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Vorrichtung zur Vorführung von Modegegenständen, insbesondere von Kleidern u. dgl.
Es ist bereits bekannt, Modegegenstände, insbesondere Kleider u. dgl. in der Weise vorzuführen, dass das Projektionsbild der Ware auf eine einem Spiegel gegenübergestellte Wand geworfen wird, so dass es für einen Betrachter, der über die ihn verdeckende Wand hinwegsieht, im Spiegel sichtbar ist und mit dem Spiegelbild seines Kopfes ergänzt erscheint. Es ist weiters bekannt, zwischen einem im Schaufenster zur Schau gestellten Kleidungsstück und einem aussenstehenden Betrachter einen Spiegel anzuordnen, der von der Ware und vom Betrachter gleich weit entfernt ist und so weit in die Blickrichtung hineinragt, dass der Betrachter das Kleidungsstück unmittelbar und in Ergänzung desselben das Spiegelbild seines Kopfes oder Gesichtes im Spiegel sieht. Diese Ausführungen setzen jedoch eine zur Spiegelfläche normale Blickrichtung voraus.
Die Tiefenausmasse von Auslagen sind jedoch vielfach zu gering, um in der Blickrichtung jene Entfernung zwischen einem in der Regel an die Schaufensterscheibe herantretenden Betrachter und dem Spiegel bzw. dem Warenstück oder dessen Nachbildung zu gewähren, die zur Erzielung eines guten Überblickes notwendig ist und die Betrachtung unter einem günstig kleinen Bildwinkel ermöglicht.
Die Erfindung bezweckt unter Verwendung von Spiegelungsvorgängen und Anordnungen zur optischen Gleichmachung der Längen der in Betracht kommenden Strahlenwege eine Vervollkommnung derartiger Vorführungen insbesondere von z. B. auf Puppen, Büsten und sonstigen Trägern angeordneten Kleidern u. dgl. in der Weise, dass das Warenstück oder eine dasselbe ersetzende Nachbildung, die auch aus einer Projektion auf einen Schirm bestehen kann, abseits vom Betrachter sich befindet und dem Betrachter zugespiegelt wird, wogegen die Ergänzung des Spiegelbildes mittels eines dem Betrachter zugeordneten Hilfsspiegels erfolgt.
In der Zeichnung ist im Grundriss eine beispielsweise Anordnung zur Durchführung der Erfindung schematisch veranschaulicht.
Bei dem Ausführungsbeispiele ist in der Auslage a, die allenfalls eine verhältnismässig geringe Tiefenerstreckung besitzt, das Warenstück b seitlich vom Betrachter c und ein Spiegel d derart über Eck angeordnet, dass der Betrachter c nur das Warenstück b, nicht aber sich selbst im Spiegel d sehen kann. Um dieses Spiegelbild des Warenstückes mit einem Spiegelbild seines Kopfes ergänzen zu können, ist dem Betrachter ein Hilfsspiegel e zugeordnet, der in den Strahlengang zwischen Spiegel d und Warenstück b derart eingeschaltet ist, dass er seine spiegelnde Fläche dem Spiegel d zuwendet und die Gesichtsdarstellung des Warenstückträgers oder die Stelle, an der sich eine solche befinden könnte, abdeckt.
Der zutreffende Standort für den Betrachter c ist durch eine Umrahmung t bezeichnet, die eine Schauöffnung in solcher Stellung bildet, dass der hindurchbliekende Betrachter c im Spiegel d das Spiegelbild des Warenstückes b und in Ergänzung desselben das Spiegelbild seines Kopfes oder Gesichtes sieht, das dadurch entsteht, dass die von seinem Kopfe ausgehenden Strahlen über den Spiegel d zum Hilfsspiegel e und von diesem auf dem gleichen Wege wieder zurück ins Auge des Betrachters gelangen, wogegen die von der allenfalls vorhandenen Gesichtsdarstellung des Warenstückträgers ausgehenden Strahlen von der Rückseite des Hilfsspiegels e abgefangen werden und nicht zum Spiegel d gelangen können.
Auf diese Weise lassen sich selbst bei geringem Tiefenausmass der Auslage lange, die Übersicht über das ganze Warenstück fördernde Strahlenwege bzw. günstig kleine Bildwinkel erreichen.
Zur Wahrung der natürlichen Grössenverhältnisse zwischen den beiden sich gegenseitig ergänzenden Teilen des Spiegelbildes im Spiegel d genügt es, die Abstände des Hilfsspiegels e vom Spiegel d bzw. vom Warenstück b derart zu bemessen, dass die doppelte Entfernung vom Betrachter c über den Spiegel d zum Hilfsspiegel e gleich der Entfernung vom Betrachter c über den Spiegel d zum Waren-
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stück b wird. Wird der Abstand cd gleich dem Abstand d b, dann tritt der Hilfsspiegel an die Stelle einer Gesichtsdarstellung des Warenstückträgers. Wird jedoch das Warenstück samt dem Träger durch ein Projektionsbild ersetzt, so kann an der dem Gesichte des Projektionsbildes entsprechenden Stelle der Hilfsspiegel e an der Projektionswand angeordnet sein. Die Planspiegel d und e können allenfalls auch durch Hohl-bzw.
Konvexspiegel ersetzt werden.
Die Umrahmung/kann als Lichtquelle oder als Träger von solchen ausgebildet sein. Der Unterschied in auftretenden Lichtverluste, etwa durch verschiedene Absorption an den Spiegelflächen,
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stückes oder seines Projektionsbildes kann durch entsprechende Bemessung der von der Umrahmung gebildeten Lichtquelle ausgeglichen bzw. überholt werden.
Übrigens können die Spiegel d und e derart drehbar und bewegbar eingerichtet sein, dass sie wahlweise nacheinander auf mehrere Warenstücke b oder deren Projektionsbilder einstellbar sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Schaustellung von Modegegenständen, insbesondere von auf Trägern, wie
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Gleichmachung der in Betracht kommenden Strahlenwege, dadurch gekennzeichnet, dass das Warenstück bzw. eine Nachbildung desselben dem Betrachter im gebrochenen Strahlengang zugespiegelt wird, wogegen die Ergänzung dieses Spiegelbildes mittels eines dem Betrachter zugeordneten Hilfsspiegels erfolgt.