AT128589B - Anschluß für Akkumulatoren, insbesondere für Motorräder. - Google Patents
Anschluß für Akkumulatoren, insbesondere für Motorräder.Info
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Description
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Anschluss für Akkumulatoren, insbesondere für Motorräder.
Bisher waren bei Motorakkumulatoren die Endpole als Bleistücke mit eingegossenem Kupfer- gummikabel ausgebildet oder aus dem Akkumulatorgehäuse ragte ein durchbohrtes Bleistück vor, an welchem der Kabelschuh angeschraubt war. Diese bekannten Anschlüsse haben den Nachteil, dass die säureangreifbaren vorhandenen Metallteile für die Säure zugänglich sind. Ausserdem ist die Herstellung und Lösung des Anschlusses umständlich, weil Hilfswerkzeug (Schraubenschlüssel usw., Isolier- leinwand usw. ) sowie eine gewisse Geschicklichkeit, erforderlich sind.
Die Erfindung betrifft einen neuartigen Anschluss für Akkumulatoren, bei welchem auf äusserst einfache und zweckmässige Weise die angeführten Übelstände vermieden werden.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass an den beiden Enden des Anschlusskabels je ein Bolzen angeordnet ist, welche Bolzen bei Herstellung des Anschlusses in eine entsprechende Öffnung der zweckmässig zapfenartigen Endpole des Akkumulators lose eingesetzt und durch einen in eine Rille
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In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, u. zw. zeigen die Fig. 1-3 die Anschlusseinrichtung gemäss dem einen Ausführungsbeispiel in drei verschiedenen Ansichten, die Fig. 4-6 die Anschlusseinrichtung gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel in Ansicht, Längsschnitt und Draufsicht und Fig. 7 das Kabelende für diesen Anschluss in zwei verschiedenen Ansichten.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1-3 ist an jedem der beiden Enden des am Motorrad befindlichen Kabels 1 einRundbolzen 2 aus Hartblei befestigt. Die Befestigung erfolgt hiebei in der Weise, dass das blankgemachte Drahtende des Kabels 1 in ein nahe dem hinteren Ende des Bolzens 2 vorgesehenes Loch eingesteckt und dann dieses Bolzenende z. B. mit Hilfe einer Flachzange flachgedrückt und dadurch das Drahtende 3 festgeklemmt wird. Die Endpole des Akkumulators bestehen aus runden Zapfen 5 aus Blei, welche nahe ihrem freien oberen Ende eine Ringrille 6 und im Bereiche der Rille 6 eine Querbohrung 7 aufweisen.
In die Durchbohrung 7 der Polzapfen 5 wird ein Kabelendbolzen 2 lose eingesteckt und durch einen auf den Polzapfen 5 aufgeschobenen Gummiring 8 festgehalten, indem der gespannte Gummiring 8 den Bolzen 2 an zwei Seiten von unten umfasst und mit seinem übrigen Teil in die Rille 6 eingreift. Durch Verschieben des Gummiringes 8 nach unten ist der Anschluss entsichert und der Bolzen 2 kann ohne weiteres von dem Polzapfen 5 entfernt werden. Durch den Gummiring 8 wird eine elastische Anpressung des Bolzens 2 hervorgerufen, so dass unter allen Umständen eine sichere, einwandfreie, leitende Verbindung von Bolzen und Zapfen erfolgt.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist an den blanken Drahtenden 3 des Kabels 1 je ein kurzer Metallstöpsel 9, z. B. aus Messing, befestigt. Die Befestigung erfolgt beispielsweise derart, dass das Drahtende 3 in eine stirnseitige Ausnehmung 10 des runden Stöpsels 9 eingelötet wird. Die zapfenförmigen Endpole 5 weisen wieder eine Ringrille 6 auf, die an eirer Stelle durch eine Querbohrung 11 vertieft ist.
An die Querbohrung 11 schliesst sich eine Längsaussparung 12 an. Der Stöpsel 9 passt in die Querbohrung 11 und greift in diese bis zum Grunde der Rille 6 ein. Hiebei wird das verbleibende blanke Kabelstück 3 von der Ausnehmung 12 aufgenommen. Mit dieser Einrichtung legt sich der Gummiring 8 vollkommen in die Ringnut 6 hinein, wobei er infolge seiner Federkraft den Stöpsel 9 mit gewissem Druck vollständig umgreift und dadurch eine einwandfreie, leitende Verbindung des Stöpsels mit dem Endpol herstellt.
Auch bei dieser Ausführungsform ist die Herstellung und Lösung des Anschlusses leicht und bequem durchzuführen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Anschluss für Akkumulatoren, insbesondere für Motorradzwecke, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Enden des Anschlusskabels je ein Bolzen angeordnet ist, welcher bei Herstellung des Anschlusses in eine entsprechende Öffnung der zweckmässig zapfenförmigen Endpole des Akkumulators lose eingesetzt und durch je einen in eine Rille des Anschlusszapfens eingreifenden Gummiring in Kontaktstellung festgehalten werden.2. Anschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Befestigung der Bolzen (2) an dem Kabel (1) das blanke Drahtende (3) des Kabels in ein Querloch (4) des Bolzens (2) eingesteckt und der Bolzen an dieser Stelle flachgedrückt ist.3. Ausführungsform des Anschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Kabelende ein Metallstöpsel (9) quergestellt befestigt ist, der bei Herstellung, des Anschlusses in eine entsprechende, in der Rille (6) des Anschlusszapfens (5) vorgesehene Querbohrung (11) zweckmässig bis am Grund der Rille (6) eingesetzt und durch den in die Rille eingreifenden Gummiring (8) in Kontakt mit dem Polzapfen (5) festgehalten wird.4. Anschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass über der Querbohrung (11) eine Längsausnehmung (12) zur Aufnahme des freiliegenden Drahtstückes (3) des Anschlusskabels (1) vorgesehen ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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