AT147970B - Waschverfahren mit gleichzeitiger Klärung der Waschflüssigkeit und Vorrichtung zu dessen Durchführung. - Google Patents

Waschverfahren mit gleichzeitiger Klärung der Waschflüssigkeit und Vorrichtung zu dessen Durchführung.

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AT147970B
AT147970B AT147970DA AT147970B AT 147970 B AT147970 B AT 147970B AT 147970D A AT147970D A AT 147970DA AT 147970 B AT147970 B AT 147970B
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L Strakosch & J Boner Nachf Ma
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Waschverfahren mit gleichzeitiger   Klärung   der   Waschflüssigkeit   und Vorrichtung zu dessen   Durchführung.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Waschen von Kleidern, Stoffen u. dgl. mittels Benzin oder Chlorderivaten, wie Triehloräthylen u. dgl., wobei das Waschmittel während des Waschvorganges im Kreislauf durch eine Destillationseinrichtung geführt wird und zwischen dem zur Destillationseinrichtung geleiteten Waschmittel und den von der Destillation abziehenden Destillationsprodukten ein Wärmeaustausch stattfindet, und besteht das Verfahren darin, dass der Zulauf des kondensierten Waschmittels zum Waschgutbehälter und der Zulauf des zu reinigenden Waschmittels zur   Destillationseinrichtung   in Abhängigkeit von den Veränderungen des Flüssigkeitsstandes im Waschgutbehälter und in der Destillationseinriehtung geregelt wird.

   Durch das erfindungsgemässe Verfahren ist es ermöglicht, in ununterbrochenem Arbeitsgange zu waschen, ohne dass Regulierungen von Hand aus vorgenommen werden müssten, bei welchen bisher bei Unachtsamkeit des Bedienungspersonals oftmals Waschgut verdorben wurde. 



   Zwischen dem Kondensationskessel und dem   Waschgutbehälter   ist ein   Sehwimmergehäuse   zwischengebaut, dessen Schwimmer bei Überschreitung eines bestimmten Flüssigkeitsstandes im Wasehgutbehälter den Zulauf zum   Waschgutbehälter   verschliesst. Weiters ist an die Destillationsblase ein Schwimmergehäuse angeschlossen, dessen Schwimmer beispielsweise eine Schaltvorriehtung für den Antriebsmotor der den Flüssigkeitsumlauf bewirkenden Pumpe derart betätigt, dass bei Erreichung eines niedrigst zulässigen Flüssigkeitsstandes in der Destillationsblase der Motor ein-und bei Erreichung eines höchst zulässigen Flüssigkeitsstandes in der Destillationsblase der Motor ausgeschaltet wird. 



   In der Zeichnung ist schematisch eine Vorrichtung zur   Durchführung   des Verfahrens dargestellt, an Hand welcher das Verfahren nachfolgend beschrieben wird. 



   Vom   Wasehgutbehälter     t   führt eine Rohrleitung a zu einem Flockenabseheider B und von diesem eine Rohrleitung b zur Pumpe   C,   die das aus dem Waschgutbehälter A abgeführte Waschmittel durch die Rohrleitung   c   in die inneren Rohre d'eines   Doppelrohr-Gegenstromwärmeaustausehers     D,   welcher aus den inneren Rohren   d'und   den diese umgebenden äusseren Rohren d besteht, drückt. Von hier gelangt das Waschmittel durch die Rohrleitung e zum   Schwimmergehäuse   E und aus diesem durch die Rohrleitung g in die Destillationsblase G.

   Das Destillationsprodukt steigt durch das Rohr h aufwärts,   durchströmt   die äusseren Rohre d des   Wärmeaustauschers   D, gibt dortselbst einen Teil seines Wärmeinhaltes an das die Rohre   d'durchströmende   verunreinigte Waschmittel ab und gelangt sodann in den Kondensationskessel H, woselbst es wieder verflüssigt wird.

   Durch die Rohrleitung h strömt das gereinigte 
 EMI1.1 
   Flüssigkeitsniveau     1-1   im   Schwimmergehäuse   K ist, da dieses durch das Rohr   m mit   dem Waschgutbehälter A in kommunizierender Verbindung steht, stets das gleiche wie im   Waschgutbehälter.   Steigt das Flüssigkeitsniveau   II   im   Wasehgutbehälter   über das   gewünschte   Mass, so   verschliesst   der Ventilkegel L'das Rohr k und unterbricht den Flüssigkeitszulauf aus dem Kondensationskessel H für so lange, bis der Flüssigkeitsspiegel   ll   im Wasehgutbehälter wieder unter das zulässige Höchstniveau gesunken ist. 



   Der Flüssigkeitsstand im   Schwimmergehäuse   E ist gleich hoch wie der Flüssigkeitsstand in der Destillationsblase, da das Schwimmergehäuse E mit der Destillationsblase durch das Rohr g kommuniziert. Der im Gehäuse E spielende Schwimmer F trägt ein   Kontaktstüek f, das zwischen   zwei Schienen 

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 sich bewegt und über die elektrischen Kontakte f udn f' bei seiner   Auf- und Abwärtsbewegung schleift.   



  Die Kontakte l'liegen in einem elektrischen   Hilfsstromkreis 1,   der, wenn er geschlossen ist, den die Pumpe C antreibenden Elektromotor in Betrieb setzt und die Kontakte fin einem zweiten Hilfsstromkreis 2, welcher, wenn er geschlossen ist, den die Pumpe C betreibenden Elektromotor ausser Betrieb setzt.

   Die   Kontakte/''und/*"sind   derart an den Schienen, zwischen welchen das   Kontaktstück f   schleift, vorgesehen, dass das Kontaktstück die Kontakte f' dann berührt und damit den Stromkreis 1 schliesst, wenn im Gehäuse E und in der Destillationsblase G der zulässige niedrigste Flüssigkeitsstand   Il-11   erreicht ist, während die Kontakte f"durch das Kontaktstück dann verbunden werden und mithin der Stromkreis 2 dann geschlossen wird, wenn das zulässige   Flüssigkeitshöehstniveau   III-III im Gehäuse E und in der Destillationsblase G erreicht ist. 



   Die beschriebene Schaltung durch die beiden Schwimmer L und P stellt nur eine beispielsweise   Ausführungsmögliellkeit   des Erfindungsgedankens dar und kann natürlich das Verschliessen des Rohres k bei Überschreitung des zulässigen Flüssigkeitsstandes   im Waschgutbehälter   und die Ein-und Ausschaltung des Pumpenmotors bei Erreichung des niedrigst und höchst zulässigen Flüssigkeitsstandes in der Destillationsblase auch durch andere an sich bekannte Sehaltungseinrichtungen erreicht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Waschverfahren mit gleichzeitiger Klärung der Waschflüssigkeit, bei welchem das Waschmittel während des Waschvorganges im Kreislauf durch eine   Destillationseinriehtung   geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulauf des kondensierten Waschmittels zum   Wasehgutbehälter   und der Zulauf des zu reinigenden Waschmittels zur Destillationsvorriehtung in Abhängigkeit von den Ver- änderungen des Flüssigkeitsstandes im Waschgutbehälter und in der Destillationsblase geregelt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kondensationskessel (H) und dem Waschgutbehälter (AJ ein Sehwimmergehäuse zwisehengebaut ist, dessen Schwimmer bei Überschreitung eines bestimmten Flüssigkeitsstandes im Waschgutbehälter den Zulauf zum Wasehgutbehälter verschliesst.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Destillationsblase (G) ein Schwimmergehäuse (E) angeschlossen ist, dessen Schwimmer eine Schaltvorrichtung für den Antriebsmotor der Pumpe fC derart betätigt, dass bei Erreichung eines niedrigst zulässigen Flüssigkeitsstandes in der Destillationsblase der Motor ein-und bei Erreichung eines höchst zulässigen Flüssigkeitsstandes in der Destillationsblase der Motor ausgeschaltet wird.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Pumpe (C) und dem den Pumpenmotor steuernden Schwimmer (F) ein Doppelrohr-Gegenstromwärmeaustauscher zwischengesehaltet ist. EMI2.1
AT147970D 1936-01-20 1936-01-20 Waschverfahren mit gleichzeitiger Klärung der Waschflüssigkeit und Vorrichtung zu dessen Durchführung. AT147970B (de)

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