AT149575B - Durchflußsichter mit waagerechter Schleuderwelle für Holzstoff, Zellstoff od. dgl. - Google Patents
Durchflußsichter mit waagerechter Schleuderwelle für Holzstoff, Zellstoff od. dgl.Info
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Description
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Durchflusssichter mit waagerechter Schleuderwelle für Holzstoff, Zellstoff od. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Durchflusssichter mit waagerechter Schleuderwelle für Holzstoff, Zellstoff od. dgl. und bezweckt eine Stoffüberlaufregelung im Oberteil der Maschine zur Anpassung der Druckverhältnisse im Durchflusssichter an die Holzstoffart oder-gute und gefällose Ableitung des Stoffes unmittelbar vom Überlauf.
Bei den bekannten Durehflusssichtern füllt der Feinstoff den Raum zwischen Sieb und Aussenmantel voll an und gelangt, den ganzen Innenraum unter Druck setzend, nach einem ausserhalb der Maschine liegenden, meist viel höher liegenden Überlaufkasten, von dem der Stoff unter Gefällverlust andern Maschinen zufliesst. Der Stoffüberlauf wurde bei einer bekannten Bauart mit Doppelmantel in dem Sichterinnern in der Weise angeordnet, dass ein das Sieb umgebender Zwischenmantel den Feinstoff in seinem oberen Teil anstaut, von wo er in dem äusseren Mantelraum nach unten abfliesst.
EMI1.1
ist ein Stoffüberlauf mit regelbarem Stau angeordnet. Der Stoff wird im Oberteil einer erweiterten Haube gesammelt und einer hieran anschliessenden Abflussrinne zugeführt, von der er ohne Gefällverlust unmittelbar der nächsten Maschine zugeleitet wird.
Die Stauregelung erfolgt durch Stauglieder, wie Klappen oder Schieber, und der Stoff gelangt z. B. bei einer Anordnung von mehreren Staugliedern durch seitliche Rinnen in die hochgelegene Feinstoffablaufrinne oder über nur eine Stauklappe nach dort. Bei einer andern Anordnung der Staurinne schliesst die eine Seite des Aussenmantels an den Boden und die andere an den Deckel der Ablaufrinne an, wodurch eine vereinfachte Stofführung entsteht.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. l einen Schnitt senkrecht zur Sichterlängsachse, Fig. 2 einen Grundriss vom Sichter, Fig. 3 einen Schnitt durch eine geänderte Anordnung senkrecht zur Sichterlängsachse.
Der Aussenmantel A umschliesst das Sieb B, durch das der Läufer C den Stoff treibt. Der durch das Sieb B getretene Feinstoff sammelt sich innerhalb des Aussenmantels A an und wird in diesem angestaut. Am Oberteil des Mantels A befindet sich eine Öffnung mit regelbaren Staugliedern. Die Klappen D oder Stauleisten können von aussen oder durch die Öffnung unter dem Deckel al verstellt werden. Der Mantel A ist in seinem Oberteil zu einer Haube a2 mit Sammelrinnen a3 erweitert, durch die der Feinstoff nach der Auslaufrinne a4 geführt wird. Bei nur einem regelbaren Stauglied, z. B. der Stauklappe D nach Fig. 3, kann der Stoff unmittelbar der Auslaufrinne a4 zufliessen. Durch diese Rinne kann der Stoff unmittelbar zu einem Siebzylinder E oder einer ähnlichen Maschine ohne Gefällverluste oder Pumpenarbeit geleitet werden.
Ausserdem ist bei dieser Maschine der Deckel a1 der Feinstoffauslaufrinne a4 los-oder schwenkbar angebracht, damit die Arbeitsweise der Maschine im Betrieb beobachtet werden und die Belüftung hier erfolgen kann.
Bei diesem neuartigen Durchflusssiehter kann der Überdruck, unter dem die Sichtung am Siebe vor sich geht, feinstufig ohne Gefällverluste am Stoffauslauf geändert werden. Bei voller Ausnutzung der ganzen Siebfläche kann durch einfache Handgriffe an der Stauregelung eine mehr oder weniger kräftige Sichtung und Grobstoffabsonderung erzielt und die aufgenommene Leistung geändert werden.
EMI1.2
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Durchflusssichter mit waagerechter Schleuderwelle für Holzstoff, Zellstoff od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass ein Stoffüberlauf im Oberteil des tiras Sieb (B) umschliessenden Aussenmantel (A) EMI2.1 manteloberteiles mit stirnseitigen Umleitrinnen (a3), die in die Auslaufrinne (a4) übergehen.4. Durchflusssichter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Seite des Aussenmantels (A) bis zum Boden des Feinstoffablaufs reicht, in dem das regelbare Stauglied (D) angeordnet ist, und die andere Seite des Aussenmantels (A) bis zum Deckel (c) des Feinstoffablaufs geführt ist. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE149575X | 1934-11-30 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT149575B true AT149575B (de) | 1937-05-10 |
Family
ID=5673415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT149575D AT149575B (de) | 1934-11-30 | 1935-11-29 | Durchflußsichter mit waagerechter Schleuderwelle für Holzstoff, Zellstoff od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT149575B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740663C (de) * | 1939-07-08 | 1943-11-18 | Mitteldeutsche Spinnhuette G M | Vorrichtung zur Trennung der beim Aufschliessen von Bast anfallenden Gemische |
-
1935
- 1935-11-29 AT AT149575D patent/AT149575B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740663C (de) * | 1939-07-08 | 1943-11-18 | Mitteldeutsche Spinnhuette G M | Vorrichtung zur Trennung der beim Aufschliessen von Bast anfallenden Gemische |
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