AT150295B - Vorrichtung zur Naßbehandlung und zur Trocknung von frisch gesponnenen Kunstseidefäden im fortlaufenden Arbeitsgang. - Google Patents

Vorrichtung zur Naßbehandlung und zur Trocknung von frisch gesponnenen Kunstseidefäden im fortlaufenden Arbeitsgang.

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AT150295B
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  Vorrichtung zur Nassbehandlung und zur Trocknung von frisch gesponnenen Kunstseidefäden im fortlaufenden Arbeitsgang. 



   Nach dem Stammpatente Nr. 142560 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung geschützt zur Nachbehandlung von frisch gesponnenen Kunstseidefäden im fortlaufenden Arbeitsgang unter Führen derselben in Schraubenwindungen über umlaufende Walzen oder Walzengruppen, wobei das Waschen, Nachbehandeln und Trocknen des Fadens auf derselben Walze oder Walzengruppe in einem Zuge durchgeführt wird ; insbesondere werden dort jeweils zwei   geschränkte   Walzen in Anwendung gebracht. 



  In der ersten Walzenzone wird der Kunstseidefaden nassbehandelt und gewaschen und in der zweiten Walzenzone findet die Trocknung statt, u. zw. im besonderen Falle so, dass die Walze von aussen, gegebenenfalls mit Gasbrennern, beheizt wird. Zur Anwendung kommen volle Walzen, d. h. solche, welche eine volle ununterbrochene äussere Mantelfläche besitzen. Im besonderen eignen sich unter anderem auch Walzen aus Porzellan, Quarz u. dgl., d. h. aus einem Baustoff, welcher eine verhältnismässig geringe Wärmeleitfähigkeit besitzt. Diese Baustoffe sind aber teils schwer bearbeitbar oder doch relativ zerbrechlich und können grössere Druckbeanspruchung nicht aushalten. Der Antrieb und die Befestigung dieser Walzen auf den Antriebswellen bietet erhebliche Schwierigkeiten.

   Die Walzen lassen sich unter Benutzung passender Nabenkörper, die auf die Antriebswelle zu sitzen kommen, durch Einkitten befestigen. Allein diese Befestigungsart ist langwierig, vielen Zufällen unterworfen und für grosstechnischen Bedarf kaum brauchbar. Wegen der Zerbrechlichkeit des Baustoffes können die bekannten starren Befestigungsarten, wie sie bei Metallrohren an sich gegeben waren, an sich zumeist nicht angewendet werden. 



   Die neue Vorrichtung soll die Walze in Gestalt einer Hohlwalze von der Antriebswelle aus von innen mit elastischem Druck fassen, u. zw. zweckmässig ausserhalb der Heizzone, damit die Haltevorrichtungen von der Hitze weniger beeinflusst werden. Auf die Antriebsachse kommt ein Nabenkörper zu sitzen, von welchem aus der elastische Druck in radialer Richtung von innen auf die Walze zwecks Befestigung ausgeübt wird. Der Nabenkörper muss zu diesem Zweck von mehreren Stellen aus gegen das Walzeninnere abgestützt werden. Eine empfehlenswerte Ausführungsform des Nabenkörpers besteht darin, denselben an zwei in axialer Richtung voneinander entfernten Stellen mit den elastischen Abstützorganen auszurüsten. Die Abstützkörper selber können die verschiedenste Gestalt haben, 
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   Der aus Quarz bestehende Hohlzylinder 1 wird von der Antriebswelle 2 aus vermittels des Nabenkörpers 3 von innen gehalten und befestigt. Der Nabenkörper ist auf die Welle in leicht lösbarer Weise aufgeschraubt oder aufgekeilt. Die beiden Enden 4 und 5 des Nabenkörpers sind stopfbüchsenartig ausgebildet und erweitert. Die Dichtungsringe 6 und 7 dienen zur elastischen Abstützung des Nabenkörpers gegen die hohle Walze und werden durch die aufschraubbaren Kappen 8 und 9 angepresst. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Nassbehandlung und zur Trocknung von frisch gesponnenen Kunstseidefäden im fortlaufenden Arbeitsgang gemäss Stammpatent Nr. 142560, dadurch gekennzeichnet, dass <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nabenkörper an zwei in axialer Richtung voneinander entfernten Zonen mit elastischen Organen ausgerüstet ist, welche dazu geeignet sind, den Hohlzylinder an den betreffenden Stellen von innen zentrisch zu fassen.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nabenkörper in den Haltezonen stopfbüchsenartig ausgebildet und mit, gegebenenfalls ringförmigen, Packungen, wie Gummiringen, versehen ist, welche beim Anziehen der Stopfbüchsen von innen an den Zylinder angepresst werden. EMI2.2
AT150295D 1933-06-14 1936-11-12 Vorrichtung zur Naßbehandlung und zur Trocknung von frisch gesponnenen Kunstseidefäden im fortlaufenden Arbeitsgang. AT150295B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2661545A (en) * 1950-02-01 1953-12-08 Messinger William Drier

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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