AT149051B - Kettengleitschutz für die Räder von Kraftfahrzeugen, insbesondere Vollscheibenräder. - Google Patents

Kettengleitschutz für die Räder von Kraftfahrzeugen, insbesondere Vollscheibenräder.

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AT149051B
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chain
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Siegfried Ing Stueber
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Siegfried Ing Stueber
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  Kettengleitschutz für die Räder von Kraftfahrzeugen, insbesondere   Vollscbeibenräcler.   



   Es sind bereits Gleitschutzeinrichtungen für die Räder von Kraftfahrzeugen bekannt, welche dadurch gebildet werden, dass eine Anzahl einzelner Ketten quer zum Radreifen über denselben und die Felge geschlungen und mittels   Spannschlösser   befestigt werden. Diese Einrichtungen haben aber den Nachteil, dass einerseits zur Erlangung einer hinreichenden Gleitschutzwirkung eine grössere Anzahl dieser Ketten vorgesehen sein muss und anderseits bei Schadhaftwerden einer Kette (Durchscheuern oder Reissen derselben) diese samt dem an ihr angebrachten   Spannsehloss   entfernt und durch ein neues komplettes   Gleitschutzelement   (Kette samt   Spannschloss)   ersetzt werden muss.

   Ausserdem lassen sich diese bekannten Gleitsehutzeinrichtungen für   V ol1scheibenräder   nur schwer anwenden, da für das Durchziehen der Kette in der   Radscheibe   zu grosse Öffnungen vorgesehen sein müssten. 



   Es wurde nun zur Vermeidung dieser Nachteile bereits vorgeschlagen, quer zum Radreifen liegende Gleitschutzketten mittels die Kettenenden verbindenden Jochen vorzugsweise zu Kettenzwillingen zu vereinigen, deren Befestigung am Radreifen durch an sieh bekannte Spannschlösser unter Vermittlung von an die Verbindungsjoche angeschlossenen Zuggliedern (Laschen, Ösen, Haken od. dgl.) erfolgt. 



   Gemäss der Erfindung werden nun die Kettenenden an die Verbindungsjoehe z. B. durch Einhängen in hakenförmige Organe derselben so angeschlossen, dass jede der Ketten für sieh zwecks Auswechslung nach Öffnen des Spannschlosses leicht entfernt und wieder eingesetzt werden kann. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass bei   Sehadhaftwerden   der Ketten lediglich diese ausgewechselt werden müssen, so dass als Ersatzteile eigentlich nur mehrere Kettenstücke mitgeführt werden brauchen. Eine Zerstörung der   Spannschlosser   tritt bloss in sehr seltenen Fällen ein, da dieselben am Radreifen bzw. an der Felge an möglichst geschützten Stellen zu liegen kommen.

   Ausserdem gestattet der erfindungsgemässe Gleitschutz eine sehr vorteilhafte Anbringung an   Vollscheibenrädern,   da die das Spannschloss mit den Ketten bzw. den Querjochen verbindenden Zugglieder ohne weiteres so ausgebildet werden können, dass sie durch verhältnismässig kleine Öffnungen in der Radscheibe durchzustecken sind. Auch die Aufbringung des   Gleitschutzes   auf die Räder ist zufolge der erfindungsgemässen Ausbildung desselben bedeutend vereinfacht und erleichtert. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Gleitschutzelement im ausgelegten Zustande, während die Fig. 2 dasselbe in der montierten Lage wiedergibt. 



   In der Zeichnung sind mit 1 die beiden Gleitschutzketten bezeichnet, welche mit ihren Endgliedern in hakenförmigen Teilen   2a bzw.. 3a   an den Enden von   Zugstangen 2, 2 bzw.. 3,   3 hängen, die an den Jochen 4 und 5 bei 6 schwenkbar angelenkt sind. Die Zugstangen 2, 2 weisen an ihren andern Enden ebenfalls hakenförmige Teile   2b   auf, mittels welcher sie in eine Lasche 7 eingehängt sind, die mit dem   Spannsehloss üblicher Bauart   in Verbindung steht. Auch die Zugstangen 3, 3 weisen an ihren Enden hakenförmige Teile 3b auf, welche in eine der Öffnungen 9 einer Lasche 10 (Fig. 2) eingreifen.

   Das Entfernen der Ketten zwecks Auswechselns derselben geschieht in der Weise, dass zunächst die Zugstangenhaken 2b bzw. 3b aus den Laschen 7 bzw. 10 ausgehängt und hierauf im Sinne der in Fig. 1 eingezeichneten Pfeile so weit verschwenkt werden, bis sie die strichliert angedeutete Stellung einnehmen (in der Zeichnung nur für eine der Zugstangen 3 dargestellt), in welcher das Endglied der Kette zwischen der Zugstange und dem zugehörigen Ende des Querjoches 4 bzw. 5 durchleiten kann. 



  Das Einführen der neuen Kette erfolgt in umgekehrter Weise. Wie die Zeichnung deutlich erkennen lässt, ist ein Ausfädeln der Kette in gespanntem Zustand des Gleitschutzelementes bzw. bei eingehängten 

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 Haken      bzw. 3b   vollkommen   ausgeschlossen, so dass also trotz der bequemen   Entferubarkeit   und Auswechselbarkeit der Kette die sichere Aufllängung derselben während der Fahrt unbedingt gewährleistet ist. 



   Fig. 2 zeigt das am Rad montierte Gleitschutzelement. Der eigentliche Spannhebel    < S   des 
 EMI2.1 
 



   Die Spannweite des gesamten   Gleitsehutzelementes   kann beispielsweise dadurch eingestellt werden, dass man die Haken   3h   der Zugstangen 3 in die der gewünschten Spannweite entsprechende Öffnung 9 der Lasche 10 einhängt. 



   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, wäre es natürlich auch möglich, die Lasche 10 durch fest an der Radseheibe   angebrachte ähnliehe Organe zu   ersetzen. Dies wäre z. B. dadurch möglich, dass man an der einen Seite der Radscheibe Ösen zum Einhängen der   Zugstangenhaken 3b und   an der andern Seite der Radscheibe Haken für den Angriff der Spannschlösser anordnet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Kettengleitschutz,   insbesondere für   Vollseheibenräder,   bei welchem quer zum Radreifen liegende Gleitschutzketten unter Vermittlung von die Kettenenden z. B. paarweise verbindenden Jochen und an diese Joche angeschlossene Zugglieder (Lasehen, Ösen, Haken od. dgl.) durch Spann- 
 EMI2.2 
 bindungsjoche z.

   B. durch Einhängen in   hakenförmige   Organe derselben so angeschlossen sind, dass jede Kette für sieh nach Öffnen des Spannschlosses leicht entfernt und wieder eingesetzt werden kann. 
 EMI2.3 
   bindungsjoehe   beiden Endes zu Haken gebogene Zugstangen schwenkbar angelenkt sind, wobei in die Haken der Zugstangen einerseits die Enden der Gleitschutzketten, anderseits die mit dem   Spannschloss   verbundenen (bzw.   zusammenwirkenden)   Zugglieder eingehängt sind.

Claims (1)

  1. 3. Kettengleitschutz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Anlenkstelle der Zugstangen an den Verbindungsjoehen angeordneten Zugstangenhaken in der Gebrauchslage (in EMI2.4 die in die Haken eingehängten Kettenendglieder gesichert werden und dass diese Sicherung erst nach Öffnen des Spannschlosses und Ausschwenken der Zugstangenhaken gelöst werden kann.
    4. Kettengleitsehutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Spannschloss zusammenwirkende Zugglied als ein durch eine Öffnung der Radscheibe durchsteck- barer Dorn ausgebildet ist, gegen dessen vorzugsweise hakenförmig gestaltetes Ende das Spannschloss wirkt.
    5. Kettengleitschutz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Spannweite des Gleitschutzelementes z. B. durch Verstellung der Länge eines der Zugglieder einstellbar ist.
    ss. Kettengleitschutz nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der in die Haken der Jochzugstangen eingehängten Zugglieder mit mehreren hintereinander- EMI2.5
AT149051D 1936-06-06 1936-06-06 Kettengleitschutz für die Räder von Kraftfahrzeugen, insbesondere Vollscheibenräder. AT149051B (de)

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