DE834854C - Verfahren zur Entoelung von Kaelteanlagen - Google Patents
Verfahren zur Entoelung von KaelteanlagenInfo
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- DE834854C DE834854C DEG2897A DEG0002897A DE834854C DE 834854 C DE834854 C DE 834854C DE G2897 A DEG2897 A DE G2897A DE G0002897 A DEG0002897 A DE G0002897A DE 834854 C DE834854 C DE 834854C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
- F25B43/00—Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat
- F25B43/02—Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat for separating lubricants from the refrigerant
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Description
-
Verfahren zur Entölung von Kälteanlagen Bei Kälteanlagen 1ä ßt es sich nicht vermeiden, daß zusammen mit dem Kältemitteldampf Öl aus (lern Verdichter in die übrigen Teile der Kälte- mittelanlage mitgerissen wird. Dieses Öl wird in Ölal)sclieiclerti al>gescliieden, von denen man zwei :\rten unterscheidet. In den Abscheidern der ersten @Xrt ist im wesentlichen nur Öl enthalten, das nur gewisse Spurest von Kältemittel enthält. Die :\bscheider der zweiten Art enthalten sowohl 01 als auch flüssiges l'%-2iltemittel, wobei sich letzteres. wenn, wie es die Regel ist, Ammoniak als Kälte- mittel betttitzt wird, oberhalb der Ölschicht an- sammelt. Die letztere :1rt der Ülabscheidung, auf die sich die vorliegende Erfindung bezieht. findet Die bekannten Verfahren haben den Nachteil, daß sie einer Wartung bedürfen oder einem Verschleiß unterworfen sind. Die vorliegende Erfindung hingegen gibt ein Verfahren an, bei dem die Entölung automatisch olhne Zuhilfenahme von Ventilen oder beweglicher Teile vonstatten geht und mit dessen Hilfe ohne äußere Einwirkung eine Entölung in dem Maße erfolgt, indem neues C51 im Abscheider abgeschieden wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das 01 hintereinander zwei kommunizierende Flüssigkeitssäulen durchfließt, von denen die erste, in der das 01 aus den hindurchströmenden Dämpfen abgeschieden wird, aus einer oberen, 'hauptsächlich aus flüssigem Kältemittel bestehenden, und einer unteren, hauptsächlich aus 01 bestehenden Schicht zusammengesetzt ist, während die zweite Säule im wesentlichen nur 01 enthält, wobei bei Anreicherung der ersten Säule an C51 ebensoviel 01 in die zweite Säule eintritt und aus dieser oben abfließt, wie der ersten zugeführt wird. Weil die erste Säule teils flüssiges Kältemittel, teils C51 enthält, während die zweite Säule im wesentlichen nur aus 01 besteht, werden die spezifischen Gewiehte der beiden Säuleninhalte verschieden sein. Daher wird auch der Flüssigkeitsstand in den beiden Säulen in der Regel, nicht der gleiche sein.sich z. B. bei Ölauswaschflaschen, Mitteldruck- flaschen und bei Abscheidern in Verdampfern. Es ist bereits bekannt, eine Entölung dadurch vorzunehmen, daß man das Öl von Hand aus den @11)scheidern ins Freie abläßt. Ferner sind auto- tnatische Entölungen bekanntgeworden, bei denen mit Hilfe von Ventilen, Pumpen oder Hähnen, die von sich bewegenden Maschinenteilen angetrieben werden, eitle Rückführung des Öles an die er- wünschten Stellen erfolgt. Schließlich haben auch bereits Rektiükationseinrichtungen Anwendung ge- funden, in denen das noch im Öl enthaltene Kälte- mittel entfernt und auf diese Weise das Öl gerei- nigt wird. - Am zweckmäßigsten leitet man das Verfahren so, claß das aus der zweiten Säule oben austretende 01 durch eigenes Gefälle den gewünschten Stellen der Anlage zufließt. Selbstverständlich ist es auch mÖglich, nach der Entölung, die gemäß der Erfindung erfolgt ist, das 01 durch an sich bekannte Einrichtungen, wie z. B. Pumpen, den gewünschten Stellen der Anlage zuzuführen.
- Schließlich ist es in der Regel zweckmäßig, im Zuge der Ölrückleitung ein an sich bekanntes Rektifikationsgefäß anzuordnen, in welchem durch Beheizung, beispielsweise mit verhältnismäßig warmen Kältemitteldämpfen, eine Entfernung des restlichen Kältemittels aus dem Öl erfolgt.
- In der Abbildung ist die Erfindung an Hand einer zweistufigen Anlage näher erläutert. Mit i ist ein zweistufiger Verdichter bezeichnet, der durch den Elektromotor 2 angetrieben wird. Der verdichtete Kältemitteldampf verläßt den Hochdruckzylinder 3 durch Leitung 4 und strömt in den Verflüssiger 5. Die Flüssigkeit fließt durch Leitung 6 über das Regelventil 7 in die Mitteldruckflasche B. Durch Leitung 9 wird der Kältemitteldampf aus der Mitteldruckflasche 8 vom Hochdruckzylinder 3 angesaugt. Durch Leitung io gelangt das in der J-litteldruckflasche 8 befindliche Kältemittel über ein Schwimmerregelventil i i in den Verdampfer 12. Inder Mitteldruckflasche bleibt auf diese @i' eise der Flüssigkeitsstand stets auf gleicher Höhe. Vom Verdampfer 12 wird der Kältemitteldampf durch Leitung 13 in den Niederdruckzylinder 14 gesaugt, den er über das Kurbelgehäuse des Verdichters durch Leitung 15 wieder verläßt. Er gelangt dann über den als Wärmeaustauscher ausgebildeten Rektifikator 16 in das mit Löchern 17 versehene Rohr 18 und wird in dem in der -Mitteldruckflasche 8 befindliehen flüssigen Kältemittel von C91 befreit und auf Sattdampftemperatur abgekühlt. Im unteren Teil der Mitteldruckflasche 8 befindet sich der Ölsumpf i9, an dessen unterstem Teil ein Schlammablaß 2o angeordnet ist. Durch das etwas höher abzweigende Ölrückführungsrohr 21 gelangt das C)1 in den oberen Teil des Wärmeaustauschers 16, den es, nachdem das im C51 befindliche Kältemittel ausgedampft ist, über die Leitung 24 verläßt, um durch eigenes Gefälle in das Kurbelgehäuse zu gelangen. Um ein Leerlaufen des Rektifikationsgefäßes 16 zu verhindern, wird Leitung 24 zunächst ein Stück nach oben geführt. Der oberste Punkt der Leitung 24 erhält noch eine Verbindung 22 mit dem oberen Teil des Rektifikationsgefäßes. Ebenso wird der obere Teil des Rektifikationsgefäßes durch eine Leitung 23 mit dem Gasraum der Mitteldruckflasche verbunden. Die beiden Flüssigkeitssäulen, die für da: Verfahren wesentlich sind, werden einerseits durch den Inhalt der Mitteldruckflasdie 8 und andererseits durch den Inhalt des Rohres 21 gebildet.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Entölung bei Kälteanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das 01 'hintereinander zwei kommunizierende Flüssigkeitssäulen durchfließt, von denen die erste, in der das 01 aus den hindurchströmenden Dämpfen abgeschieden wird, aus einer oberen, hauptsächlich aus flüssigem Kältemittel bestehenden, und einer unteren, 'hauptsächlich aus 01 bestehenden Schicht zusammengesetzt ist, während die zweite Säule im wesentlichen nur C51 enthält, wobei bei Anreicherung der ersten Säule an 01 ebensoviel 01 in die zweite Säule eintritt und aus dieser oben abfließt, wie der ersten zugeführt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das aus der zweiten Säule oben austretende C51 durch eigenes Gefälle der gewünschten Stelle zuläuft.
- 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge der Ölrückleitung ein an sich bekanntes Rektifikationsgefäß angeordnet ist, das ein Ausdampfen des restlichen Kältemittels aus dem 01 bewirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG2897A DE834854C (de) | 1943-04-13 | 1943-04-13 | Verfahren zur Entoelung von Kaelteanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG2897A DE834854C (de) | 1943-04-13 | 1943-04-13 | Verfahren zur Entoelung von Kaelteanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE834854C true DE834854C (de) | 1952-03-24 |
Family
ID=7116917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG2897A Expired DE834854C (de) | 1943-04-13 | 1943-04-13 | Verfahren zur Entoelung von Kaelteanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE834854C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2466723A1 (fr) * | 1979-08-13 | 1981-04-10 | Gram Brdr As | Unite de refroidissement ou de refrigeration comprenant un separateur d'huile |
| FR2599269A1 (fr) * | 1986-04-30 | 1987-12-04 | Sev Kavkazskoe Otdel Vse | Separateur d'huile pour machine frigorifique. |
| DE4103406A1 (de) * | 1991-02-05 | 1992-08-13 | Linde Ag | Verfahren zum betreiben einer kaelteanlage |
-
1943
- 1943-04-13 DE DEG2897A patent/DE834854C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2466723A1 (fr) * | 1979-08-13 | 1981-04-10 | Gram Brdr As | Unite de refroidissement ou de refrigeration comprenant un separateur d'huile |
| US4318279A (en) | 1979-08-13 | 1982-03-09 | Brodrene Gram A/S | Freezing or cooling plant comprising an oil separator |
| FR2599269A1 (fr) * | 1986-04-30 | 1987-12-04 | Sev Kavkazskoe Otdel Vse | Separateur d'huile pour machine frigorifique. |
| DE4103406A1 (de) * | 1991-02-05 | 1992-08-13 | Linde Ag | Verfahren zum betreiben einer kaelteanlage |
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