AT152958B - Einrichtung zur Fernbetätigung von Ruf- oder Alarmeinrichtungen oder zur Fernbetätigung von Radioempfangsgeräten. - Google Patents

Einrichtung zur Fernbetätigung von Ruf- oder Alarmeinrichtungen oder zur Fernbetätigung von Radioempfangsgeräten.

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AT152958B
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    Einrichtung zur Fernbetätigung von Ruf-oder Alarmeinrichtungen oder   zur Fernbetätigung von   Radioempfangsgeräten.   



   Es sind Einrichtungen bekannt, die den Zweck haben, von einer oder mehreren Stellen aus beispielsweise Sirenen in Tätigkeit zu setzen. Diese Einrichtungen sind an das Vorhandensein und den Betriebszustand von Elektrizitätswerken gebunden. Es wird bei diesen Alarmeinrichtungen der beispielsweise 100periodige Wechselstrom über Resonanzrelais geleitet, die eine selektive Resonanzfrequenz von beispielsweise 120 Hertz aufweisen. Bei normaler Polwechselzahl des Generators sprechen diese Relais nicht an. Wird jedoch die Frequenz des Netzes auf die Eigenfrequenz des an das Netz angeschalteten Resonanzrelais erhöht, so ist die Erhöhung der Frequenz durch den Stromabnehmer nicht wahrnehmbar, doch die an Spannung liegenden Relais werden erregt und schliessen die Alarmeinrichtung (z. B. eine Sirene) unter Benutzung des Netzstromes an dieses an.

   Bei   Stromstörungen   im Elektrizitätswerk (Fliegerangriff) ist diese Einrichtung vollkommen unbrauchbar, da weder die Relais noch die Sirenen betätigt werden können. Auch ergeben die ständig an das Netz angeschalteten Relais einen dauernden Stromverbrauch. 



    Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun die Behebung der angeführten Mängel. Die Wirkungs-   weise der Einrichtung ist folgende : An beliebige Leitungen, u. zw. Hochspannungsleitungen,   Telephon-,     Telegraphen-oder Feuermeldeleitungen,   sind beispielsweise kapazitiv mit Erde als Rückleitung Resonanzrelais angeschaltet, die erfindungsgemäss die Empfindlichkeit von auf bestimmte Frequenzenabgestimmte Telephone ausnutzen. In Fig. 1 ist eine derartige Anordnung dargestellt, in Fig. 2 ist ein Resonanzrelais in Verbindung mit einer   Alarmeinrichtung   dargestellt. Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende : Von einer oder mehreren Stellen aus wird in die Telephon-, Telegraphen-, Feuermelde-oder Lichtleitung beispielsweise 500periodiger Wechselstrom von einem Generator über einen Verstärker gesandt.

   Es kann aber auch intermittierender Gleichstrom verwendet werden. Das kapazitiv angeschlossene Resonanzrelais, dessen Membran ebenfalls auf den Ton 500 abgestimmt ist, wird hiedurch erregt und überträgt die Schwingungen über einen Steg 2 auf einen Draht 3, der auf die gleiche Frequenz abgestimmt ist. 



  Durch diese Massnahme gerät er in Resonanzschwingung und kommt in den Bereich einer magnetischen Kontaktfläche   8,   die ihn anzieht und dadurch ein Relais 10 mit einer Stromquelle 9 verbindet. Der Anker 10   a   gibt eine Nase einer Stange 11 frei, die unter der Wirkung einer Feder 12 in die Höhe schnellt, dabei die Verbindung von 3 mit   8 löst   und gleichzeitig das Alarmwerk   13-21   freigibt. Die Rückstellung in die Bereitschaftsstellung erfolgt derart, dass beispielsweise durch eine Schnur oder eine Kette 21 die Stange 11 entgegen der Wirkung der Feder 12 herabgezogen wird, wodurch der Anker 10   a   wieder in die Nase der Stange 11 einfällt, deren unteres Ende einen Sperrstift 20 der Alarmvorrichtung festhält. Das Aufziehen des Alarmwerkes erfolgt wie bei einer Gewichtsuhr.

   Um im Falle eines Fliegerangriffes die verschiedenen Teile eines Landes entsprechend der jeweiligen Bedrohung zu alarmieren, ist die Einrichtung derart getroffen, dass die einzelnen Städte verschieden abgestimmte Resonanzrelais erhalten und so einzeln oder in Gruppen durch die verschiedenen Frequenzen von einer Zentralstelle aus in Alarmzustand versetzt werden können. Es besteht auch die Möglichkeit, in Orten, die keine elektrischen Leitungen besitzen, durch abgestimmte Detektorapparate Resonanzrelais in Tätigkeit zu setzen. Die beschriebene Einrichtung kann auch dazu benutzt werden, Netzempfänger durch Detektoren, die von der Sendestation aus drahtlos oder über beliebige Leitungen Wechselstrom erhalten, von der Sendestation aus ein-bzw. abzuschalten.

   Es hat sich als zweckmässig erwiesen, die Membrane des Telephons 1 sowie den Draht 3 aus einem Material mit möglichst geringer Wärmeausdehnung herzustellen. Gute Erfolge wurden mit Invarstahl erzielt. An Stelle des Drahtes 3 kann auch ein band- 

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 förmiges   schwingungsfähiges Material Verwendung   finden und das freie Ende aus Invarstahl oder einem andern magnetischen Material hergestellt werden. Es brauchen dann nur zwei dicht nebeneinander angeordnete und voneinander getrennte Magnete   8,   8 a als Kontakte angeordnet werden. Das magnetische Ende des schwingenden Teiles 3   überbrückt   im angezogenen Zustande die beiden Kon- 
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 Platte 4 angeordneten Bock 5 gelagert ist.

   Das eine Ende des Drahtes 3 ist an einer Feder 6 befestigt, die durch eine Stellschraube 7 gegenüber dem Book 5 verstellbar ist. Das andere Ende des Drahtes   3   ist frei. Die Entfernung des Steges 2 vom Bock 5 beträgt   ungefähr     1/7   der Gesamtlänge des Drahtstückes 3 vom Bock 5 bis zum freien Ende. In der Nähe des freien Drahtendes 3 befindet sich unter dem Drahte auf der Platte 4 von dieser isoliert eine   Kontaktfläche     8,   die als Dauermagnet ausgebildet ist und den Zweck hat, den Draht bei stärkerer Ausschwingung nach erfolgter Kontaktgabe festzuhalten und so   den Übergcmgswiderstand   zu verkleinern.

   In Reihe mit einer Batterie 9 liegt ein Relais 10, das erst dann eingeschaltet wird, wenn der über die Platte 4 auf den Draht 3 übergehende Strom durch 
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 der in eine Nase einer in der Platte   4   durch die Feder 12 gelagerten Stange 11 so lange eingeklinkt bleibt, bis das Relais 10 erregt wird, wodurch die Feder 12 zur Wirkung kommt und das Alarmwerk auslöst. 



  Gleichzeitig mit dem Hochgehen der Stange 11 wird durch das eine Ende der Stange 11 der Draht 3 von der magnetischen   Kontaktfläche   8 abgehoben und der Stromkreis zum Relais unterbrochen. Das Alarmwerk besteht aus einem Zahnrad 13 mit einem Gesperre 14. Mit dem Gesperre 14 steht ein Klöppel 15 in Verbindung, der gegen die beiden Glockenschalen 16 und 17 bei Betätigung der Vorrichtung   anschlägt.   Direkt auf die Achse des Zahnrades 13 oder durch Zwischenräder übersetzt, wirkt als Antrieb ein Gewicht   18,   das, wie üblich, auf einer Seiltrommel aufgewickelt ist und bei Aufhebung der Sperre 20 durch die Stange 11 von ihr abrollen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Fernbetätigung von Ruf-oder Alarmeinrichtungen oder zur Fernbetätigung von   Radioempfangsgeräten, dadurch gekennzeichnet,   dass mit einer durch Wechselstrom oder zerhackten Gleichstrom erregten Telephonmembran ein auf die gleiche Frequenz abgestimmtes, schwingungs-   fähiges Organ (Feder, Draht, Bändchen od. dgl. ) gekuppelt ist, das in Resonanzschwingungen gerät   und hiebei in den Bereich eines oder zweier als Gegenpole ausgebildeter Magnete gelangt, von diesen zwecks besserer Kontaktgabe festgehalten wird und hiebei ein Relais in einen Stromkreis einschaltet, wodurch die Sperre eines als Uhrwerk (Weckerwerk) ausgebildeten Läutewerkes gelöst und der Stromkreis zum Relais unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Funktion der Tonrelais nach Anspruch 1 Radioempfangsanlagen in Betriebsbereitschaft gesetzt werden, indem statt der Sperre des Läutewerkes ein Schalter für die Stromversorgung der Radioempfangsanlage betätigt wird.
AT152958D 1937-04-10 1937-04-10 Einrichtung zur Fernbetätigung von Ruf- oder Alarmeinrichtungen oder zur Fernbetätigung von Radioempfangsgeräten. AT152958B (de)

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