AT141767B - Motorkühlung für Kraftfahrzeuge mit Heckmotor. - Google Patents

Motorkühlung für Kraftfahrzeuge mit Heckmotor.

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AT141767B
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Daimler Benz Ag
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  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

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  Motorkühlung für Kraftfahrzeuge mit Heckmotor. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Motorkühlung für Kraftfahrzeuge mit Heckmotor und besteht im wesentlichen darin, dass die Kühlluft durch in der Seitenwandung der Karosserie neben den Sitzen für die Insassen (bzw. unterhalb der Seitenfenster oder an einer sonstigen Stelle seitlich vom Innenraum) 
 EMI1.1 
 
Insbesondere sieht die Erfindung die Ausbildung der Armlehnen der hinteren Sitze als Leitungskanäle für den hinter den Sitzen angeordneten Motor vor, wobei die Kühlluft z. B. durch seitliche kiemenartige Schlitze eintritt. 



   Die Anordnung gemäss der Erfindung hat den Vorteil, dass einerseits eine   zweckmässige   Ausnutzung des durch die Armlehnen gebildeten Hohlraumes erzielt wird, wobei die z. B. zwischen Fenster, Tür und Kotflügel vorhandenen   Seitenwandfläehen   einen genügenden Lufteintrittsquerschnitt zulassen und anderseits eine vorteilhafte Führung der Kühlluft zu dem sich rückwärts befindliehen Motor bzw. Kühler ermöglicht wird. Während z.

   B. bei der Anordnung der   Kühllufteinlassschlitze   seitlich neben dem Motor insofern Schwierigkeiten bestehen, als wirksame Kühlkanäle schwer anzubringen sind, ohne die   Zugang-   lichkeit des Motors zu beeinträchtigen, gestattet die erfindungsgemässe Anordnung eine günstige Raumausnutzung ohne besondere Rücksicht auf die Kühlkanäle, durch welche die Luft im wesentlichen von vorn nach   rückwärts-also   in Fahrtrichtung-geleitet wird. Die Erfindung ist in gleicher Weise für   Wasser-und Luftkühlung   geeignet. Sie ist mit besonderem Vorteil für Fahrzeuge mit Stromlinienkarosserie, aber auch für beliebige andere Fahrzeuge anwendbar. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einer Stromlinienkarosserie dargestellt. Es ist hiebei Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 ein Schnitt durch das Fahrzeug nach der Linie. 3-3 der Fig. 2. 



   Es ist   a   eine geschlossene Stromlinienkarosserie, in deren rückwärtigem Teil hinter den Sitzen b ein z. B. die Hinterräder antreibender Motor c angeordnet ist. Die insbesondere zur Kühlung dienende Luft tritt an der Seitenwand der Karosserie neben den Sitzen b durch kiemenartige   Kühlschlitze   d ein, die unterhalb der hinteren Seitenfenster angeordnet sind und in die hohlen, als Armstützen e für die Insassen dienenden Seitenwandungen führen. Von hier aus wird die Luft um die Sitze herum durch   Kanäle f nach   hinten geleitet, wo sie den vor dem Motor angeordneten Kühler g durchströmt und hierauf in den Motorraum eintritt. Ein Ventilator h bzw. ein sonstiges Gebläse dient zur Förderung der Kühlluft.

   Gegebenenfalls kann der Motor, insbesondere bei   Luftkühlung, noch   mit einem besonderen Mantel umgeben sein, durch den die Kühlluft zur stärkeren oder unmittelbaren Kühlung der Motorzylinder hindurchgeleitet werden kann. 



   Der Motorraum wird durch einen mit einer kräftigen Rippe versehenen Deckel i nach oben abgedeckt, der am oberen Ende der Rippe bei k an die Karosserie angelenkt ist und im unteren bzw. rückwärtigen Teil Schlitze m für den Austritt der Kühlluft besitzt. Auch in der Karosseriewandung sind am rückwärtigen Ende noch besondere Austrittsschlitze n vorgesehen. 



   Um besonders im Winter den Innenraum der Karosserie gegen die kühlende Wirkung der die Kanäle durchstreichenden kalten Kühlluft zu schützen, können die Wandungen zwischen den Kühlkanälen e, f und dem Wageninnern in irgendeiner Weise wärmeisolierend ausgebildet sein, indem sie z. B. doppelwandig ausgeführt sind und gegebenenfalls beheizt werden können. 



   Die Luftführungskanäle werden derart angeordnet, dass sie ohne plötzliche Umlenkungen einen möglichst widerstandslosen Luftstrom ergeben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Motorkühlung für Kraftfahrzeuge mit Heckmotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlluft durch in der Seitenwandung der Karosserie neben den Sitzen für die Insassen (beispielsweise unterhalb der Seitenfenster) angeordnete Öffnungen zugeleitet wird.
    2. Motorkühlung nach Anspruch g lureh eennzeiehnet, dass die Armlehnen der hinteren EMI2.1
    4. Motorkühlung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkanäle von der Innenwand der Karosserie isoliert sind, beispielsweise durch doppelwandige and z. B. vom Motor aus beheizbare Ausbildung der Innenwandungen.
    5. Motorkühlung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsschlitze EMI2.2 EMI2.3
AT141767D 1933-03-22 1934-03-17 Motorkühlung für Kraftfahrzeuge mit Heckmotor. AT141767B (de)

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