AT148051B - Antriebseinrichtung für Steuerpumpen zum Füllen der Kreisläufe hydraulischer Getriebe. - Google Patents

Antriebseinrichtung für Steuerpumpen zum Füllen der Kreisläufe hydraulischer Getriebe.

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AT148051B
AT148051B AT148051DA AT148051B AT 148051 B AT148051 B AT 148051B AT 148051D A AT148051D A AT 148051DA AT 148051 B AT148051 B AT 148051B
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf den Antrieb der Hilfspumpe zum Füllen der Kreisläufe von hydraulischen Getrieben und bezweckt, die Hilfspumpen je nach den Verhältnissen von der   Primär-oder Sekundär-   seite des Getriebes mit mechanischen Mitteln wechselweise antreiben zu können. 



   Diese Pumpen werden bisher entweder durch einen Hilfsmotor, z. B. einen Elektromotor, welcher von einer Batterie gespeist wird, oder aber direkt von der Primärwelle des Getriebes aus angetrieben. 



  Die erstere Anordnung hat den Vorteil, dass die Kreisläufe des hydraulischen Getriebes unabhängig von der Motordrehzahl und der Fahrgeschwindigkeit gefüllt werden können. Der praktische Betrieb hat jedoch ergeben, dass die Wartung der Batterie grösste Sorgfalt erfordert, wodurch sich diese Antriebsart für den Bahnbetrieb in vielen Fällen nicht eignet. Eine wesentlich einfachere und auch unempfindlichere Antriebsart stellt die zweite bisher gebräuchliche Möglichkeit dar, bei welcher die Hilfspumpe von der Primärwelle aus unmittelbar oder über Zahnräder angetrieben wird. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, dass bei langsamer Drehzahl der Primärwelle, wie sie z. B. bei Bremsbetrieb vorkommt, die Kreisläufe des Getriebes nicht immer schnell genug gefüllt werden. 



   Durch die vorliegende Erfindung werden die obengenannten Nachteile vermieden, und es wird der weitere Vorteil erreicht, dass je nach den Betriebsverhältnissen die Steuerpumpe abwechselnd entweder von der Primär-oder von der   Sekundärwelle   des hydraulischen Getriebes angetrieben werden, wobei die Wirksamkeit der Kraftübertragung von der einen oder andern Welle von dem Verhältnis der gegenseitigen Drehzahlen abhängig ist. Dabei kann entweder nur eine Füllpumpe angeordnet sein, die über ein mechanisches Getriebe mit Freilauf-oder Überholkupplungen wechselweise angetrieben wird. Oder aber es besteht die Möglichkeit, zwei einzeln angetriebene Pumpen vorzusehen, welche die Flüssigkeit in einen gemeinsamen Druckraum fördern.

   Durch die Wirkung von zwei Rückschlagventilen kurz von der Vereinigung der beiden Druckleitungen wird die eine oder andere der beiden Hilfspumpen wirksam. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 den Antrieb der Hilfspumpe von zwei Wellen aus, während bei der Ausführung gemäss Fig. 2 zwei Hilfspumpe mit einem gemeinsamen Druckraum angeordnet sind. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 wird von der Primärwelle B über das Turbogetriebe 1 die Antriebskraft auf die Sekundärwelle C übertragen. Zum Antrieb der Füllpumpe D sind auf der Primärwelle B und der Sekundärwelle C Kegelräder bl, Cl angeordnet, welche ihrerseits über die Räder   eu, 11   die Stirnräder E, F antreiben. Von den beiden Stirnrädern E, F aus wird die Kraft auf die Pumpe I) durch das Zahnrad d2 und die Welle d'übertragen. Zwischen die Primärwelle B und das Stirnrad E ist eine   Freilauf- oder Überholkupplung G   eingebaut. Dieselbe Anordnung ist auch auf der Sekundärseite getroffen, so dass je nach dem Drehzahlunterschied entweder die Welle B oder die Welle C die Pumpe D antreibt, während die langsamer laufende Welle jeweils durch die Freiläufe G bzw. H ausgeschaltet ist.

   Die Füllpumpe drückt die Betriebsflüssigkeit durch die Leitung J in die einzelnen Kammern des hydraulischen Getriebes. 



   Bei der Ausführung gemäss Fig. 2 ist ebenfalls das Getriebe mit   1,   die   Primär-und Sekundär-   welle mit B bzw. C bezeichnet. Hier wird aber von den Wellen B bzw. C je eine besondere Füllpumpe K 
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 In die Druckleitung der Pumpe K und L ist kurz vor ihrer Vereinigung je ein   Rückschlagventil   M und N eingebaut, so dass bei verschiedener Drehzahl der beiden Pumpen die mit grösserer Geschwindigkeit umlaufende die notwendige Betriebsflüssigkeit fördert und das Rückschlagventil der andern Pumpe zudrückt, so dass diese nicht fördern kann. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Antriebseinrichtung für Steuerpumpe zum Füllen der Kreisläufe hydraulischer Getriebe, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenräder (D bzw. K, L) sowohl von der Primärseite als auch von der Sekundärseite des Getriebes wechselweise angetrieben werden, u. zw. jeweils von der Seite, die die grössere Drehzahl hat.

Claims (1)

  1. 2. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Primär-und Sekundärwelle (B und 0) des Getriebes einerseits und der Pumpenwelle anderseits Freilauf-oder Überholkupplungen (G, H) angeordnet sind.
    3. Antriebseinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl von der Primärwie auch von der Sekundärwelle (B bzw. 0) des Getriebes Pumpen (K und L) angetrieben werden, deren Druckräume unter Zwischenschaltung von Rückschlagventilen (M und N) miteinander verbunden sind. EMI2.1
AT148051D 1935-05-23 1936-04-30 Antriebseinrichtung für Steuerpumpen zum Füllen der Kreisläufe hydraulischer Getriebe. AT148051B (de)

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