AT150933B - Vorrichtung zur Erzeugung von kohlensäurehältigen Getränken od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung von kohlensäurehältigen Getränken od. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Erzeugung von kohIensäurehäMgen Getränken od. dgl. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung kohlensäurehältiger Getränke od. dgl. und besteht in der besonderen Ausbildung und Anordnung eines Gaserzeugers zur Entwicklung des Imprägnierungsgases. Es ist bereits bekannt, kohlensäurehältige Getränke in der Weise herzustellen, dass Gaserzeuger mit dem Flüssigkeitsbehälter in feste Verbindung gebracht werden. Diese bekannten Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, dass bei deren Inbetriebsetzung Gasverluste eintreten und komplizierte, nicht verlässlich funktionierende Mechanismen durch längere Zeit betätigt werden müssen. Ein weiterer Nachteil der bisher bekannten Apparate besteht darin, dass der ganze Gaserzeuger oder ein wesentlicher Teil desselben sich ausserhalb des Flüssigkeitsbehälters befindet, was einen voluminösen Bau bedingt und schon bei geringer Undichtigkeit dieses Teiles ein Versagen des Apparates zur Folge hat. Demgegenüber ist der erfindungsgemässe Gaserzeuger zur Gänze im Innern des Flüssigkeit- behälters angeordnet und wird durch eine einmalige Betätigung des Verschlusses in ordnungsmässigen Betrieb gesetzt. Beispielsweise Ausführungen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 1 einen teilweisen Schnitt durch den ganzen Apparat und die Fig. 2 ebenfalls einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform. Die Fig. 3 zeigt Einzelheiten des Gaserzeugers. Die Fig. 4,4a, 5 und 6 stellen geänderte Formen des Gaserzeugers dar. Der Apparat besteht, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, im wesentlichen aus zwei Behältern A und B. Der Behälter A ist bis zu etwa drei Viertel mit Wasser oder mit jener Flüssigkeit gefüllt, die imprägniert werden soll. Der Behälter B dient zur Aufnahme der das Gas erzeugenden Mittel. Das im Behälter B gebildete Gas strömt durch das Abzugsrohr C abwärts in die kegelstumpfförmige Erweiterung D und von dort durch eine siebartige Durchlochung in die Flüssigkeit des Behälters A. Die Fig. 2 veranschau- licht ein anderes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Apparates. Der Verschluss des Behälters B ist ein Schraubverschluss nach Art des in Fig. 3 dargestellten Verschlusses. J ist ein Metalldeekel, der mit dem eingelegten Gummiring K auf den oberen Rand des Behälters B zu liegen kommt. Wird der Schraubkopf L entsprechend tief eingedreht, so drückt dessen wulstförmige Erhebung M auf den Deckel J, so dass der Gummiring Keinen gasdichten Abschluss bewirkt. Beträgt der Rauminhalt des Behälters A z. B. einen Liter und will man die im Behälter A enthaltene Flüssigkeit bei einem Drucke von zirka 3 Atm. mit Kohlensäure sättigen, so gibt man in den Behälter B eine Pille, bestehend aus 11 g doppeltkohlensaurem Natron und 9 g Zitronensäure und schliesst, nachdem man etwa 15 cm3 Wasser darüber gegossen hat, den Behälter B mit dem Deckel J und schraubt diesen mittels der Kappe fest. Soll der Apparat ohne die vorerwähnten Pillen arbeiten, so ist der Gaserzeuger nach einer der in den Fig. 4, 4a, 5 oder 6 wiedergegebenen Formen auszuführen. Gemäss Fig. 4 ist der Deckel J eine Gummikappe, in welche oben ein metallener Kreisring N und in dessen Mitte ein Metallplättchen 0 eingelassen ist. In den Behälter B ist ein kleinerer Behälter B eingesetzt, der zur Aufnahme der in Wasser gelösten Säure dient. Bei Betätigung des Schraubverschlusses L drückt zunächst dessen Nase P das Metallplättchen 0 auf der Gummiplatte J abwärts, worauf sich die Ventilstange Q längs der Führungen R senkt und das am Boden des Säurebehälters Bi befindliche Ventil V öffnet, so dass Säure auf das im Behälter B befindliche Karbonat zu fliessen beginnt. Gleich darauf bekommt der Wulst M des Schraubverschlusses L Kontakt mit dem Ring N des Gummideckels, so dass dieser sofort nach Beginn der Gasbildung dichtet. Nach Fig. 4a kann am Boden des Behälters B statt des Ventils V ein eingeschliffener Stöpsel 8 befestigt werden. Die Fig. 5 zeigt im Behälter B ein mit der Mündung abwärts gerichtetes Tropffläschchen T, welches die Säure in flüssigem Zustande enthält. Da das <Desc/Clms Page number 2> Fläschchen nur Tropfen um Tropfen der Säure in das Karbonat fallen lässt, setzt die Gasbildung so stetig ein, dass man genügend Zeit hat, den Behälter B mittels eines gewöhnlichen Schraubverschlusses zu dichten. In Fig. 6 hat das Gewinde W2 des Schraubkopfes L eine grössere Ganghöhe als das Gewinde i, so dass bei einer vollen Umdrehung des Sehraubkopfes L der nicht drehbare Stöpsel S um die Differenz der Ganghöhen gehoben wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Erzeugung von kohlensäurehältigen Getränken od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Gebrauchsstellung allseits geschlossener Gaserzeuger (B) im Inneren des Flüssigkeitsbehälters (A) angeordnet ist und lediglich das zur Inbetriebsetzung des Gaserzeugers dienende Organ aus dem Flüssigkeitsbehälter herausragt.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gaserzeuger in seinem Inneren zwei übereinander liegende Behälter (Bi, B) aufweist, von denen der untere (B) zur Aufnahme des Karbonates u. dgl., der obere gegebenenfalls ventilgesteuerte Behälter (B,) zur Aufnahme einer Säure u. dgl. dient.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Säurebehälter (BJ ein Ventil aufweist, das durch einen Steuerstift betätigt wird, der durch eine Schraubkappe mittelbar über eine Gummimembran verstellbar ist.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (8) mittels eines an der Schraubkappe (L) angeordneten Schraubstiftes (W2) betätigbar ist, wobei im Ventil ein dem Gewinde des Stiftes entsprechendes Muttergewinde vorgesehen ist, dessen Ganghöhe grösser ist als die der Sehraubkappe.5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Säurebehälter eine Tropfflasche (T) vorgesehen ist, die mit dem Tropf Verschluss nach unten von einer Auflage (U) gehalten wird.
Applications Claiming Priority (1)
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- 1936-08-07 AT AT150933D patent/AT150933B/de active
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