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- Scbiffsform- für Flussfraehtsehiffe mit Heckpropellern.
Die Verteilung der Räume auf Flussfrachtschiffen mit Heekpropellern, insbesondere die Lage des Maschinenraumes, beeinflusst bei verschiedener Beladung wesentlich die Trimmlage derselben und in Verbindung hiemit auch die wirtschaftlichen Ausnutzungsmöglichkeiten der Fahrzeuge, insbesondere bei Niederwasser.
Für die Unterbringung des Maschinenraumes in einem Flussfahrzeug mit Heckpropellerantrieb wäre die Schiffsmitte die ideale Lage, weil dann die Möglichkeit bestehen würde, das Schiff bei jeder beliebigen Belastung stets auf ebenem Kiel zu trimmen und auf diese Weise bei jedem Tiefgang ein demselben entsprechendes Maximum an Tragfähigkeit zu erreichen.
Nachteilig ist aber hiebei der Umstand, dass die von den Hauptmaschinen (Dampfmaschinen, Verbrennungsmotoren usw. ) angetriebenen Wellenleitungen, an deren äusserstem Ende die Propeller angebracht sind, durch Räume geführt werden müssen, welche hinter dem Masehinenabteil liegen, wodurch dieselben, soweit sie als Laderäume verwendet werden, nur zu einem Teil ausgenutzt werden können, da der freie Raum zwischen den Wellenverschalungen und dem Hauptdeck bzw. zwischen denselben und der Bordwand schlecht zugänglich und für die Stauung von Ladegütern wenig geeignet ist.
Das Verlegen des Maschinenraumes hinter den letzten Laderaum wie es auch aus diesem Grunde meistens ausgeführt wird-weist zwar diese Mängel nicht auf, es wird aber dafür das Schiff bei teilweiser Beladung stark achterlastig, hat also bei einem höchstzulässigen Tiefgang eine verminderte Tragfähigkeit und alle andern mit der schrägen Lage des Schiffes im Wasser verbundenen Nachteile.
Das Verlegen nur der Brennstoffbunker zwischen die vorderen Laderäume, wie es fallweise ausgeführt wird, um die Trimmlage des Schiffes günstiger zu gestalten, erreicht seinen Zweck nur solange, als der Bunker verhältnismässig gut gefüllt ist. Bei Leerwerden desselben tritt allmählich die oben bereits geschilderte ungünstige Trimmlage wieder ein.
Es stellen somit die beiden im Flussschiffbau bis jetzt ausschliesslich verwendeten Alternativen keine günstige Lösung des Problems dar.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schiffskörper, welcher derart ausgebildet ist, dass die hinter dem Maschinenraum liegenden Laderäume den durch die Wellenleitungsverschalung verursachten Stauraumverlust wettmachen und eine geschützte Unterbringung der für die gerade Trimmlage erforderlichen Gütermenge gewährleisten.
Zu diesem Zwecke wird die Seitenhöhe des geschlossenen Schiffskörpers in diesem Bereich auf ein entsprechendes Mass erhöht.
Fig. 1 zeigt den erfindungsgemässen Schiffsköprer mit der Seitenhöhe H, welche im Bereich der hinter dem Maschinenraum gelegenen Laderäume auf Bi erhöht ist, wodurch die nützliche Ladehöhe h über den in einer Verschalung durchgeführten Schraubenwellen W auf h1 erhöht wird. Fig. 2 zeigt den Grundriss dieses Schiffskörpers und Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch den erfindungsgemäss ausgebildeten Schiffskörper im achtern Laderaum.
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