AT146693B - Einrichtung zur Sicherung gegen Unfälle durch Ausströmen von Leuchtgas. - Google Patents

Einrichtung zur Sicherung gegen Unfälle durch Ausströmen von Leuchtgas.

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AT146693B
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Heinrich Nemetschek
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  Einrichtung zur Sicherung gegen Unfälle durch Ausströmen von Leuchtgas. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Sicherung gegen Ausströmen von Leuchtgas und eignet sich für alle vorkommenden Gasverbrauchsstellen, wie Herde, Rechaud, Licht-und Heiz- körper usw. Sie bewirkt bei einfachster Konstruktion und grösster Betriebssicherheit ein automatisches
Abstellen des Gases, wenn
1. der Gashahn geöffnet und das Gas nicht binnen einer bestimmten Zeit (z. B. einer Minute) angezündet wird ; dies kann aus verschiedenen Gründen geschehen, z.

   B. in selbstmörderischer Absicht oder durch spielende Kinder oder aus Zerstreutheit und Vergesslichkeit usw.,
2. bei brennendem Gas die Flamme aus irgendeinem   Grunde-z.   B. durch Überfliessen einer kochenden   Flüssigkeit-erlischt,  
3. der flexible Gasschlauch oder dessen starre Zuleitung vom Gasometer zur Verbrauchsstelle beschädigt oder ganz heruntergerissen wird,
4. eine Beschädigung der Hauptleitung von der Gaseinmündung ins Haus bis zum Gasometer eintreten würde,
5. bei Beschädigung des Sicherungsapparates selbst durch Zerschlagen, Abmontieren des Deckels oder Abschrauben der Zu-und Ausleitung usw. 



   Zu diesem Zwecke besitzt die Einrichtung einerseits an der Verbrauchsstelle ein durch das zur Verbrauchsstelle strömende Gas gegen die   Abschlussstellung   hin bewegtes, diese Bewegung aber bei brennendem Gas unterbrechendes Absehlussorgan für den Gaszustrom und anderseits am Gasometer bzw. auch am Eintritt der Hauptleitung in das Haus ein durch Sinken des Druckes in einer Gegendruckleitung den Gaszustrom sperrendes   Abschlussorgan   vor. Die Übertragung des Gasdruckes auf das bei frei ausströmendem Gas langsam gegen die Abschlussstellung hin zu bewegliche Absperrorgan für den weiteren Gaszustrom kann durch irgendeinen hiezu geeigneten Mechanismus erfolgen.

   Zweckmässig geschieht dies durch Einwirkung des Gasdruckes auf eine Membran, wobei diese Membran ohne Rücksicht auf die Grösse der Öffnung des Gashahnes sofort unter vollen Gasdruck gelangt, also schon bei der geringsten Öffnung des Hahnes sicheres Funktionieren gewährleistet. Das Absperrorgan verbleibt, sobald es seine Bewegung unterbrochen hat, in seiner Stellung und kehrt später z. B. durch Federwirkung in die Ausgangsstellung zurück. Zur Regulierung der Geschwindigkeit der Schliessbewegung discs Organs gelangt ein Mechanismus nach Art eines Uhrwerks zur Anwendung, der, umihn gegen Gasverunreinigungen zu schützen und so seine Empfindlichkeit dauernd aufrechtzuerhalten, gänzlich ausserhalb des Gasstromes untergebracht ist. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt des Erfindungsgegenstandes an der Verbrauchsstelle, Fig. 2 einen zugehörigen Grundriss mit teilweise abgebrochenem Deckel, die Fig. 3   und3aQuersehnittenaehdenLinienA-Bbzw. C-DderFig. 1,   Fig. 4 eine Ansicht von vorne, teilweise geschnitten, und Fig. 5 einen Schnitt durch das zweite Abschlussorgan am Gasometer bzw. am Eintritt der Hauptleitung in das Haus. 



   Als Verbrauchsstelle dient ein an einer   Armkonsole. ?   montierter Gasbrenner 2, dem das Gas durch die mittels des Gashahnes 5 absehliessbare oder zu öffnende Gasleitung 4 zugeführt wird. Unmittelbar an der Verbrauchsstelle ist der erste Sicherheitsapparat 6 angeschlossen, der einen nach aussen abgeschlossenen Behälter beliebiger Form, zweckmässig aber die Form eines Zylinders, bildet. Dieser Behälter enthält zwei von einander getrennte Kammern 6', 6". Vom Gasometer führt eine ineinander- 

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 geschobene Doppelleitung   7,   8 zu dem Apparat 6. Die innere Leitung 7 bildet die eigentliche Gasleitung, die aussen sie eng   umschliessende   Leitung 8 die sogenannte Gegendruckleitung, deren Zweck und Wirkung- weise später erläutert werden soll.

   Das Gas tritt demnach bei 7 (Fig. 1) ein   und strömt   einerseits bei Öffnen des Hahnes 5 durch die Leitung 4 und Düse 40 zur Verbrauchsstelle und anderseits auch durch die Bohrung 3 des Gashahnes 5 in die erste zylindrische Kammer 6' ; diese wird schon bei kleiner Öffnung des Gashahnes 5 in kürzester Zeit mit Gas von demselben Druck als in der Hauptleitung gefüllt. Von dem ersten Teil der Leitung 4 führt ein enger Kanal 11 gleichfalls in die Kammer 6', welcher bei ge- geschlossenem Hahn 5 frei gegeben ist, aber z. B. durch ein mit dem Hahn   gekuppeltes SegmentstÜck 12,   dessen Form aus Fig. 3 ersichtlich ist, schon bei geringer Öffnung des Hahnes abgedeckt wird.

   Die beiden
Kammern 6', 6"sind voneinander durch eine   gasundurchlässige,   aber sehr elastische Membran 9 getrennt.
Es wird daher bei Öffnung des Gashahnes 5 der Raum 6'mit Gas gefüllt, welches seinen vollen Druck ohne Rücksicht auf die Grösse der Gashahnöffnung auf die Membran 9 ausübt, in deren Mittelpunkt das erste am vorderen Teil 20 verzahnte   Abschlussorgan   19, 20, 26, 27 mit der Membran durch die
Schraubenmutter 13 fest verbunden ist. Die der-Membran gegenüberliegende Kammer 6'ist mit der atmosphärischen Luft in Verbindung. Entsteht demnach in der Kammer 6'ein Überdruck gegenüber der Atmosphäre, so drückt die Membran 9 das Abschlussorgan in axialer Richtung in die Kammer 6", in der sich irgendein   Z3itwerk   zur Regelung der Abschlussbewegung des Organs 20 befindet. 



   Das bei 20 verzahnte und abgeflachte Abschlussorgan steht nun in stetem Eingriff mit dem auf der Achse 39 in der Zwischenkammer angeordneten leicht drehbaren Zahnrad 14 (Fig. 3a), das bei der der   Schliessbewegung   entsprechenden Drehrichtung durch die Sperrklinke 16 das grosse Zahnrad   22   mitnimmt. Die Umdrehungsgeschwindigkeit erfährt eine regelbare Hemmung durch die nach Art der Unruhe eines Uhrwerks ausgebildete Vorrichtung 38 und ist so abgestimmt, dass die Bewegung des Abschlussorgans zirka eine Minute dauert, bevor das Ende 20 gegen den Zylinderdeckel 50, oder einen entsprechenden Anschlag angestossen ist.

   Es wird hiebei das   Schwungrädchen     31   mit der Achse 42 (Fig. 3 a) in pendelnde Bewegung versetzt, die so lange andauern wird, bis die Stange 20 an ihrem Totpunkt am Deckel 50 angelangt ist, was normalerweise zirka eine Minute dauert, vorausgesetzt, dass das
Gas nicht angezündet worden ist. Das hier beschriebene Zeitwerk kann durch irgendeinen andern beliebigen Zeitregler, wie ein Laufwerk mit Regulator, ersetzt werden.

   Wenn aber das ausströmende
Gas bei 2 angezündet wird, wird der den Brenner 2   umschliessende   Ring   28 - der   in der Armkonsole bei 52 (Fig. 1, 2) fixiert ist-seine durch die Wärme bedingte Ausdehnung durch die Schubstange 29 weiterleiten und die um den Punkt 51 drehbare und durch die Flachfeder 2. 3 in Normalstellung gehaltene   Abbremsvorriehtung   24 mit verlängerter Flachfeder 24'gegen die auf der Schwungradachse 42 fest aufmontierte Bremstrommel 18 (Fig.   3 a) drücken. Dadurch   wird das Schwungrad. 37 mit dem Anker 38 zum Stillstand gebracht, was bei normalem Betrieb in zirka 20 Sekunden der Fall ist, wodurch auch die weitere Bewegung der Stange 20 abgebremst wird. 



   Wenn man den Gashahn 5 wieder schliesst, wird durch das Segment 12 das Entlüftungsloeh 11 (Fig. 3) freigegeben, und das in der Kammer 6'vorhandene Gas strömt durch die Leitung 4 zum Brenner, um dort zu Ende zu brennen. Mit der Schliessung des Gashahnes 5 wird auch gleichzeitig die weitere Gaszufuhr durch 3 unterbrochen. Es wird demnach die Flachfeder 21 die Schubstange 19, 20, 26, 27 und die Membran 9 in die Ursprungsstellung drücken, wobei die Klinke 16 die   Rückwärtsbewegung   der Schubstange nicht hindert, falls die Bremswirkung auf der Bremstrommel 18 der Welle 42 noch anhält. 



   Sollte aber jemand in selbstmörderischer Absicht oder aus Vergesslichkeit den Gashahn offen lassen, so sperrt die Stange 19, 20, 26,27 mit dem Teil 27 den Durchgang zur Leitung 4 ab. Diese Absperrung erfolgt auch dann, wenn bei normalem Betrieb die Flamme aus irgendeinem Grunde erloschen ist, da das kühl ausströmende Gas den Brennring 28 rasch kühlt und demzufolge die Flachfeder 24'ihrer Bremswirkung enthebt, so dass die Welle 42 wieder frei wird und ihre Bewegung fortsetzt, bis die Schubstange mit 27 den Durchgang 4 sperrt. 



   Die Sperre lässt sich also jederzeit durch einfaches Schliessen des Gashahnes beheben. 



   Ein Selbstmörder müsste fortwährend den Hahn auf und zumachen und auf das Ende warten. 



  Würde er schliesslich in Ohnmacht fallen, so wird der Apparat bei offen gelassenem Gashahn wieder selbsttätig sperren und die weitere Gasentnahme verhindern. Selbst wenn die bisher entnommene Menge genügen sollte, den Selbstmörder zu töten, was aber nur bei verstopften Türen und Fenstern der Fall sein könnte, damit sich das Gas nicht verflüchtigt, so würden auch in diesem Falle die etwa im Nebenraum befindlichen Personen vor Schädigung bewahrt bleiben. 



   Gegen jede äussere Beschädigung ist der Apparat mit einem Gegendruckmantel aus den Teilen 45,46 (Fig. 3 und 3 a) umgeben, die durch die Öffnung 34 (Fig. 1) miteinander verbunden sind und durch die Öffnung 32 mit der   Ggendruckleitung   8 in Verbindung stehen, an die das zweite Absperrorgan (Fig. 5) angeschlossen ist. Wenn daher jemand in selbstmörderischer Absicht den Apparat zerschlägt oder die Zuleitung abmontiert oder nur beschädigt, oder aus Neugierde zerlegt, so entweicht der Gegendruck und das Absperrorgan am Gasometer (Fig. 5) tritt in Funktion, das Gas für die ganze Wohnung absperrend. 

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   Es soll nun das in Fig. 4 und 5 beispielsweise dargestellte zweite Sicherungsorgan, das zweckmässig auch unmittelbar im   Gascon ester   eingebaut werden kann, in seiner Wirkungsweise beschrieben und damit auch die Wirkung der Gegendruckleitung klargelegt werden. Die Ausführung dieses Organs kann verschiedenartig erfolgen, wesentlich ist allein die Anwendung eines Kolbens od. dgl., der unter der Ein- wirkung des Hauptgasdruckes steht und bei mangelndem Gegendruck in der Gegendruckleitung den
Zustrom des Gases sperrt. Nach der in Fig. 4 und 5 dargestellten besonders vorteilhaften Ausführung besitzt dieses Organ ein im Mittelpunkt einer   kreisförmigen Merrbran M   befestigtes Tellerventil ; die
Spindel ist mit 48, der Ventilteller mit 36 bezeichnet.

   An der Befestigungsstelle der Spindel mit der Membran können zwei Bleiplättchcn 47 angebracht sein. Das Gas strömt bei 1 zu und über die Ventil- öffnung 35 unterhalb der Membran in das Rohr 7 zur Verbrauchsstelle. Die Gegendruckleitung 8, welche durch die kleine Öffnung   8"mit   der Hauptleitung 7 kommuniziert, stellt im Raum 8'oberhalb der Membran den Druckausgleich her, so dass das Ventil zufolge der eigenen Gewichtswirkung bzw. der   Bleiplättchen   offen steht. Geht der Gegendruck durch Verletzung der Gegendruckleitung verloren, so schliesst der Überdruck unterhalb der Membran das Ventil und verhindert die weitere Gaszufuhr zu 7. 



  Eine solche Sicherung kann auch beim Eintritt der Hauptleitung ins Haus vorgesehen sein, wodurch die ganze Innenleitung im Gebäude gegen Entweichen von Gas gesichert ist. Beim Einbau dieser Apparate in die Strassenleitung wäre auch volle Sicherheit bei Rohrbruch und Sickergas gegeben. 



   Es muss hier noch erwähnt werden, dass die Gegendruckleitung 8 beim Eintritt der Hauptleitung ins Haus vorgesehenen Sicherungsorgans bei Anordnung eines ebensolehen   Sicherungsorgans   im Gasometer blind endet und der Druckausgleich nur durch eine kleine Öffnung (wie 8"), die mit der Hauptleitung 7 kommuniziert, hergestellt wird. Dieser Apparat sichert dann sämtliche Rohrleitungen bis zu den einzelnen Gasometern, der, gegebenenfalls mit einer elektrischen Signalanlage versehen, das Gebrechen ganz automatisch, bei gleichzeitiger Sperrung der Gaszufuhr, anzeigt. 



   Zu erwähnen ist noch die Öffnung 44 (Fig. 1), die freigegeben wird, falls jemand den   Abschluss-   deckel 50 abnehmen wollte, wodurch sofort der ganze Gegendruck verlorengeht und der Apparat im Gasometer in Funktion tritt, das Gas für die ganze Wohnung sperrend und dies gleichzeitig eventuell elektrisch anzeigend. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Sicherung gegen Unfälle durch Ausströmen von Leuchtgas, gekennzeichnet durch ein an der Verbrauchsstelle in der Gaszuführungsleitung eingebautes, bei geschlossenem Gashahn unter Federwirkung offen gehaltenes   Abschlussorgan,   welches sofort nach Öffnen des Gashahnes und bevor noch das Gas angezündet wurde durch den auf eine mit ihm verbundene Membran wirkenden Gasdruck gegen seine Absehlussstellung bewegt wird und diese auch erreicht, falls das Gas nicht entzündet wird oder die Flamme erlischt, bei   angezündeter   Flamme aber in der jeweils erreichten Stellung festgehalten und beim Schliessen des Haupthahnes unter Aufhebung des auf die Membran wirkenden Gasdruckes 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zweites Abschlussorgan am Gasometer bzw. auch am Eintritt der Hauptleitung in das Haus, bestehend aus einem unter dem Einfluss des Gasdruckes und eines in einer die Hauptgasleitung umschliessenden Gegendruckleitung herrschenden Gegendruckes stehenden kolbenartigen Organ, das beim Sinken des Gegendruckes derart verschoben wird, dass es den Gasstrom sperrt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische, aber gasundurchlässige Membran, an der das als axial verschiebbare, teilweise verzahnte und unter Federwirkung in der Ruhestellung gehaltene Ventilstange ausgebildete Absperrorgan befestigt ist, die Abschlusswand einer zylindrischen Kammer bildet, die, zweckmässig über eine zentrale Bohrung des Hahnes, beim Öffnen desselben sofort dem vollen Gasdruck ausgesetzt wird, so dass ein sicheres Funktionieren des Apparates ohne Rücksicht auf die Grösse der Öffnung des Gashahns gewährleistet ist.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit der Schliessbewegung durch einen von dem verzahnten Teil der Ventilstange angetriebenen, nach Art eines Uhrwerks mit Unruhe ausgebildeten Hemmechanismus auf ein bestimmtes Zeitmass (zirka eine Minute) begrenzt wird und dass der Hemniechainismiis ausserhalb des Gasstromes in einer zweiten von der ersten durch die Membran getrennten Kammer untergebracht ist, um ihn vor Verunreinigungen durch das Gas zu schützen.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der verzahnte Teil (20) der Ventilstange in ständigem Eingriff mit einem kleinen Zahnrad (14) steht, das über ein einseitig wirkendes Gesperre, zweekn, ässig eine Sperrklinke (16, 17), bei Sehlicssbewegung der Ventilstange ein grösseres Zahnrad (22) mitnimmt, das zufolge der Hemmung durch den schwingenden Anker (38) nur eine schrittweise Drehung ausführen kann.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Ankerwelle (42) eine Bremstrommel (18) angeordnet ist, gegen die sich bei brennendem Gas unter der Einwirkung der zum Brennerring reichenden Auslösestange eine Flacl1frder (24') unter Druck anlegt und so die weitere Bewegung hemmt. <Desc/Clms Page number 4>
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Hahnküken ein Segmentstück (12) gekuppelt ist, welches bei offenem Hahn ein Entlüftungsloch (11) der Membrankammer (6') überdeckt, dieses aber bei geschlossenem Hahn freigibt, so dass durch blosses Schliessen des Hahnes die Sperre des Gasstromes behoben werden kann.
    8. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet) dass das am Gasometer bzw. auch am Eintritt der Hauptleitung in das Haus angeordnete Abschlussorgan gleichfalls mittels einer unter Ein- wirkung'des Gasdruckes stehenden Membran (31) bewegt wird.
    9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass auch von der Eintritts- stelle der Hauptleitung ins Haus bis zum Gasometer eine Doppelleitung führt, deren äusserer Teil (Gegendruckleitung) am Gasometer blind endet und wobei zwischen beiden Leitungen eine Ausgleichsöffnung vorgesehen ist. EMI4.1
AT146693D 1933-06-28 1933-06-28 Einrichtung zur Sicherung gegen Unfälle durch Ausströmen von Leuchtgas. AT146693B (de)

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