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Die Wärmespeicherung findet in der Hauptsache im Wasser statt, die Speieherwirkung des Druckgefässes beträgt nur wenige Prozent von derjenigen des Wassers. Bei den für dasKochen inFrage kommenden Temperaturen bei den zwei gegebenen Speichertemperaturgrenzen ergibt sich dadurch pro Volumeneinheit eine grosse Wärmespeicherung. Da ausserdem bei Verwendung der Dämpfe zur Wärmeübertragung auf z. B. Wärmeentnahmeplatten sich diese Übertragung infolge des sieh kondensierenden Dampfes, der eine grosse Wärmeübertragungszahl aufweist, sehr intensiv gestaltet und sieh dann kleine Temperaturdifferenzen zwischen Speichermittel und Wärmeplatte einstellen, können die Isolationsverluste wegen der kleinen Oberflächen des Speicherkörpers klein gehalten werden.
Die Form und Anordnung des Gefässes oder der Gefässe, in welchem die Speieherflüssigkeit eingeschlossen ist, wird zweckmässig derart gewählt und die Wärmeaufnahme- und -abgabestelle so angeordnet. dass sowohl bei Wärmeaufnahme als bei Wärmeabgabe eine natürliche, rasche Zirkulation der Speicherflüssigkeit innerhalb des Gefässes erfolgt.
Beim Koehprozess ist bei oben erwähnter Speicherung beim Braten eine Temperatur des Speichermittels von zirka 250 C notwendig, während für das sogenannte Fortkoehen schon Temperaturen von 120-200 C ausreichen. Für viele Kochgüter sind beim Bratprozess nicht viel kleinere Temperaturen als zirka 240 -250 C auf der Wärmeplatte zulässig. Wenn für den Kochherd nur eine Speicherquelle vorgesehen wird, so muss die Temperatur des Speichermittels zirka 250 C betragen und darf wegen des Bratprozesses nicht tiefer sein.
Es hat dies zur Folge, dass das Speichervolumen gross sein muss, um eine gewisse Speieherung zu haben, oder aber, dass man bei einem kleineren Speichervolumen die maximale Speichertemperatnr auf zirka 2800 C vorsehen muss. Diese Massnahmen sind bei nur einem Speicherkörper notwendig, wenn zu jeder Zeit die Bedingungen für das Braten erfüllt sein müssen.
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und mehr Speichergefässe vorgesehen, welche verschiedene Temperaturen aufweisen, so dass beispielsweise das Speiehergefäss, welches für Braten bestimmt ist, Speirhertemperaturen variierend von zirka 280 -220 C aufweist, während ein zweites solche von zirka 220 -120 C hat.
Die Isolationsverluste
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peraturen abisoliert werden muss, während beim andern Teil niedrigere Temperaturen und deshalb kleinere Verluste in Frage kommen.
Eine weitere Verbesserung erfolgt dadurch, dass bei solchen Speicherherden, bestehend aus mindestens zwei Gruppen von geschlossenen Gefässen, die die äussere Wärmezufuhr erhaltende erste Speichergefässgruppe für die Wärmeentnahmen bei hoher Temperatur vorgesehen ist und der für die Wärmeentnahmen bei kleineren Temperaturen vorgesehenen zweiten Speichergefässgruppe die Wärme durch die erste Gruppe zugeführt wird.
Durch diese Massnahme muss die Apparatur, welche der Wärmezuführung von aussen der Unterbrechung dieser Wärmezufuhr bei einer maximalen zulässigen Speichertemperatur und der Sicherheit dient, nur einmal, u. zw. bei der ersten Gefässgruppe. ausgeführt werden. Es verbilligt dies den Speicherherd wesentlich.
Der Wärmeentzug aus der ersten Gefässgruppe zur zweiten Gefässgruppe kann eingestellt werden durch entsprechende Bemessung der Wärmeaustausehteile. Diese können bestehen in einer metallischen Verbindung zwischen beiden Gefässgruppen oder aber in einer in der zweiten Gefässgruppe angeordneten Heizschlange, welche mit der ersten Gefässgruppe in Verbindung stellt.
Um den Speicherkochherd auch für abnormal grosse Wärmeentnahmen dienlich zu machen, kann für solche Zeiten die Wärmezufuhr von der ersten zur zweiten Gefässgruppe vergrössert eingestellt werden.
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satzquersehnittes vergrössert wird.
Die Wärmezufuhr kann von der ersten Gefässgruppe nicht nur zu einer zweiten, sondern auch noch zu weiteren Gefässgruppen erfolgen.
Bei Wärmespeichern, die besonders für Kochzwecke verwendet werden, ist vielfach der Anschluss des Speichers an Back- und Bratofen gefordert.
Der Back- oder Bratofen wird nicht täglich regelmässig benutzt und kann unter Umständen, je nach den gewählten Menus, eine Unterbrechung in der Benutzung derselben während einer Woche und mehr vorhanden sein.
Diesem Umstand wird dadurch Rechnung getragen, dass die Wärmeentnahme an mindestens einer Entnahmestelle, z. B. Backofen, derart vorgesehen ist, dass bei Wärmebedarf an dieser Stelle ein auf die Wärmeabgabestelle, z. B. eine Wärmeentnahmeplatte, passendes geschlossenes Gefäss, welches mit der die Wärme an das Kochgut übermittelnden Heizschlange eine kleine Menge einer verdampfbaren Flüssigkeit ohne Gaseinschlüsse eingefüllt erhält, mit der Wärmeabgabestelle des Speichergefässes in Berührung gebracht wird und diese durch Leitung erfolgende Wärmeübertragung nach Beendigung des Koch- oder Backprozesses durch Entfernung dieses Gefässes von der Wärmeabgabestelle vollständig oder nahezu vollständig unterbrochen wird.
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Fig. 1.
eine Ausführung des Speichergefässes in Seitenansicht und Fig. 2 in Endansicht; Fig. 3 und 5 veranschaulichen im senkrechten Schnitt zwei weitere Ausführungsformen des Gefässes, und Fig. 4 ist die zu Fig. 3 gehörige Endansicht. Fig. 6 stellt einen zu Fig. 5 gehörigen um 90 versetzten Schnitt dar. Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform des Gefässes : Fig. 8 und 9 veranschaulichen einen Herd mit zwei Gefässen im Vertikal- bzw. Horizontalschnitt, Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform des Gefässes, mit Anordnung von zwei Wärmeentnahmestellen. Fig. 11 und 12 stellen ein weiteres Ausführungs-
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einer Abänderung.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 ist das Gefäss als eine geschlossene Rohrschlangenspirale ausgebildet, deren Achse horizontal ist und welche in angenähert senkrechten Ebenen liegende, sich berührende Windungen 1 aufweist. Der Anfang 2 der Spirale und das Ende. sind ein für allemal fest verschlossen, so dass die im Innern der Schlangen eingefüllte Speicherflüssigkeit nicht entweichen kann. 4 ist die Wärmeaufnahmestelle, bei welcher beispielsweise die elektrischen Widerstandsdrähte angebracht sind und welche an der tiefsten Stelle liegen.
Bei 5 erfolgt die Wärmeabgabe beispielsweise
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statt, was beispielsweise beim Kochen eine grosse Rolle spielt. Die Einfüllung des destillierten Wassers kann unter sehr hohem Vakuum erfolgen, so dass keine Luft eingeschlossen ist, oder dadurch, dass das Gefäss mit kaltem destilliertem Wasser gefüllt und abgeschlossen wird. Beim Erwärmen des Gefässes kann das überschüssige Wasser durch ein eingestelltes Sicherheitsventil entweichen.
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und des Gefässes bei höheren Temperaturen das Wasservolumen bei der maximalen Speichertemperatur nur wenig kleiner wird, als das Gefässvolumen ist.
Die Folge davon ist. dass die Wärmespeicherung bei kleinstem Gewicht und pro Volumeneinheit eine grosse ist und im oberen Teil des Gefässes eine kleine, jedoch die Wärmeübertragung auf die Wärmeentnahmestelle fördernde Wasserdampfmenge vorhanden ist. Weil besonders reiner Wasserdampf (d. h. ohne Gaseinschlüsse), welcher sich direkt eingeschlossen
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densieren unter der Entnahmestelle und ein Verdampfen im Gefäss stattfindet, eine kleine. Das Kochen ist dann auch bei kleinen Speichertemperaturen gewährleistet.
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abgabestellen ähnlich wie in Fig. 10 ausgebildet sind, sind zur Aufnahme des Wassers, nebeneinander angeordnet, in sich geschlossene Rohrringe 6 bzw. Rohrvierecke vorgesehen, deren Mittelebenen vertikal sind.
Das die Speicherflüssigkeit enthaltende Gefäss ist hier unterteilt in mehrere nebeneinanderliegende Gefässe, die untereinander durch nicht dargestellte kleine Röhren verbunden sein können, um in allen Gefässen womöglich die gleiche Temperatur und den gleichen Druck zu haben. Die einzelnen Gefässe sind vorzugsweise aus nahtlosen Stahlrohren hergestellt, wodurch möglichst kleine Metallgewichte erreicht werden. In Fig. 3 sind beispielsweise vier Rohrvierecke nebeneinander angeordnet. Die nicht dargestellte Wärmeaufnahmestelle befindet sich am untersten, die Wärmeabgabestelle am obersten Teil der Rohrvierecke. Die Wasserzirkulation kann, wie für Fig. l und2 beschrieben, bei der gewählten Anordnung bei Wärmeaufnahme und-abgabe ebenfalls rasch erfolgen.
Die Speicherflüssigkeiteinfüllung geschieht wie oben für die Rohrspirale beschrieben, jedoch für die einzelnen Rohrvierecke gesondert. Durch das Aneinanderreihen von mehr oder weniger Rohrvierecken kann die Speicherung vergrössert oder verkleinert werden, was fabrikatorisehe Vorteile bietet.
In Fig. 5 und 6 ist das Gefäss als geschlossener Hohlzylinder 7, welcher die Speieherflüssigkeit enthält, ausgebildet. Das Einfüllen wie die Anordnung der Wärmeaufnahme- und -abgabestellen sind gleich wie bei obenerwähnten zwei Beispielen. Diese Ausführungsart kommt hauptsächlich fiir Speicherung bei nicht allzu hoher Temperatur und nicht zu hohen Drücken zur Anwendung.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 7 dargestellt, bei dem als Gefäss für das Speicherwasser ein hohlkugeliges, dickwandiges Gefäss 8 zur Anwendung kommt. An Stelle der genauen Hohlkugelform
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finden. Die Wärmeaufnahme findet am untersten Teil bei 9 statt, die Wärmeabgabe an einer Stelle 10 ausserhalb des Gefässes, welche durch eine die Wasserzirkulation fördernde Rohrleitung 11 bewerkstelligt wird. Vom Gefäss aus können durch Anordnung mehrerer äusserer Rohrleitungen auch mehrere Abgabestellen bedient werden. Die Wärmeabgabestellen 10 liegen vorzugsweise im obersten Teil der
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äusseren Rohrleitung.
Mit dem hohlkugeligen oder hohlkugelähnliehen Gefäss erhält man auch für grosse Speicherflüssigkeitsmengen die kleinsten Oberflächen und damit weniger Isolationsoberfläche und kleinere Wärmeverluste.
In Fig. 10 ist ein Rohrviereck 19 als Gefäss dargestellt, welches das Speicherwasser eingeschlossen enthält. Dieses Rohrviereek hat zwei Wärmeentnahmestellen 20, welche als Hohlkörper ausgebildet sind.
Die Hohlräume 23 der Wärmeentnahmestellen 20 sind beispielsweise mittels einer Leitung 21 in direkter Verbindung mit dem Raum des Rohrviereckes, in welchem die Speicherflüssigkeit eingeschlossen ist.
Die Leitungen 22 bewirken eine erhöhte Zirkulation des Speichermittels im Hohlraum 2. 3 unterhalb der Entnahmestelle 20. Wird beispielsweise Wärme entnommen, so tritt in 2. 3 eine Kondensation des dort vorhandenen Dampfes ein und eine damit verbundene Druckverkleinerung, welche sofort wieder eine Nachverdampfung des Speichermediums zur Folge hat. Bei der Konstruktion ist darauf Rücksicht genommen, dass beim Nachverdampfen so wenig als möglich Wasser in den Raum 23 mitgerissen wird, indem die Wärmeübertragung von Wasser an die wärmeabgebende Wand bedeutend kleiner ist, als die des kondensierenden Dampfes. Um die Wärmeübertragung noch wirksamer zu gestalten, kann der Raum 23
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versehen werden.
Diese beiden letzten Massnahmen gestatten, wie bereits angeführt, ein Kochen auch bei kleinsten Speichertemperaturen ; anderseits findet das Kochen bedeutend schneller statt als bei bisher bekannten Ausführungen. Das Wasser, welches sich ans dem kondensierten Dampf im Räume 23 bildet, fliesst durch die Leitung 22 in den unteren Teil des Speichergefässes.
Für Fälle, wo ein schnelles Kochen nicht erforderlich ist, kann im Raume 2. 3 die Wärmeüber- tragung'durch ein Gemisch von Dampf und Wasser oder durch Wasser allein erfolgen. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Temperaturdifferenz zwischen dem Raume 19 und der oberen Fläche der Wärmeentnahmestelle auch bei grosser Wärmeentnahme klein ist. 24 ist die Wärmeaufnahmestelle. welche in der Zeichnung beispielsweise als ein das Rohr umschliessendes Widerstandsband dargestellt ist. Statt dessen kann hier die Wärmeaufnalimestelle beispielsweise auch für Gasfeuerung oder andere Feuerungsarten vorgesehen werden.
Die Anordnung der Gefässe nach Fig. 1-6 gestattet zweckmässige Anordnung des bei Kochherden geforderten Backofens 12 ; auch wird bei dieser Anordnung die zu isolierende äussere Ober- fläche klein und mit ihr der Wärmeverlust gering, was besonders bei Nachtstromspeicherung eine grosse Rolle spielt.
Da an den Kochherd die Forderung des Bratens und anderseits die des langsamen Kochens gestellt wird, so ist es zweckmässig, die Speicherung in mindestens zwei Gruppen von Fliissigkeitsgefässen erfolgen zu lassen, u. zw. derart, dass in einer Gruppe bis zu den hohen Temperaturen gespeichert wird, während die zweite, bzw. folgenden Gruppen der Speicherung bei kleineren Temperaturen dienen. Damit ist auf einfache Weise die Regulierbarkeit beim Kochen erreicht, indem das Braten, wo höhere Temperaturen notwendig sind, auf einer höheren Stufe und das Kochen, welches eine kleinere Temperatur erfordert, auf einer unteren Stufe möglich ist. Bei dieser Anordnung ist die Isolation bei der hohen Temperatur nur bei einer Gruppe notwendig, während bei den folgenden Stufen die Isolation bei kleineren Temperaturen erfolgt.
Dadurch werden die Wärmeverluste kleiner, als wenn nur eine Stufe mit angenähert der gleichen Oberfläche wie bei zwei oder mehreren Stufen vorhanden wäre und wegen der Forderung des Bratens auf die hohe Temperatur gespeichert werden muss. Zudem müssen nicht alle Gefässe der Flüssigkeitsspeicherung für die hohe Temperatur und den grossen Druck dimensioniert werden, wodurch bei den unteren Gruppen kleinere Wandstärken, grössere Rohrdurchmesser und damit grössere Flüssigkeitsmengen möglich sind und deshalb die Metallgewichte und Preise kleiner werden.
Fig. 8 und 9 stellen einen zweistufigen Herd dar mit nebeneinanderliegenden in sich geschlossenen Rohrvierecken. 13 ist die Speicherstufe für hohe Temperaturen und besteht aus fünf Rohrvierecken von kleinerem Rohrdurchmesser, während 14 die untere Stufe darstellt mit vier nebeneinanderliegenden Rohrvierecken mit grösserem Durchmesser. In die beiden Stufen 1. 3 und 14 ist der obenerwähnte Back- ofen 12 eingebaut. 15 sind die Isolationen des Herdes.
Die Wärmeaufnahme bei den Wärmeaufnahmestellen 16 und 17 erfolgt gesondert und wird. wenn die Speicherflüssigkeit der betreffenden Stufe eine maximale Temperatur bzw. Druck erreicht hat, durch nicht gezeigte Mittel, wie Temperaturregler und Schmelzsicherung, automatisch unterbrochen. Dadurch wird verhindert, dass beispielsweise bei Naehtspeicherung die Temperatur und der Druck in der betreffenden Stufe über eine bestimmte Grenze steigen kann. Ausserdem ist noch ein nicht gezeigtes Sicherheitsventil vorgesehen, welches bei Nichtfunktioniereu dieses Automaten einspringt. Sollten diese beiden Organe nicht funktionieren und die Temperatur derart weitersteigen, dass ein Bruch des Wasserbehälters stattfindet, so erfolgt wegen der dann vorhandenen Ausfüllung des Behälters mit Wasser keine explosionsartige Wirkung.
Bei zwei Stufen wird mit Vorteil die maximale Temperatur der oberen Stufe zu zirka 300 C gewählt, die der unteren Stufe zu zirka 2000 C gewählt. Bei der Wärmeentnahme kann die Temperatur der oberen Stufe nach und nach bis zirka 2000, die der unteren Stufe bis zirka 100 C fallen, ohne den Kochprozess in Frage zu stellen.
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Vorteil in einem Gefäss18, Fig. 8 und 9, erfolgen, welches beispielsweise um die Hoehdruekstufe angeordnet ist und bei welchem das kalte Wasser unten einströmt und oben entsprechend warmes Wasser entnommen wird. Das Gefäss selbst ist nach aussen isoliert.
Bei der gewählten Anordnung ist die zu isolierende Ober- fläche hauptsächlich bei hohen Temperaturen kleiner. Die Wärmeverluste können deshalb bei sorgfältiger Isolation sehr klein gehalten werden. Da ausserdem die bei der Erfindung angewandten Konstruktionselemente einfach und nicht schwer sind, das Speichermittel Wasser pro Gewichtseinheit eine
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grades. der nicht hohen Herstellungskosten und des nicht zu hohen Gewichtes durch den Gegenstand der Erfindung erfüllt. Da ausserdem durch die Ausbildung der Wärmeentnahmestelle auch bei grosser Wärme-
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handen ist, ist auch die Forderung des schnellen Kochens mit dem Gegenstand der Erfindung erfüllt.
Die bis jetzt bekannten Speicherherde haben gewöhnlich nur eine der obigen Forderungen, meist aber keine erfüllt.
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elektrischen Wärmebandes stattfindet.
Speichergefiissgrnppe 26 besteht aus dem Speichergefäss 30 und den beiden Wärmeentnahme- platten. !/. Die Wärmezufuhr zu diesem Gefäss kommt von Gefäss 27 her und wird beispielsweise bewerkstelligt durch die drei metallischen Verbindungen 32. Der Querschnitt dieser Verbindungen 32 kann
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erzielen.
Die verschiedenen Speichergefässgruppen können, wie gezeigt, aus je einem geschlossenen Gefäss bestehen oder aber aus zwei und mehr Gefässen, welche unter sich oben und unten verbunden sein können. Die geschlossenen Gefässe können verschiedene Formen haben, wie beispielsweise hohlkugelige oder Zylindergefässe, Rohrvierecke, Rohrspiralen usw. Sie sind so eingerichtet, dass die Wärmezufuhr in der Hauptsache unten erfolgt und dass eine natürliche rasche Wärmezirkulation innerhalb des Speichermittels erfolgen kann.
Die Wärmeentnahme erfolgt in bekannter Weise oben, d. h. da wo sich der Dampf des Speichermittels befindet. Dadurch, dass bei Wärmeentzug, d. h. bei Auflegen des kalten Kochgesehirres mit dem Kochgut, eine Kondensation des Dampfes und ein Nachverdampfen aus dem Speichermittel stattfindet, wird erreicht, dass die Temperaturdifferenz zwischen Speicherniitteltemperatur und Temperatur an der Auflagefläche der Wärmeplatte auch bei grosser Entnahme klein ist. Die Speielrermitteltemperatur kann klein gehalten werden, und demzufolge sind dann auch die Wärmeverluste klein. Dies betrifft sowohl
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um die Wärmeentnahmeplatte @ 28 ein konzentrisch angeordneter Ring-M vorgesehen.
An seinem Umfang sind schiefe Schlitze 34 angebracht ; entsprechende an der Wärmeentnahmeplatte angebrachte Zapfen 35 greifen in diese Schlitze so ein, dass bei Verdrehen des Ringes dieser vertikal verstellt wird. Wenn das Kochgefäss nun so auf die Wärnieplatte gestellt wird, dass es beim Verschieben des Ringes leicht angehoben wird, so stellt sich zwischen Boden des Kochgefässes und Wärmeplatte in bekannter Weise ein Luftspalt ein, der wegen der schlechten Leitfähigkeit der Luft die Wärmeübertragung an das Kochgefäss beeinflusst, wobei eine kleine Veränderung des Luftspaltes eine andere Wärmeentnahme zur Folge hat. Mit dieser Regulierung ist ein sparsames Kochen möglich, indem nur so viel Wärme dem Speicher entzogen wird, als dies für den Kochprozess gerade notwendig ist.
Ein unnötiges Verdampfen des Kochgutes, welches sehr viel Wärme verzehrt, findet nicht statt.
Um ein Überschreiten der maximalen Speichertemperatur und eine allzu grosse Drucksteigerung
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maximalen Speichertemperatur unterbricht, vorgesehen.
Als weiteres Sicherheitsorgan tritt eine Schmelzsicherung in Funktion, wenn der Temperaturregler versagen sollte. Mit jener wird die äussere Wärmezufuhr unterbrochen.
In Fig. 15 stellt. 36 das Speichergefäss dar, in welchem die verdampfbare Flüssigkeit eingefüllt ist und in der in der Hauptsache die Wärmespeicherung erfolgt. Dieses Gefäss erhält die Wärme unten von aussen zugeleitet durch beispielsweise ein elektrisches Widerstands band B. Nach aussen hin ist das ganze
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Gefässes kann im Bedarfsfalle mit dem Aufsatzgefäss 38 in Verbindung gebracht werden. Dieses ist in Verbindung mit einem an beiden Enden geschlossenen Längsrohr 39. Mit diesem sind verschiedene
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bindung mit dem Aufsatzgefäss. 3. Die Rohre 40 strahlen die Wärme nach dem Bratofenraum 42 aus, während sie nach, aussen abisoliert sind.
Bei Aufeinanderbringen der beiden Berührungsflächen I und II verdampft nach und nach Flüssigkeit von der kleinen Flüssigkeitsmenge im Aufsatzgefäss. 38. Der Dampf verteilt sich auf die Rohre 40, kondensiert dort und fliesst durch 43 ins Gefäss. 38 zurÜck und verdampft dort von neuem. Im ganzen System oberhalb der Berührungsfläche II stellt sieh nach und nach eine höhere Temperatur und ein höherer Druck ein. Da die Flüssigkeitsmenge im Aufsatzgefäss klein gewählt ist, so erfolgt die Erwärmung sehr rasch, indem auch die andern zu erwärmenden Teile nicht schwer gehalten sind. Muss der Bratprozess abgebrochen werden, so werden die beiden Berührungsflächen voneinander entfernt.
Die Wärmeübertragung von Speichergefäss 86 und. 38 wird dann unterbrochen.
In ähnlicher Weise geschieht die Übertragung der Speicherwärme von der Wärmeentnahme-
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In Fig. 17 ist auf der Berührungsfläche I die #nicht verdampfbare" Flüssigkeitsschicht 45 dargestellt, als welche Glycerin oder eine Metallegierung mit niedrigem Schmelzpunkt usw. in Frage kommt.
Anstatt zum Kochen usw. könnte die Einrichtung gemäss der Erfindung auch zur Beheizung eines Warmwassererzeugers (Boilers) verwendet werden. ferner sind noch ausgedehnte industrielle Verwendungs- möglichkeiten denkbar.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mit einem Wärmespeicher versehene Einrichtung zum Kochen, Braten, Backen u. dgl., bei der eine Flüssigkeit von hoher spezifischer Wärme, wie Wasser, an einer Heizstelle in gesättigten Dampf verwandelt wird, der die Wärmeübertragung von der Heizstelle nach Wärmeabgabestellen bewirkt, an denen er sich entsprechend der entnommenen Wärme niederschlägt, wobei die niedergeschlagenen Mengen durch an der Heizstelle aus der Flüssigkeit sich neu bildenden Dampf ersetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser an der Heizstelle in einem oder mehreren geschlossenen Druckgefässen (1, 6, 7, 8, M, 14. 19, 27,.
30, 86), die es nahezu ausfüllt, unmittelbar beheizt wird, so dass das Wasser selbst das Speichermittel bildet und Speichermitteltemperaturen zwischen ungefähr 100 bis 300 C durch den gesättigten Dampf des Speichermittels von den Drurkgefässen nach den Wärmeabgabestellen (20, 2J, 26, 28,-31,. 37) abgegeben werden können.
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