DE626463C - Verfahren und Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten

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DE626463C
DE626463C DEM124967D DEM0124967D DE626463C DE 626463 C DE626463 C DE 626463C DE M124967 D DEM124967 D DE M124967D DE M0124967 D DEM0124967 D DE M0124967D DE 626463 C DE626463 C DE 626463C
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hardened
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DEM124967D
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Messer and Co GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/30Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for crankshafts; for camshafts

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Oberflächenhärten Das Oberflächenhärten von glatten Wellen, Bolzen u. dgl. läßt sich mit dem bekannten Ringbrenner in einfacher Weise durchführen, ohne dä.ß eine schädliche Enthärtung der Anfangsstellen auftritt, Bei Wellen mit abgesetzten und eingeschnürten Lagerstellen, die wie bei Kurbelwellen noch beiderseits Anlauf- und Begrenzungsflächen durch die Kurbelwangen haben, ist die Anwendung des Ringbrenners nicht, oder bei geteilter Ausführung nur beschränkt und unvollkommen, möglich. . Das Härten dieser Stellen konnte bisher nur mit einem Brenner gestreckter und gerader Ausführung (Breitbrenner) vorgenommen werden, und zwar derart, daß er parallel zur Wellenachse angesetzt und entweder der Brenner oder das zu härtende Stück gedreht wurde.
  • Bei diesem Härteverfahren liegen die Anfangs- und Endstellen des Härtevorganges in einer Linie. Es werden also immer bei der Endstellung des Brenners oder Werkstückes die schon gehärteten Anfangsstellen durch die vorauseilenden Flammen ausgeglüht. Wie bekannt, wird theoretisch der Lagerzapfen durch den jeweilig auftretenden Lagerdruck in einer Linie auf seiner ganzen Länge beansprucht. Bei Lagerzapfen, die nach dem bekannten Härteverfahren mit dem Enthärtungsstreifen parallel zur Wellenachse gehärtet sind, muß also der ganze Lagerdruck bei jeder Umdrehung des Zapfens einmal von dieser enthärteten Stelle ganz aufgenommen werden. Der weiche Flächenstreifen wird daher bei der ihm zugemuteten Beanspruchung eher der Abnutzung und dem Verschleiß unterliegen und dadurch den Lagerzapfen in kurzer Zeit unrund und unbrauchbar machen.
  • Dieser Übelstand wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß der unvermeidliche Enthärtungsstreifen so gelegt wird, daß er bei der Beanspruchung des Lagerzapfens keine schädlichen Folgen hat. Bei dem nach dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung gehärteten Lagerzapfen dagegen wird durch die schraubenlinienartige oder schlangenförmige Lage der Enthärtungsstelle ain Umfang des Zapfens die Beanspruchung nur durch den spezifischen Flächendruck und während der ganzen Umdrehung gleichmäßig erfolgen. Das schädliche Unrundwerden des Lagerzapfens wird also auf diese Weise vermieden.
  • Es zeigen die Abb. i bis 3 eine Anordnung zurDurchführung des.Verfahrens zum Härten von kurzen Lagerstellen mit schraubenlinienförmigem Ansetzen des Brenners. In der Zeichnung ist angenommen, daß das zu härtende Werkstück sich dreht. Es ist a der entsprechend geformte Härtebrenner mit der Abschreekeinrichtung, während b das zu behandelnde Werkstück oder den Lagerzapfen zeigt. Zur sicheren Trennung von Gas und Wasser sowie als Führungsleiste dient die Zwischenwand c. Die Gaszuführung erfolgt bei g und die Wasserzuführung bei w.
  • In der Abb, q. ist eine Anordnung zur Durchführung des Härteverfahrens an langen Lagerstellen mit Hilfe schlangenförmig ausgebildeter Brenner gezeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Oberflächenhärten von Lagerzapfen u. dgl., wobei der zu härtende Lagerzapfen an der Härtevorrichtung (Breitbrenner mit nachfolgender Abschreckdüse) bzw. die Härtevorrichtung an dem Lagerzapfen vorbeigedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß . das Erhitzen und Abschrecken derart erfolgt, daß der jeweils gehärtete Streifen nicht parallel zur Längsachse des Lagerzapfens, sondern schrauben- bzw. schlangenlinienförmig auf der Oberfläche verläuft. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Brenner und Abschreckdüse, welche in schrauben- hzw. schlangenförmiger Linie nebeneinander verlaufen, eine beim Härten am Werkstück anliegende Zwischenwand angebracht ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933644C (de) * 1951-01-30 1955-09-29 Licentia Gmbh Heizleiter zur induktiven Brennlinienhaertung, insbesondere fuer Nockenwellen und andere Drehkoerper
DE938487C (de) * 1943-11-10 1956-02-02 Siemens Ag Verfahren zum Oberflaechenhaerten von Werkstuecken
DE954700C (de) * 1952-11-27 1956-12-20 Licentia Gmbh Vorrichtung zum induktiven Oberflaechenhaerten von Kurbelwellenzapfen
DE963174C (de) * 1948-06-16 1957-05-02 Deutsche Edelstahlwerke Ag Induktionsheizspule

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DE933644C (de) * 1951-01-30 1955-09-29 Licentia Gmbh Heizleiter zur induktiven Brennlinienhaertung, insbesondere fuer Nockenwellen und andere Drehkoerper
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