AT148087B - Relaisanordnung zur Messung der Dauer oder Fließzeit eines elektrischen Stromes. - Google Patents

Relaisanordnung zur Messung der Dauer oder Fließzeit eines elektrischen Stromes.

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AT148087B
AT148087B AT148087DA AT148087B AT 148087 B AT148087 B AT 148087B AT 148087D A AT148087D A AT 148087DA AT 148087 B AT148087 B AT 148087B
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Yoshito Watanabe
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Yoshito Watanabe
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  Relaisanordnung zur Messung der Dauer oder Fliesszeit eines elektrischen Stromes. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Relaisanordnung zur Messung der Dauer oder Fliesszeit eines elektrischen Stromes, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine primäre Relaisreihe, bestehend aus mehreren nacheinander in Tätigkeit tretenden   Verzögerungs-oder   Zeitrelais, eine sekundäre Relaisreihe, bestehend aus mehreren Relais, die nacheinander ihre zugehörigen Stromkreise schliessen und ein während der Zeitdauer, während welcher der elektrische Strom fliesst, ansprechendes Hauptrelais aufweist und dass die Betätigung der primären Relaisreihe im Kreislauf oder Zyklus erfolgt, während das Hauptrelais anspricht, und die Relais der   sekundären   Reihe nacheinander, u. zw. je eines bei jedem Betätigungszyklus der primären Relaisreihe, in Tätigkeit treten. 



   Die Relaisanordnung gemäss der Erfindung dient insbesondere zum Prüfen, ob ein ankommendes elektrisches Zeichen die richtige Zeit dauert, wobei durch die Anordnung bewirkt wird, dass der erwünschte Betätigungsstromkreis bei einem elektrischen Strom, der eine bestimmte Zeit kontinuierlich fliesst, anspricht. Insbesondere wird zu diesem Zwecke ein Hauptrelais angeordnet, das bei einer Anzahl von kontinuierlich mit bestimmten Zeitabständen gesendeten   Zeichenströmen   anspricht und dabei die primäre Relaisreihe im Kreislauf betätigt. 



   Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung in den Fig. 1 und 2 dargestellt, welche, das Schaltungssehema von zwei Relaisanordnungen gemäss der Erfindung zeigen. 



   Der Kürze und Klarheit halber sind alle Relais derselben Beschaffenheit und auch die Kontakte der Relais, welche dieselbe Wirkung auslösen, mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. 



   Nach Fig. 1 sind a, b, e, d und e die Relais der Primärreihe, von denen jedes mit einer bestimmten Zeitverzögerung arbeitet. In nicht erregtem Zustande hält das Relais a den Kontakt 6 geschlossen und den Kontakt 3 geöffnet ; jedes der Relais b und c den Kontakt 2 geschlossen und die Kontakte 1 und 3 geöffnet, das Relais d die Kontakte 2, 4 geschlossen und die Kontakte   1,   3 geöffnet und schliesslich das Relais e den Kontakt 5 geschlossen und die Kontakte 1 und 4 geöffnet. Mit A, B,   C,   D und E sind die Momentanrelais der   sekundären   Reihe bezeichnet, deren Kontakte 1, 3 und S offen und 2 und 8 geschlossen sind, wenn die Relais nicht erregt sind. Das Relais E weist keinen Kontakt 3 auf. Mit dem Hauptrelais, das in dem dargestellten Beispiel das Momentanrelais fist, wirkt ein Kontakt g zusammen. 



  Mit R ist ein Widerstand zum Einstellen der Zeitverzögerungen der Primärrelais durch Einregeln der Spannung und mit   Ba   eine Stromquelle bezeichnet. 



   Wenn das Relais f erregt wird, wobei es den Kontakt g   schliesst,   wird das Relais a über die Kontakte 2 der Relais   d, C und b erregt,   um nach seiner Zeitverzögerung anzusprechen und seinen Kontakt 3 zu   schliessen,   wodurch das Relais b erregt wird. Das Relais b wird nach seiner Zeitverzögerung ansprechen und dabei seine Kontakte   1   und 3 schliessen und seinen Kontakt 2 öffnen. Durch seinen Kontakt 1 wird das Relais b erregt erhalten, wobei das Relais c über den Kontakt 3 des Relais b erregt wird. Anderseits   wird der Kreis des Relais a durch den Kontakt 2 geöffnet, so dass dieses Relais abfällt.

   Sodann wird durch   das Relais c nach seiner Zeitverzögerung das nächste Relais d in ähnlicher Weise, wie oben beschrieben, erregt und das vorher betätigte Relais b zum Abfallen gebracht. Das Relais   d   schliesst seine Kontakte 1 und 3 und öffnet seine Kontakte 2 und 4 nach Ablauf seiner   Zeitverzögerung. Durch   den offenen Kontakt 2 des Relais d wird der Kreis des Relais c unterbrochen, so dass dieses Relais abfällt. Durch den geschlossenen Kontakt 3 des Relais d wird das letzte Relais e erregt, das nach seiner Zeitverzögerung anspricht und seinen Kontakt 5 öffnet, wodurch der Stromkreis des Relais d unterbrochen wird. Somit 

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 werden die Kontakte 2 und 4 des Relais d wieder geschlossen und durch den Kontakt 2 des Relais e wird das erste Relais a wieder erregt.

   Sobald das Relais e anspricht, wird das Relais A der sekundären Relaisreihe durch den Kontakt 4 des Relais e und den schon geschlossenen Kontakt 4 des Relais d augenblick-   lich   erregt. Dabei wird zuerst der Haltekontakt 1 des Relais A geschlossen und dann der Kontakt 2 geöffnet. Weiterhin wird nach dem Schliessen des Kontaktes 3 das Relais A und nach dem aufeinander- 
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 der Relais C, D und Ein der beschriebenen Weise nacheinander erregt und die Relais B, a und D ausser Tätigkeit gesetzt. Wenn ein Betätigungszyklus der primären Relaisreihe zur Zeit, da das letzte Relais E der sekundären Relaisreihe erregt ist, beendet ist, wird das Relais E erregt erhalten, während das Relais   A   betätigt wird. Die Zeit, bis Bund a erregt werden, kann sodann mit der vorliegenden Anordnung gemessen werden. 



   Jedes Relais der sekunsdären Reihe besitzt einen Kontakt   S,   der mit einer Anzeige-oder Aufzeichnungsvorrichtung verbunden ist und geschlossen wird, wenn das zugehörige Relais erregt wird. 



  Das letzte Relais   E   der sekundären Reihe wird nicht dauernd erregt erhalten, so dass die Betätigung dieser Reihe mit A beginnend oftmals wiederholt werden kann. Weiterhin ist es möglich, durch Anordnung einer dritten oder noch mehrerer Relaisreihen, die von der Betätigung des Relais   E   abhängig gemacht und nacheinander betätigt werden, eine verhältnismässig lange Zeitdauer zu messen. 



   Nach dem in Fig. 2 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes werden die zwei letzten Relais e und e'der Primärreihe abwechselnd betätigt, d. h. entweder das Relais e oder   e',   je nachdem die Zahl der Betätigungszyklen ungerade oder gerade ist, worauf die Betätigung der Relais dieser Reihe beginnend mit a wiederholt wird. Zur abwechselnden Betätigung der Relais e'und e ist 
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   In Fig. 2 sind mit 1 die Kontakte, die dazu dienen, ihre zugehörigen Relais erregt zu erhalten, mit 3 die Kontakte zum Öffnen und Schliessen der aufeinanderfolgenden Relaiskreise und mit 2, 7 und 9 die Kontakte zum Abschalten der Kreise der schon betätigten Relais bezeichnet, wobei die Kontakte die in der Zeichnung veranschaulichten Stellungen bei nicht betätigten Relais einnehmen. 



   Die Wirkungsweise des Relais F, das durch den ankommenden Strom erregt wird, ist im wesentlichen dieselbe wie in dem   vorherbeschriebenen   Ausführungsbeispiel. Zuerst wird das Relais a erregt, das nach einer bestimmten   Zeitverzögerung   anspricht, worauf nacheinander die Relais b,   e   und   d   und schliesslich das Relais e erregt werden.

   Wenn das Relais e anspricht, wird dessen Kontakt 7 geöffnet und dadurch das Relais d stromlos. Überdies werden die Kontakte 3 und 4 des Relais e geschlossen und durch den Kontakt g, den Widerstand   R   und die Kontakte 2 der Relais d,   c   und b das erste Relais a erregt, während anderseits das Relais h über den Kontakt 3 des Relais e erregt wird, wobei die Kontakte 1 und 3 des Kontaktes h geschlossen und 2 und 7 geöffnet werden. Durch den offenen Kontakt 7 des Relais h wird der Kreis des Relais   e   unterbrochen ; das Relais   h   wird durch seinen eigenen Kontakt 1 in Erregung gehalten. 



   Wenn bei der aufeinanderfolgenden Betätigung der Relais der primären Relaisreihe das Relais d im zweiten Zyklus betätigt wird und seine Kontakte 3 und 4 schliesst, wird das Relais e nicht erregt, da das Relais   h   in Tätigkeit bleibt und seinen Kontakt 7 geöffnet und seinen Kontakt 3 geschlossen hält. 



  An Stelle des Relais e wird jedoch das Relais e'erregt und durch den Selbsthaltekontakt   3'in   erregtem Zustand erhalten, wobei es durch seinen geöffneten Kontakt 9 die Kreise der Relais h und cl unterbricht, so dass diese Relais abfallen. Das Relais e'fällt ab, wenn das Relais c das nächste Mal anspricht und seinen Kontakt 7 öffnet. Sobald das Relais d abfällt, beginnt das Relais a in der oben beschriebenen Weise den dritten   Betätigungszyklus.   Somit werden die Relais e und   e'abwechselnd am   Ende jedes Zyklus der primären Relaisreihe ansprechen. 



   Da bei Betätigung des Relais e nach dem ersten Zyklus dessen Kontakt 4 geschlossen wird, wird das erste Relais   A der Sekundärreihe   erregt. Nach dem zweiten Zyklus wird das nächste Relais B durch den geschlossenen Kontakt 1'des Relais e'und den schon vorher geschlossenen Kontakt 3 des Relais A erregt. In analoger Weise werden hierauf die aufeinanderfolgenden Relais   C,   D und E ansprechen. Nach diesem Ausführungsbeispiel werden durch die Relais der sekundären Reihe die vorher betätigten Relais 
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 wird es, wenn es einmal erregt wurde, in   Tätigkeit   bleiben, bis die ganze Reihe abfällt. Wie bei der Anordnung nach Fig. 1 ist jedes Relais mit einem Kontakt   S   versehen, der an eine   Anzeige-oder Aufzeich-   nungsvorrichtung angeschlossen ist. 



   Die Relais der sekundären Relaisreihe müssen nicht als Momentanrelais ausgebildet sein, es können vielmehr auch zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden, wenn sie nach Art der Relais der primären Reihe mit einer Zeitverzögerung arbeiten. 



   Nach der vorliegenden Erfindung werden somit die primären Reihen, welche aus einer gewünschten Anzahl Relais bestehen, aufeinanderfolgend im Kreislauf durch einen kontinuierlichen elektrischen Strom betätigt und die Relais der Reihen höherer Ordnung bei jedem Betätigungszyklus nacheinander 

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 in Tätigkeit gesetzt, wobei alle Betätigungen elektrisch erfolgen, so dass auch bei noch so schneller Aufeinanderfolge der Schaltvorgänge durch Verminderung der Zeitverzögerung keine Störungen durch die Trägheit bewegter Massen verursacht werden ; ferner enthält die Anordnung keine kleinen mechanischen Konstruktionsteile. Die Anordnung gemäss der Erfindung ermöglicht es daher, die Zeit, die ein elektrischer Strom dauert, genau zu messen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Relaisanordnung zur Messung der Dauer oder Fliesszeit eines elektrischen Stromes, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine primäre Relaisreihe, bestehend aus mehreren nacheinander in Tätigkeit tretenden Verzögerungs-oder Zeitrelais, eine sekundäre Relaisreihe, bestehend aus mehreren Relais, die nacheinander ihre zugehörigen Stromkreise schliessen und ein während der Zeitdauer, während welcher der elektrische Strom fliesst, ansprechendes Hauptrelais aufweist und dass die Betätigung der primären Relaisreihe im Kreislauf oder Zyklus erfolgt, während das Hauptrelais anspricht, und die Relais der sekundären Reihe nacheinander, u. zw. je eines bei jedem Betätigungszyklus der primären Relaisreihe, in Tätigkeit treten.

Claims (1)

  1. 2. Relaisanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die primäre Relaisreihe ein Relaispaar enthält, das am Schluss des Betätigungszyklus anspricht, wobei die Relais dieses Paares bei jedem Zyklus abwechselnd ansprechen.
    3. Relaisanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Relais des letzten Relaispaares der primären Relaisreihe abwechselnd durch ein Hilfsrelais betätigt werden. EMI3.1
AT148087D 1935-06-08 1936-01-25 Relaisanordnung zur Messung der Dauer oder Fließzeit eines elektrischen Stromes. AT148087B (de)

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