AT150891B - Zündkerze mit umwechselbaren Elektrodenpaaren. - Google Patents

Zündkerze mit umwechselbaren Elektrodenpaaren.

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AT150891B
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  Zündkerze mit umwechselbaren Elektrodenpaaren. 



   Die Erfindung betrifft eine vervollkommnete Zündkerze mit umwechselbaren Elektrodenpaaren an den beiden Enden, welche bei etwa gleichem Herstellungspreis eine grössere Betriebsdauer als die bisher gebräuchlichen Zündkerzen aufweist. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, Zündkerzen herzustellen, die an jedem Ende Elektroden enthalten, welche ausgewechselt und nacheinander in Betrieb genommen werden können ; der Körper dieser Kerzen wird dabei von zwei metallischen Halbsockeln gebildet, die untereinander durch ein   Isolierstück   derart verbunden sind, dass derjenige Halbsoekel, welcher die nicht in Betrieb genommene seitliche Elektrode trägt, nicht mit der Masse verbunden ist. Auf das Kerzenende, dessen Elektroden ausser Betrieb sind, wird eine Isolierkappe gesetzt, die mit einer   Anschlussklemme   versehen ist, welche mit der Mittelelektrode in Berührung kommt, wodurch die   Strom/. ufiihrung   zu der in Betrieb genommenen Mittelelektrode ermöglicht wird. 



   Bei dieser Anordnung kann die Funkenbildung zwischen den ausser Betrieb befindlichen Elek-   troden vermieden   werden ; aber bei der Ausführung dieser bekannten   Bauart treten sehr grosse bchwicng-   
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 herzustellen, dass es eine genügende mechanische Festigkeit besitzt. 



   Diese bekannte Anordnung bietet ferner den Nachteil, dass dieses Isolierstüek eine ziemlich grosse Länge besitzen muss, um die Funkenbildung zwischen dem Teil des Sockels, der die ausser Betrieb befindlichen Elektroden trägt und elektrisch mit der Mittelelektrode verbunden ist und dem andern Sockelteil oder der Masse des Motors zu verhüten ; dies hat zur Folge, dass solche Kerzen übermässig lang werden. 



   Erfindungsgemäss weist die Isolierkappe, welche die ausser   B ? < rieb befindlichen   Elektroden bedeckt, einen rohrförmigen Ansatz auf, der die ausser Betrieb befindliche Mittelelektrode abdeckt und auf diese Weise von dem Kerzensockel und der von der Mittelelektrode abgebogenen seitlichen Elektrode isoliert. 



   Praktisch sind vor Inbetriebnahme der Kerze die auf dem Sockel sitzenden Elektroden von den auf dem Isolierkörper sitzenden Elektroden abgebogen. Zur   Indienststellung   der Kerze muss die Elektrode des einen Sockelendes umgebogen und in den   üblichen   Abstand (z. B. 0'4-0'5 nun) von der entsprechenden Elektrode des Isolierkörpers gebracht werden ; dann wird die Kerze auf den Zylinderkopf des Motors mit diesem Sockelende geschraubt. Die Isolierkappe wird am andern Ende des Sockels befestigt und schliesst die an diesem Ende sitzende Elektrode isolierend gegen die entsprechende Elektrode des Isolierkörpers ab, welch letztere mit der Anschlussklemme jener Isolierkappe Kontakt hat. 



   Wenn die in Betrieb befindlichen Elektroden abgenutzt sind, so braucht man nur die Zündkerze abzuschrauben und das Elektrodenpaar des entgegengesetzten Kerzenendes zu benutzen, nachdem man die an diesem Sockelende sitzende Elektrode ordentlich umgebogen hat, um sie in den üblichen Abstand von der entsprechenden Elektrode des Isolierkörpers zu bringen. Die Isolierkappe wird dann auf demjenigen Ende der Kerze befestigt, welches die abgenutzten Elektroden enthält, nachdem die seitliche Elektrode dieses Endes gerade gebogen oder entfernt worden ist. 



   Nachstehend soll an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Zündkerze beschrieben werden. 



   Fig. 1 ist ein axialer Längsschnitt durch eine Zündkerze. Fig. 2 ist eine entsprechende Aussenansicht. Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Ebene   1-. A   der Fig. 1. 

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 EMI2.1 
 enthält in seiner Längsachse, in die Masse des Körpers versenkt, eine Metallspindel 2, die aus den
Enden des Körpers 1 herausragt, um zwei Elektroden Ja und 3b zu bilden. In seiner Mitte weist der
Körper 1 eine kreisförmige Einschnürung 4 auf, die seine Kühlung erleichtern soll. 



   Der Isolierkörper 1 ist in einem Metallsockel untergebracht, der von einem Teil   5a   gebildet wird, welcher in einem Teil 5b eingesehraubt ist. Diese beiden Teile   5a   und 5b klemmen den Körper 1 fest ein, indem sie mittels plastischer Dichtungen 7 aus Metall od. dgl. auf kegelförmige Flächen 6a und 6b dieses Körpers drücken. Der   Teil Jb   enthält aussen einen Teil 8 von sechseckigem Querschnitt, dessen Seitenwandungen von Löchern 9 durchbohrt sind, die eine Lüftung des freien Innenraums 10 der Kerze und folglich eine gute Kühlung derselben ermöglichen. 



   Die beiden Teile 5a und 5b besitzen jeder ein Gewinde   11a   bzw. llb, welches die Befestigung der Zündkerze auf dem Zylinderkopf des Motors, für den die Kerze bestimmt ist, gestattet. Ausserdem sitzt an jedem Ende lla, llb eine Elektrode 12a, 12b, die von einem kleinen, mit seinem einen Ende angelöteten Metallstift gebildet wird. 



   Nachdem die beiden Teile 5a und 5b ineinander geschraubt sind, können sie noch an einigen
Punkten durch Löten fest miteinander verbunden werden, um jegliches Lockern durch Aufschrauben unmöglich zu machen. 



   Die vorstehend beschriebene Zündkerze weist also, wie Fig. 1 und 2 zeigen, zwei im wesentlichen symmetrische Enden auf, die je mit einer zentralen Elektrode   3a, 3b   und einer seitlichen Elektrode   12a,   12b versehen sind, wobei jedes Elektrodenpaar   12a-3a, 12b-3b abwechselnd   benutzt werden kann, je nachdem, ob die Kerze mit ihrem Gewinde lla oder mit ihrem Gewinde llb auf den Zylinderkopf geschraubt ist. Bevor eines der beiden Elektrodenpaare in Betrieb genommen wird, muss die seitliehe Elektrode 12a bzw. 12b umgebogen werden, damit ihr Ende in einen geringen Abstand (zirka   0'4   bis   0'5   mm) von der Mittelelektrode   3a   bzw. 3b gebracht wird. 



   Die Zündkerze enthält ferner eine Kappe 13 aus Isolierstoff, die an ihrem einen Ende beispielsweise durch Aufschrauben auf eines der Gewinde   Ha,     11b   befestigt werden kann. Diese Kappe   1. 3   ist mit einer kreisrunden Aushöhlung 13a versehen, die dem Gewinde lla oder   11b   entspricht, auf welches die Kappe 13 aufgeschraubt ist. Diese Kappe 13 enthält weiterhin einen   Zündkabelansehluss     M,   dessen Spindel 15 innerhalb der Kappe 13 eine gespaltene Hülse 16 bildet, welche die Mittelelektrode 3a oder 3b bedeckt. Beim Aufsetzen der Kappe 13 auf den Kerzensockel legt sich ein rohrförmiger Ansatz 17 jener Kappe zwischen die Hülse 16, welche die Mittelelektrode bedeckt, und den Gewindeteil lla, llb des Sockels.

   Dieser rohrförmige Ansatz 17 isoliert dabei elektrisch die Mittelelektrode gegen die von der Mittelelektrode abgebogene seitliche Elektrode und den   Zündkerzenkörper.   



   Die Anschlussklemme 14 wird in üblicher Weise mit einer der Klemmen der elektrischen Energiequelle verbunden, deren andere Klemme geerdet ist. 



   Wenn ein Elektrodenpaar   3a-12a   oder   3b-12b   infolge seiner Abnutzung keine ordentliche Zündung mehr gewährleistet, so braucht man nur das andere Elektrodenpaar in Betrieb zu setzen, nachdem man die entsprechende seitliche Elektrode in angemessener Weise umgebogen hat. Die Befestigung der Isolierkappe 13 auf dem andern Kerzenende erfordert lediglich die Geradrichtung oder Entfernung der andern seitlichen Elektrode.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Zündkerze mit umwechselbaren Elektrodenpaaren an den beiden Enden des Isolierkörpers und des Zündkerzenkörpers, von denen das unbenutzte Elektrodenpaar mit einer Isolierkappe abgedeckt ist, die den Zündkabelanschluss nebst Zuleitung zur Mittelelektrode trägt, dadurch gekennzeichnet, EMI2.2
AT150891D 1936-01-27 1937-01-13 Zündkerze mit umwechselbaren Elektrodenpaaren. AT150891B (de)

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