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Magnetisch indirekt betätigter, licht-, luft-oder wasserdicht abgeschlossener Schalter.
Die Erfindung betrhft einen durch magnetische Induktion betätigten Licht (Strom) schalter, dessen Vorteile darin bestehen, dass die in einem licht-, luft-oder wasserdicht abschliessbaren Gehäuse eingebrachten Sehalterteile von aussen betätigt werden können, ohne dass eine Öffnung in dem Gehäuse zum Durchführen der Antriebsbewegungerforderlichist und bei dem ausserdem das Schalten geräuschlos erfolgt.
Erfindungsgemäss ist der den Stromschluss bewirkende Teil eines doppelarmigen Schalthebels von dem magnetischen durch einen thermisch und elektrisch isolierenden Teil getrennt.
Als besonders vorteilhaft hat es sich weiter erwiesen, einen U-förmigen Dauermagneten, der
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aus Messing drehbar zu lagern und vor dem Ende des an dem Schaltarm befindlichen Magneten anzuordnen, so dass durch einen kleinen Anstoss des Dauermagneten, gleichgültig nach welcher Richtung, der Schalter betätigt werden kann.
Diese Wirkung wird dadurch erreicht, dass beispielsweise bei einem Anstoss des U-förmigen Dauermagneten nach der einen Seite die anziehende Wirkung zwischen dem Pol des Magneten am Schaltarm und dem gleichnamigen Pol des U-förmigen Betätigungsmagneten ausgenutzt wird, während beim Anstoss des Betätigungsmagneten nach der andern Richtung der andere Pol zur Einwirkung auf den Pol des Magneten am Schaltarm gebracht wird, wobei dann die abstossende Wirkung gleichnamiger Pole zur Herbeiführung der Schaltbewegung dient.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 a zeigt in natürlicher Grösse einen Lichtschalter für Zimmer-und Saalbeleuchtung, der zum Schalten von Lampen bis 500 Watt geeignet ist.
In einem dreiteiligen Gehäuse a aus Isolierstoff (Fig. 1 a) ist ein doppelarmiger Hebel h, i, k schwenk- bar gelagert, an welchem eine Stromleitung cl angebracht ist. Ferner befindet sich in einem Metallröhrchen e ein einstellbarer Graphit- oder Platinstift l als Kontakt, an welchem die andere Stromzuleitung g angebracht ist (Fig. 1 a, 2).
Der doppelarmige Hebel h, i, k (Fig. 4) besteht aus einem permanenten Magneten h und dem Schaltstück k. Beide Teile sind durch das thermisch und elektrisch isolierende Zwischenstück i, z. B. aus Asbest, miteinander verbunden. Durch dieses Mittelstück i des doppelarmigen Hebels geht eine
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stellt. Der schaltende Teil k ist durch einen leitenden, zugleich als Sicherung dienenden Draht mit der Achse s fest verbunden. Die Achse s ruht mit ihrem unteren Ende in einer Vertiefung m einer Hartglaslagerplatte.
Ausserhalb des Schaltergehäuses a ist in der Mauer Bein Messingstift n (Fig. 3 a) eingelassen, der einen aufsteck-und auswechselbaren, nach links und rechts drehbaren U-förmigen Magneten o, der mit einer Schutzumhüllung p umgeben ist, als Achse dient. Dieser Magnet wird durch eine Mutter r gegen Abgleiten von der Achse n gesichert.
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Gehäuse und Magneten von oben. Fig. 1 b zeigt diese Stellung in Ansieht von vorn, wobei der am Schalthebel befindliche Magnet h in einer Mittelstellung zwischen den beiden Polen des Magneten o durch die von diesem ausgehenden Kräfte festgehalten wird. Fig. 2 zeigt eine Schaltstellung, bei der ein Pol des U-förmigen Magneten den Pol des Magneten h, der eine entgegengesetzte Polarität hat, durch Anziehung mitgenommen hat. Fig. 2 a zeigt diese Stellung von vorn.
Das gestrichelt gezeichnete Sehaltergehäuse a ist vollkommen unter Putz zu denken. Fig. 3,3 a zeigen das Schaltergehäuse a und den U-förmigen Magneten mit Hülle und Drehachse im Querschnitt von der Seite.
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Es sei noch erwähnt, dass der U-förmige Betätigungsmagnet o nicht in der Mauer B drehbar angebracht zu werden braucht, sondern das Schaltgehäuse a kann für unbefugte Personen vollkommen,
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andern Orte aufbewahrt werden, z. B. bei Verwendung eines unsichtbaren Schalters zum Fernöffnen oder Verschliessen von sehlosslosen, mittels elektrischer Riegel betätigter Panzerkassen, wobei der Ort des unsichtbaren Schalters nur dem Scl1alterbeamten bekannt ist.
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Die Vorteile des Schalters nach der Erfindung bestehen weiter in seinen kleinen Abmessungen, seiner verlässlichen Arbeitsweise und seiner billigen Herstellung. Auch ist es, um das Licht einzuschalten, nicht wie bisher erforderlich, den Schaltknopf zu suchen und zu erfassen, sondern es genügt ein kleiner Anstoss des U-Magneten nach einer beliebigen Richtung ;
Der Schalter kann auch in leuchten, mit Dampf gefällten Räumen oder auch unter Wasser zum Stromschalten verwendet werden. Die sich häufig ereignenden Unglücksfälle infolge Berührung eines schadhaften Stromsehalters sind bei dem Schalter nach der Erfindung infolge seiner Bau-und Betätigungs- art ausgeschlossen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Durch einen ausserhalb des Schaltergehäuses angeordneten Magneten mittelbar betätigter, licht-, luft- oder wasserdicht abgeschlossener Schalter für alle Verwendungszwecke, mit einem doppelarmigen Schalthebel, dessen einer Arm ein Dauermagnet ist, während der andere Hebelarm (k) den beweglichen Kontakt bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der den Stromschluss bewirkende Teil (k) des doppelarmigen Hebels (e) von dem magnetischen durch einen thermisch und elektrisch isolierenden Zwischenteil (e) getrennt ist.