AT152031B - Fahrzeugluftreifen mit Hilfsluftschlauch und weiteren Schutzeinlagen. - Google Patents

Fahrzeugluftreifen mit Hilfsluftschlauch und weiteren Schutzeinlagen.

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AT152031B
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air hose
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Karl Muehlmann
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Karl Muehlmann
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrzeugluftreifen mit   Ililfsluftschlauch   und weiteren   Schutzeinlagen.   



   Die Erfindung betrifft Luftreifen aus elastischem Material für Kraftfahrzeuge und Fahrräder mit Hilfsluftschlauch und weiteren Schutzeinlagen an sich bekannter Art gegen von aussen nach dem
Hauptluftschlauch eindringende scharfe Fremdkörper und sie besteht in einer   eigentümlichen   Auswahl und bestimmten Anordnung hinsichtlich der Reihenfolge der an sich bekannten Schutzeinlagen in Verbindung mit Neueinrichtungen, um eine Beschädigung des Hauptluftschlauehes   hintanzuhalten   und sein und des Reifens ungestörtes Funktionieren zu gewährleisten. 



   Um Pneumatikreifen gegen Beschädigungen zu schützen wie auch um   ihre Elastizität   zu erhalten, sind bereits mannigfache Einrichtungen getroffen worden. So wurde z. B. schon vor längerer Zeit vorgeschlagen, damit der Fahrer wirklich auf einem Reifen fährt, der unter mehr als gewöhnlichem Drucke steht, über dem gewöhnlichen Pneumatikreifen einen zweiten Pneumatikreifen anzuordnen, dem der Druck automatisch durch ersteren bei dessen   Unterdrucksetzung   erteilt wird : dann ist von anderer Seite beantragt worden, bei einem gewöhnlichen Reifen zwischen Laufmantel und Luftschlauch eine Einlage aus Kuhhaut vorzusehen, um einer Beschädigung des Luftschlauches vorzubeugen.

   Auch wurde die Einbettung von in Guttapereha   getränktem   Linnen in den   Laufmantel   unter gleichzeitiger
Anordnung eines Kupferbandes statt einer   Schutzeinlage   aus Leder an seiner Innenseite vorgesehen. 



   Es ist des weiteren ein Sehlauchschutz bekannt geworden, bei dem eine aus gummiertem Gewebe bestehende Schutzdecke mit metallischen Schuppen gepanzert ist, wie auch eine in den Laufmantel eingebettete   Schutzeinlage   vorgeschlagen worden, die aus mit Ringen biegsam verbundenen Metall-   plättchen   besteht. Es sind auch   Drahtgewebepinlagen für Laufmäntel bekannt geworden, welche   ausser den Drahtfäden auch   Kettenfäden   und/oder   8ehussfäden   in jeder beliebigen Bindung aus Textil- fasern besitzen, um das Gewicht herabzumindern und Geschmeidigkeit zu erzielen. 



     Erfindungsgemäss   sind im wesentlichen im Luftreifen namentlich zur Deckung des Haupt- luftschlauches gegen von aussen eindringende scharfe Fremdkörper vier voneinander getrennte elastische
Schutzeinlagen gleichzeitig vorgesehen,   u.   zw. in der Reihenfolge angeordnet, dass eine Einlage nahe der   Lauffläche   im Aussenmantel, dann eine weitere an oder nahe seiner Innenseite vorgesehen ist, hierauf der   Hilfsluftsehlauch   folgt und an diesen sich eine letztere und den   Hauptluftschlauch trennende   vierte Sehutzeinlage   anschliesst.   Die weiteren   erfindungsgemässen Einrichtungen sind   mit dem nach- folgenden Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung geschildert. 
 EMI1.1 
 darstellen. 



   Der Deckmantel 1 des Luftreifens Fig. 1 hat als   Schutzeinlagen   nahe der   Lauffläche   widerstandsfähige, elastische Einzelschutzschiehten eingebettet, etwa drei 2-3   mm starke,   in Kautschuk unverschiebbar eingelagerte oder einvulkanisierte, gepresste biegsame   Sohlenlederschichtpn : J,   die zur Verhinderung des Hartwerdens und der   EIastizitätsvermiHderung   sowie der   Wärmeerzeugung   zweckmässig mit Öl, Glyzerin od. dgl. getränkt worden sind : es können auch an Stelle der Leder-   schichten gliederweise geheftete bzw. gelenkig verbundene, also elastisehe Leichtmetall-,   z. B. Aluminiumplättcheh, s. die Fig. 3 und 4, vorgesehen sein. Dann sind an oder nahe der Innenseite des Deckmantels ringsum zu seiner Verstärkung bzw.

   Versteifung und auch zum Schutze des Hilfsluftschlauches. 5 schmiegsame, dichte Stoffeinlagen 2, z. B. solche aus gehärtetem aber elastischem Kautschuk, aus Gewebe usw, angeordnet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Raum 4 zwischen den Schichten 3, s. Fig. 2, kann erfindungsgemäss auch mit in Kautschuk unverschiebbar eingebettetem Sand oder feinem Kies ausgefüllt sein. 



   Der   Hilfsluftsehlauch   5 als dritte   Schutzeinlage   überdeckt die der Felge 18 gegenüberliegende Hülle des eigentlichen, somit des Hauptluftschlauches 11. Zwischen den beiden   Schläuchen   ist die 
 EMI2.1 
 gliederweise verbundenen bzw. gehefteten, somit elastischen Leichtmetall-, etwa   Aluminiumplättchen.   Zur Verhinderung der Beschädigung der beiden   Luftschl uche   durch die zwischen ihnen liegenden   Plättchen   10 werden diese beiderseits mit einer schmiegsamen Stoffschichtlage, etwa einer Filz, schichte 9 umgeben, s. Fig. 3. 



   Der   Hauptluftschlaueh J ?- !   wird in üblicher Weise durch das Ventil 12, der   Hilfsluftsehlauelh   erfindungsgemäss durch das Ventil 8 des um den Luftschlauch 11 führenden Kautschukrohres 7 aufgeblasen, das im Hilfsluftschlauch die Einlassöffnung 6 besitzt. 



   Zuerst wird der Hilfsluftsehlauch verhältnismässig schwach, hierauf der Luftsehlauch stark aufgeblasen. Falls der   Hilfsluftsehlauch   von einem Fremdkörper durchbohrt wird, verliert er die Luft und schrumpft zusammen, wodurch ein leerer Raum entsteht ; da der Luftsehlaueh stark aufgeblasen worden ist, dehnt er sich aus und   drückt   die vierte elastische Schutzeinlage   9,   10 gegen die Innenseite des Deckmantels 1, weil die Schutzschichten   9,   10 eben so gewählt sind, dass sie Formveränderungen leicht zulassen. Trotz Entfallens des Hilfsluftschlauehes nach seiner Durchbohrung durch einen Fremdkörper gewähren die drei übriggebliebenen Schutzeinlagen dem Luftsehlauehe noch hinreichenden Schutz. 



   Durch die erfindungsgemässe gleichzeitige Anordnung von vier Schutzeinlagen und die neue Kombination an sich bekannter Einrichtungen in obiger Reihenfolge werden die Nachteile bekannter, das gleiche Ziel verfolgender Einrichtungen auch hauptsächlich in der massgebenden Richtung beseitigt, dass eine Beschädigung des Hauptluftsehlauehes nicht erfolgt ; selbst bei tiefem Eindringen von Fremdkörpern gehen somit weder Zeit noch Substanz verloren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fahrzeugluftreifen mit Hilfsluftschlauch und weiteren Schutzeinlagen an sich bekannter Art gegen von aussen eindringende Fremdkörper, dadurch gekennzeichnet, dass namentlich zur Deckung des Hauptluftschlauehes (11) im wesentlichen vier voneinander getrennte, widerstandsfähige und elastische Sehutzeinlagen gleichzeitig vorgesehen sind, u. zw. der Reihenfolge nach eine im Laufmantel nahe der   Lauffläche   eingebettete Schutzeinlage (3), dann eine Einlage   (2)   an oder nahe seiner Innenseite angeordnet, sodann der Hilfsluftschlaueh   (5)   und schliesslich eine Einlage   (10)   zwischen Hilfsund   Hauptluftsehlaueh.  

Claims (1)

  1. 2. Fahrzeugluftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reihenfolge nach eine Einlage (3) aus festem und biegsamem Leder oder aus gliederweise elastisch verbundenen Leichtmetallelementen, dann eine ringsum laufende, dichte Stoffeinlage (2), sodann der Hilfsluftsehlaueh (5) und schliesslich eine Einlage (10) aus gliederweise elastisch verbundenen, zweckmässig mit einer Filzschichte (9) umhüllten Leichtmetallelementen angeordnet sind.
    3. Fahrzeugluftreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schichten (1) der ersten Einlage (3) Sand oder feiner Kies unverschiebbar eingebettet sind.
    4. Fahrzeugluftreifen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er ausser EMI2.2 welches durch ein zwischen Hauptluftsehlaueh und Laufmantel (1) geführtes Rohr (7) das Einblasen von Luft in den Hilfsluftschlaueh ermöglicht.
AT152031D 1936-11-24 1936-11-24 Fahrzeugluftreifen mit Hilfsluftschlauch und weiteren Schutzeinlagen. AT152031B (de)

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