AT152038B - Kraftfahrzeug. - Google Patents

Kraftfahrzeug.

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AT152038B
AT152038B AT152038DA AT152038B AT 152038 B AT152038 B AT 152038B AT 152038D A AT152038D A AT 152038DA AT 152038 B AT152038 B AT 152038B
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motor vehicle
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air gap
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Progres Tech Soc D
Bela Von Barenyi
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  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kraftfahrzeug. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Die beiden   Abschnitte A, B iiiid G   der Fig. 3 sind an mehrere Stellen miteinander verbunden zu denken, wobei die untere Verbindung durch den   Mittelträger   gebildet wird. Der hier vorhandene einzige Luftspalt ist breiter gehalten und nimmt den Kühler 7 auf, für den eine sehr grosse, die volle 
 EMI2.1 
 auch aus einer Gruppe von Schlitzen bestehen, die gegebenenfalls jalousieartig verteilt werden können (Fig. 4). Bei dem gezeichneten Beispiel wird der Bugabschnitt A entlüftet, der Heckabschnitt C belüftet. Um die Umrisslinie der Karosserie nicht störend zu beeinflussen, münden die Luftspalte im spitzen Winkel zur   Begrenzungsfläche   der Karosserie, also gewissermassen kiemenartig ein und aus. 



   Zur Beeinflussung der Geschwindigkeit der durch die Luftspalte strömenden Luft können die   durchströmten   Querschnitte an der Ein-bzw. Austrittsseite ungleich gross bemessen sein (Fig. 5). Zur
Veränderung der Querschnitte kann eine Zellenstirnwand 8 schieberartig ausgebildet und um den Punkt 9 schwenkbar sein. In den vorderen Luftspalt können z. B. die   Zylinderköpfe 10   des Motors hineinragen. wodurch sich eine sehr wirksame und für alle Zylinder gleiche Kühlung ergibt. Um eine gleichmässige
Verteilung der Luft im Luftspalt zu sichern, können an den Stirnwänden der Zellen auch Führungsleisten 11 (Fig. 6) vorgesehen sein. Ebenso können zur besseren Führung der Luft an den Seitenwänden der vorderen Zelle Flanschen 12 angeordnet sein.

   Um den Eintritt der Luft in Öffnungen einer Zellenstirnwand zu erleichtern, werden diese Öffnungen   zweckmässig   freigelegt, was gemäss den Fig. 7 und 8 durch den Öffnungen   1. 3   gegenüberliegende   Ausnehmungen. M im   Gehäuse der vorderen Zelle oder dadurch bewirkt werden kann, dass die Öffnungen   1-'an   aus der Umrisslinie der Karosserie vorspringenden Stellen der Zelle angeordnet sind. Im letzteren Fall kann die Wirkung gesteigert werden, wenn der Vorsprung sowohl der Höhe als auch der Breite nach vorgesehen ist. 



   Gegenüber den bekannten   Lüftungseinrichtungen   ergibt sich der Vorteil, dass die Ein-und Austrittsöffnungen für die Luft an ebenen Wänden angeordnet sind, wodurch sich die Bauart sehr vereinfach, vor allem deshalb, weil die Verschlüsse der Öffnungen, die ja auch ausschaltbar sein sollen. leicht vollkommen dicht ausgebildet werden können.

   Infolge der Möglichkeit, die   Strömungsgeschwindig-   keit zu beeinflussen, kann die vom Motor kommende, oft mit schädlichen Gasen gemischte heisse Luft vollkommen abgeführt und der die Insassen aufnehmende Abschnitt B in gewünschter Stärke an den Stirnwänden aussen mit Frischluft bestrichen oder sein Innenraum entlüftet werden.   Gewünschten-   falls können die verschiedenen Einrichtungen so unauffällig angebracht werden, dass der Gesamteindruck der Karosserie ungestört erhalten bleibt. Schliesslich können die Luftspalte zum aerodynamischen Ausgleich zwischen Druck-und Unterdruckseite der Karosserie herangezogen werden. In die Luftspalte können schliesslich   Messvorrichtungen   für die Strömungsgeschwindigkeit der Luft eingebaut werden (in Fig. 5 bei   U   angedeutet).

   Diese   Messvorrichtungen   können mit Anzeigevorrichtungen in Verbindung stehen und so ein   Mass   für den Luftwiderstand bzw. die Fahrgeschwindigkeit geben. Sie können aber auch unmittelbar die Brems-, Ansaug-oder Warnsignalleitung beeinflussen, sobald die   Strömungsgeschwindigkeit   ein gewisses   Mass   überschreitet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Kraftfahrzeug mit in zwei oder mehrere hintereinanderliegende, voneinander unabhängige und lösbare Zellen unterteilter Karosserie und Luftspalten zwischen den Karosseriezellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftspalte zur Ausnützung der während der Fahrt auftretenden Luftströmungen für Lüftungs-, Heiz-, Kühl-, Bremszwecke usw. oder für den aerodynamischen Ausgleich eingerichtet sind.

Claims (1)

  1. 2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Luftspalte bildenden Querwände der Zellen mit zweckmässig regelbaren Öffnungen für den Luftein-oder-austritt versehen sind.
    3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen düsenartig ausgebildet sind (Fig. 2).
    4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei benachbarte Zellen durch einen Frischluft oder verbrauchte Luft führenden Kanal oder Kanäle, der den Luftspalt überbrückt, verbunden sind (Fig. 2).
    5. Kraftfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal mindestens eine der Zellen ohne Kommunikation mit deren Innenraum vollständig durchsetzt (z. B. die mit Warmluft erfüllte Motorzelle, Fig. 2).
    6. Kraftfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die im Luftspalt liegende Leitung eine regelbare Öffnung aufweist (Fig. 2).
    7. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu kühlenden Teile, wie Zylinderköpfe, Kühler, Ölsehlangen u. dgl., im Bereiche eines Luftspaltes angeordnet sind (Fig. 3, 5, 6).
    8. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durchströmten Querschnitte der Luftspalte an der Ein-bzw. Austrittsseite der Luft zur Verringerung oder Steigerung der Geschwindigkeit derselben ungleich gross bemessen sind (Fig. 5). <Desc/Clms Page number 3>
    9. Kraftfahrzeug nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine den Luftspalt begrenzende Querwand zwecks Regelung der Querschnittsänderung schwenkbar gelagert ist (Fig. 5).
    10. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufteintrittsöffnungen der Zellen an vorspringenden oder durch Ausnehmungen im Gehäuse der benachbarten Zelle freigelegten Stellen der Zellenquerwände angeordnet sind (Fig. 7 und 8).
    11. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftspalte im spitzen Winkel zur Begrenzungsfläche der Karosserie (kiemenartig) ein- bzw. ausmünden (Fig.'1).
    12. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in den Luftspalt eingebaute Vorrichtungen für die Messung der Strömungsgeschwindigkeit der Luft, die mit Anzeigeeinrichtungen oder mit Vorrichtungen zur Beeinflussung der Brems-, Ansauge-oder Warnsignalleitung in Verbindung stehen (Fig. 6). EMI3.1
AT152038D 1937-01-25 1937-01-25 Kraftfahrzeug. AT152038B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT152038T 1937-01-25

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AT152038B true AT152038B (de) 1937-12-27

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ID=3646937

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AT152038D AT152038B (de) 1937-01-25 1937-01-25 Kraftfahrzeug.

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AT (1) AT152038B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954573C (de) * 1953-09-08 1956-12-20 Daimler Benz Ag Hohle Verbindungsmuffe zur Durchfuehrung von Kabeln, Gestaengen, Rohren und aehnlichen Leitungen bei Kraftfahrzeugen
DE961419C (de) * 1953-11-19 1957-04-04 Daimler Benz Ag Hohle Verbindungsmuffe zur Durchfuehrung von Kabeln, Gestaengen, Rohren und aehnlichen Leitungen bei Kraftfahrzeugen
WO2009141169A3 (de) * 2008-05-22 2010-01-14 Carl Zeiss Industrielle Messtechnik Gmbh Verkleidung mit isolierkörper und kanal zum abtransport der wärme, für eine maschine, insbesondere für ein koordinatenmessgerät

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WO2009141169A3 (de) * 2008-05-22 2010-01-14 Carl Zeiss Industrielle Messtechnik Gmbh Verkleidung mit isolierkörper und kanal zum abtransport der wärme, für eine maschine, insbesondere für ein koordinatenmessgerät

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