AT131681B - Verfahren und Vorrichtung zum Regeln der Heizleistung einer Heizanlage. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Regeln der Heizleistung einer Heizanlage.

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AT131681B
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Wilhelm Pfeiffer
Kurt Reiss
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Wilhelm Pfeiffer
Kurt Reiss
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  Verfahren und   Vorrichtung   zum Regeln der Heizleistung einer Heizanlage. 



   Es sind Heizanlagen bekannt. bei welchen   die Übertragung   der   Wärme   in einem geschlossenen   System durch eine Flüssigkeit erfolgt.   die in einem Verdampfer mit   Wärmespeicher   verdampft und an der Wärmeverbrauchsstelle kondensiert. Bei derartigen   Heizanlagen wurde die Heizleistuna in der   Weise 
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 vorgesehen ist, durch dessen Verstellung die Zuführung des Heizmittels zur   Wärmeverbrauehsstelle   verändert werden kann.

   Eine derartige Regulierung ist aber   unökonomiseh.   weil beim Abschliessen der Regelungsvorrichtung trotzdem weiter Wärme aus dem   Wärmespeicher an   das Heizmittel abgegeben wird, wodurch der Druck im Kessel in einer iiberflüssigen und unter   Umständen   den Kessel gefährdenden Weise steigt und   Wärme durch Strahlung verlorengeht.   



   Die Erfindung besteht nun darin, dass der RÜckfluss des Kondensats von der höher gelegenen Verbrauchsstelle zu dem tieferliegenden Verdampfer geregelt wird. wodurch mittelbar die   Regelung der   Heizleistung erfolgt. Eine solche Regelung hat bei dem geschlossenen System zur Folge, dass nach dem 
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 die   Wärmeübertragung   aus dem Verdampfer aufhört. Man hat dann   lediglich Sorn'e da. für zu tragen.   dass der Verdampfer mit seinem   Speicherblock zweckmässig   isoliert ist.   um   praktisch jeden weiteren Wärmeverlust zu verhüten.

   Eine   Gefährdung   des Verdampfers kann dabei nicht eintreten, da dieser 
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 bindung zwischen Heizstelle und Verdampfer ein von Hand heb oder senkbarer elastischer Rohrbogen eingeschaltet ist, der das Wärmeübertragungsmittel in gehobener Stellung sammelt und in gesenkter Stellung zum Verdampfer fliessen lässt. Man kann aber auch die Anordnung so treffen. dass das den Flüssigkeitsumlauf steuernde Organ, z. B. ein Ventil,   ausserdem     selbsttätig   bei   steigendem Druck der   Übertragungsflüssigkeit geschlossen wird. 



   Weiterhin kann gemäss der Erfindung bei   Anlagen, bei denen das Wärmeübertragungsmittel von   einem Zentralspeieherbloek mehreren Wärmeverbrauchsstellen zugeführt wird, jede derselben mit einem Regulierventil versehen sein und es wird dann in   der gemeinsamen Rückleitung   von diesen   Regulier-   ventilen zum Verdampfer ein diese Leitung steuerndes Hauptregelventil vorgesehen sein. das gleichzeitig als Rückschlagventil ausgebildet ist. so dass beim   Schliessen aller   Einzelventile selbsttätig der Unter- 
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 übertragung vermieden. 



   Wird als Wärmeübertragungsmittel Wasser bzw. Wasserdampf benutzt, so befindet sich dieser bei 374  C Siedetemperatur bereits im kritischen Zustand und weist den hohen Druck von über 200 Atm. auf. Infolgedessen ist es notwendig, die Einzelteile der Anlage so zu gestalten, dass sie derartigen   Drücken   
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 einem Spiralrohr gesteuert, das nur einseitig unter dem Druck des geschlossenen Heizkreises steht, diesen Heizkreis abdichtet, in der Leitung   eingelötet und längsfedernd angeordnet   ist.   Man kann   die Bean- 
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 und Fig. 3 eine sehaubildliche Darstellung eines Bratrostes.

   Fig. 4   stellt im senkrechten Schnitt schematisch   die Anlage einer Zentralheizung   gemäss   der Erfindung dar. 
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 Rohrbogen sammelt und eine weitere   Verdampfung   eingestellt wird. Befinden sieh dagegen die Teile in der in vollen Linien   gezeichneten   Stellung, so kann das Kondensat nach dem   Verdampfer wieder zurück-     fliessen.   und   der Kreislauf des Wärmeträgers beginnt von nenem.   Somit ist die in der Zeichnung ill vollen Linien dargestellte Stellung die Stellung zum Heizen, während in der gestrichelten Stellung die Heizwirkung abgeschaltet ist. Ebenso kann man durch   Zwisehenstellungen   des Hebels eine teilweise Erhitzung erzielen.

   Der Verdampfer ' ? besteht aus einer im Speicherblock eingegossenen. waagrechten Rohrspirale. die grösseren Durchmesser hat als das übrige Rohrsystem, so dass die Flüssigkeitsmenge des Wärmeträgers sich auf die ganze Länge der Rohrschlange verteilt   und   selbst bei voller Einschaltung nicht die ganze Höhe des Querschnitts füllt. Dadurch geht die Verdampfung schnell und ohne   Störungen.   
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 ist entsprechend eine Rohrschlange, die offen liegt oder in   Aluminium   oder Gusseisen eingegossen ist. 



  Speieherbloek.   Verbindungsrohre.   Heizstelle usw. sind in üblicher Weise gegen Wärmeverlust isoliert. Der Speicherblock ist an Stahlseilen oder Stahlstangen g aufgehängt, so dass die Übertragungsverluste denkbar gering sind. Es ist ferner vor und hinter ihm je ein Heisswasserbehälter 5 angeordnet, die den grössten Teil der Verlustwärme des Blockes abfangen. Das die beiden   Heisswasserbehälter verbindende   Kupferblech i fängt die nach unten   gehende Verlustwärme   ab und leitet sie nach den   Heisswasserbehältern.   



  Der Speicherblock wird durch den elektrischen Heizkörper 71 beheizt. Ausserdem   kann   noch ein Reserve-   heizkörper 71'und   eine   Reserveverdampferspirale   36 vorgesehen sein. Der Heisswasserbehälter 5 kann auch Ringform haben und den Speicherblock ringförmig umschliessen. Wenn die Heizstelle als Bratröhre verwendet werden soll. so ist es wegen der grossen Anheizverluste nicht empfehenswert, das Rohr in Metall einzubetten. Vielmehr eignet sich dann am besten die aus Fig. 3 ersichtliche Ausbildungsform. Diese besteht aus dem Dampfrohr 6. welchem der verdampfte Wärmeträger über den hoch- 
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 geschaltet sein. In den   Behälter.

   M   tritt das Kondensat durch das Rohr/ein. das mit der Heizstelle verbunden ist. während es durch den   Kanal-     dem Verdampfer wieder zufliesst. Dieser Kanal wird durch   ein Kegelventil c gesteuert, das in einem federnden runden Bügel 11 sitzt. Dieser ist an dem Schaft k 
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 dicht befestigt ist. 



   Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Wird durch Drehung des Exzenters die   Scheibe p abwiirts gedrnckt.   so   drückt sie mittels der   Feder o die Scheibe 12, den Schaft   A'und das Ventil ;'nach unten, so   dass das Ventil geöffnet ist. Je nach   dem Umfang   der Drehung des Exzenters kann das Ventil nach Belieben weiter oder enger geöffnet bzw. geschlossen werden. Ausserdem wirkt auf das Ventil n der Druck des Rohrsystems, da bei steigendem 
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 kann, bis der   Druck wieder gesunken ist.

   Das   Spiel der Feder o   ermöglicht es. dass die automatische   Wirkung unabhängig von der jeweiligen Verstellung von Hand erfolgen kann. 
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 in einem gewissen Verhältnis stehen zum Gesamtvolumen des Rohrsystems einschliesslich des Behälters 10. 



   Fig. 4 zeigt nun eine von der Zentralstelle versorgte Heizanlage mit Beheizung durch Brennstoff. 



  Der Speicherblock   14   weist   Kanäle 7. ? auf, durch welche   die Verbrennungsgase durch den Speicherblock hindurchziehen, und nimmt ausserdem die Verdampferspiralen 16, 17, 18 auf. Von diesen aus geht die Dampfsteigleitung 19 zu den einzelnen   Wärmeentnahmestellen.   zu denen Dampfabzweigleitungen 20 über Knie 21 führen. Von der   Heizstelle ans   fliesst das Kondensat durch das Regulierventil 23 zur Kondensabzweigleitung 24, iiber den ansteigenden Bogen 25 zur Kondenssteigleitung 26, in der ein Sammler 27 eingebaut ist, von dem ein   Rohr : ? 8 zu   dem noch zu beschreibenden Sammelventil 29 führt. von dem aus das Kondensat durch die   Leitung 30   dem Kopf z der Verdampferspirale 16 zugeführt wird. 
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   Die Einrichtung arbeitet wie folgt :
Der Wärmeträger verdampft in den   Röhren 16, 17. 18.   wird dann in der beschriebenen Weise denjenigen   Heizstellen 22 zugeführt,   deren   regelbare Ventile 2. 3 geöffnet   sind, und strömt dann dem 
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 dampferspiralen 16.   17. 18 zurück. Auf   diese Weise wird der Dampf des Wärmeträgers den einzelnen Wärmeentnahmestellen, z. B. Küchen, zugeführt, während der Speicherblock beispielsweise im Keller aufgestellt ist.

   Die Abzweigung 21 von der Dampfsteigleitung 19 zu der jeweiligen Koehstelle ist etwas 
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 so angeordnet. dass die Abzweigung etwas tiefer liegt als die   niedrigste Heizstelle   und dass die   Kondens-   abzweigleitung 27 immer voll Kondensat ist, zu welchem Zwecke auch sich der ansteigende Bogen 25 
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 so tritt in der Kondensleitung ein Unterdruck auf, weil sie geringere Temperatur als die Dampfleitung hat. Infolgedessen wird das als Rückschlagventil ausgebildete Ventil 29 jetzt geschlossen und trotz sinkenden Drucks im   System   keine neue Flüssigkeit zugeführt. Durch Abkühlen der Heizstellen   22   
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 bis im Verdampfer keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. so dass der Druck des Systems weiter sinkt. 



  Hiedurch werden die Verluste während langer Betriebspausen bedeutend eingeschränkt. Erst wenn das Absperrventil 2. 3 einer Heizstelle wieder geöffnet wird, hört der Unterdruck der Kondensleitung 26 gegenüber der   Dampfleitung 7. 9 auf.   so dass wieder Flüssigkeit zum Verdampfer gelangt. Um zu ver-   htiten,   dass ein höherer Druck als   zulässig entsteht, kann   ein   Überdruckventil eingebaut werden, und   es kann dann der bei   Überdruck durch   dieses Ventil abfliessende Dampf in irgendeiner Form Verwendung finden. beispielsweise   zur Warmwassererzeugung.   



   Um die bei zentraler Versorgung   erforderlichen grossen Dampfmengen zu erzeugen. sind, wie dar-   
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 beschriebene   ungestört   voneinander erfolgen können. 



   Die Anordnung kann auch so getroffen werden, dass in jeder Wärmeabnahmestelle, beispielsweise Küche, ein vollständiger   Speicherherd   aufgestellt wird, dessen Speicherblock mittels des hoch erhitzten WärmeträgersvoneinereinzigenFeuerungaustäglichein-biszweimalaufgeladenwird. 

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AT131681D 1927-12-07 1928-02-13 Verfahren und Vorrichtung zum Regeln der Heizleistung einer Heizanlage. AT131681B (de)

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