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Elektrische Anschlussschnur.
Es ist bekannt, im Zuge und in der Richtung von elektrischen Anschlussleitungen Störsehutz- mittel einzufügen (s. z. B. amerik. Patentschrift Nr. 1, 754. 627), z. B. in der Weise, dass die Leitungen durchschnitten und die Störschutzmittel in die Leitungen an der Schnittstelle eingebaut werden. Es ist auch vorgeschlagen worden, bei Verbrennungskraftmaschinen die Zuleitungen zu den elektrischen
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Nr. 1, 732.607), welche Zuleitungen infolge Oxydation der Kettenglieder wie Storsehutzaggregate, zu- sammengesetzt aus Kapazität, Selbstinduktion und Widerstand, wirken sollen.
Es werden ferner eigene Geräte, wie Störschutzkondensatoren, Siebketten usw., in den Handel gebracht, welche nachträglich an die zu entstörenden Apparate und Maschinen anzubringen sind. Alle diese Anordnungen und Geräte
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fahrenquelle bilden.
Vorliegende Erfindung hat Anschlussschnüre zum Gegenstand, wie sie für elektrische Apparate und Einrichtungen, die erfahrungsgemäss häufig zu Störungen des Rundspruchempfanges Anlass geben, verwendet werden können und die von vornherein mit solchen Mitteln ausgerüstet sind, dass sie die ange-, schlossenen Apparate oder Einrichtungen, ohne dass besondere Massnahmen getroffen werden müssen, im Gebrauche entstören.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass bei den erfindungsgemässen Anschlusssehnüren in die Leiter Störschutzkondensatoren oder Störschutzaggregate, bestehend aus entsprechend geschalteten Kondensatoren und Induktionsspulen. eingebaut, und dass die Leiter mit den eingebauten Störschutzmitteln von einem gemeinsamen Gummimantel umhüllt werden, derart, dass, nicht nur die Zuleitungen zu den Apparaten, sondern auch die Störschutzmittel vollkommen staubdicht, feuchtigkeitsdicht und berührungssicher nach aussen hin abgeschlossen sind.
Bei Leitungsschnüren, bei welchen Anschlussmittel (Anschlussstecker, Anschlussbuchsen od. dgl.) aus Gummi verwendet werden und der Gummikörper der Anschlussmittel mit dem Gummimantel der Schnüre ein einheitliches Ganzes bildet, können die Störschutzmittel auch an Stelle in den Gummimantel, in den Gummikörper der Anschlussmittel eingebettet werden.
In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung schematisch gezeichnet.
In Fig. 1 sind mit a und b die mit einer Isolation versehenen metallischen Leiter bezeichnet, in welche ein Störschutzkondensator c oder ein Störschutzaggregat od. dgl. eingebaut ist. Mit e ist der vom Kondensator kommende Erdungsleiter bezeichnet. Die Leiter a und b und der eingebaute Störschutzkondensator c sowie der Erdleiter e sind von dem gemeinsamen Gummimantel -m umhüllt, der mit dem Gummikörper d des Winkelsteckers f als einheitliches, zusammenhängendes Ganzes ausgebildet ist, so dass alle stromführenden Teile von dem Gummimantel nach aussen hin vollkommen staubdicht, feuchtigkeitsdicht und berührungssicher abgeschlossen sind.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform der erfindungsgemässen Anschlussschnur gezeichnet.
Der Störschutzkondensator eist in dem Gummikörper d des Anschlusssteckers f eingebettet. Der Gummimantel m bildet mit dem Gummikörper d des Anschlusssteckers f ein zusammenhängendes Ganzes.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist ein kabelförmig ausgebildeter, biegsamer Störschutzkondensator c der ganzen Länge der Anschlusssehnur nach in dem Gummimantel m eingebettet, derart, dass die Anschlusssehnur ihrer ganzen Länge nach eine einheitliche Stärke hat. Auch bei dieser Aus-
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führungsform kann der Gummimantel m mit dem Gummikörper d des Anschlusssteckers f ein einheitliches zusammenhängendes Ganzes bilden.
Um einen möglichst grossen Entstörungsbereich durch die erfindungsgemässe Anschlussschnur zu erfassen, können in die Leiter der Anschlussschnur zwei oder mehrere Störschutzkondensatoren oder Entstörungsaggregate eingebaut werden, die so mit einem Wechselschalter oder einem Stufenschalter verbunden sind, dass sie wahlweise parallel oder in Serie geschaltet werden können bzw. dass bei Verwendung von Entstörungsaggregaten Kondensatoren und Induktionsspulen wahlweise zu-oder abgeschaltet werden können.
In Fig. 4 ist eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Anschlussschnur dargestellt. In die Leiter a und b sind zwei Störschutzkondensatoren Ci und C2 eingebaut, die mit dem Wechselschalter w verbunden sind, derart, dass sie durch Betätigung des Kipphebels h parallel oder in Serie geschaltet werden können. Die Leiter a und b, die Störschutzkondensatoren Cl und i2 wie auch der Wechselschalter ? sind von einer gemeinsamen Gummihülle umschlossen, aus welcher bloss der Kipphebel h durch eine Öffnung o heraustritt.
Es sei hervorgehoben, dass die beschriebenen Anschlussschnüre nur beispielsweise Ausführungsformen darstellen und im Rahmen der Erfindung verschiedentlich abgeändert werden können. So können die Störschutzkondensatoren statt an dem Steckerende auch an dem Anschlussende oder an einer beliebigen Stelle in der Schnur eingebaut werden. Die erfindungsgemässe Anschlussschnur kann aber auch so ausgeführt sein, dass die Leiter a und b in Form eines Seitenastes aus der Schnur herausgeführt werden und der Störschutzkondensator in dem Gummimantel des Seitenastes eingebettet ist.
Die erfindungsgemässe Anschlussschnur kann auch zum Netzanschluss von Rundspruchempfangs- geräten verwendet werden, um Störungen aus dem Netze (athmosphärische Störungen usw. ) vom Apparate abzuhalten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Anschlussschnur für elektrische Apparate und Einrichtungen, die erfahrungsgemäss häufig zu Störungen im Rundspruchempfang Anlass geben, dadurch gekennzeichnet, dass in die Leiter (a, b) der Schnur Störschutzmittel (Störschutzkondensatoren, Entstörungsaggregate od. dgl. ) eingebaut und mit den Leitern von einem gemeinsamen Gummimantel umhüllt sind.