AT152251B - Verfahren und Anordnungen zur Ablenkung des Kathodenstrahles in Braunschen Röhren. - Google Patents

Verfahren und Anordnungen zur Ablenkung des Kathodenstrahles in Braunschen Röhren.

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AT152251B
AT152251B AT152251DA AT152251B AT 152251 B AT152251 B AT 152251B AT 152251D A AT152251D A AT 152251DA AT 152251 B AT152251 B AT 152251B
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Ordnet man zwischen einer starken Endstufe und den Ablenkplatten einer Braunschen Röhre einen Transformator an, so kann auf Grund der geringen Ablenkleistung der Braunschen Röhre eine bedeutende Steigerung der Ablenkspannung erzielt werden. Der innere Widerstand zwischen den Ablenkplatten einer Kathodenstrahlröhre beträgt etwa   106   Ohm und die Ablenkleistung bei einigen 100 Volt Ablenkspannung nur einige Zehntel Watt. Wendet man daher auf der Primärseite etwa 10 Watt auf, so ist eine 
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 und der Strom würde eine von der Kippkurve stark abweichende Kurvenform aber.

   Es würde   nämlich   der integralen Kurve der Primärspannung entsprechen : 
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 wie eine strombegrenzende Röhre, welche durch den Transformator scheinbar kurzgeschlossen wird (Kurzschlussfall). In diesem Falle ergibt der Strom it eine unverzerrte Kippkurve, und nach Formel   (1)   gibt der Transformator sekundärseitig die Differentialkurve der Primärstromkurve, welche für Fernsehzwecke unbrauchbar ist. 



   In Wirklichkeit ist der Betriebszustand stets ein Mittelding zwischen Leerlauf und Kurzschluss. 



  Die Klemmenspannung des Transformators ist dann eine Summe aus einem rein ohmschen und einem induktiven Bestandteil. An der Anode der   Verstärkerröhre   1 liegt daher eine Spannung nach folgender Gleichung (3) 
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 saubere Kippkurvenform haben. Es soll also sein : 
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 wobei M die Gegeninduktivität des Transformators ist. Aus der Zusammenfassung der Gleichung (3) und der Gleichung (1 a) ergibt sich nun die Anodenwechselspannung, welche an der   Verstärkerröhre   auftreten soll, um eine saubere Kippspannung an der   Transformatorsekundärwicklung   abnehmen zu können. 
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  Formel (4) liefert die Bedingung für die Kurvenform der Gitterweehselspannung, mit welcher man den Verstärker erregen muss. Man sieht, dass diese Gitterweehselspannung keine reine Kippkurvenform haben darf. Denn es genügt nicht, den Ausdruck   B.   t zuzuführen. Dieser würde nur für Leerlauf ausreichen. Der   Kurzsehlusswert     A.   l2 muss ausserdem hinzugefasst werden, u. zw. muss er in einem durch die Schaltung festgelegten Verhältnis zur unverzerrten Gitterspannung addiert werden. Der Kurzschlusswert ist nach Gleichung (4) das Integral der Kippschwingung. 



   Erfindungsgemäss wird die Gittererregung des   Leistungsverstärkers 1   zusammengesetzt aus 
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  Diese Aufladung geschieht mit konstantem Strom, solange die Aufladespannung an 9 klein bleibt gegenüber der   Batterie-bzw. Netzspannung'/.   Macht man z. B. den Widerstand 8 = 100.000 Ohm und den Kondensator 9 = 1   u.   F, so wird bei einer Kippfrequenz von 25 Sekunden die Höchstspannung an 9   30% von   7 und man kann die Zeitkurve der Ladespannung des Kondensators in erster Annäherung als lineare Kurve ansehen. Man erhält also bei 300 Volt Netzspannung Kippschwingungen von zirka 100 Volt Amplitude und linearer Form.

   (Selbstverständlich kann eine noch bessere Linearität dadurch erreicht werden, dass man die Kondensatorspannung nicht ganz so hoch anwachsen   lässt.)   Die von der Gleichung (4) geforderte Integration an dieser unverzerrten Kippkurve wird dadurch ausgeführt, dass ein zweiter Widerstand 10 einen zweiten Ladekondensator 11 auflädt. Der Widerstand 10 wird etwa zehnmal so gross wie der Widerstand 8 bemessen, während die Zeitkonstante des Kreises 10-11, des sogenannten Integrationskreises, bei gleichen Anforderungen an Linearität ebenso gross gewählt wird wie die Zeitkonstante des ersten Kreises 8-9. Man kann also z. B. wählen : Wider-   stand 10 = 106 Ohm, Kondensator 11 = 0-1 u,. F. Unter diesen Umständen ist der Strom, welcher in den Integrationskreis abfliesst, für den Primärkreis 8-9 zu vernachlässigen.   



   Die Kurve der Spannung am Kondensator 11 verläuft parabolisch, wenn die der Spannung am Kondensator 9 linear ansteigt. Durch Verschieben eines Abgreifers 12 über dem Widerstand 10 
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 Ablenkung vor. Der Gegentaktbetrieb gewährleistet gleichbleibende Bildpunktschärfe am Bildrand. Es kann fernerhin von Vorteil sein, die Isolation zwischen der Primärwicklung   4   und der Sekundärwicklung 4b des Transformators 4 hochspannungsfest auszubilden. Der Innenkern des Transformators ist so zu dimensionieren, dass eine Sättigung durch den Emissionsstrom von 1 vermieden wird. Es ist selbstverständlich auch möglich, durch Verwendung von zwei   Leistungsstufen 7   primärseitig bereits Gegentaktbetrieb auszuführen und dadurch Sättigung des Transformatoreisens zu vermeiden, 

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AT152251D 1936-07-16 1936-10-10 Verfahren und Anordnungen zur Ablenkung des Kathodenstrahles in Braunschen Röhren. AT152251B (de)

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