AT146776B - Elektrische Anschlußschnur. - Google Patents

Elektrische Anschlußschnur.

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Kabelfabrik Und Drahtindustrie
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  Elektrische   Anschlussschnur.   



   Es ist bekannt, im Zuge und in der Richtung von elektrischen   Anschlussleitungen     Störsehutz-   mittel einzufügen (s. z. B. amerik. Patentschrift Nr.   1, 754. 627),   z. B. in der Weise, dass die Leitungen durchschnitten und die   Störschutzmittel   in die Leitungen an der Schnittstelle eingebaut werden. Es ist auch vorgeschlagen worden, bei Verbrennungskraftmaschinen die Zuleitungen zu den elektrischen 
 EMI1.1 
 Nr. 1, 732.607), welche Zuleitungen infolge Oxydation der   Kettenglieder wie Storsehutzaggregate, zu-   sammengesetzt aus Kapazität, Selbstinduktion und Widerstand, wirken sollen.

   Es werden ferner eigene Geräte, wie   Störschutzkondensatoren,   Siebketten usw., in den Handel gebracht, welche nachträglich an die zu entstörenden Apparate und Maschinen anzubringen sind. Alle diese Anordnungen und Geräte 
 EMI1.2 
 fahrenquelle bilden. 



   Vorliegende Erfindung hat   Anschlussschnüre   zum Gegenstand, wie sie für elektrische Apparate und Einrichtungen, die erfahrungsgemäss häufig   zu Störungen   des Rundspruchempfanges Anlass geben, verwendet werden können und die von vornherein mit solchen Mitteln ausgerüstet sind, dass sie die ange-, schlossenen Apparate oder Einrichtungen, ohne dass besondere Massnahmen getroffen werden müssen, im Gebrauche entstören.

   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass bei den erfindungsgemässen   Anschlusssehnüren   in die Leiter   Störschutzkondensatoren   oder Störschutzaggregate, bestehend aus entsprechend geschalteten Kondensatoren und   Induktionsspulen.   eingebaut, und dass die Leiter mit den eingebauten Störschutzmitteln von einem gemeinsamen Gummimantel umhüllt werden, derart,    dass,   nicht nur die Zuleitungen zu den Apparaten, sondern auch die Störschutzmittel vollkommen staubdicht, feuchtigkeitsdicht und   berührungssicher nach   aussen hin abgeschlossen sind. 



   Bei Leitungsschnüren, bei welchen Anschlussmittel   (Anschlussstecker,   Anschlussbuchsen od. dgl.) aus Gummi verwendet werden und der Gummikörper der Anschlussmittel mit dem Gummimantel der Schnüre ein einheitliches Ganzes bildet, können die   Störschutzmittel   auch an Stelle in den Gummimantel, in den Gummikörper der Anschlussmittel eingebettet werden. 



   In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung schematisch gezeichnet. 



   In Fig. 1 sind mit a und b die mit einer Isolation versehenen metallischen Leiter bezeichnet, in welche ein   Störschutzkondensator   c oder ein Störschutzaggregat od. dgl.   eingebaut ist. Mit e ist der   vom Kondensator kommende Erdungsleiter bezeichnet. Die Leiter   a   und b und der eingebaute Störschutzkondensator c sowie der Erdleiter e sind von dem gemeinsamen   Gummimantel -m   umhüllt, der mit dem Gummikörper d des Winkelsteckers f als einheitliches, zusammenhängendes Ganzes ausgebildet ist, so dass alle stromführenden Teile von dem Gummimantel nach aussen hin vollkommen staubdicht, feuchtigkeitsdicht und berührungssicher abgeschlossen sind. 



   In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform der erfindungsgemässen   Anschlussschnur   gezeichnet. 



  Der Störschutzkondensator eist in dem Gummikörper   d des Anschlusssteckers f eingebettet.   Der Gummimantel m bildet mit dem Gummikörper d des   Anschlusssteckers f ein   zusammenhängendes Ganzes. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist ein kabelförmig ausgebildeter, biegsamer Störschutzkondensator c der ganzen Länge der   Anschlusssehnur   nach in dem Gummimantel m eingebettet, derart, dass die   Anschlusssehnur   ihrer ganzen Länge nach eine einheitliche Stärke hat. Auch bei dieser Aus- 

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 führungsform kann der Gummimantel m mit dem Gummikörper d des   Anschlusssteckers f ein einheitliches   zusammenhängendes Ganzes bilden. 



   Um einen möglichst grossen Entstörungsbereich durch die erfindungsgemässe   Anschlussschnur   zu erfassen, können in die Leiter der   Anschlussschnur   zwei oder mehrere   Störschutzkondensatoren   oder Entstörungsaggregate eingebaut werden, die so mit einem Wechselschalter oder einem Stufenschalter verbunden sind, dass sie wahlweise parallel oder in Serie geschaltet werden können bzw. dass bei Verwendung von Entstörungsaggregaten Kondensatoren und Induktionsspulen wahlweise zu-oder abgeschaltet werden können. 



   In Fig. 4 ist eine beispielsweise   Ausführungsform   einer solchen   Anschlussschnur   dargestellt. In die Leiter a und b sind zwei Störschutzkondensatoren Ci und   C2 eingebaut,   die mit dem Wechselschalter w verbunden sind, derart, dass sie durch Betätigung des Kipphebels   h   parallel oder in Serie geschaltet werden können. Die Leiter a und b, die Störschutzkondensatoren Cl und   i2 wie   auch der Wechselschalter   ?   sind von einer gemeinsamen   Gummihülle   umschlossen, aus welcher bloss der Kipphebel h durch eine Öffnung o heraustritt. 



   Es sei hervorgehoben, dass die beschriebenen   Anschlussschnüre   nur beispielsweise Ausführungsformen darstellen und im Rahmen der Erfindung verschiedentlich abgeändert werden können. So können die   Störschutzkondensatoren   statt an dem Steckerende auch an dem   Anschlussende   oder an einer beliebigen Stelle in der Schnur eingebaut werden. Die erfindungsgemässe   Anschlussschnur   kann aber auch so ausgeführt sein, dass die Leiter a und b in Form eines Seitenastes aus der Schnur herausgeführt werden und der   Störschutzkondensator   in dem Gummimantel des Seitenastes eingebettet ist. 



   Die erfindungsgemässe   Anschlussschnur   kann auch zum Netzanschluss von Rundspruchempfangs-   geräten verwendet werden, um Störungen aus dem Netze (athmosphärische Störungen usw. ) vom Apparate   abzuhalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Anschlussschnur für elektrische Apparate und Einrichtungen, die erfahrungsgemäss häufig zu Störungen im Rundspruchempfang Anlass geben, dadurch gekennzeichnet, dass in die Leiter (a, b)   der Schnur Störschutzmittel (Störschutzkondensatoren, Entstörungsaggregate od. dgl. ) eingebaut und   mit den Leitern von einem gemeinsamen Gummimantel umhüllt sind.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Anschlusssehnur nach Anspruch l, bei welcher Anschlussmittel aus Gummi verwendet werden und der Gummikörper (Gummimantel) der Anschlussmittel mit dem Gummimantel der Anschlussschnur ein einheitliches Ganzes bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Störschutzmittel anstatt in den Gummimantel der Leitungsschnüre in den Gummikörper der Anschlussmittel eingebettet sind.
    3. Elektrische Anschlussschnur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ganzen Länge EMI2.1 kondensator od. dgl. eingebettet ist, derart, dass die Anscblussschnur der ganzen Länge nach eine einheitliche Stärke hat.
    4. Elektrische Anschlusssehnur nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet. dass in die Leiter der Schnur zwei oder mehrere Störschutzkondensatoren, Entstörungsaggregate od. dgl. eingebaut und so mit einem Wechselschalter oder Stufenschalter verbunden sind, dass sie wahlweise parallel oder in Serie geschaltet werden können bzw. dass bei Verwendung von Entstörungsaggregate, Kondensatoren und Induktionsspulen wahlweise zu-und abgeschaltet werden können.
AT146776D 1935-06-11 1935-06-11 Elektrische Anschlußschnur. AT146776B (de)

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