AT144246B - Liegender Schleudersichter für Holzstoff, Zellstoff od. dgl. - Google Patents

Liegender Schleudersichter für Holzstoff, Zellstoff od. dgl.

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AT144246B
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  Liegender Schleudersichter für Holzstoff, Zellstoff od. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen liegenden Schleudersichter für Holzstoff, Zellstoff od. dgl. nach Patent Nr. 136876 und bezweckt, die Betriebsverhältnisse durch Regelung des Überdruckes inner- halb der Maschine nach Belieben ändern zu können. Bei den bekannten Durchflusssichtern für Holzstoff,
Zellstoff od. dgl. wurde die Regelung des Überdruckes mit Hilfe von ausserhalb der Maschine im Feinstoffablauf angeordneter Stauwände durchgeführt. Gemäss Patent Nr. 136876 ist der Überlauf des unter dem Druck der Einlaufstoffsäule stehenden Feinstoffes durch Anordnung eines Zwischenmantel in den
Sichter selbst verlegt worden. 



   Da zur Erzielung einer guten Sichtung nur ein verhältnismässig geringer statischer Überdruck genügt, wird dessen Einstellung erfindungsgemäss durch Anstauen des Feinstoffes in einem um das Sieb angeordneten Zwischenmantel mit oberem Stoffauslauf hervorgerufen. Der Gegenstand der Erfindung besteht demnach in Regelvorrichtungen für den statischen Überdruck der Feinstoffsäule innerhalb des Zwischenmantel und an dessen oberen Stoffauslauf. Der statische Überdruck wird mit Hilfe dieser Regelvorrichtungen den Stoffeigenschaften, der Sieblochung und den Sichterverhältnissen weitgehend angepasst, wobei die Einstellung des Stoffstaues von aussen während des Betriebes möglich ist. Die Stauregelvorriehtung kann aus auswechselbaren Stauleisten, drehbaren Stauklappen oder Stauwänden mit Schlitzen bestehen.

   Letztere können senkrecht verschoben oder es kann der Schlitzquerschnitt mit Hilfe von Stauschiebern geändert werden. Alle diese Einrichtungen werden an den Längsseiten der oberen   Stoffaustrittsöffnung   angeordnet, die sich nach oben fortsetzen und wodurch die Überlaufkante des Stoffes zwischen Innen-und Aussenmantel gehoben oder gesenkt wird. 



   Um auch den Grobstoffauslauf den infolge dieser Vorrichtungen veränderlichen   Druckverhält-   nissen am Siebe anpassen zu können, wird als weiteres Merkmal der Erfindung auch am Grobstoffauslauf eine Drosselvorrichtung angeordnet, die in Gestalt einer Regelklappe von aussen betätigt werden kann. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Schnitt senkrecht zur Sichterachse mit auswechselbaren Stauleisten, Fig. 2 einen gleichen Schnitt einer Ausführungsform mit Regelklappen, Fig. 3 einen Teilschnitt mit geschlitzten Stauwände und Stauschiebern und Fig. 4 eine Ansicht zu Fig. 3. 



   Im äusseren Sichtermantel alist in bekannter Weise ein zweiter Mantel   a2 um   das Sieb B angeordnet. 



  An der oben liegenden Öffnung des Innenmantels a2, der wie der äussere   a1   zwecks Siebreinigung leicht zu entfernen ist, sind erfindungsgemäss an beiden Längsseiten Stauvorrichtungen angebracht, die, wie Fig.   l   zeigt, z. B. aus Stauleisten a3 bestehen können. Die Stauleisten können von oben durch die Öffnung im Mantel   a1   zur Stauregelung ausgewechselt werden. Der überlaufende Stoff fliesst zum unteren Feinstoffauslauf   a4   und von dort aus der Maschine. 



   Um den Stau über dem Siebe B auf einfache Weise von aussen und in kleinen Grenzen zu regeln, können auch Regelklappen C an beiden Längsseiten der Öffnung des Innenmantels a2 angebracht sein (Fig. 2), durch deren Drehung sich die Überlaufhöhe ändern lässt. Der äussere Mantel kann hiebei ganz geschlossen sein oder für den Zutritt von Luft einen leicht abstehenden Deckel   a6   erhalten. 



   Wie Fig. 3 zeigt, können auch senkrecht einstellbare Stauwände D in senkrechten Führungen   all   angeordnet sein. In den Stauwände befindliche Schlitze dl lassen den angestauten Stoff durchtreten. 

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  Die Stauregelung kann durch Heben und Senken der Stauwände D selbst oder von Schiebern d2 (Fig. 4) erfolgen, die sich vor die Schlitze schieben und diese teilweise verdecken. 



   Auch vor dem Grobstoffauslaufrohr E wird erfindungsgemäss eine Zuteilvorrichtung angeordnet, mit deren Hilfe der Grobstoffabfluss an die Stauregelung angepasst werden kann. Zu diesem Zweck wird eine um einen senkrechten   Bolzen f1   drehbare Klappe F vor den Auslauf so angebracht, dass diese sich dem in Drehung befindlichen Grobstoff entgegenstellt und ihn abteilt. Die Klappe kann durch eine Spindel f2 von aussen eingestellt werden. 



   Mit Hilfe dieser Anordnung der Fein-und Grobstoffregelung ist jetzt eine feinstufige Anpassung der Sichtung an die in   Schleiferei- oder Zellstoffbetrieben wechselnden Stoffeigenschaften ermöglicht.   Man kann auch Maschinen in verschiedenen Sichtstufen verwenden und sie mit Hilfe der Stauregelung innerhalb der Maschine für verschiedene Arbeitsverhältnisse einstellen.

   Ein anderer Vorteil dieser Stauregelung innerhalb der Maschine besteht darin, dass beim Öffnen der Maschine zur Reinigung oder Ausbesserung von Schäden keine nennenswerten Stoffverluste auftreten ; denn der nach dem Abstellen um das Sieb befindliche Stoff kann beim Öffnen der beiden Mäntel in den Feinstoffablauf fliessen, während bei Maschinen mit hochliegenden   Staurinnen   die ganze zwischen diesen und dem Siebmantel stehende Feinstoffsäule in das Schmutzwasser geleitet werden muss und verlorengeht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :. 



   1. Liegender Schleudersichter für Holzstoff, Zellstoff od. dgl. nach Patent Nr. 136876, dadurch gekennzeichnet, dass der Überdruck innerhalb des inneren   (ars)   der beiden um das Sieb (B) angeordneten 
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 des Innenmantels (a2) regelbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von oben einsetzbare Stauleisten (a3) verschiedener Breite oder Zahl an der Auslauföffnung des Innenmantels angebracht sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von aussen drehbare Stauklappe (C) die Auslauföffnung des Innenmantels (ars) begrenzen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Stauwände (D) mit Schlitzen (dl) zwischen Innen-und Aussenmantel (al und a2) angeordnet sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stauwände (D) von aussen senkrecht bewegt werden können.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchflussquerschnitt der Schlitze (dl) durch von aussen bewegliche Stauschieber (d2) regelbar ist.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Überführung des am Läuferende austretenden Grobstoffs nach dem Auslauf (E) mit Hilfe einer von aussen zu betätigenden Zuteilvorrichtung (F) regelbar ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Grobstoff durch eine Stauklappe (F) mit senkrechter Drehachse dem Auslauf (0) zugeteilt wird.
AT144246D 1931-09-21 1935-04-23 Liegender Schleudersichter für Holzstoff, Zellstoff od. dgl. AT144246B (de)

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