AT152686B - Milchtransportkanne und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents
Milchtransportkanne und Verfahren zu deren Herstellung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Milehtransportkanne und Verfahren zu deren Herstellung. Die bisher bekannten Milchtransportkannen sind meistens aus verzinntem Eisenblech oder wegen der verhältnismässig geringen Rostbeständigkeit dieses Materials, z. B. aus Aluminium oder rostfreiem Stahl hergestellt. Besonders letzterer Werkstoff hat sich sehr gut bewährt, weil der rostfreie Stahl von der Milchsäure praktisch nicht angegriffen wird. Trotzdem haben diese Kannen aus rostfreiem Stahl bisher keine weite Verbreitung gefunden, u. zw. vor allem wegen der hohen Anschaffungkosten. Es hat sich auch gezeigt, dass die aus rostfreiem Stahl hergestellten und daher hochwertigen Kannen während des Transportes entwendet oder vertauscht werden, was durch die leichte Erkennbarkeit dieser Kannen begünstigt wird. Um diese Nachteile zu vermeiden, werden erfindungsgemäss die Milchtransportkannen aus einseitig plattiertem Blech, wie solche zur Herstellung beispielsweise von Kochgeschirren Anwendung gefunden hat, geformt und sodann zur Gänze (innen und aussen) verzinnt. Zweckmässig wird entsprechend der Erfindung die Kanne aus einseitig plattiertem Blech nur aussen verzinnt, wodurch die an sich bekannte, jedoch schwer durchführbare Innenverzinnung der rostfreien Plattierung entfällt und sich dazu der Vorteil ergibt, dass bei solchen Kannen die Milch mit dem korrosionsbeständigerem Material (der Plattierung) in Berührung steht, so dass das Auftreten der schwarzen Zinnflecken im Inneren der Kannen vermieden wird. Bei der Verarbeitung von plattiertem Blech für Milchtransportkannen hat sich bei Durchführung der Verbindung durch Verschweissung die Schwierigkeit der richtigen Ausführung der Schweissstelle gezeigt. Werden plattierte Blechstücke im stumpfen Stoss verschweisst, so ergibt sich, insbesondere bei den hier in Betracht kommenden geringen Blechstärken, ein Durcheinanderfliessen der edleren und unedleren Blechteile in der Schweissnaht, wodurch die Schweissnaht an Korrosionsbeständigkeit verliert. Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass von mindestens einem Blechstück zur Blosslegung des edleren Metalls (der Plattierung) das unedlere Metall an der zu verschweissenden Stelle entfernt wird und hierauf das Verschweissen mit dem andern Blech in solcher gegenseitiger Lage der Blechstücke erfolgt, dass an der Schweissstelle das blossgelegte edlere Metall nur mit dem edleren Metall des andern Blechstückes verschweisst wird. Vorteilhaft wird noch eine zweite Schweissnaht zur Verfestigung angebracht. In der Zeichnung ist der Vorgang der Vorbereitung der Blechstücke zur erfindungsgemässen Verschweissung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt in stark vergrösserter Darstellung zwei Blech- stücke. A und B. Mit 1 ist das Trägermaterial aus unedlem Metall (Eisenblech), mit 2 die Plattierung aus edlerem Metall bezeichnet. Die Fig. 2 stellt das vorbereitete Blechstück B dar. Man sieht aus dieser Figur, dass ein Teil des Trägermaterials 1 an dem zu verschweissenden Rand des Blechstücke B entfernt ist, was beispielsweise durch Abbeizen geschieht, so dass an dieser Stelle die Plattierung 2 blossgelegt ist. Das bezügliche Stück ist in Fig. 2 mit 2'bezeichnet. Wird nun der so vorbereitete Rand des Blechstückes B, wie die Fig. 3 und 4 beispielsweise bei zwei verschiedenen Ausführungsformen zeigen, über den zu verschweissenden Rand des Blech- stüekes A gelegt, so berührt der blossgelegte Plattierungsstreifen 2'dabei nur die Plattierung 2 des Blechstückes A. Wird sodann an dieser Stelle X-X verschweisst (am besten durch elektrische Schrittoder Punktschweissung), so tritt dabei nur eine Verschweissung der Plattierung 2'des Stückes B mit der Plattierung 2 des Stückes A ein, d. h. es wird an dieser Stelle eine von unedleren Bestandteilen freie Schweissnaht gebildet. Da diese Schweissnaht jedoch in vielen Fällen keine genügende Festigkeit besitzen könnte, so wird zweckmässig eine zweite Schweissnaht Y-Y (Fig. 3) hergestellt, durch welche <Desc/Clms Page number 2> die Trägermetalle zur Verschweissung gelangen. Es kann aber auch, wie Fig. 4 zeigt, die zweite Schweissnaht dadurch hergestellt werden, dass die Stossstelle der unedleren Teile 1 an der Stelle Y beispielsweise autogen verschweisst wird. Es kann natürlich auch das andere Blechstück A in der gleichen Weise vorbereitet werden, wie das Blechstück B. Die Blosslegung des Plattierungsstreifens 2'kann in irgendeiner bekannten Weise erfolgen. Die Breite der Blosslegung richtet sich nach den besonderen Verhältnissen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Milchtransportkannen, dadurch gekennzeichnet, dass einseitig plattiertes Blech zur Kanne geformt und sodann zur Gänze (innen und aussen) verzinnt wird.
Claims (1)
- 2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanne nur auf der äusseren, nicht plattierten Seite verzinnt wird.3. Milchtransportkanne, dadurch gekennzeichnet,, dass sie aus plattiertem innen und aussen oder nur aussen verzinntem Blech besteht.4. Verfahren zur Schweissung von plattierten Blechen, insbesonders für Milchtransportkannen nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass von mindestens einem Blechstück zur Blosslegung des edleren Metalls das unedlere Metall an der zu verschweissenden Stelle entfernt wird und hierauf das Verschweissen mit dem andern Blechteil in solcher gegenseitiger Lage der Blech- stücke erfolgt, dass an der Schweissstelle das blossgelegte edlere Metall nur mit dem edleren Metall des andern Blechstüekes verschweisst wird.5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verfestigung der Stossstelle auch die aus unedlerem Baustoff bestehenden Blechteile durch eine besondere Schweissnaht verbunden werden.6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der blossgelegte edlere Teil des einen Blechstückes über den edleren Teil des andern Blechstücke vor der Verschweissung gelegt wird. EMI2.1
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