AT152072B - Gerät zur Betrachtung stereoskopischer Laufbilder. - Google Patents

Gerät zur Betrachtung stereoskopischer Laufbilder.

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AT152072B
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  Gerät zur Betrachtung stereoskopiseher   Laufbilder.   



   Die bis jetzt bekanntgewordenen Verfahren zur Erzielung plastischer Laufbilder haben verschiedene Mängel, welche einer Anwendung dieser Verfahren im Wege stehen : sei es, dass ihre Bildwiedergabe nicht einwandfrei ist oder dass ihre Anwendung für den Beschauer unbequem ist oder aber, dass ihre Einführung zu kostspielig ist. Bei einem dieser Verfahren wird durch von der Projektionskabine aus gesteuerte Ströme ein Synchronmotor angetrieben, welcher im Rhythmus des Bildwechsels Blenden betätigt, die abwechselnd dem rechten und linken Auge den Durchblick freigeben. Diese Einrichtung war bisher entweder als fix angebrachter Guckkasten oder aber als Brille gedacht. In beiden Fällen ist sie praktisch nicht anwendbar, da das Durchblicken durch einen Guckkasten zu unbequem ist und eine Brille mit solchen Synchronmotoren viel zu schwer wäre. 



   Diese Übel werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt, welche im Wesen ebenfalls eine Art Synchronmotor darstellt, welcher aber durch seine Einfachheit ganz leicht gehalten werden kann, so dass eine nach dieser Erfindung angefertigte   Betrachtungsbrille nie11t   einmal so schwer ist als etwa eine gewöhnliche Glasbrille. Es ist noch zu erwähnen, dass sich diese Erfindung nicht nur für den   Sehwarz-Weiss-Film,   sondern ebenso gut auch für den Farbenfilm eignet. 



   Es zeigen die Fig.   1---4   der Zeichnung verschiedene Ausführungsbeispiele des Betraehtungsgerätes, wobei die Fig. 1 und 2 ein und dasselbe Gerät in verschiedenen Funktionsphasen darstellen. 



   Es ist bekannt, dass eine   Magnetnadel   seitlich ausschlägt, wenn in ihrer Nähe ein elektrischer Strom vorbeifliesst. Ebenso bekannt ist, dass eine Magnetnadel durch einen andern Magnet oder auch durch ein Stück Eisen aus ihrer Richtung abgelenkt und in dieser abgelenkten Stellung dauernd festgehalten werden kann. Auf diesen zwei Tatsachen baut sieh die vorliegende Erfindung auf. 
 EMI1.1 
 liche   Eisenstüeke     3   halten die Magnetnadel im Ruhezustande in der aus Fig. 1   ersifhtli.   hen Stellung. Nahe an der Magnetnadel, u. zw. parallel zu ihr führt eine elektrische Leitung 4 vorüber, die beispielsweise auch aus zwei parallel liegenden Drähten bestehen kann.

   An den beiden Enden der Magnet- 
 EMI1.2 
 Richtung aus und gibt den Durchblick durch das vorhin verdeckte Sehloch frei, während er das andere verdeckt. 



   Der elektrische Strom, der zur Ablenkung der Magnetnadel verwendet wird, kann so schwach bemessen sein, dass er im Falle eines Kurzschlusses mit dem Körper des Benutzers überhaupt nicht fühlbar ist, so dass die Verwendung dieses Gerätes nicht nur   gänzli h ungefährlieh   ist, sondern au'h im Falle eines Defektes des Gerätes überhaupt keine Belästigung des Benutzers eintritt. Anderseits ist das ganze Gerät so leicht wie eine Brille, so dass auch das Aufsetzen des Gerätes an sich nicht unangenehm empfunden wird. 



   Der Strom zur Ablenkung der Magnetnadel wird vom Filmprojektionsapparat aus im Rhythmus des Bildwechsels gesteuert, so dass immer, wenn ein linksäugiges Bild projiziert wird, das rechte Auge 
 EMI1.3 
 

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Claims (1)

  1. EMI2.2
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