AT148770B - Vorrichtung zum Gruppieren der Steine bei selbsttätigen Tonstrang-Abschneidevorrichtungen. - Google Patents

Vorrichtung zum Gruppieren der Steine bei selbsttätigen Tonstrang-Abschneidevorrichtungen.

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AT148770B
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Ernst Frey
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Ernst Frey
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Gruppieren der Steine bei selbsttätigen Tonstrang-Absehneidevorriehtungen. 



   Es sind Gruppierungsvorrichtungen bekannt, die mit Hilfe von Bändern oder Platten die
Gruppierung bewirken. Indessen besteht bei diesen Vorrichtungen der Nachteil, dass die Bildung des für die Gruppierung nötigen Zwischenraumes ruckartig, d. h. sehr plötzlich erfolgen muss, u. zw. deshalb, weil das Nachschieben der nächsten   Steingruppe   auf das Gruppierungsorgan lediglich durch die Bewegung der Strangkette erfolgt und demgemäss etwa zwei Drittel der Zeit benötigt, die insgesamt für den Gruppierungsvorgang zur Verfügung steht. Damit bleibt für das eigentliche Gruppieren nur sehr wenig Zeit. 



   Ferner besteht der Nachteil, dass der Weg, den das Gruppierungsorgan bei der Gruppierung zurückzulegen hat, im Verhältnis zu der zur Verfügung stehenden Zeit recht gross ist, so dass bei entsprechend grosser   Press- bzw. Schneidleistung sich   eine unzulässig hohe Geschwindigkeit für das Gruppierungsorgan ergibt, so dass ein Umkippen der Steine sich praktisch nicht mit Sicherheit vermeiden lässt. 



   Hier verbessert nun die Erfindung dadurch, dass ein gesteuertes Gruppierungsorgan in ein
Gestell eingebaut ist und dass dieses Gruppierungsorgan beim Beginn eines   Gruppierungsvorganges   mit dem Tonstrang vorwärts bewegt und nach Beendigung desselben entgegen der Bewegungsrichtung des Tonstranges wieder   zurückbewegt   wird. 



   Diese erfindungsgemässe Einordnung des eigentlichen Gruppierungsorgans in ein Gestell, das während der Gruppierung zwangläufig mit dem Tonstrang vorwärts bewegt wird, ergibt den Vorteil, dass bei der entgegen der Bewegungsrichtung des Tonstranges erfolgenden   Rückbewegung   des Gestelles die Aufnahme der neuen   Steingruppe   aus der Strangkette wegen der Gegenläufigkeit in einem Bruchteile der Zeit erfolgen kann, die sonst für das Absetzen einer neuen   Steingruppe   aus der Strangkette nötig ist. Durch diesen Zeitgewinn ist es nun möglich, mit der Gruppierung selbst schon früher zu beginnen, so dass ein genügender Zeitraum zur Verfügung steht und die Bewegung bei der Gruppierung mit entsprechend niederer Geschwindigkeit erfolgen kann.

   Das Gruppierungsorgan kann gegenüber dem Gestell neigbar ausgebildet sein und so gesteuert werden, dass es beim Gruppieren eine Vorwärtsbewegung erfährt, so dass damit die Gruppe von der Strangkette abgebrochen wird, oder aber es kann dem Gruppierungsorgan über eine bestimmte Strecke relativ zum Gestell eine Vorwärtsbewegung erteilt werden. 



   Mit besonderem Vorteil wird das Gruppierungsorgan und dessen Steuerung so ausgeführt, dass es beim Gruppieren zunächst eine Vorwärtsneigung erhält und dass dann die zusätzliche Vorwärtsbewegung über eine bestimmte Strecke derart einsetzt, dass bei der plötzlichen Beendigung der Vorwärtsbewegung die gruppierten Steine infolge der Massenträgheit noch weitergleiten und damit den Abstand gegenüber dem Ende der Strangkette noch vergrössern, wodurch die ganze Gruppierungsvorrichtung noch wirkungsvoller wird.

   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch die Gruppierungsvorriehtung, wobei die nur angedeutete Schneidvorrichtung in Ansieht gezeichnet ist, Fig. 2 eine Aufsicht zu Fig. 1, wobei die Führungsstangen für den Schneidbalken geschnitten dargestellt sind, Fig. 3 eine Seitenansicht der Gruppierungsvorrichtung, u. zw. in der Stellung kurz nach dem Einsetzen der Gruppierung, und Fig. 4 die   Gruppierungsvorrichtung   in der vorderen Endlage. 



   Es ist 1 der Schneidwagen, dessen Laufrollen 2 von einer, an den beiden Seitenrahmen. 3 gebildeten Fahrbahn getragen werden. Der Sehneidwagen erhält in bekannter Weise von einer Steuerkurve 4 durch einen Winkelhebel J und einen Lenker 6 seine Bewegung, u. zw. wird er durch einen Riemen- 

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 mit einer zusätzlichen Kraft angetrieben, d. h. so, dass die Winkelgeschwindigkeit der Antriebswelle der jeweiligen Geschwindigkeit des Tonstranges entspricht. Der Tonstrang bewegt sich in der Richtung des Pfeiles 10 vorwärts und gelangt in den Bereich der Schneidvorrichtung. Die Sehneidvorriehtung besteht aus den Schneidbalken   11,   die von zwei Paaren von lotrechten Führungsstangen 12 getragen 
 EMI2.2 
 



   Vor dem Schneidwagen ist die Gruppierungsvorrichtung für die dort schon in einzelne Steine unterteilte Tonstrangkette angeordnet. Es ist 16 das Gestell, das mittels Rollen 17 auf einer etwas erhöhten Fahrbahn der Seitenplatten 3 beweglich ist. Dieses Gestell trägt das eigentliche Gruppienmgs- 
 EMI2.3 
 schwingbare Tragplatte 19 ausgebildet ist. Die   Achse.   18 der Platte 19 ist in einem Schlitz 20 des Gestells 16 verschiebbar gelagert, u. zw. derart, dass sie durch eine besondere Steuerung relativ zum Gestell 16 zum Zwecke der Gruppierung sowohl eine Schwing-als auch eine Vorwärtsbewegung erhalten kann.

   Die Steuerung dieser Bewegung geschieht von einer Kurvenscheibe 21 aus, die von der Welle 15 aus durch Zahnräder 22, 23 angetrieben wird, welche beim dargestellten   Ausführungsbeispiel   ein'Übersetzungsverhältnis 4 : 3 aufweisen. 
 EMI2.4 
 auf einen Lenker   26,   der am Arm 27 eines Winkelhebels 27, 28 angreift, dessen anderer Arm 28 durch einen Lenker 29 an einem Steuerbolzen 30 angreift. Dieser Steuerbolzen 30 liegt in einem winkelförmig ausgebildeten Schlitz 31 des Gestells 16. Am Gestell greift noch ein Lenker 32 an, der von dem einen Arm 33 eines Hebels bewegt wird, dessen anderer Arm 34 durch eine Rolle 35 von einer Steuerkurve 36 bewegt wird, die auf einer Welle 41 sitzt.

   Durch diese Steuerkurve erhält das Gestell 16 eine Bewegung im Rhythmus der Strangkette, während die Relativbewegung der Platte 19 zum Gestell 16 durch die Steuerkurve 21 bewirkt wird.   Zum Überleiten der Steingruppe   vom Schneidwagen 1 zur Gruppierungsvorriehtung kann an dessen Ende eine U-förmig ausgeschnittene Tragplatte 37 vor- 
 EMI2.5 
 
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun wie folgt :
Sobald die zu gruppierenden, d. h. gemeinsam abzubefördernden Steine, z. B. drei, die mit 42,   43, 44 bezeichnet   sind, ganz auf der Platte 19 angelangt sind, erhält diese von der Kurvenscheibe 21 aus zunächst eine Schwingbewegung um ihre Achse 18 und anschliessend daran eine Voreilbewegung, durch die die   Steingruppe   von der nachfolgenden Strangkette abgebrochen wird.

   Dieser Vorgang 
 EMI2.6 
 so lange, bis die in Fig. 4 dargestellte Endstellung erreicht ist, worauf die   Steingruppe   durch das   plotz,   liche Anhalten der Vorwärtsbewegung auf der Platte 19 entsprechend deren Neigung noch um eine entsprechende Strecke weiter gleitet und dann von Hand aus abgenommen oder auf eine Fördervorrichtung, z. B. Rahmen oder Band,   übergeführt werden   kann. 



   Damit ist die Endstellung beim   Gruppierungsvorgang   erreicht, und es beginnt dieTragplatte 19, in ihre waagrechte Lage zurückzukehren, wonach das Gestell 16 mit der Platte   38   und dem nunmehr 
 EMI2.7 
 der Steuerkurve 36 sowie durch den Hebelarm 33, 34 in die Anfangsstellung zurückbewegt wird (vgl. 



  Fig. 1). Nunmehr wird eine neue Steingruppe, einerseits durch die Vorwärtsbewegung der Strangkette, anderseits durch die   Rückbewegung   des Gestells   16,   das das Gruppierorgan 19 trägt, in kürzester Zeit auf dieses letztere übergeführt. 



   Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Übersetzungsverhältnis zwischen der Welle 15 und der Welle   41,   die die Bewegung des Gestells und die seines Gruppierungsorgans steuert, deshalb 
 EMI2.8 
 
Wenn die Steinzahl in einer Gruppe der Zahl der Schneidedrähte des   Schneidwagens   entspricht, so muss das Übersetzungsverhältnis der beiden Wellen 15 und   411   : 1 sein. In diesem Falle könnte das Gestell 16 mit dem Schneidwagen vereinigt werden. Damit kämen die besonderen   Steuerungsteile   für die Bewegung des Gestells in Wegfall. Praktisch werden aber Steine über   701n1n Schnittstärke   nur in Gruppen von zwei Steinen abgenommen. 



   Wenn dann, wie vorerwähnt, das Gestell 16 mit dem Schneidwagen 1 gekuppelt würde, so 
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 doch in den meisten Fällen der unabhängigen Steuerung des Gestells der Vorzug zu geben ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Vorrichtung zum Gruppieren der Steine bei selbsttätigen Tonstrang-Abschneidevorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein gesteuertes Gruppierungsorgan (19) in ein Gestell (16) eingebaut EMI2.10 <Desc/Clms Page number 3> und nach Beendigung desselben entgegen der Bewegungsriehtung des Tonstranges zwangläufig wieder zurückbewegt.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gruppierungsorgan (19) schwingbar ausgebildet ist und so gesteuert wird, dass es zum Zwecke der Gruppierung eine Neigung in der Bewegungsrichtung des Stranges erhält.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gruppierungsorgan (19) durch eine Steuerung eine zusätzliche Vorwärtsbewegung gegenüber dem Gestelle erteilt wird.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gruppierungsorgan durch eine Steuerkurve (36), ein Hebelsystem (24, 25,26, 27 und 28), einen daran anschliessenden Lenker (29) und einen Steuerbolzen (30), der in einem winkelförmig ausgebildeten Schlitz (31) gleitet, zunächst seine Neigung erhält und dass hienach die zusätzliche Vorwärtsbewegung über eine bestimmte Strecke einsetzt, u. zw.
    derart, dass bei der plötzlichen Beendigung der Vorwärtsbewegung die Steingruppe (42, 43, 44) durch Weitergleiten den Abstand gegenüber dem Ende der Strangkette (9) vergrössert und je nach dem Neigungswinkel des Gruppierungsorgans einen Bruchteil der Gruppenlänge auf demselben weitergleitet, so dass der geschaffene Zwischenraum zwischen der Steingruppe und dem Ende des Stranges grösser ist als die Vorwärtsbewegung des Gruppierungsorgans.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das das Gruppierungsorgan tragende Gestell seine Bewegung von einer Welle erhält, die entsprechend der Geschwindigkeit des Tonstranges angetrieben wird. EMI3.1
AT148770D 1934-10-24 1935-01-08 Vorrichtung zum Gruppieren der Steine bei selbsttätigen Tonstrang-Abschneidevorrichtungen. AT148770B (de)

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