AT151582B - Flüssigkeitskippschalter mit Zeitverzögerung, insbesondere für Eisenbahnsignalanlagen. - Google Patents

Flüssigkeitskippschalter mit Zeitverzögerung, insbesondere für Eisenbahnsignalanlagen.

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AT151582B
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Kurt Dipl Ing Gille
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Siemens Ag
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Flüssiglieitskippsehalter   mit Zeitverzögerung, insbesondere für Eisenbahnsignalanlagen. 



   Die Erfindung betrifft einen   Flüssigkeit'kippsehalter,   der in der Lage ist, die Schaltvorgänge mit verschiedenen, den jeweiligen Verhältnissen angepassten Verzögerungen   auszuführen.   Dieser Schalter eignet sich besonders zum Schalten von Eisenbahnsignalanlagen, beispielsweise von Warnanlagen an Bahnübergängen. 
 EMI1.1 
 der Verzögerung von der Kippdauer angestrebt. In Fig. 1 ist die Verzögerung-, zeit eines derartigen Schalters in Abhängigkeit von der Kippdauer t aufgetragen. Im Bereich von to bis tn ist die Verzögerung etwa der Kippdauer proportional, im Bereich über tn ist die Verzögerung konstant, im Bereich unter to arbeitet der Schalter nicht.

   Diese Arbeitscharakteristik kann noch einen andern Verlauf zeigen, so 
 EMI1.2 
 ist aber, dass zwischen den Kippzeiten to und tn der Schalter in der Weise arbeitet, dass die Verzögerungszeit tv angenähert linear mit der Kippzeit t zunimmt. 



   Die bekannten Kippschalter bestehen   gewöhnlich   aus zwei miteinander verbundenen Behältern, wobei die   Schaltflüssigkeit,   meist Quecksilber, beim Kippen von dem einen Behälter in den andern fliesst. Nach dem Zurückkippen fliesst das Quecksilber durch eine verengte Leitung in den erzen Behälter   zurück.   Je nachdem, ob man eine verzögerte Ein-oder Ausschaltung beabsichtigt, werden die Kontakte in dem einen oder anderen Behälter oder in der   Rücklaufleitung   angeordnet. 



   Nach der Erfindung erhält nun ein derartiger Kippschalter ein weiteres, vor der   Rücklaufleitung   angeordnetes Überlaufgefäss, welche Anordnung an Hand der Fig. 2 bis 4 näher erläutert werden soll. 



   Der Schalter (Fig. 2,3, 4) besteht aus einem Sammelbehälter   J,   der in der Grundstellung den grössten Teil des Quecksilbers aufnimmt. An den Behälter 1 ist eine Leitung 2 angeschlossen, die in das 
 EMI1.3 
 zum Steuern eines Stromkreises verwendet werden. 



   Wird der Schalter nun in Kippstellung gebracht, wie Fig. 4 zeigt, so kann das Quecksilber durch die Zuleitung 2 aus dem Behälter 1 in das   Gefäss 3 Überströmen.   Ist dabei die Kippzeit kurz, so strömt das Quecksilber lediglich aus dem Behälter 1 in den   Behälter. 3   über, ohne dass es durch die Öffnung 6 in den Behälter 4 überlaufen kann. Gleichzeitig kann durch die verengte   Rücklaufleitung   7 nur eine sehr geringe Quecksilbermenge hindurchströmen, so dass die Elektroden nicht   überbrückt werden.   



  Wird der Schalter in die   Grundstellung zurückgebracht,   so läuft das Quecksilber aus dem   Behälter- ?   

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Charakteristik des Schalters bei festliegenden Abmessungen der Gefässe und Leitungen durch Änderung seines Kippwinkels oder der Ausgangsstellung, aus der er gekippt wird, geändert wird. EMI3.1
AT151582D 1935-07-02 1936-06-24 Flüssigkeitskippschalter mit Zeitverzögerung, insbesondere für Eisenbahnsignalanlagen. AT151582B (de)

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