DE643840C - Zuendkerze - Google Patents

Zuendkerze

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DE643840C
DE643840C DEF80681D DEF0080681D DE643840C DE 643840 C DE643840 C DE 643840C DE F80681 D DEF80681 D DE F80681D DE F0080681 D DEF0080681 D DE F0080681D DE 643840 C DE643840 C DE 643840C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/20Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation
    • H01T13/34Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation characterised by the mounting of electrodes in insulation, e.g. by embedding

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  • Spark Plugs (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine vervollkommnete Zündkerze mit umwechselbaren Elektrodenpaaren, an den beiden Enden, welche bei etwa gleichem Herstellungspreis eine größere Betriebsdauer als die bisher gebräuchlichen Zündkerzen aufweist.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Zündkerzen herzustellen, die an " jedem Ende Elektroden enthalten, welche ausgewechselt und nacheinander in Betrieb genommen werden können; der Körper dieser Kerzen wird dabei von zwei metallischen Halbsockeln gebildet, die untereinander durch ein Isolierstück derart verbunden sind, daß derjenige Halbsockel, welcher die nicht in Betrieb genommene seitliche Elektrode trägt, nicht mit der Masse verbunden ist. Auf das Kerzenende, dessen Elektroden außer Betrieb sind, wird eine Isolierkappe gesetzt, die mit einer Anschlußklemme versehen ist, welche mit der Mittelelektrode in Berührung kommt, wodurch die Stromzuführung zu der in, Betrieb genommenen Mittelelektrode ermöglicht wird.
Bei dieser Anordnung kann die Funkenbildung· zwischen den außer Betrieb befindlichen Elektroden vermieden werden; aber bei der Ausführung dieser bekannten Bauart treten sehr große Schwierigkeiten auf, denn es ist praktisch kaum möglich, das die beiden Metallsockel verbindende Isolierstück derart herzustellen, daß es. eine genügende mechanische Festigkeit besitzt.
Diese bekannte Anordnung bietet ferner den Nachteil, daß dieses Isolierstück eine ziemlich große Länge besitzen muß, um die Funkenbildung zwischen dem Teil des Sokkels, der die außer Betrieb befindlichen Elektroden trägt und elektrisch mit der Mittelelektrode verbunden ist, und dem anderen Sokkelteil oder der Masse des Motors zu verhüten; dies hat zur Folge, daß solche Kerzen übermäßig lang werden.
Erfindungsgemäß weist die Isolierkappe, welche die außer Betrieb befindlichen Elektroden bedeckt, einen rohrförmigen Ansatz auf, der die außer Betrieb befindliche Mittelelektrode abdeckt und auf diese Weise von dem Kerzensockel und der von der Mittelelektrode abgiebogenen seitlichen Elektrode isoliert.
Praktisch sind vor Inbetriebnahme der Kerze die auf dem Sockel sitzenden Elektroden von den auf dem Isolierkörper sitzenden Elektroden abgebogen. Zur Indienststellung der Kerze muß die Elektrode des
einen Sockelendes umgebogen und in den üblichen Abstand, z. B. 0,4 bis 0,5 mm, von der entsprechenden Elektrode des Isolierkörpers gebracht werden; dann wird die Kerze auf den Zylinderkopf des Mio' tors mit diesem Sockelende geschraubt. Die Isolierkappe wird am anderen Ende des Sokkels befestigt und schließt die an diesem Ende sitzende Elektrode isolierend gegen die entsprechende Elektrode des 'Isolierkörpers ab, welch- letztere mit der Anschlußklemme jener Isolierkappe Kontakt hat.
Wenn die in Betrieb befindlichen Elektroden abgenutzt sind, so braucht man nur die Zündkerze abzuschrauben und das Elektrodenpaar des entgegengesetzten Kerzenendes zu benutzen, nachdem man die an diesem Sockelende sitzende Elektrode ordentlich umgebogen hat, um sie in den üblichen Abstand von der entsprechenden Elektrode des Isolierkörpers zu bringen. Die Isolierkappe wird dann auf demjenigen Ende der Kerze befestigt, welches die abgenutzten Elektroden enthält, nachdem die seitliche Elektrode dieses Endes geradegebogen oder entfernt worden ist.
Nachstehend soll an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zündkerze beschrieben werden. Fig. ι ist ein axialer Längsschnitt durch eine Zündkerze.
Fig. 2 ist eine entsprechende Außenansicht. Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Ebene A-A der Fig. 1.
Die dargestellte Zündkerze wird von einem mittleren Körper 1 aus Isolierstoff, wie beispielsweise Steatit, gebildet, der eine im wesentlichen doppelt kegelförmige Gestalt aufweist. Dieser Körper 1 enthält in seiner Längsachse, in die Masse des Körpers versenkt, eine Metallspindel 2, die aus den Enden des Körpers ι herausragt, um zwei Elektroden 3" und 36 zu bilden. In seiner Mitte weist der Körper 1 eine kreisförmige Einschnürung 4 auf, die seine Kühlung erleichtern soll.
Der Isolierkörper 1 ist in einem Metallsockel untergebracht, der von einem Teil 5" gebildet wird, welcher in einen Teil $b eingeschraubt ist. Diese beiden Teile 5* und 5'' klemmen den Körper 1 fest ein, indem sie mittels plastischer Dichtungen 7 aus Metall o. dgl. auf kreisförmige Kröpfungen 6" und 6h dieses Körpers drücken. Der Teil 5'' enthält außen einen Teil 8 von sechseckigem Querschnitt, dessen Seitenwandungen von Löchern 9 durchbohrt sind, die eine Lüftung des freien Innenraums 10 der Kerze und folglich eine gute Kühlung derselben ermöglichen.
Die beiden Teile ζ" und 50 besitzen jeder ein Gewinde 11« bzw. n*, welche die Befestigung der Zündkerze auf dem Zylinderkopf des Motors, für den die Kerze bestimmt ist, gestattet. Außerdem sitzt an jedem Ende ·>ϊι", η* eine Elektrode 12°, 12*, die von einem kleinen, mit seinem einen Ende ange-• löteten Metallstift gebildet wird.
Nachdem die beiden Teile 5" und 5* ineinandergeschraubt sind, können sie noch an einigen Punkten durch Löten fest miteinander verbunden werden, um jegliches Lockern durch Aufschrauben unmöglich zu machen.
Die vorstehend beschriebene Zündkerze weist also, wie Fig. 1 und 2 zeigen, zwei im wesentlichen symmetrische Enden auf, die je mit einer zentralen Elektrode 3", 3* und einer seitlichen Elektrode I2a, 12* versehen sind, wobei jedes Elektrodenpaar I2fl, 3"; 12*, 3'' abwechselnd benutzt werden kann, je nachdem ob die Kerze mit ihrem Gewinde 11" oder mit ihrem Gewinde ii'' auf den Zylinderkopf geschraubt ist. Bevor eins der beiden Elektrodenpaare in Betrieb genommen wird, muß die seitliche Elektrode I2a bzw. 12* umgebogen werden, damit ihr Ende in einen geringen Abstand, z.B. 0,4 bis 0,5mm, von der Mittel elektrode 3" bzw. 36 gebracht wird.
Die Zündkerze enthält ferner eine Kappe 13 aus Isolierstoff, die an ihrem einen Ende beispielsweise durch Aufschrauben auf eins der Gewinde 11", 11* befestigt werden kann. Diese Kappe 13 ist mit einer kreisrunden Aushöhlung 13" versehen, die zur Aufnahme der seitlichen Elektrode 12" oder 12* dient, die dem Gewinde 11" oder 11^ entspricht, auf welches die Kappe 13 aufgeschraubt ist. Diese Kappe 13 enthält weiterhin einen Ziindkabelanschluß 14, dessen Spindel 15 innerhalb des Stöpsels 13 eine gespaltene Hülse 16 bildet, welche die Mittelelektrode 3" oder 3* bedeckt. Beim Aufsetzen der Kappe 13 auf den Kerzensoickel legt sich ein rohrförmiger Ansatz 17 jener Kappe zwischen die Hülse 16, welche die Mittelelektrode bedeckt, und den Gewindeteil 11", 11* des Sockels. Dieser rohrförmige Ansatz 17 isoliert dabei elektrisch die Mittelelektrode gegen die von der Mittelelektrode abgebogene seitliche Elektrode und den Zündkerzenkörper.
Die Anschlußklemme 14 wird in üblicher Weise mit einer der Klemmen der elektrischen Energiequelle verbunden, deren andere Klemme geerdet ist.
Wenn ein Elektrodenpaar y, \ia oder 3*, 12'' infolge seiner Abnutzung keine ordentiche Zündung mehr gewährleistet, so braucht man nur das andere Elektrodenpaar in Betrieb zu setzen, nachdem man die entsprechende seitliche Elektrode in angemessener iao Weise umgebogen hat. Die Befestigung der Lsolierkappe 13 auf dem anderen Kerzen-
ende erfordert lediglich die Geradrichtung ■oder Entfernung der anderen seitlichen Elektrode.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Zündkerze mit umwechselbaren Elektrodenpaaren an den beiden Enden des Isolierkörpers und des Zündkerzenkörpers, von denen das unbenutzte Elektrodenpaar mit einer Isolierkappe abgedeckt ist, die •den Zündkabelanschluß nebst Zuleitung zur Mittelelektrode trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkappe (13) einen rohrförmigen Ansatz (17) trägt, der die Mittelelektrode des außer Betrieb befindlichen Elektrodenpaares gegen die von der Mittelelektrode abgebogene Masseelektrode und den Zündkerzenkörper isolierend abschließt.
    Hierzu 1 Elatt Zeichnungen
DEF80681D 1936-01-27 1936-02-08 Zuendkerze Expired DE643840C (de)

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DE643840C true DE643840C (de) 1937-04-19

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ID=19732998

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DEF80681D Expired DE643840C (de) 1936-01-27 1936-02-08 Zuendkerze

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