AT145267B - Mit einem Wärmespeicher versehene Einrichtung zum Kochen, Braten, Backen, od. dgl. - Google Patents

Mit einem Wärmespeicher versehene Einrichtung zum Kochen, Braten, Backen, od. dgl.

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AT145267B
AT145267B AT145267DA AT145267B AT 145267 B AT145267 B AT 145267B AT 145267D A AT145267D A AT 145267DA AT 145267 B AT145267 B AT 145267B
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Description


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   Die Wärmespeicherung findet in der Hauptsache im Wasser statt, die   Speieherwirkung   des Druckgefässes beträgt nur wenige Prozent von derjenigen des Wassers. Bei den für   dasKochen inFrage   kommenden Temperaturen bei den zwei gegebenen Speichertemperaturgrenzen ergibt sich dadurch pro   Volumeneinheit   eine grosse Wärmespeicherung. Da ausserdem bei Verwendung der Dämpfe zur   Wärmeübertragung   auf z. B. Wärmeentnahmeplatten sich diese Übertragung infolge des sieh kondensierenden Dampfes, der eine grosse Wärmeübertragungszahl aufweist, sehr intensiv gestaltet und sieh dann kleine Temperaturdifferenzen zwischen Speichermittel und Wärmeplatte einstellen, können die Isolationsverluste wegen der kleinen Oberflächen des Speicherkörpers klein gehalten werden. 



   Die Form und Anordnung des Gefässes oder der Gefässe, in welchem die   Speieherflüssigkeit   eingeschlossen ist, wird zweckmässig derart gewählt und die Wärmeaufnahme- und -abgabestelle so angeordnet. dass sowohl bei Wärmeaufnahme als bei Wärmeabgabe eine natürliche, rasche Zirkulation der Speicherflüssigkeit innerhalb des Gefässes erfolgt. 



   Beim   Koehprozess   ist bei oben erwähnter Speicherung beim Braten eine Temperatur des Speichermittels von zirka 250  C notwendig, während für das sogenannte Fortkoehen schon Temperaturen von 120-200  C ausreichen. Für viele   Kochgüter   sind beim Bratprozess nicht viel kleinere Temperaturen als zirka 240 -250  C auf der Wärmeplatte zulässig. Wenn für den Kochherd nur eine Speicherquelle vorgesehen wird, so muss die Temperatur des Speichermittels zirka 250  C betragen und darf wegen des Bratprozesses nicht tiefer sein.

   Es hat dies zur Folge, dass das Speichervolumen gross sein   muss,   um eine gewisse   Speieherung   zu haben, oder aber, dass man bei einem kleineren Speichervolumen die maximale   Speichertemperatnr   auf zirka   2800 C vorsehen muss.   Diese Massnahmen sind bei nur einem Speicherkörper notwendig, wenn zu jeder Zeit die Bedingungen für das Braten erfüllt sein müssen. 
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 und mehr   Speichergefässe   vorgesehen, welche verschiedene Temperaturen aufweisen, so dass beispielsweise das   Speiehergefäss,   welches für Braten bestimmt ist,   Speirhertemperaturen   variierend von zirka 280 -220  C aufweist, während ein zweites solche von zirka 220 -120  C hat.

   Die Isolationsverluste 
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 peraturen abisoliert werden muss, während beim andern Teil niedrigere Temperaturen und deshalb kleinere Verluste in Frage kommen. 



   Eine weitere Verbesserung erfolgt dadurch, dass bei solchen Speicherherden, bestehend aus mindestens zwei Gruppen von geschlossenen Gefässen, die die äussere   Wärmezufuhr   erhaltende erste Speichergefässgruppe für die Wärmeentnahmen bei hoher Temperatur vorgesehen ist und der für die Wärmeentnahmen bei kleineren Temperaturen vorgesehenen zweiten Speichergefässgruppe die Wärme durch die erste Gruppe zugeführt wird. 



   Durch diese   Massnahme   muss die Apparatur, welche der   Wärmezuführung   von aussen der Unterbrechung dieser Wärmezufuhr bei einer maximalen zulässigen Speichertemperatur und der Sicherheit dient, nur einmal, u. zw. bei der ersten   Gefässgruppe.   ausgeführt werden. Es verbilligt dies den Speicherherd wesentlich. 



   Der Wärmeentzug aus der ersten Gefässgruppe zur zweiten   Gefässgruppe   kann eingestellt werden durch entsprechende Bemessung der Wärmeaustausehteile. Diese können bestehen in einer metallischen Verbindung zwischen beiden   Gefässgruppen   oder aber in einer in der zweiten Gefässgruppe angeordneten Heizschlange, welche mit der ersten Gefässgruppe in Verbindung stellt. 



   Um den   Speicherkochherd auch für   abnormal grosse Wärmeentnahmen dienlich zu machen,   kann   für solche Zeiten die Wärmezufuhr von der ersten zur zweiten Gefässgruppe vergrössert eingestellt werden. 
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 satzquersehnittes vergrössert wird. 



   Die Wärmezufuhr kann von der ersten Gefässgruppe nicht nur zu einer zweiten, sondern auch noch zu weiteren Gefässgruppen erfolgen. 



   Bei Wärmespeichern, die besonders für   Kochzwecke verwendet   werden, ist vielfach der Anschluss des Speichers an Back- und Bratofen gefordert. 



   Der Back- oder Bratofen wird nicht   täglich   regelmässig benutzt und kann unter   Umständen,   je nach den gewählten Menus, eine Unterbrechung in der Benutzung derselben während einer Woche und mehr vorhanden sein. 



   Diesem Umstand wird dadurch Rechnung getragen, dass die Wärmeentnahme an mindestens einer Entnahmestelle, z. B. Backofen, derart vorgesehen ist, dass bei Wärmebedarf an dieser Stelle ein auf die Wärmeabgabestelle, z. B. eine Wärmeentnahmeplatte, passendes geschlossenes Gefäss, welches mit der die Wärme an das   Kochgut   übermittelnden Heizschlange eine kleine Menge einer verdampfbaren Flüssigkeit ohne   Gaseinschlüsse   eingefüllt erhält, mit der Wärmeabgabestelle des Speichergefässes in Berührung gebracht wird und diese durch   Leitung erfolgende Wärmeübertragung nach   Beendigung des Koch- oder Backprozesses durch Entfernung dieses Gefässes von der   Wärmeabgabestelle   vollständig oder nahezu vollständig unterbrochen wird. 
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Fig. 1.

   eine Ausführung des Speichergefässes in Seitenansicht und Fig. 2 in Endansicht; Fig. 3 und 5 veranschaulichen im senkrechten Schnitt zwei weitere Ausführungsformen des Gefässes, und Fig. 4 ist die zu Fig. 3 gehörige Endansicht. Fig. 6 stellt einen zu Fig. 5 gehörigen um 90  versetzten Schnitt dar. Fig. 7 zeigt eine   weitere Ausführungsform des Gefässes : Fig.   8 und 9   veranschaulichen   einen Herd mit zwei Gefässen im Vertikal- bzw. Horizontalschnitt, Fig. 10 zeigt eine weitere   Ausführungsform   des Gefässes, mit Anordnung von zwei Wärmeentnahmestellen. Fig. 11 und 12 stellen ein weiteres   Ausführungs-   
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 einer Abänderung. 



   Im   Ausführungsbeispiel   nach den Fig. 1 und 2 ist das Gefäss als eine geschlossene Rohrschlangenspirale ausgebildet, deren Achse horizontal ist und welche in   angenähert   senkrechten Ebenen liegende, sich berührende Windungen 1 aufweist. Der Anfang 2 der Spirale und das Ende. sind ein für allemal fest verschlossen, so dass die im   Innern   der Schlangen eingefüllte Speicherflüssigkeit nicht entweichen kann. 4 ist die Wärmeaufnahmestelle, bei welcher beispielsweise die elektrischen Widerstandsdrähte angebracht sind und welche an der tiefsten Stelle liegen.

   Bei 5 erfolgt die Wärmeabgabe beispielsweise 
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 statt, was beispielsweise beim Kochen eine grosse Rolle spielt.   Die Einfüllung   des destillierten Wassers kann unter sehr hohem Vakuum erfolgen, so dass keine Luft eingeschlossen ist, oder dadurch, dass das Gefäss mit kaltem destilliertem Wasser gefüllt und abgeschlossen wird. Beim Erwärmen des Gefässes kann das überschüssige Wasser durch ein eingestelltes   Sicherheitsventil entweichen.   
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 und des Gefässes bei höheren Temperaturen das Wasservolumen bei der   maximalen     Speichertemperatur   nur wenig kleiner wird, als das   Gefässvolumen   ist.

   Die Folge davon   ist. dass   die Wärmespeicherung bei kleinstem Gewicht und pro   Volumeneinheit   eine grosse ist und im oberen Teil des Gefässes eine kleine, jedoch die   Wärmeübertragung   auf die   Wärmeentnahmestelle   fördernde Wasserdampfmenge vorhanden ist. Weil besonders reiner Wasserdampf (d. h. ohne Gaseinschlüsse), welcher sich direkt eingeschlossen 
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 densieren unter der Entnahmestelle und ein Verdampfen im Gefäss stattfindet, eine kleine. Das Kochen ist dann auch bei kleinen   Speichertemperaturen gewährleistet.   
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 abgabestellen   ähnlich   wie in Fig. 10 ausgebildet sind, sind zur Aufnahme des Wassers, nebeneinander angeordnet, in sich geschlossene Rohrringe 6 bzw. Rohrvierecke vorgesehen, deren Mittelebenen vertikal sind.

   Das die Speicherflüssigkeit enthaltende Gefäss ist hier unterteilt in mehrere nebeneinanderliegende Gefässe, die untereinander durch nicht dargestellte kleine Röhren verbunden sein können, um in allen   Gefässen     womöglich   die gleiche Temperatur und den gleichen Druck zu haben. Die einzelnen Gefässe sind vorzugsweise aus   nahtlosen   Stahlrohren hergestellt, wodurch   möglichst   kleine Metallgewichte erreicht werden. In Fig. 3 sind beispielsweise vier Rohrvierecke nebeneinander angeordnet. Die nicht dargestellte Wärmeaufnahmestelle befindet sich am untersten, die Wärmeabgabestelle am obersten Teil der Rohrvierecke. Die Wasserzirkulation kann, wie für Fig. l und2 beschrieben, bei der gewählten Anordnung bei Wärmeaufnahme und-abgabe ebenfalls rasch erfolgen.

   Die Speicherflüssigkeiteinfüllung geschieht wie oben für die Rohrspirale beschrieben, jedoch für die einzelnen Rohrvierecke gesondert. Durch das Aneinanderreihen von mehr oder weniger Rohrvierecken kann die   Speicherung   vergrössert oder verkleinert werden, was fabrikatorisehe Vorteile bietet. 



   In Fig. 5 und 6 ist das Gefäss als geschlossener Hohlzylinder   7,   welcher die Speieherflüssigkeit enthält, ausgebildet. Das Einfüllen wie die Anordnung der Wärmeaufnahme- und -abgabestellen sind   gleich wie bei obenerwähnten zwei Beispielen. Diese Ausführungsart kommt hauptsächlich fiir Speicherung   bei nicht allzu hoher Temperatur und nicht zu hohen   Drücken   zur Anwendung. 



   Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 7 dargestellt, bei dem als Gefäss für das Speicherwasser ein hohlkugeliges, dickwandiges Gefäss 8 zur Anwendung kommt. An Stelle der genauen   Hohlkugelform   
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 finden. Die Wärmeaufnahme findet am untersten Teil bei 9 statt, die   Wärmeabgabe   an einer Stelle 10 ausserhalb des Gefässes, welche durch eine die Wasserzirkulation fördernde   Rohrleitung   11 bewerkstelligt wird. Vom Gefäss aus können durch Anordnung mehrerer   äusserer     Rohrleitungen auch mehrere   Abgabestellen bedient werden. Die Wärmeabgabestellen 10 liegen vorzugsweise im obersten Teil der 

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 äusseren Rohrleitung.

   Mit dem hohlkugeligen oder   hohlkugelähnliehen   Gefäss erhält man auch für grosse   Speicherflüssigkeitsmengen   die kleinsten Oberflächen und damit weniger   Isolationsoberfläche   und kleinere Wärmeverluste. 



   In Fig. 10 ist ein Rohrviereck 19 als Gefäss dargestellt, welches das Speicherwasser eingeschlossen enthält. Dieses Rohrviereek hat zwei Wärmeentnahmestellen   20,   welche als Hohlkörper ausgebildet sind. 



  Die Hohlräume   23   der Wärmeentnahmestellen 20 sind beispielsweise mittels einer Leitung 21 in direkter Verbindung mit dem Raum des Rohrviereckes, in welchem die Speicherflüssigkeit eingeschlossen ist. 



  Die Leitungen 22 bewirken eine erhöhte Zirkulation des   Speichermittels   im Hohlraum   2. 3 unterhalb   der Entnahmestelle 20. Wird beispielsweise Wärme entnommen, so tritt in 2. 3 eine Kondensation des dort vorhandenen Dampfes ein und eine damit verbundene Druckverkleinerung, welche sofort wieder eine Nachverdampfung des Speichermediums zur Folge hat. Bei der Konstruktion ist darauf Rücksicht genommen, dass beim Nachverdampfen so wenig als möglich Wasser in den Raum   23   mitgerissen wird, indem die Wärmeübertragung von Wasser an die wärmeabgebende Wand bedeutend kleiner ist, als die des kondensierenden Dampfes. Um die   Wärmeübertragung   noch wirksamer zu gestalten, kann der Raum 23 
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 versehen werden.

   Diese beiden letzten Massnahmen gestatten, wie bereits angeführt, ein Kochen auch bei kleinsten   Speichertemperaturen   ; anderseits findet das Kochen bedeutend schneller statt als bei bisher bekannten   Ausführungen.   Das Wasser, welches sich ans dem kondensierten Dampf im Räume   23   bildet, fliesst durch die Leitung 22 in den unteren Teil des   Speichergefässes.   



   Für Fälle, wo ein schnelles Kochen nicht erforderlich ist, kann im Raume 2. 3 die Wärmeüber-   tragung'durch   ein Gemisch von Dampf und Wasser oder durch Wasser allein erfolgen. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Temperaturdifferenz zwischen dem Raume 19 und der oberen   Fläche   der Wärmeentnahmestelle auch bei grosser   Wärmeentnahme   klein ist.   24   ist die   Wärmeaufnahmestelle.   welche in der   Zeichnung   beispielsweise als ein das Rohr   umschliessendes   Widerstandsband dargestellt ist. Statt dessen kann hier die   Wärmeaufnalimestelle   beispielsweise auch für Gasfeuerung oder andere Feuerungsarten vorgesehen werden. 



   Die Anordnung der Gefässe nach Fig. 1-6 gestattet   zweckmässige   Anordnung des bei Kochherden geforderten Backofens 12 ; auch wird bei dieser Anordnung die zu isolierende äussere Ober-   fläche   klein und mit ihr der Wärmeverlust gering, was besonders bei   Nachtstromspeicherung eine   grosse Rolle spielt. 



   Da an den Kochherd die Forderung des Bratens und anderseits die des langsamen Kochens gestellt wird, so ist es zweckmässig, die Speicherung in mindestens zwei Gruppen von   Fliissigkeitsgefässen   erfolgen zu lassen, u.   zw.   derart, dass in einer Gruppe bis zu den hohen Temperaturen gespeichert wird, während die zweite, bzw. folgenden Gruppen der Speicherung bei kleineren Temperaturen dienen. Damit ist auf einfache Weise die Regulierbarkeit beim Kochen erreicht, indem das Braten, wo höhere Temperaturen notwendig sind, auf einer höheren Stufe und das Kochen, welches eine kleinere Temperatur erfordert, auf einer unteren Stufe möglich ist. Bei dieser Anordnung ist die Isolation bei der hohen Temperatur nur bei einer Gruppe notwendig, während bei den folgenden Stufen die Isolation bei kleineren Temperaturen erfolgt.

   Dadurch werden die Wärmeverluste kleiner, als wenn nur eine Stufe mit angenähert der gleichen Oberfläche wie bei zwei oder mehreren Stufen vorhanden wäre und wegen der Forderung des Bratens auf die hohe Temperatur gespeichert werden muss. Zudem müssen nicht alle Gefässe der Flüssigkeitsspeicherung für die hohe Temperatur und den grossen Druck dimensioniert werden, wodurch bei den unteren Gruppen kleinere Wandstärken, grössere Rohrdurchmesser und damit grössere Flüssigkeitsmengen möglich sind und deshalb die Metallgewichte und Preise kleiner werden. 



   Fig. 8 und 9 stellen einen zweistufigen Herd dar mit nebeneinanderliegenden in sich geschlossenen Rohrvierecken. 13 ist die Speicherstufe für hohe Temperaturen und besteht aus fünf Rohrvierecken von kleinerem Rohrdurchmesser, während 14 die untere Stufe darstellt mit vier nebeneinanderliegenden Rohrvierecken mit grösserem Durchmesser. In die beiden Stufen   1. 3   und 14 ist der   obenerwähnte Back-   ofen 12 eingebaut. 15 sind die Isolationen des Herdes. 



   Die Wärmeaufnahme bei den Wärmeaufnahmestellen 16 und 17 erfolgt gesondert und wird. wenn die Speicherflüssigkeit der betreffenden Stufe eine maximale Temperatur bzw. Druck erreicht hat, durch nicht gezeigte Mittel, wie Temperaturregler und Schmelzsicherung, automatisch unterbrochen. Dadurch wird verhindert, dass beispielsweise bei Naehtspeicherung die Temperatur und der Druck in der betreffenden Stufe über eine bestimmte Grenze steigen kann. Ausserdem ist noch ein nicht gezeigtes Sicherheitsventil vorgesehen,   welches bei Nichtfunktioniereu   dieses Automaten einspringt. Sollten diese beiden Organe nicht funktionieren und die Temperatur derart weitersteigen, dass ein Bruch des Wasserbehälters stattfindet, so erfolgt wegen der dann vorhandenen Ausfüllung des Behälters mit Wasser keine explosionsartige Wirkung. 



   Bei zwei Stufen wird mit Vorteil die maximale Temperatur der oberen Stufe zu zirka 300  C gewählt, die der unteren Stufe zu zirka   2000 C gewählt.   Bei der Wärmeentnahme kann die Temperatur der oberen Stufe nach und nach bis   zirka 2000,   die der unteren Stufe bis zirka 100  C fallen, ohne den   Kochprozess   in Frage zu stellen. 

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 Vorteil in einem Gefäss18, Fig. 8 und 9, erfolgen, welches beispielsweise   um   die Hoehdruekstufe angeordnet ist und bei welchem das kalte Wasser unten einströmt und oben entsprechend warmes Wasser entnommen wird. Das   Gefäss   selbst ist nach aussen isoliert.

   Bei der gewählten Anordnung ist die zu isolierende Ober-   fläche     hauptsächlich   bei hohen Temperaturen kleiner. Die   Wärmeverluste   können deshalb bei sorgfältiger Isolation sehr klein gehalten werden. Da   ausserdem   die bei der Erfindung angewandten Konstruktionselemente einfach und nicht schwer sind, das Speichermittel Wasser pro Gewichtseinheit eine 
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 grades. der nicht hohen Herstellungskosten und des nicht zu hohen Gewichtes durch den Gegenstand der Erfindung erfüllt. Da ausserdem durch die Ausbildung der Wärmeentnahmestelle auch bei grosser Wärme- 
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 handen ist, ist auch die Forderung des schnellen Kochens mit dem Gegenstand der   Erfindung erfüllt.   



   Die bis jetzt bekannten   Speicherherde haben gewöhnlich nur eine der obigen Forderungen,   meist aber keine erfüllt. 
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 elektrischen Wärmebandes stattfindet. 



     Speichergefiissgrnppe   26 besteht aus dem Speichergefäss 30 und den beiden Wärmeentnahme-   platten. !/.   Die   Wärmezufuhr zu diesem   Gefäss kommt von Gefäss 27 her und wird beispielsweise bewerkstelligt durch die drei metallischen Verbindungen 32. Der Querschnitt dieser Verbindungen 32 kann 
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 erzielen. 



   Die verschiedenen Speichergefässgruppen können, wie gezeigt, aus je einem geschlossenen Gefäss bestehen oder aber aus zwei und mehr Gefässen, welche unter sich oben und unten verbunden sein können. Die geschlossenen Gefässe können verschiedene Formen haben, wie beispielsweise hohlkugelige oder Zylindergefässe, Rohrvierecke, Rohrspiralen usw. Sie sind so eingerichtet, dass die   Wärmezufuhr   in der Hauptsache unten erfolgt und dass eine natürliche rasche Wärmezirkulation innerhalb des Speichermittels erfolgen kann. 



   Die Wärmeentnahme erfolgt in bekannter Weise oben, d. h. da wo sich der Dampf des Speichermittels befindet. Dadurch, dass bei Wärmeentzug, d. h. bei Auflegen des kalten Kochgesehirres mit dem Kochgut, eine Kondensation des Dampfes und ein Nachverdampfen aus dem Speichermittel stattfindet, wird erreicht, dass die Temperaturdifferenz zwischen   Speicherniitteltemperatur   und Temperatur an der   Auflagefläche   der Wärmeplatte auch bei grosser Entnahme klein ist. Die   Speielrermitteltemperatur   kann klein gehalten werden, und demzufolge sind dann auch die   Wärmeverluste   klein. Dies betrifft sowohl 
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   um   die   Wärmeentnahmeplatte @   28 ein konzentrisch angeordneter   Ring-M vorgesehen.

   An   seinem Umfang sind schiefe Schlitze 34 angebracht ; entsprechende an der Wärmeentnahmeplatte angebrachte Zapfen 35 greifen in diese Schlitze so ein, dass bei Verdrehen des Ringes dieser vertikal verstellt wird. Wenn das Kochgefäss nun so auf die   Wärnieplatte   gestellt wird, dass es beim Verschieben des Ringes leicht angehoben wird, so stellt sich zwischen Boden des Kochgefässes und   Wärmeplatte   in bekannter Weise ein Luftspalt ein, der wegen der schlechten Leitfähigkeit der Luft die   Wärmeübertragung   an das Kochgefäss beeinflusst, wobei eine kleine Veränderung des Luftspaltes eine andere Wärmeentnahme zur Folge hat. Mit dieser Regulierung ist ein sparsames Kochen   möglich,   indem nur so viel Wärme dem Speicher entzogen wird, als dies für den Kochprozess gerade notwendig ist.

   Ein unnötiges Verdampfen des Kochgutes, welches sehr viel Wärme verzehrt, findet nicht statt. 



   Um ein   Überschreiten   der maximalen   Speichertemperatur   und eine allzu grosse Drucksteigerung 
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 maximalen Speichertemperatur unterbricht, vorgesehen. 



     Als weiteres Sicherheitsorgan   tritt eine Schmelzsicherung in Funktion, wenn der Temperaturregler versagen sollte. Mit jener wird die äussere   Wärmezufuhr unterbrochen.   



   In Fig. 15   stellt. 36   das Speichergefäss dar, in welchem die verdampfbare Flüssigkeit eingefüllt ist und in der in der Hauptsache die   Wärmespeicherung   erfolgt. Dieses Gefäss erhält die Wärme unten von aussen zugeleitet durch beispielsweise ein elektrisches Widerstands band B. Nach aussen hin ist das ganze 
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 Gefässes kann im Bedarfsfalle mit dem Aufsatzgefäss 38 in Verbindung gebracht werden. Dieses ist in Verbindung mit einem an beiden Enden geschlossenen Längsrohr 39. Mit diesem sind verschiedene 
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 bindung mit dem   Aufsatzgefäss. 3.   Die Rohre 40 strahlen die Wärme nach dem Bratofenraum 42 aus, während sie nach, aussen abisoliert sind.

   Bei Aufeinanderbringen der beiden   Berührungsflächen   I und II verdampft nach und nach Flüssigkeit von der kleinen Flüssigkeitsmenge im   Aufsatzgefäss. 38.   Der Dampf verteilt sich auf die Rohre 40, kondensiert dort und fliesst durch   43   ins   Gefäss. 38 zurÜck   und verdampft dort von neuem. Im ganzen System oberhalb der   Berührungsfläche II stellt sieh nach und nach   eine höhere Temperatur und ein höherer Druck ein. Da die Flüssigkeitsmenge im Aufsatzgefäss klein gewählt ist, so erfolgt die Erwärmung sehr rasch, indem auch die andern zu erwärmenden Teile nicht schwer gehalten sind. Muss der Bratprozess abgebrochen werden, so werden die beiden   Berührungsflächen   voneinander entfernt.

   Die   Wärmeübertragung   von   Speichergefäss 86 und. 38   wird dann unterbrochen. 



   In ähnlicher Weise geschieht die Übertragung der   Speicherwärme   von der Wärmeentnahme- 
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   In Fig. 17 ist auf der   Berührungsfläche   I   die #nicht verdampfbare" Flüssigkeitsschicht 45   dargestellt, als welche Glycerin oder eine Metallegierung mit niedrigem Schmelzpunkt usw. in Frage kommt. 



   Anstatt zum Kochen usw. könnte die Einrichtung gemäss der Erfindung auch zur Beheizung eines Warmwassererzeugers (Boilers) verwendet werden. ferner sind noch ausgedehnte industrielle Verwendungs-   möglichkeiten   denkbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mit einem Wärmespeicher versehene Einrichtung zum Kochen, Braten, Backen u. dgl., bei der eine Flüssigkeit von hoher spezifischer Wärme, wie Wasser, an einer Heizstelle in gesättigten Dampf verwandelt wird, der die Wärmeübertragung von der Heizstelle nach Wärmeabgabestellen bewirkt, an denen er sich entsprechend der entnommenen Wärme niederschlägt, wobei die niedergeschlagenen Mengen durch an der Heizstelle aus der Flüssigkeit sich neu bildenden Dampf ersetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser an der Heizstelle in einem oder mehreren geschlossenen   Druckgefässen   (1, 6, 7, 8,   M, 14.   19,   27,.

   30, 86),   die es nahezu ausfüllt, unmittelbar beheizt wird, so dass das Wasser selbst das Speichermittel bildet und Speichermitteltemperaturen zwischen ungefähr 100 bis 300  C durch den gesättigten Dampf des Speichermittels von den   Drurkgefässen   nach den Wärmeabgabestellen   (20, 2J, 26, 28,-31,. 37)   abgegeben werden können. 
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Claims (1)

  1. oder Zylindergefäss (8) mit kugeligen Absehlussböden ausgebildet ist, bei welchem die Wärmeentnahme direkt oder mittels aussen am Gefäss angeordneten Rohren erfolgt (Fig. 7).
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, als Speieherherd ausgebildet, dadurch gekennzeichnet, dass für EMI6.3 derart, dass die erste Gruppe der Wärmeaufnahme und-abgabe bei hohen Temperaturen dient, während die zweite bzw.'die folgenden Gruppen der Speicherung bei kleineren Temperaturen dienen (Fig. 8,9, 11,12).
    4. Einrichtung in Gestalt eines Speicherherdes nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Gruppe (1. 3, 14 usw.) eine besondere Heizung (16, 17) vorgesehen ist sowie gesonderte automatische Mittel zur Unterbrechung der Heizung bei Erreichung eines bestimmten Maximaldruckes oder einer bestimmten Maximaltemperatur der Flüssigkeit der betreffenden Gruppe.
    5. Einrichtung in Gestalt eines Speicherherdes nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens bei der Hochdruckstufe (1@ 3) ein Wasserbehälter (18) für Warmwasserbereitung angeordnet ist, welcher durch die Wärmeverluste der Hochdruckstufe erwärmt wird und nach aussen gut isoliert ist (Fig. 9).
    6. Einrichtung in Gestalt eines Speieherherdes nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Wärmeentnahme bei hoher Temperatur vorgesehene erste Speichergefässgruppe (23) direkt äussere Wärmezufuhr erhält und die für die Wärmeentnahmen bei kleineren Temperaturen vorgesehene zweite Speiehergefässgruppe (26) die Wärme indirekt, z. B. durch metallische Verbindung. durch die erste Gruppe zugeführt bekommt (Fig. 11).
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmezufuhr von der ersten zur zweiten Gefässgruppe durch in letzterer angeordneter Heizschlange, in welcher das Speichermittel von der ersten Gefässgruppe zirkulieren kann, erfolgt. EMI6.4 liche metallische Verbindung, vorgesehen sind, um die Wärmezufuhr von der ersten zur zweiten Gefässgruppe je nach der Grösse der Wärmeentnahme bei der zweiten Gefässgruppe zu verändern.
    9. Einrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei der ersten Gefässgruppe zur Unterbrechung der äusseren Wärmezufuhr zu dieser Gruppe bei Erreichung der maximalen EMI6.5 als die maximale Speiehertemperatur eingestellte Schmelzsicherung angebracht ist.
    10. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Wärmeentnahme an mindestens EMI6.6 <Desc/Clms Page number 7> welches zur Übertragung der Wärme an das Kochgut eine kleine Menge einer verdampfbaren Flüssigkeit eingefüllt enthält, mit der Wärmeabgabestelle des Speiehergefässes in Berührung gebracht wird und diese durch Wärmeleitung erfolgende Wärmeübertragung nach Beendigung des Koch-oder Baekprozesses durch Entfernung dieses Gefässes von der Wärmeabgabestelle vollständig oder nahezu vollständig unterbrochen wird (Fig. 15 und 16).
    ] 1. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an das zeitweise auf die Wärmeabgabestelle aufzusetzende Gefäss (. mit seinem Inhalt ein Heizschlangensystem (40), welches zur Beheizung eines Backofens dient, angeschlossen ist (Fig. 15).
    12. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit im Aufsatzgefäss ein in einem Kippkessel angeordnetes Heizschlagensystem speist, welches hauptsächlich zur Bereitung von flüssigem Kochgut oder von Warmwasser Verwendung findet.
    13. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsatzgefäss mit einer oder mehreren als Wärmeentnahmeplatten ausgebildeten Wärmeabgabestellen einen gemeinsamen Raum bildet.
    14. Einrichtung nach den Ansprüchen 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungsflächen der Wärmeentnahmeplatte und des Aufsatzgefässes genau aufeinanderpassend und gegen Wärmestrahlung geschützt ausgebildet sind.
    15. Einrichtung nach den Ansprüchen 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Berührung- EMI7.1 ist, welche bei den höchsten Speichertemperaturen nicht verdampft und eine bedeutend grössere Wärmeleitzahl wie Luft hat. so dass die Wärmeübertragung auch im Falle des nicht völligen Berühren der beiden Auflageflächen eine grosse ist (Fig. 17). EMI7.2
AT145267D 1932-08-01 1933-07-24 Mit einem Wärmespeicher versehene Einrichtung zum Kochen, Braten, Backen, od. dgl. AT145267B (de)

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