AT152467B - Einrichtung zur Förderung von geschlossenen flachen Halszargen an Schachtelmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zur Förderung von geschlossenen flachen Halszargen an Schachtelmaschinen.

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AT152467B
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Friedrich Ing Lerner
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Friedrich Ing Lerner
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  Einrichtung zur Förderung von geschlossenen flachen Halszargen an   Sehaehtelmaschinen.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Förderung flacher Halszargen an Schachtel- maschinen, bei denen die geschlossenen Zargenrahmen hochkantig durch eine Leimvorrichtung und
Förderwalzen zur Einsetzstelle zugeführt werden. 



   In den bekannten Einrichtungen dieser Art gelangen die beleimten Zargen zur Einsetzstelle durch eine gerade Führung, welche verhältnismässig kurz ist, um die Zufuhr der Zargen in Reichweite zu haben und die einzelnen Zargen in der Führung überwachen zu können. 



   Der Zweck der Erfindung ist eine Ausgestaltung der Fördereinrichtung, bei der die einzelnen
Zargen länger in der Führung verweilen, als es in den bekannten Einrichtungen dieser Art der Fall ist, damit die Leimauftragung genügend Zeit zur Einwirkung auf das Zargenmaterial hat. Dadurch wird die Verwendung einer dünneren Leimlösung ermöglicht, die in die Materialporen leicht eindringt und durch längere Wirkung während des Arbeitsganges zu einer gleichmässigen Schicht von üblicher
Dichte und hoher Klebkraft verdickt. 



   Zu diesem Zweck ist gemäss der Erfindung in die gerade Bahn der beleimten Halszargen eine schrittweise geschaltete Nutentrommel eingebaut, in deren Nuten die einzelnen Zargen aufgenommen, quer zur geradlinigen Zargenbahn im Kreise geführt und nach einer vollen Umdrehung der Trommel durch die nachfolgenden Zargen aus den Nuten der Trommel zur Arbeitsstelle geschoben werden. 



   Zweckmässig ist gemäss der Erfindung die Nutentrommel mit ihrer Schalteinrichtung und die Leimauftrageinrichtung mit dem zugehörigen Antrieb der Leimscheiben in einem gemeinsamen Schlitten gelagert, welcher in bezug auf die Einsetzstelle der Zargen verstellbar angeordnet ist. Dadurch wird der Vorteil erzielt, dass verschieden lange Zargen entsprechend verschiedenen   Sehachtelgrössen   in gewissen Grenzen an der gleichen Vorrichtung verarbeitet werden können. 



   Die erfindungsgemässe Ausgestaltung der Fördereinrichtung ist in der Zeichnung in einer Ausführung schematisch veranschaulicht, u. zw. ist Fig. 1 eine Ansicht und Fig. 2 eine Draufsicht der Einrichtung, während Fig. 3 die genutete Trommel in Seitenriss zeigt. 



   Aus einem in der Zeichnung nicht dargestellten Behälter zur Aufnahme eines Stapels flacher Zargenrahmen werden die Zargen einzelweise von einem hin und hergehenden Schieber entnommen und ruckweise dem ersten Förderwalzenpaar 2, 3 hochkantig zugeführt. Die Walze 3 wird von den laufenden Teilen der Maschine in einem dem Uhrzeiger entgegengesetzten Sinn (Fig. 2) angetrieben und die Walze 2 ist am Ende eines ausschwenkbaren Organs angebracht und wird federnd gegen die Walze 3 angedrückt, so dass verschiedene starke Zargen unter gleichbleibendem Druck gefördert werden.

   In der Nähe der Förderwalzen 2,3 ist ein Leimtrog 4 angeordnet, in den ein Paar dauernd umlaufender Leimscheiben 5, 6 tauchen ; die Scheiben 5, 6 sind schiefwinkelig gelagert, so dass ihre schmalen kegeligen Arbeitsflächen unten in die Leimlösung tauchen und oben durch eine Aussparung in der Führung der Zargen mit diesen in Berührung kommen und ihre Beleimung bewirken. Die beleimten Zargen gelangen zwischen die Förderwalzen 7, 8, welche wie das Walzenpaar 2,3 ausgebildet sind und die Zargen in die Nuten 9 einer schrittweise geschalteten Trommel 10 einlegen. Die Trommel 10 ist auf einer parallel zur Förderrichtung der Zargen gelagerten Welle drehbar angeordnet. Die Nuten 9 sind unten aufgeweitet, damit die Leimschicht der Zargen nicht mit der Wand der Nut in Berührung kommt.

   Die Nuten sind in der   Trommel 10   derart angeordnet, dass während des Stillstandes der Trommel stets eine Nut 9 mit der geraden Führung der Zargen fluchtet. Jede Nut ist mit einer stellbaren Leiste 12 ausgestattet, welche entsprechend der Zargenhöhe eingestellt wird und die Nut nach oben abschliesst, um ein Herausfallen der Zargen beim Schalten der Trommel 10 zu verhindern. Die während des Still- 

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 der Trommel quer zur Führungsbahn verlagert und kommt erst nach einer vollen Umdrehung wieder vor die Walzen 7, 8. Eine von letzteren geförderte Zarge schiebt die in der Nut liegende vor sich hin und bringt sie zur mit einem Rechteck 13 bezeichneten Arbeitsstelle, in welcher das Öffnen und Einsetzen des Zargenrahmens in den Schaltelteil in bekannter Weise vor sich geht. 



   Die Leimauftragvorrichtung, die Trommel 10 und die Förderwalzen 7, 8 zwischen ihnen sind in einem gemeinsamen Ständer angeordnet, der in der Förderrichtung der Zargen mittels einer Schraubenspindel stellbar angeordnet ist, um die Verarbeitung verschieden langer Halszargen in gewissen Grenzen in der Einrichtung zu ermöglichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Förderung von geschlossenen flachen Halszargen an Schachtelmaschinen, bei denen die Zargenrahmen hochkantig durch eine Leimauftragsvorrichtung mittels Förderwalzen zur Einsetzstelle zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bahn der beleimten Halszargen eine schrittweise geschaltete Nutentrommel   (10)   eingebaut ist, in deren Nuten   (9)   die einzelnen Zargen aufgenommen, quer zur geradliegenden Zargenbahn im Kreise geführt und nach einer vollen Umdrehung der Trommel durch die nachfolgenden Zargen aus den Nuten der Trommel zur Arbeitsstelle geschoben werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nutentrommel (10) und die Leimauftragvorrichtung in einem gemeinsamen Schlitten gelagert sind, welcher in bezug auf die Einsetzstelle der Zargen verstellbar angeordnet ist, um verschieden lange Halszargen bzw. in gewissen Grenzen verschiedene Schachtelgrössen an der Vorrichtung verarbeiten zu können. EMI2.2
AT152467D 1936-11-11 1936-11-11 Einrichtung zur Förderung von geschlossenen flachen Halszargen an Schachtelmaschinen. AT152467B (de)

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