AT153827B - Verfahren zur Herstellung von Kautschukkörpern, insbesondere Tapeziererwaren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kautschukkörpern, insbesondere Tapeziererwaren.

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AT153827B
AT153827B AT153827DA AT153827B AT 153827 B AT153827 B AT 153827B AT 153827D A AT153827D A AT 153827DA AT 153827 B AT153827 B AT 153827B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Kautschukkörpern, insbesondere Tapeziererwaren. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 derart montiert und räumlich angeordnet sind, dass der Überzug auf allen oder einzelnen Formelementen mit einem oder mehreren der benachbarten Überzüge durch Netze oder Rippen verbunden ist, und dass man eine Koagulation der Überzüge und Netze oder Rippen herbeiführt. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform werden zur Herstellung von schwammartigen oder zellförmigen Tapeziererwaren aus Kautschuk, welche mit den beiden Arten der vorerwähnten Hohlräume versehen sind, in Schaumform gebrachten Dispersionen, die aus Kautschuk bestehen oder solchen enthalten, benutzt, wobei man die in Schaumform gebrachten wässrigen Dispersionen auf die Formelemente, beispielsweise durch Tauchen, aufbringt. Wird ein Tauchverfahren zur Durchführung der Erfindung angewendet, so ist es erforderlich, solche Dispersionen'in Sçhaumform zu benutzen, welche eine. geeignete niedere Oberflächenspannung besitzen. 



   Wo eine ziemlich hohe seitliche Stabilität in dem Endprodukt erwünscht ist, ist es zweckmässig, eine Anzahl von Formelementen mit viereckigem Querschnitt zu verwenden, jedoch können auch anders gestaltete Formen oder Kombinationen von solchen verwendet werden, wie z. B. Formelemente, welche dreieckige und sechseckige Querschnitte aufweisen. 



   Was das Tauchverfahren als bevorzugte Ausführungsform gemäss der Erfindung anlangt, so ist zu bemerken, dass die Dicke jeder Wand durch die gleichen Faktoren, wie z. B. Stabilität, Viskosität und Gehalt an festen Bestandteilen der wässrigen Dispersionen bestimmt wird, wie bei den gewöhnlichen Tauchverfahren, und dass diese fast unabhängig von der Gestalt und räumlichen Anordnung der Formelemente ist.

   Weiterhin kann jedes der üblichen Tauchverfahren zur Abscheidung von Kautschuklatex angewendet werden, wie beispielsweise das Tauchen einer Form ein oder mehrere Male in eine Latexmischung und Koagulieren jedes   einzelnen Überzuges durch Trocknen   oder mittels eines Koagulationsmittels oder das Tauchen einer erhitzten Form in eine gegen Hitze empfindlich gemachte Latexmischung oder das   Tauten veiner   mit einem Koagulationsmittel benetzten Form in eine Kautschukdispersion oder das Tauchen einer Form in eine Mischung, die so labil gemacht wurde, dass sie spontan nach einem vorbestimmten Zeitraum koaguliert. 



   Die Dispersionen umfassen natürliche oder künstliche wässrige Dispersionen von Kautschuk oder ähnlichen pflanzlichen Stoffen, wie Guttapercha, Balata mit oder ohne Zusatz von wässrigen Dispersionen von   kautschukähnlichen   Stoffen, wie z. B. den sogenannten synthetischen Kautschuke, Mineralkautsehuk oder Kautschukersatz, wie beispielsweise Faktis oder   Kautschukregenerat   oder Kautschukabfall oder Ölen, wie beispielsweise Rapsöl oder vulkanisierten Ölen oder Celluloseestern oder Proteinen, wie beispielsweise Kasein. 



   Die Dispersionen können konzentriert und/oder vorvulkanisiert und/oder mit Mischungbestandteilen versehen oder mit Mischungsbestandteilen versehen und hierauf konzentriert worden sein. 



   Die Mischungsbestandteile   können Vulkanisierungsmittel,   wie Schwefel und organische Beschleuniger, Füllstoffe und Verstärkungsmittel, wie Schlämmkreide, Ton, Bariumsulfat, Lithopone, Lampenschwarz, Gasruss, Zinkoxyd oder pulverisierter Ebonit oder Vulkanit, Farbstoffe, Präservierungsoder Weichmachungsmittel sein. 



   Besonders geeignet sind die mit Mischungsbestandteilen versehenen Konzentrate, wie sie in der österr. Patentschrift Nr. 132700 beschrieben sind. 



   Wässrige Dispersionen von synthetischem Kautschuk, die einen oder mehrere der vorerwähnten Mischungsbestandteile enthalten oder frei von solchen sind, können gleichfalls zur Anwendung kommen. 



   Auch die reversiblen, in Schaumform gebrachten wässrigen Emulsionen oder Dispersionen, wie sie in den österr. Patentschriften Nr. 127400 und Nr. 130234 beschrieben sind, können verwendet werden. 



   Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung gegeben. 



   Eine Form wird mit einer Anzahl von parallelen prismatischen Formelementen mit viereckigem Querschnitt versehen, die in eine in Schaumform gebrachte Latexmisehung der folgenden Zusammensetzung getaucht werden : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Kautschuk <SEP> ................................................... <SEP> 100 <SEP> Gewichtsteile
<tb> Ammoniumoleat <SEP> ............................................... <SEP> 0#5 <SEP> #
<tb> Schwefel..................................................... <SEP> 2#0 <SEP> #
<tb> Zinkdiäthyldithiokarbamat <SEP> ................................... <SEP> 1#0 <SEP> #
<tb> Zinkoxyd <SEP> .................................................... <SEP> 3#0 <SEP> #
<tb> Ageritweiss <SEP> .................................................. <SEP> 0#5 <SEP> #
<tb> 
 
Der Gesamtgehalt der Mischung an festen Bestandteilen beträgt 57%. 



   Die Formelemente werden räumlich im Verhältnis zueinander derart angeordnet, dass Filme aus der in Schaumform gebrachten wässrigen Dispersion zurückbleiben, welche die Abscheidungen von in   Sehaumform   gebrachten Kautschuklatex nach Entfernen der Formelemente aus der Dispersion zusammenhalten. 



   Nach dem Entfernen der Formelemente aus der in Schaumform gebrachten Dispersion wird die Abscheidung durch Aufsprühen einer   10% igen alkoholischen Losung   von Essigsäure koaguliert. 



  Der Vorgang des Tauchen in die in Schaumform gebrachte   Latexmischung   mit nachfolgender Koagu- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   lation kann so oft als man es wünscht, wiederholt werden. Die Abscheidung wird schliesslich in kochendem   Wasser vulkanisiert, von den Formelementen abgestreift und in warmer Luft getrocknet. 



   Um das Aussehen des schwammartigen Kautschukkörpers zu verbessern, kann man eine umhüllende Kautschukschicht auf diesem bilden, indem man den Körper auf der Form zeitweilig mit einem Blattmaterial, z. B. einem Bogen Papier umgibt, in eine wässrige Dispersion taucht, koaguliert und die zeitweilige Umhüllung vorsichtig zwischen den beiden Abscheidungen, die innen und aussen auf der Umhüllung gebildet sind, abzieht und Druck, für gewöhnlich genügt ein ganz leichter Druck, anwendet, um die äussere Abscheidung mit der inneren Abscheidung und der Schwammkautschukschicht auf den äusseren Oberflächen der Form zu vereinigen. 



   Die Zeichnung zeigt schematisch in Aufsicht in Fig. 1 neun Formelemente, deren Enden an einem geeigneten Mittel zur Handhabung (nicht dargestellt) befestigt sind. Wenn diese Formelemente in Latex getaucht werden, umgibt ein Latexfilm jedes dieser Elemente ; zufolge des Umstandes, dass die Kanten der Formelemente benachbart sind, verbindet hiebei ein Netz oder eine Rippe die am nächsten zueinander liegenden Teile benachbarter Formelemente. 



   Fig. 2 zeigt schematisch in Aufsicht die Struktur des erhaltenen Kautschukkörpers. Die Hohlräume a werden durch die Filme gebildet, welche die Formelemente umgeben, die Hohlräume b entstehen durch die Netzverbindungen zwischen den Filmen auf den Formelementen. Die Hohlräume a sind am Bodenende geschlossen, da ein Kautschukfilm die Basis jedes Formelementes bedeckt. Die Hohlräume b sind von oben bis unten offen, wie in Fig. 3 schematisch dargestellt ist, welche einen Schnitt nach der Linie   A-B   der Fig. 2 wiedergibt. Das Endprodukt weist auf der einen Seite eine offene, 
 EMI3.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Kautschukkörpern, insbesondere Tapeziererwaren, welche mit zwei Arten von Hohlräumen versehen sind, aus wässrigen Dispersionen, die aus Kautschuk bestehen oder solchen enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man die wässrigen Dispersionen auf eine Anzahl von Formelementen aufbringt, welche derart montiert und räumlich angeordnet sind, dass der Überzug auf allen oder einzelnen Formelementen mit einem oder mehreren der benachbarten Überzüge durch Netze oder Rippen verbunden ist, und hierauf eine Koagulation der Überzüge und Netze oder Rippen herbeiführt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Schaumform gebrachte wässrige Dispersionen von zweckmässig niederer Oberflächenspannung auf die Formelemente aufgebracht werden.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Formelemente einen viereckigen Querschnitt aufweisen, EMI3.2
AT153827D 1936-06-02 1937-03-25 Verfahren zur Herstellung von Kautschukkörpern, insbesondere Tapeziererwaren. AT153827B (de)

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