DE446412C - Vorrichtung zur Reinigung von Abdampf unter Verwendung von im Kreislauf befindlichem Reinigungswasser - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung von Abdampf unter Verwendung von im Kreislauf befindlichem Reinigungswasser

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DE446412C
DE446412C DEB119031D DEB0119031D DE446412C DE 446412 C DE446412 C DE 446412C DE B119031 D DEB119031 D DE B119031D DE B0119031 D DEB0119031 D DE B0119031D DE 446412 C DE446412 C DE 446412C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/26Steam-separating arrangements
    • F22B37/265Apparatus for washing and purifying steam

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Description

  • Vorrichtung zur Reinigung von Abdampf unter Verwendung von im Kreislauf befindlichem Reinigungswasser. Die Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Reinigung von Abdampf unter Verwendung von im Kreislauf befindlichem Riesel- und Reinigungswasser. Es ist bereits bekannt, bei Abdampfentölern, insbesondere bei solchen für überhitzten Dampf, das Reinigungs-oder Rieselwasser als Kondenswasser durch die Saugwirkung des Dampfes innerhalb des Reinigungsbehälters in Umlauf zu setzen. Diese Arbeitsweise, d. h. den Dampf sein eigenes Kondenswasser einsaugen zu lassen und für seine Berieselung zu verwenden, ist aber unsicher und ergibt keine vollkommene Entölung. Demgegenüber verfährt man nach der Erfindung so, daß das Reinigungswasser in der bei der Reinigung von Gasen und Dämpfen bekannten Weise seinen Kreislauf aus dem eigentlichen Olabscheider heraus nach einer Pumpe nimmt, die es in Umlauf setzt; bei diesem Umlauf passiert das Reinigungswasser einen Klärbehälter, gegebenenfalls auch ein Filter, und kehrt so ausreichend gereinigt in den Olabscheider zurück, der ebenso in allen vom Dampf durchströmten Räumen zusammen mit den in -Betracht kommenden Rohrleitungen vollständig von der Außenluft abgeschlossen ist. Das hat noch den besonderen Vorteil, daß im Entöler ein beliebig hoher Druck anwendbar ist.
  • Auf der Zeichnung sind zwei AusfÜhrungsbeispiele dargestellt.
  • In Abb. r bezeichnet a einen Abdampfentöler, in welchem ein an sich bekannter fester Stabeinbau für den eigentlichen Abscheidevorgang eingebaut ist. Aus dem Entöler a tritt das Gemisch von ausgeschiedenem Öl und Reinigungswasser durch die Leitung b in einen geschlossenen Klärbehälter c, aus welchem das Öl oben durch einen Überlaufhahn d abgeführt werden kann. Das zurückbleibende reinigungsbedürftige Wasser wird durch eine Pumpe e und ein Filter f in den Entöler zurückgedrückt und hier zweckmäßig fein verteilt in den in Richtung des Pfeiles zuströmenden Abdampf eingespritzt. Durch einen Dampfwasserableiter g kann etwa überschüssiges Wasser abgeleitet werden, Ein Dampfwasserableiter h ist mit Vorteil in die Leitung b eingebaut, um den Dampfübertritt nach dem Klärbehälter c zu vermeiden oder für den Fall auszuschließen, daß der Klärbehälter bei hohem Betriebsdruck unter einem niedrigeren Druck als der Entöler steht. Der Klärbehälter zeigt noch eine Entlüftungsleitung i, welche ihn mit dem Entölergehäuse a verbindet; hier kann auch Dampf durch ein Ventil k für Heizzwecke eingeführt werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 sind zwei Entöler a und m zur Anwendung gebracht. In den zweiten Entöler in wird das vom Filter f gereinigte Umlaufmittel so eingeführt, daß der Dampf mit dem Umlaufwasser gewaschen wird; letzteres kann dann durch eine Leitung ya in die Saugleitung der Pumpe e (wie auf der Zeichnung dargestellt) oder auch zunächst in den Klärbehälter c zurückfließen. Bei c kann nach Bedarf zusätzliches Wasser mittels eines Schwimmerventils eingeführt werden. In dem Behälter m ist das Abscheidesystem mit p bezeichnet, welches in diesem Falle die besondere Aufgabe der Befreiung des Dampfes von dem aufgenommenen Reinigungswasser hat, so daß bei q trockener Dampf abströmt.
  • Es ist eine Eigenart der Erfindung, daß die Reinigungsflüssigkeit im eigentlichen Sinne nicht als absolut reine Flüssigkeit, sondern als eine Art Schmutzflüssigkeit umläuft, insofern in dem Älärbehälter und auch im Filter das 01 doch nicht restlos entfernt werden kann; man begnügt sich also mit den durch die anzuwendenden Reinigungsmittel (Klärbehälter und Filter) möglichen Reinheitsgraden. Ein Nachteil für die vollkommene Entölung des Abdampfes ergibt sich dadurch nicht. Will man von vornherein das Auftreten von Kesselstein vermeiden, so bietet sich hierzu die Möglichkeit .durch Verwendung von Kondenswasser als Reinigungsflüssigkeit, weil immer ein und dieselbe Flüssigkeitsmenge umläuft und somit lediglich der darin enthaltene Anteil an Kesselstein in Betracht kommt. Derselbe ist aber äußerst gering. Auch wärmewirtschaftlich bietet die neue Vorrichtung große Vorteile. Durch die ständig zirkulierende Reinigungsflüssigkeit sind Kondensationsverluste vollkommen ausgeschlossen, und die durch Wärmestrahlung der Apparatur an die Umgebung unvermeidbare Entziehung anWärmeeinheiten ist praktisch vollkommen unbeachtlich. Der Kreislauf hat noch den besonderen Vorzug, daß theoretisch unbegrenzte Mengen an Reinigungsflüssigkeit auf den Abdampf zur Einwirkung gebracht werden können; es braucht der Umlauf nur so geleitet zu werden, daß die Umlaufgeschwindigkeit der Reinigungsflüssigkeit gesteigert wird, so daß in der Zeiteinheit auch erhöhte Mengen von Reinigungswasser mit dem Dampf in Berührung treten und die darin enthaltenen öligen Bestandteile an sich reißen. Als weiterreichendes fortschrittliches Ergebnis der Erfindung ist die Möglichkeit der unmittelbaren Verwendung des praktisch vollkommen gereinigten Dampfes festzustellen, z. B. in .der Textilindustrie auf die dort zu behandelnden Faserstoffe, der Vorwärmung von Kesselspeisewasser, in dem der gereinigte Abdampf unmittelbar mit dem Speisewasser zusammengeführt wird.

Claims (2)

  1. PATLNTANSYRÜCIlE: r. Vorrichtung zur Reinigung von Abdampf unter Verwendung von im Kreislauf befindlichem Reinigungswasser, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungswasser in der bei der Reinigung von Gasen und Dämpfen bekannten Weise seinen Kreislauf aus dem eigentlichen Ölabscheider (a) heraus einen Klärbehälter (c) über eine Pumpe (e) und gegebenenfalls ein Filter (f) nach dem Ölabscheider (a) zurück vollzieht und sämtliche von ihr durchströmten Räume bzw. Rohrleitungen vollständig von der Außenluft abgeschlossen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Abdampfentöler (a) und (in) zur Anwendung gelangen, von denen der erste (a) das aus ihm abfließende ölhaltige Wasser an einen Klärbehälter (c) für die Reinigungsflüssi2keit abgibt, während beim zweiten Entöler (m) die aus dem Klärbehalter (c) entnommene Reinigungsflüssigkeit wirksam ist.
DEB119031D 1925-03-28 1925-03-28 Vorrichtung zur Reinigung von Abdampf unter Verwendung von im Kreislauf befindlichem Reinigungswasser Expired DE446412C (de)

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