DE655702C - Decke aus Gummi fuer Fahrzeugsaettel - Google Patents
Decke aus Gummi fuer FahrzeugsaettelInfo
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- DE655702C DE655702C DED70036D DED0070036D DE655702C DE 655702 C DE655702 C DE 655702C DE D70036 D DED70036 D DE D70036D DE D0070036 D DED0070036 D DE D0070036D DE 655702 C DE655702 C DE 655702C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J1/00—Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
Description
- Decke aus Gumrüifix Fahrzeugsättel Die aus Gummi gefertigten Decken für Fahrzeugsättel müssen bekanntlich Gewebeeinlagen erhalten, die bestimmt sind, die Dehnungsfähigkeit des Gummis zu begrenzen. Weil die Gummisatteldecken innerhalb ihrer Längsachse am stärksten beansprucht werden und zudem an dieser Stelle ihre geradlinige Form möglichst dauernd beibehalten sollen, wogegen im 'Bereiche der Aufsetzflächen für die Beckenknochen und die Schenkel des Fahrers eine gewisse Schmiegsamkeit gefordert wird, ist bereits vorgeschlagen worden, die Decke durch Aufsetzen von Gewebestreifen-in verschiedenen Richtungen zu verstärken, ohne daß weitere Angaben darüber gemacht worden sind. Zu demselben Zweck ist auch vorgeschlagen worden, das die Einlage liefernde Gewebe mit Zonen oder Streifen von dichter Fadenfolge oder stärkeren Fäden zu versehen. In diesem Fall. bestand die Übung,. daß die Fäden von Schuß und Kette in Richtung der Längsachse und Querachse des Sattels liegen, was nur teilweise richtig ist; denn da sich die zunächst völlig eben gestaltete Gummidecke beim Gebrauch der Körperform des Fahrers anpassen soll, müssen auch die Voraussetzungen für die Möglichkeit des Anpassens geschaffen werden. Hier ist zu berücksichtigen, daß die größte Formveränderung an den Stellen der Gummidecke erwünscht ist, an denen die Beckenknochen aufruhen und an denen die Schenkel des Fahrers bzw. des Fahrgastes aufliegen, dagegen der Teil zwischen den Beckenknochen, d. i. der in der Längsachse befindliche Teil, der auch die größte Zugbeanspruchung auszuhalten hat, seine ursprüngliche Forte nach Möglichkeit beibehalten und so dem Fahrer einen sicheren Sitz. bieten soll.
- hs ist bekannt, daß das Gewebe in. der Diag@4-naleneine große Dehnbarkeit hat und nur in Richtung der Fette oder des Schusses nicht oder doch nur wenig dehnli.ar ist; dementsprechend hat man schon Drahtgeflecht mit einer Lederauflage verwendet; doch kann dadurch die Zugbeanspruchung in der Längsachse des Sattels nicht aufgenommen werden.
- Beide Bedingungen lassen sich bei richtigem Einbetten der Gewebeschicht in die Gummidecke erfüllen, wenn das sich über die volle Fläche der Gummidecke erstreckende Gewebe derart in den Gummi eingebettet ist, daß sich die Ketten- und Schußfäden in winkliger Anordnung zur Längsachse des Sattels befinden (Abb. i) und der zwischen den Beckenknochen befindliche Teil entweder nur durch Längsfäden versteift (Abb. a) oder ein Gewebestreifen eingebettet wird, dessen Fäden in der üblichen Weise in der Längsrichtung bzw. senkrecht zum Sattel liegen (Abb. g). Die zu beiden Seiten des in Längsrichtung in die Gummischicht eingebetteten Gewebestreifens befindlichen Teile der anderen Gewebeschicht mit diagonal gerichteten Fäden können sich der Form der auf ihnen ruhenden Körperteile deshalb verhältnismäßig willig anpassen, weil ihre Fadenlagen, dem Druck folgend, aus der ursprünglichen rechteckigen Form in rhombische Form übergehen, sich also innerhalb weiter Grenzen nach Bedarf dehnen lassen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE i. Aus Gummi mit eingebetteten Gewebeeinlagen bestehende Decke für Fahrradsättel, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden der einen sich über die volle Decke erstreckenden Gewebeeinlage diagonal und die Fäden der mittleren streifenförmigen Einlage parallel zur Längsachse des Sattels gerichtet sind.
- 2. Satteldecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des mittleren Gewebestreifens nur Längsfäden in die Gummidecke eingebettet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED70036D DE655702C (de) | Decke aus Gummi fuer Fahrzeugsaettel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED70036D DE655702C (de) | Decke aus Gummi fuer Fahrzeugsaettel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655702C true DE655702C (de) | 1938-01-21 |
Family
ID=7060445
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED70036D Expired DE655702C (de) | Decke aus Gummi fuer Fahrzeugsaettel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655702C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998054045A1 (en) * | 1997-05-29 | 1998-12-03 | Yates Paul M | Bicycle seat and method of manufacture |
-
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- DE DED70036D patent/DE655702C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6139097A (en) * | 1996-10-16 | 2000-10-31 | Yates; Paul M. | No slip bicycle seat |
| WO1998054045A1 (en) * | 1997-05-29 | 1998-12-03 | Yates Paul M | Bicycle seat and method of manufacture |
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