AT155117B - Ein- oder mehrpoliger Überstromschalter. - Google Patents

Ein- oder mehrpoliger Überstromschalter.

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AT155117B
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Voigt & Haeffner Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Ein-oder mehrpoliger IJberstromschalter.   



   Die Erfindung bezieht sich auf einen   Überstromschalter   mit elektromagnetischer, thermischer und   Handauslösung.   Die zur elektromagnetischen Auslösung dienende Magnetspule, die durch einen in ihrem Feld beweglich angeordneten Anker die Auslöseeinrichtung in Tätigkeit setzt, ist so bemessen, dass die Stärke des von ihr erzeugten magnetischen Feldes auch zur Beblasung der Kontaktunterbreehungsstellen ausreicht. 



   Bei derartigen Schalterausführungen sind die Bleche der Blaseinrichtung am Sockel befestigt. 



  Der Funkenschutzkasten wird ferner in der Regel auf die Blasbleche aufgeschoben oder in sie eingesetzt. 



  Die Bewegung des beweglichen Kontaktes erfolgt senkrecht zur Ebene des Sockels, der die gesamte Schalteinrichtung trägt. Unter Verwendung einer Kontaktbrücke als bewegliches Kontaktglied sind auch schon zwei oder bei mehrpoliger Ausführung mehrere ortsfeste Unterbrechungsstellen parallel zur Sockelebene auf einem Träger angeordnet worden, der senkrecht auf der Sockelgrundplatte steht. 



   Der gemäss der Erfindung aufgebaute Selbstschalter weicht von dieser allgemein üblichen Bauweise ab und zeichnet sich gegenüber den bekannten Ausführungen durch eine bedeutende Raumerparnis vorteilhaft aus. So fallen z. B. die zum Tragen der Auslöseglieder notwendigen Aufbaugerüste fort, wodurch die Bauhöhe des Sehalters wesentlich verkleinert wird. Der neue Schalter weist ausserdem noch den Vorteil einer erhöhten Blaswirkung durch die besondere Ausbildung des Blaskastens auf. 



  Ein weiteres wesentliches Kennzeichen der Erfindung besteht in der Verwendung eines oder mehrerer Tragstücke senkrecht zur Soekelebene, die zum Anbringen der festen in Reihe hintereinander liegenden   Unterbrechungsstellen   und ausserdem zur Anordnung der   Blas-und Auslösevorrichtung   dienen, deren für den Kraftlinienweg notwendigen Bleche auf die   Tragstücke   aufschiebbar sind. Der Auslöseanker besteht aus einem oder mehreren parallel angeordneten drehbaren Blechstücke, die zwei einen Winkel bildende Arme besitzen. Die Drehachse des Blechstückes ist am Spulenkasten so befestigt, dass die Bewegung des einen Armes innerhalb eines Ausschnittes des einen oder auch beider Blasbleche erfolgt, während der andere Schenkel die   Auslösevorrichtung   betätigt. 



   Um die Abmessungen des Schalters klein zu halten, ist es ferner erforderlich, auch das Schaltschloss so zu gestalten und zu bemessen, dass es den   kleinstmöglichen   Raum einnimmt und auswechselbar angebracht ist. Dies ist erfindungsgemäss durch einen fensterartigen Ausschnitt erreicht, der sich in einer schmalen, als Träger des Schaltschlosses dienenden Platte befindet und in den die Hebel-und Gestängeteile, Federn und scharnierartigen Gelenke der Laschenhebel eingesetzt und befestigt sind. 



   Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel des Selbstschalter gemäss der Erfindung im Auf-, Seiten-und Grundriss. Fig. 4 zeigt insbesondere die Ausbildung des Ankers, Fig. 5 die Kontaktanordnung. Fig. 6 zeigt das   Sehaltsehloss   und Fig. 7 ein von den in den andern Figuren dargestellten abweichendes Betätigungstriebwerk. 



   Der Sockel 1 des Schalters, an dem die Klemmschrauben 2 angebracht sind, besitzt senkrecht zu seiner Ebene   vorspringende Träger   3, für die ortsfesten Kontakte 4 und 5 (Fig. 5), die hintereinander und zur   Sockelebene   senkrecht liegen. Die beweglichen Kontakte bilden eine   Kontaktbrücke   6, die mittels eines Gestänges 7, das durch den Träger 3 geführt ist, bewegt wird. Auf dem letzteren ist ferner der Blaskasten 8 angebracht. Durch einen solchen Aufbau ist eine klare Übersichtlichkeit insofern   geschaffen, als eine Unterteilung des Schalters in den Kontaktraum und den zur Unterbringung der Betätigungsglieder und der empfindlichen Elemente der Auslösevorrichtung dienenden Raum erfolgt.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Ein- oder mehrpoliger Überstromschalter in Sockelform mit magnetischer, thermischer und EMI2.2 der Kontaktstellen bemessen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die festen Kontakte (4, 5) je Pol hintereinander auf senkrecht zur Ebene des Sockels (1) stehenden Trägern (3) angeordnet sind, die zur Führung des Schaltergestänges (7) sowie zum Tragen der Funkenlösc11kammer (8) und der Magnetspule (11) dienen, an deren Gehäuse die Welle (13) eines doppelarmigen winkelförmig gestalteten Magnetankers (12) angebracht ist, dessen einer Arm in einer Ausnehmung eines der Blasbleche (9) beweglich ist und dessen anderer Arm (29) die Auslösevorrichtung betätigt. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Ein-oder mehrpoliger Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Funkenkammer (8) einschliessenden Bleche (9) an den Kontaktstellen mit besonderen, in Vertiefungen der Funkenkammer (8) lagernden Blaspolen versehen sind oder solche bilden.
    3. Ein-oder mehrpoliger Selbstschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass von den senkrecht zum Sockel (1) angeordneten Tragwänden (20, 34) zur Lagerung der Aus- löse- (14) und Schaltwelle (18) die eine einen fensterartigen Ausschnitt (19) aufweist, in dem sämtliche zur Betätigung des Schaltgestänges dienende Elemente, wie Hebel und Federn, nebst den gelenkartigen Verbindungen für die ersteren untergebracht sind (Fig. 6). EMI3.1
AT155117D 1936-11-20 1937-09-11 Ein- oder mehrpoliger Überstromschalter. AT155117B (de)

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