verläuft.
Jeder Hintergreifer 26 hat unterhalb des Stiftes 26 ein Schwanzstück 27, auf welches eine
Feder 28 derart einwirkt, dass der Teil 29 des Greifers in die Zähne des Zahnrades 16 eingreift, wie es
Fig. 2 zeigt.
Jede Feder 28 ist in einem Loch 30 im Gehäuseboden 10 montiert, und das 8chwanzstiick 27 ist in einem Einschnitt des Gehäusebodens beweglich, welcher das Loch 30 teilt.
Der Arm 11 des Gehäuses hat eine Aushöhlung zur Aufnahme eines Plungers. 32, welcher gleitbar in diesem Arm montiert ist und in die normale oder Arbeitslage durch ein paar Federn gebracht wird, wie in Fig. 5 gezeigt.
Der Plunger weist bei 34 eine Durchbrechung für den Durchgang der Räderschse auf und trägt einen Antriebsbolzen 35, welcher durch einen Einschnitt. 36 im Arm 11 hindurch in eine Öffnung 37 in die Kurbel 17 eingreift.
Numeriermaschinen dieser Art sind zur Verwendung auf Flachdruck-Druckmaschinen geeignet, welche ein Paar von beweglichen Platten haben, bei deren Zusammentreffen der Druckvorgang bewirkt wird. Während dieses Arbeitsvorganges wird der Plunger 32 durch die Druckmaschine in Tätigkeit gebracht und aus der Stellung, entsprechend der Fig. 1 und 5, abwärts bewegt. Der Antriebsbolzen. 3. 5 bringt sodann die Kurbel 17 in Tätigkeit. Der Vordergreifer wird alsdann um die Zahnräder bewegt, und bei der Rückbewegung wird die Ziffer unter Einwirkung der Federn 33 durch Umdrehung eines oder mehrerer Zahnräder geändert.
Der Plunger 32 trägt einen auswechselbaren Teil 38, welcher mit einer passenden Druckfläche versehen werden kann, wie z. B. das Wort "No".
Neben dem Einer-Zahlenrad 31 ist auf der Räderachse eine Scheibe 39 montiert, welche in der in den Fig. 1 und 3 gezeigten Ausführungsform dazu bestimmt ist, normal fortlaufend zu numerieren, u. zw. werden das Einer-Zahlenrad und wenn notwendig auch irgendwelche der übrigen Zahlenräder jedesmal verstellt, nachdem eine Ziffer einmal gedruckt wurde. Es findet also keine wiederholende
Bezifferung statt.
Der erste Zahn 40 des Vordergreifers 18 ist ein Doppelzahn und besteht gemäss Fig. 2 aus einem
Teil, der mit dem Zahnrad des Einer-Zahlenrades 31 zusammenarbeitet, und aus einem weiteren Teil, welcher leicht unter der Spitze des ersten Teiles, wie bei 41 in Fig. 3 gezeigt, arbeitet, und dieser Teil 41 ist dazu bestimmt, die Scheiben zum wiederholenden Beziffern zu betätigen.
Die Scheibe 39 ist kreisförmig, hat aber nur einen einzigen Zahn 42 für den entsprechenden
Greifer 25, wie es Fig. 7 zeigt. Diametral gegenüber diesem Zahn 42 ist eine grosse Aussparung 43, welche sich über einen Teil der Scheibe erstreckt und mit der Bewegungsbahn des Vordergreiferteils 41 übereinstimmt.
Bei der Scheibe in der in Fig. 7 gezeigten Lage greift der Teil 41 des Vordergreifers in diese
Aussparung 43, und der übrige Teil 40 des Vordergreifers gelangt normalerweise mit dem Zahnrad 16 des Einer-Zahlenrades in Eingriff, wie es Fig. 7 zeigt.
Bisher war der Gebrauch von Wiederholungsscheiben in Numerierwerken deshalb auf Wieder- holungen beschränkt, in deren Zahl die Zahl 12 ohne Bruch teilbar ist, nämlich 2mal, 3mal, 4mal, 6mal und 12mal Wiederholungen, weil das Numerieren mit einem in zwölf Unterteilungen versehenen Zahnrad erfolgte. Entsprechend der Stellung der Vordergreifer und Hintergreifer war es nicht möglich, eine wiederholende Scheibe mit einer anderen Unterteilung als 12, oder einem Faktor von 12 zu benutzen.
Bei jeder anderen Anzahl von Unterteilungen würde der Hintergreifer nicht in die Rast des Zahnrades einfallen, nachdem das letztere durch den Vordergreifer herumgedreht wurde.
Bei der Erfindung erstreckt sich die Anwendung von Wiederholungsscheiben auf alle Scheiben, die eine gleichmässige Einteilung haben, indem man die Lage der Hinter-und Vordergreifer, so wie es die Fig. 7 und 8 zeigen, derart ausmittelt, dass die Spitze des Vordergreifers beim Numerieren genau diametral gegenüber der Sperrfläehe des Hintergreifers liegt.
Bei dieser Einrichtung können Scheiben mit acht oder zehn Unterteilungen genau so gut verwendet werden wie solche mit zwölf Unterteilungen. In jedem Falle wird der Hintergreifer genau in die Flächen oder Zähne des Zahnrades eingreifen, wenn das letztere durch den Vordergreifer herumgedreht wird.
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Auf diese Weise ist es möglich, das Numerierwerk auch um 5mal, 8mal und lOmal wiederholenden Numerierten il verwenden, zusätzlich zu den obenerwähnten 2mal, 3mal, 4mal, 6mal und 12mal wiederholenden Numerieren, welches mit einer Scheibe mit zwölf Unterteilungen möglich ist.
Zum 2mal wiederholenden Numerieren, wo jede Ziffer lmal wiederholt wird, ehe die Ziffer geändert wird, tritt an die Stelle der Scheibe 39 eine Wiederholungsscheibe 44, wie Fig. 8 zeigt. Es wird bemerkt, dass diese Scheibe zehn Unterteilungen hat, nämlich fünf Zähne 45 abwechselnd mit fünf Nocken 46 bei solcher Anordnung, dass der Vordergreifer 41 abwechselnd gegenüber einem der Zähne 45 und einem der Nocken 46 ist, wie dies nachstehend beschrieben wird.
Zum 3mal wiederholenden Numerieren wird eine Scheibe 47 von der in Fig. 9 gezeigten Art gebraucht. Diese Scheibe hat zwölf Unterteilungen in vier Gruppen mit je einer Aussparung 46 und zwei Zähnen 45. Die in Fig. 10 gezeigte Scheibe 50 gestattet das 4mal Wiederholen. Diese Scheibe hat auch zwölf Unterteilungen in drei Gruppen mit je drei Zähnen 45 und einer Aussparung 46.
Ähnlich sind zum 5mal, 6mal, Smal, 10mal und anderen wiederholenden Numerierungen eine entsprechende Anzahl von Zähnen 45 für eine bzw. für jede Aussparung 46 vorgesehen. Es ist zu beachten, dass die Anzahl der Seheibenunterteilungen von der Anzahl der gewünschten Wiederholungen abhängt.
Wenn gewünscht wird, eine einzige Zahl fortgesetzt zu drucken, wird die Wiederholungsscheibe durch eine zylindrische Scheibe ersetzt. Diese zylindrische Scheibe hat einen solehen Durchmesser, dass der Teil 41 des Vordergreifers mit der Umrandung der zylindrischen Scheibe in Berührung kommt und den Teil 40 des Vordergreifers ausser Eingriff mit den Zähnen des Zahnrades des Einer-Zahlenrades : 11 hält, so dass bei Betätigung des Werkes kein Zahlenrad in Bewegung gesetzt und die betreffende Ziffer nicht geändert wird.
Die auf der Räderachse neben dem Einer-Zall1enrad montierten Scheiben sind vollkommen unabhängig von den Zahlenrädern, welcli letztere genau so arbeiten wie in Numerierwerken der gewöhn- lichen Bauart.
Um die Numerierart zu ändern, d. h. die Wiederholungsscheibe umzuwechseln, ist es notwendig die Vorder-und Hintergreifer ausser Aktion zu bringen, um die Zahlenräder freizulegen, damit die
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oder geflanscht und die Platte bei 5. 3 mit einer weiteren Krümmung versehen ist. Der von dieser Krümmung 5.'3 abstehende Teil bildet einen Handgriff 54.
Auf dem Teil 54 ist ein Finger 55 in L-Form aufgenietet, um den Vordergreifer festzuhalten.
Die Klemme wird unterhalb des Gehäusebodens angesetzt, wie Fig. 11 zeigt, so dass die geflanscht Kante 52 die Schwanzstücke der Hintergreifer 25 aus der Arbeitsstellung hers. ausbringt und der ge-
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sodann eingeschwenkt, um die Vordergreifer festzulegen, wie Fig. 11 zeigt, so dass alle Greifer ausser Wirkung gehalten werden, um die Räder und die Räderachse vom Druck der auf diese Greifer einwirkenden Federn zu befreien.
Die Räderachse kann sodann axial verschoben werden, um entweder die Wiederholungsselheibe oder eines oder mehrere der Zahlenräder freizugeben.
Zum Verschieben der Räderachse wird eine Hilfsachse 56 als Stösser benutzt. Diese Hilfsachse hat den gleichen Durchmesser wie die Rädenchse und ist genügend lang, um sich einem kompletten Rädersatz anzupassen, wie Fig. 13 zeigt.
Die Hilfsachse 56 kann nicht dazu verwendet werden, um die Räderachse vollständig auszuschieben, und ein besonderer Ausstosser 57 ist dazu bestimmt, den restlichen Teil des Ausstossens zu bewirken.
Dieser Ausstosser hat einen abgesetzten Teil 58, welcher in das Loch am Ende des Armes 11 des Gehäuses eingeführt werden kann, um die Achse 56 in die in Fig. 13 gezeigte Lage zu bringen.
Diese Arbeitsweise des Numerierwerkes mit den verschiedenen Wiederholungsscheiben ist wie folgt :
Für normale fortlaufende Numerierung und beim Gebrauch der Schaltscheibe. 39 entsprechend Fig. 1-3 und 7 arbeitet das Numerierwerk in der normalen Weise. Der Niederdruck des Plungers. 32 bewegt die Kurbel und der Greiferteil 40 greift alsdann in die Zähne des Zahnrades des Einer-Zahlenrades ein und die übrigen Zahlenräder werden alsdann in der normalen Weise in Tätigkeit gesetzt.
Die Scheibe 39 wird durch den in den Zahn 42 eingreifenden Vordergreifer 25 in der richtigen Lage gehalten. Der Teil 41 des Vordergreifers bewegt sich in der Aussparung 43, so dass keine Bewegung auf die Scheibe 39 durch den Vordergreifer übertragen wird.
Obgleich diese Scheibe keinerlei Wirkung auf die übrigen Teile des Numerierwerkes ausübt, ist es wesentlich, Mittel vorzusehen, um die Lücke auszufüllen, welche normalerweise durch eine Wiederholungsscheibe eingenommen wird, und ausserdem den überragenden Teil 41 des Vordergreifers ausser Tätigkeit zu bringen.
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Um jede Ziffer einmal zu wiederholen, wird die Scheibe.' ? herausgenommen und durch die
Scheibe 44 ersetzt. Der Teil 41 des Vordergreifers arbeitet sodann abwechselnd mit einem der Zähne 45 und fällt abwechselnd in eine der Aussparungen 46 ein.
Wenn der Teil 41 mit einem der Zähne 45 arbeitet, ist der Teil 40 des Vordergreifers ausser
Wirkungseingriff mit den Zähnen des Zahnrades des Einer-Ziffernrades, weil die Zähne 45 über die
Zähne des Zahnrades 16 hinausragen, wie es auf der rechten Seite der Fig. 8 dargestellt ist.
Das Zahnrad 16 wird infolgedessen nicht in Tätigkeit gesetzt und die betreffende Ziffer wird nicht wiederholt.
Der nächste Gang des Vordergreifers bringt den Teil-M gegenüber einer der Ausnehmungen 46 I in der Wiederholungsscheibe und dieser Teil 41 fällt infolgedessen in diese Ausnehmung ein und ermöglicht es, den Teil 40 des Vordergreifers an einen der Zähne des Zahnrades 16 des Einer-Zahlen- rades 31 anzugreifen. Das letztere wird dadurch bewegt, um die im Werk erscheinende Ziffer zu ändern.
Dieser Arbeitsvorgang wird fortgesetzt wiederholt, so dass jede Ziffer zweimal gedruckt wird und somit die gewünschten Wiederholungen erzielt werden.
Um jede Ziffer dreimal zu wiederholen, wird die Scheibe 47 eingesetzt, und der Arbeitsvorgang ist der gleiche wie bei der Zweimalwiederholung, mit der Ausnahme, dass infolge der Tatsache, dass die
Scheibe 47 Gruppen von zwei Zähnen 45 hat, der Vordergreifer 40 während zweier Arbeitsvorgänge von dem Zahnrad des Einer-Zahlenrades ferngehalten wird, so dass jede Nummer zweimal wi : derholt, d. h. dreimal gedruckt wird. Der Arbeitsvorgang beim 4mal, 5mal, 8mal, lOmal und sonstigen wiederholenden Numerieren ist aus der obigen Beschreibung ersichtlich.
Diese Konstruktion ermöglicht es, die wiederholenden Scheiben oder den ganzen Zahlenräder- satz rasch auszuwechseln. Die Räderachse wird während dieser Auswechslung immer in der richtigen
Lage gehalten, weil sie gegen Verdrehung um ihre eigene Achse während der axialen Verschiebung ge- sichert ist.
Die Lage der Räderachse im Sinne der Drehung ist sehr wesentlich für die richtige Arbeits- weise des Werkes, weil die Zablenräder mit versenkbaren Nullen versehen sind und die Sehwanzteile dieser Nullen bei der dargestellten Konstruktion derart angeordnet sind, dass dieselben in die Nute z sinken, welche in der Räderachse als Führungsnut oder Kanal vorgesehen sind. Wenn diese Nute nicht in der richtigen Lage ist, können die Schwanzteil der Nullen nicht in der richtigen Weise versinken, und es ist infolgedessen notwendig, die Rädersehse bei der Versehiebung gegen Verdrehung zu sichern.
Die Räderachse kann axial verschoben werden, um den ganzen Rädersatz freizugeben, aber sie kann nicht vollständig aus der Maschine herausgeschoben werden und demzufolge ist keine Ge- fahr, dass die Räderachse verlorengeht.
Die zur Verschiebung der Räderachse dienende Hilfsfdise 56 hält ausserdem den ganzen Räder- satz zusammen, so dass die Zahlenräder als eine vollständige Einheit herausgenommen und ersetzt werden können.
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Lage, und so wird einer Beschädigung dieser Sachwanzteile vorgebeugt, wenn die Räder8chse während des Auswechslungsvorganges axial bewegt wird.
Wenn die Zahlenräder lose und ohne die Hilfsschse 56 ausgewechselt werden, besteht die Gefahr, dass die versenkbaren Nullen yurückfallen, so dass die Schwanz- teile in die Durchtrittsöffnung der Räderachse hineinragen, und diese Schwanzteile können sodann während des Auswechslungsvorganges beschädigt werden.
Bei dieser Konstruktion können die Wiederholungst. cheiben : usgewcchselt werden, ohne dass die übrigen Teile des Numerierwerkes dabei in Mitleidenschaft gezogen oder irgendein Zahlenrad ausgewechselt werden muss. Diese Wirkungsweise ist durch den Gebrauch der oben beschriebenen Hilfsmittel beträchtlich vereinfacht.
Die Scheibe 39 und wenn wünschenswert such die Wiederholungsscheiben können in passender Weise mit einer Kerbe oder Markierung versehen werden, welche die richtige Lage derselben zu den Greifern bezeichnet.
An Stelle der Führungsnute oder des Kanals, der auch für die Seliwanzteile der versenkbaren Nullen dienlich ist, kann die Räderachse unabhängig von der Aussparung für die Schwanzteil auch mit einer besonderen Führungsnut versehen werden.
Die Räderachse kann aber auch mit einer flachen Oberfläche in passender Länge versehen werden, welche in eine korrespondierende Fläche in der Öffnung am einen Ende der Numeriermaschine eingreift, u. zw. dergestalt, dass die Räderachse, wie oben beschrieben, axial verschiebbar, aber gegen Verdrehung beim Auswechslungsvorgange gesichert ist.
Der Rädersatz kann rasch ausgewechselt werden, um entweder vorwärts oder rückwärts numerieren oder um Zahlenräder mit verschiedenartigen Ziffernbildern verwenden zu können.
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