AT150150B - Einrichtung für Teilnehmerstellen von Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb zur Umleitung eines telephonischen Anrufes. - Google Patents
Einrichtung für Teilnehmerstellen von Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb zur Umleitung eines telephonischen Anrufes.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Einrichtung für Tcilnchmerstellen von Fernspreehanlagen mit Wählerbetrieb zur Umleitung eines telephonisehen Anrufes.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Der Arm Ai läuft zwangläufig mit der den Unterbrecher J betätigenden Nockenscheibe und dreht sich bei jeder Unterbrechung um den Abstand zweier Löcher. Daraus folgt, dass je nach der Stellung der Stifte in den Löchern der Unterbrecher eine der Anzahl der freien Löcher entsprechende Zahl von Unterbrechungen wird vornehmen können, bevor der Abtastarm AT durch die Berührung mit dem geerdeten Stift selbst geerdet wird. Der Teilnehmer wird durch Einsetzen der Stifte in die Zel111er- serien die Nummer einstellen können, welche dem Teilnehmer entspricht, zu dem der Anruf weitergeleitet werden soll.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Es ist vorauszuschicken, dass die auf der Welle des Motors 111 befestigten, die Kontakte A, B, C und J beherrschenden Nocken verschieden wirken. Während einer Wellenumdrehung werden diese Kontakte wie folgt betätigt :
Kontakt i ist am Anfang und am Ende der Umdrehung geöffnet
Kontakt B ist am Anfang kurz geöffnet und später bis zur vollendeten Umdrehung geschlossen.
EMI2.1
Hat der Teilnehmer durch Einstecken der Stifte St jene Nummer bestimmt (hier beispielsweise
5837), welche nach erfolgtem Ruf von seiner Station aus weiter gerufen werden soll, so zieht beim Anruf das Rufrelais RR an. Der Kontakt l'wird geschlossen, der Motor M läuft an.
Der Kontakt C über- brückt dadurch während einer Umdrehung der Motorwelle den Kontakt r, der Kontakt 4 schliesst die Teilnehmersehleife, was normalerweise beim Amt den Ruf abstellt. Der Kontakt B wird nur kurz gestreift, dann zieht das Relais BR an. Es hält sieh mit seinem Kontakt brl über seine zweite Wicklung BR1 und schaltet durch Umlegen von br2, br3 das teilnehmeraggregat über das Differentialrelais DR, je nach dem Zentralensystem, auf einen Vorwähler oder ein Register, das anläuft und die Verbindung wie üblich über die Amtswähler herstellt.
In dem nun über diesen Vorwähler geschlossenen Stromkreis befindet sich ausser den Wicklungen des Differentialrelais DR auch der Impulsgeber J, dessen Arbeit unmittelbar nach obiger Schaltung beginnt. Die Verhältnisse sind weiter so gewählt, dass die erste Unterbrechung in dem Moment stattfindet, wo der Abtastarm AT das erste Loch der Nummerbestimmungseinrichtung passiert. Je Loch wird ein Impuls gegeben, welcher über den Vorwähler zu dem Gruppenwähler geht und auf die in automatischen Zentralen übliche Weise verwendet wird. Je nach dem System der vorhandenen Zentrale werden die Impulse im Register verwertet.
Berührt der Arm iT den ersten Stift, so wird er geerdet. Dann zieht UR, an. Durch den Kontakt u wird der Impulsgeber J kurzgeschlossen und U14 zur Haltung dieses Kontaktes erregt, bis der Kontakt K geöffnet wird. In diesem Moment fällt der Anker des Relais UR1- und die zweite Impulsserie kann beginnen. Das Spiel wiederholt sich, bis sämtliche Serien durchlaufen sind. Mit dem Auftreffen des Armes AT auf dem letzten Trennpunkt Tps wird der Kontakt B geschlossen. Das Differentialrelais DR zieht an, die Kontakte elrl, (k2 werden geschlossen und die Verbindung des anrufenden Teilnehmers wird über den Hilfsanschluss zum neuen Teilnehmer weitergeleitet.
Die Relais BR und DR halten sich in Serie, bis der rufende Teilnehmer wieder aufhängt. Die Haltewieklung BBj wird bei Unterbrechung der Teilnehmersehleife abgeschaltet. Dann kommt die Einrichtung wieder in die Ruhelage.
Es ist zu beachten, dass bei der beschriebenen Anlage die Leitung des gerufenen Teilnehmers als Sendeleitung für den neuen Anruf gebraucht wird. Es findet also keinerlei Mehrbelastung der Abonnentenkabel statt.
In der Ausführungsform nach Fig. 2 sind keinerlei motorisch bewegte Teile vorhanden. Sie eignet sich also insbesondere dort gut, wo entweder kein Strom oder ungeeigneter Strom zur Verfügung steht. Die Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Aggregat eine Impulsvorriehtung aufweist, welche gleichzeitig die Schleife des Hilfsanschlusses unterbricht und eine Relaiskette beherrscht, welche die Tastenlage einer Einstelltastatur abtastet.
Die Relais CR sowie das Relais DR sind auf der Zentrale aufgestellt. Der Teilnehmer ist mit letzterer lediglich durch zwei Adern a, b verbunden. Die übrigen Apparate befinden sich beim Teilnehmer.
Wenn der gewünschte Teilnehmer gerufen wird, zieht das Relais R an. Die Kontakte r1 und r2 werden geschlossen. Der erste stellt in der Zentrale den Ruf ab. Der zweite schliesst den Stromkreis der Thermo- heizwicklung TR, die nach 3-6 Sekunden den Kontakt th schliesst. Dadurch bekommt das Relais C
EMI2.2
Erregung des Differentialrelais CR vermittels der Kontakte Cl'2, cru den gerufenen Teilnehmer auf die Hilfsverbindung zu dem Vorwähler oder Register der Zentrale. CR hält sich durch er, über die Wicklung CR 1. Durch den Kontakt C2 wird Relais C gehalten. Cg schaltet das Impulsrelais J ein.
C4 erregt das Relais Zt, wodurch der Zehntausenderkontakt zt der Einstelltastatur geschlossen wird.
Ist Ca geschlossen, so arbeitet die Impulseinrichtung (Relais J und K) wie folgt : Zieht J an, so
EMI2.3
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EMI4.1
frei und letzterer unterbricht den Hilfsansrhluss ein-bis zehnmal, je nach der Einstellung der Einstellarme. Nach der ersten Impulsserie wird der Impulskontakt wieder durch Kontakt J {kurzgeschlossen. Dies wiederholt sich so viele Male, als die Zentrale Rufziffern besitzt, und zum Schluss erdet Kontakt B noch einmal die umgeschaltet Schleife, um das Differentialrelais DR zu erregen und es zu veranlassen, mit seinen Kontakten d'j, f den rufenden Teilnehmer mit dem neuen Teilnehmer zu verbinden. Die Relais CR und DR halten sich in Serie, solange der rufende Teilnehmer seinen Hörer nicht aufhängt.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Einrichtung für Teilnehmerstellen von Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb zur Umleitung eines telephonischen Anrufes, bei der ein Stromstosssender, durch einen primären Anruf angereizt, selbsttätig diejenigen Impulsserien aussendet, welche der Nummer des neuen Teilnehmers entsprechen, an welchen der Anruf umgeleitet werden soll, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aussendung der zum Anruf des neuen Teilnehmers nötigen Impulse dieselbe Amtsleitung dient, auf welcher der primäre Anruf erfolgte, wobei die Verbindung des anrufenden Teilnehmers mit dem neuen Teilnehmer durch Sehaltmittel der Zentrale hergestellt wird.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch eine motorisch angetriebene Nockenwelle, die beim Anruf in Drehung versetzt wird und nacheinander die Teilnehmerschleife kurzzeitig schliesst, ein Relais (BR) der Zentrale erregt, das die primär angerufene Station mit zum Verbindungaufbau dienenden Sehaltmitteln der Zentrale verbindet, die Aussendung der für den Anruf des neuen Teilnehmers notwendigen Impulse veranlasst und schliesslich ein Relais (DR) der Zentrale einschaltet, das die Durehsehaltung des rufenden Teilnehmers über Schaltmittel der Zentrale zum neuen Teilnehmer veranlasst.3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsvorriehtung gleichzeitig die Schleife des Hilfsanschlusses unterbricht und eine Relaiskette beherrscht, welche die Tastenlage einer Einstelltastatur abtastet.4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Relaiskette vorgesehen ist, welche am Ende jeder Impulsserie schrittweise die einzelnen Tastenreihen der Einstelltastatur zum Abtasten vorbereitet.5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach Abgabe der Impulsreihe EMI4.2 nächste Tastenreihe der Einstelltastatur einleitet.6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchschaltung des rufenden Teilnehmers auf den neuen Teilnehmer nach der Abgabe der Einerimpulsreihe durch die Verzögerungsrelaiskette vorgenommen wird.7. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der motorisch angetriebenen Welle mit Kontakten zusammenarbeitende Einstellarme vorgesehen sind, welche die auszusendenden Impulsserien bestimmen, indem sie in einstellbaren Intervallen den Impulsgeber kurzschliessen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH150150X | 1934-11-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT150150B true AT150150B (de) | 1937-07-10 |
Family
ID=29256249
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT150150D AT150150B (de) | 1934-11-17 | 1935-11-14 | Einrichtung für Teilnehmerstellen von Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb zur Umleitung eines telephonischen Anrufes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT150150B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1016767B (de) * | 1955-02-10 | 1957-10-03 | Deutsche Bundespost | Schaltungsanordnung in Fernsprechwaehlanlagen, die Anrufe fuer einen abwesenden Teilnehmer selbsttaetig umleitet |
-
1935
- 1935-11-14 AT AT150150D patent/AT150150B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1016767B (de) * | 1955-02-10 | 1957-10-03 | Deutsche Bundespost | Schaltungsanordnung in Fernsprechwaehlanlagen, die Anrufe fuer einen abwesenden Teilnehmer selbsttaetig umleitet |
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