AT146166B - Verfahren zur Herstellung von Gewürzpräparaten, insbesondere für die Wurstwürzung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gewürzpräparaten, insbesondere für die Wurstwürzung.

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AT146166B
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  Verfahren zur Herstellung von   Gewürzpräparaten,   insbesondere für die Wurstwürzung. 



   Es ist bekannt, dass man Senf mit Gelatine oder Gummiarabikum versetzt, um ihn haltbar zu machen bzw. ihm gelförmig Konsistenz zu verleihen ; anderseits ist es bekannt, Gewürzpulver mit konservierenden   Häutchen   unter Verwendung von Milch, Blut u. dgl. zu überziehen, um es haltbar zu machen. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht dagegen darin, dass Gewürzpräparate unter Verwendung von Knoblauch, Zwiebel, Pfeffer, Neugewürz, Koriander, Wacholderbeeren od. dgl. in pulverförmigem Zustande einzeln oder in Mischung miteinander, mit Lösungen von Speisegelatinen, Pflanzengummi, Tragant, Dextrin od. dgl. als Bindemittel vermengt, in Formen gepresst oder gegossen und schliesslich bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur getrocknet werden. 



   Eine weitere Ausführung der Erfindung besteht darin, dass man Gewürzpulver oder Mischungen daraus, ohne Verwendung von Bindemitteln, also allein mit Wasser verformt und sodann erst mit einer Schichte aus gelöstem Bindemittel, wie Gelatine. Gummi, Tragant, Dextrin od. dgl., überzieht und trocknet. 



  Einzelne Gewürzpulver, wie z. B. Knoblauchpulver, besitzen so viel eigene Bindekraft, dass sie allein oder in Mischungen mit andern Gewürzpulvern mit Wasser vermengt und in Formen gepresst, sodann bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur getrocknet. ihre Konsistenz auch dann bewahren, wenn der Zusatz von gelösten Bindemitteln, wie Gelatine, Gummi u. dgl., unterbleibt. Bei solchen Mischungen erübrigt sich auch der Überzug von gelösten Bindemitteln. 



   Der praktische Wert vorliegender Erfindung liegt darin, dass sämtliche wertvollen und aromatischen Bestandteile der   Gewürze   absolut erhalten bleiben, dass eine längere Lagerung die Qualität der Gewürze unbeeinflusst lässt, dass weiters ein Verschütten oder Verstauben ausgeschlossen ist und dass ein zuwenig oder zuviel Würzen durch die bereits berechnete Dosierung der Formen ausgeschlossen ist. Die angeführten Vorteile zeigen, dass damit eine bedeutende Verbesserung für die fleischverarbeitenden Betriebe geschaffen wurde. 
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 15 Gew.   %   Paprika, 15 Gew. % Neugewürz und 20 Gew. % Majoran wird gut durchgemischt mit einer   bis 10% igen wässerigen   Lösung von Gelatine nach Bedarf vermengt, in rechteckige Würfel gepresst und getrocknet.

   Diese Würfel erhalten nun hygienisch verpackt der Selcher oder Fleischhauer und haben so das für eine bestimmte Menge Wurst erforderliche Gewürz. Dieser Würfel kann nach gewohnter Weise im heissen Wasser gelöst oder verrieben zur Würzung verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Gewürzpräparaten, insbesondere für die Wurstwürzung, unter Verwendung von Knoblauch, Zwiebel, Pfeffer,   Neugewürz,   Wacholderbeeren od. dgl. in pulverförmigem Zustande, einzeln oder in Mischung miteinander, dadurch gekennzeichnet, dass diese Gewürzpulver mit Lösungen von   Speisegelatine, Pflanzengummi, Tragant.   Dextrin od. dgl. als Bindemittel vermengt, in Formen gepresst oder gegossen und schliesslich bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur getrocknet werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürzpulver oder Mischungen daraus ohne Verwendung von Bindemitteln, also allein mit Wasser verformt und sodann erst mit einer Schichte aus gelöstem Bindemittel, wie Gelatine, Gummi, Tragant. Dextrin od. dgl., überzogen und getrocknet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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